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FALTER
Der Podcast mit Raimund Löw. Die Redaktion der Wiener Stadtzeitung FALTER diskutiert jede Woche die spannendsten Geschichten der aktuellen Ausgabe und bietet Einblicke in ihre Arbeit. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Apr 13, 2021 • 44min
Scheuba fragt nach bei... Helmut Brandstätter – #505
Helmut Brandstätter, Abgeordneter der Neos und ehemaliger Herausgeber des Kuriers, erzählt von den Lügen und Drohungen in der Politik. Er diskutiert die skurrilen Aspekte der Hausdurchsuchungsberatung und wirft einen Blick auf die Intrigen innerhalb der ÖVP. Besonders spannend sind die Folgen der Chat-Nachrichten für die politische Landschaft. Zudem betont Brandstätter die Bedeutung von Selbstreflexion für Führungspersönlichkeiten und zeigt, wie Humor im politischen Diskurs Platz finden kann.

Apr 11, 2021 • 41min
Was ist das Leben? Teil 2 – #504
Renée Schroeder, Professorin für Chemie und Molekularbiologie, und Marlene Nowotny, Wissenschaftsjournalistin, diskutieren über die Rolle der Naturwissenschaften in Krisenzeiten. Sie sprechen über RNA-Impfstoffe und deren Bedeutung im Kampf gegen Covid-19. Die beiden erörtern auch den Konflikt zwischen Glauben und Wissenschaft in der Gesellschaft und die Notwendigkeit, MINT-Bildung zu fördern. Zudem wird die Situation von Frauen in der Wissenschaft und der Einfluss von Zufall in der Evolution thematisiert, sowie persönliche Ansichten zu einem gelungenen Leben.

Apr 11, 2021 • 41min
Was ist das Leben? Teil 1 – #503
Renée Schroeder, Chemikerin und Molekularbiologin, spricht über das Wesen des Lebens und die Rolle von RNA. Sie erklärt, wie RNA als Schlüssel zur Entstehung komplexer biologischer Systeme fungiert und in der COVID-19-Impfstoffentwicklung entscheidend ist. Außerdem beleuchtet sie die Konzepte der Autopoiesis und Energieumwandlung. Aktuelle Erkenntnisse aus der RNA-Forschung und die Technologien wie CRISPR-Cas9 kommen ebenfalls zur Sprache, die das Potenzial haben, unsere medizinische Zukunft zu revolutionieren.

Apr 10, 2021 • 27min
Die Faszination des Reisens –#502
Matthias Dusini, FALTER-Feuilletonchef und Autor von "Hotel Paradiso. Ein Reiseführer", sowie Andreas Altmann, Reisereporter und Autor von "Gebrauchsanweisung für Heimat", diskutieren die tiefere Bedeutung des Reisens. Sie beleuchten, wie sich unsere Reisegewohnheiten durch die Pandemie verändert haben und was gutes Reisen ausmacht. Persönliche Begegnungen und die Geschichten hinter historischen Orten stehen im Fokus. Positives und Negatives des Tourismus werden kritisch reflektiert, während sie einen Ausblick auf die Zukunft des Reisens geben.

Apr 8, 2021 • 31min
Europa in „deep trouble“? – #501
Franz Fischler, ehemaliger Landwirtschaftskommissar, Tonia Matrobuoni, Korrespondentin der La Repubblica, und Wolfgang Böhm, Journalist bei Die Presse, diskutieren über die schwerwiegenden Folgen der Pandemie für die EU. Sie beleuchten den Impfnationalismus und die politischen Spannungen innerhalb der EU, insbesondere Österreichs Rolle. Gleichzeitig wird die Herausforderung des europäischen Rechtspopulismus thematisiert und die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit der Staaten hervorgehoben, um gemeinsame Probleme effektiv zu bewältigen.

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Apr 6, 2021 • 36min
Scheuba fragt nach bei... Cornelius Obonya – #500
Cornelius Obonya, ein engagierter Schauspieler und Mitglied der Initiative Courage, spricht über seine Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe. Er thematisiert die Herausforderungen unbegleiteter Jugendlicher und die gesellschaftlichen Vorurteile, mit denen sie konfrontiert sind. Außerdem wird Orbáns politische Rhetorik scharf kritisiert, während Obonya seine Vision einer humanitäreren Flüchtlingspolitik teilt. Die Diskussion über die Rolle von Karikaturen in der Gesellschaft bietet interessante Einblicke in die Verbindung zwischen Kunst und Politik.

Apr 5, 2021 • 1h 20min
Welche Grenzen brauchen wir? – #499
Gerald Knaus, ein international renommierter Experte für Flucht und Migration, diskutiert wichtige Aspekte der europäischen Flüchtlingspolitik. Er beleuchtet die kritische Lage in Flüchtlingslagern und die Herausforderungen einer humanen Asylpolitik. Knaus kritisiert die Angstkampagnen, die das öffentliche Bild von Migration prägen, und fordert ein Gleichgewicht zwischen Humanität und Kontrolle. Zudem werden die komplexen Beziehungen zwischen Flüchtlingen und Schleppern sowie die Bedeutung von Resettlement-Programmen hervorgehoben.

Apr 4, 2021 • 1h 8min
Kunst. Kultur. Revolution. Ein linker Jesusfilm von Milo Rau – #498
Milo Rau, ein renommierter Schweizer Theatermacher und Filmemacher, diskutiert die politische Dimension seines neuen Jesusfilms, der in die Gefilde von Flüchtlingen und Migranten in Süditalien verlegt wurde. Er thematisiert die Bedeutung der Kunst als soziale Revolution während der Pandemie und wie diese kreative Projekte soziale Bewegungen unterstützen kann. Rau beleuchtet auch die kritische Rolle des Theaters in der Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit, Demokratie und globaler Solidarität und reflektiert über die Widersprüche der Menschlichkeit in Kunst und Religion.

Apr 3, 2021 • 54min
„Wir“ – wie ein kleines Wort unser Leben bestimmt – #497
Robert Misik, Kulturwissenschaftler und kritischer Analyst der österreichischen Gesellschaft, diskutiert mit Judith Kohlenberger die tiefgreifende Bedeutung des Wortes 'Wir'. Sie beleuchten, wie Identität und Zugehörigkeit in verschiedenen sozialen Kontexten beeinflusst werden. Das Gespräch erforscht die Herausforderungen von Inklusion und die Gefahren des 'Othering', besonders in Krisenzeiten wie der Pandemie. Zudem wird das Integrationsparadox thematisiert, und die Bedeutung von Staatsbürgerschaft für das Gemeinschaftsgefühl wird hervorgehoben.

Apr 2, 2021 • 44min
Thomas Maurer über den Corona-Tod seines Vaters – #496
Thomas Maurer, ein bekanntes Kabarettistengesicht, teilt in einem bewegenden Gespräch seine tiefen Gefühle über den Tod seines Vaters an Covid-19. Er reflektiert darüber, wie er seinen Verlust in seiner Satiresendung verarbeitet und die Herausforderungen der Trauerbewältigung in der Öffentlichkeit thematisiert. Maurer kritisiert die Impfstrategie in Österreich und das Versagen der Regierung während der Pandemie. Er spricht auch über die Rolle des Humors in Krisenzeiten und zieht Parallelen zwischen persönlichem Schmerz und gesellschaftlicher Verantwortung.


