Laufend Entdecken Podcast - Der österreichische Laufpodcast

Florian , Christian & Peter
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Jul 5, 2019 • 38min

LEP#062.5 - Strava Virtual Run 2

Beim Strava Virtual Run 2 gibt sich die Gemeinschaft rund um den Laufend Entdecken Podcast erneut die Ehre. Der große Erfolg der ersten Auflage im Winter 2018 hat uns zu einer Sommerausgabe verleitet und wir sollten nicht enttäuscht werden. Mehr als 50 Anmeldungen, aufregende Ankündigungen zu den Outfits, mitfiebernde Twitteranten und ein herausforderndes Wetter ließen auf eine grandiose Woche schließen. Wir sollten aber nicht erahnen, wie herausragend die Beiträge waren. Krasse Bilder / Krasse Leute / Krasse Krassheit Neben den zu erwartend schönen Läufen für der beiden Lager,  wurden in der Kreativkategorie erfrischende und aufregende Beiträge abgeliefert. Siegessicher hat Peter sich mit seinem Elefanten vor die Tür gewagt und dachte sich, „da werdens mit den Ohren schlagern“. Doch so schnell war das Lied nicht zu Ende getrötet. Keine 8 Stunden später, beglückte Florian die Welt mit den Lauffotos im giftgrünen Mankini. Aber selbst diese beiden wirklich auf das Minimum reduzierten Outfits bildeten das Ende der Freizügigkeit. lofi ließ es sich nicht nehmen, im #Teamohnehose durch Mallorca zu pflügen und seine Südseite freischwingend über die Trails zu peitschen. Nur Nackt ist geil? Nein! Auf der anderen Seite der Skala, erreichten die Jury eine Röngtenhose von Bibi, Peter stellte sich mit seiner nochmal mit Geschwindigkeitslöchern aufgemotzten Carmouflageleggins an die STartlinie des Veitscher Grenzstaffellaufs und am letzten Abdruck gingen die bis dahin überschiessenden Temperaturen, die sich fleissig jenseits der 30 tummelten ein wenig zurück. Das nahm unser Geordi zum Anlass, sich in seinen Sweatsuit aka. Schihose zu werfen und eine Runde durch Wien zu drehen. Diese Woche hat die Bandbreite der Möglichkeiten wirklich gezeigt und wir sind sehr glücklich, all diese Verrückten in der Community versammelt zu haben. Die Topathleten Neben Glanz und Glitter wurde aber der sportliche Aspekt nicht ausser acht gelassen und so erliefen sich die Athleten innerhalb einer Woche mehr als 2200 Km und 43000 HM. Armin – Kurze Hose – 70.6 km Lauf und gesamt 5865 Höhenmeter Christian – Lange Hose – 128.2 km Ludwig – Kurze Hose – 3:21 / 5 km Nach einem ausgeglichenen Start und einem knappen Rennen am ersten Tag, hat sich in den folgenden Tagen ein klarer Vorsprung für Teamkurzehose herauskristallisiert. Durchschnittliche Tageshöchstwerte von mehr als 30 Grad Celsius haben die Starterzahl bishin zu einem Verhältnis von 4:1 verschoben. Durch die gnadenlose Bekenntnis zu ihrem Team, konnten die Freunde des anschmiegsamen Wadenkleids trotzallem den Sieg der meisten Kilometer pro Teilnehmer und der meisten Höhenmeter pro Teilnehmer für sich entscheiden. Die Gesamtwertung konnte mit klarem Abstand das Team Kurze Hose erlaufen. Hier half dem Team Lange Hose nichtmal die Mithilfe eines Olympioniken. Christian Kreienbühl hat sich zwar mit seinem Umfang von 128.2 km den Sieg in der Distanzwertug geholt, aber die zahlenmäßige Übermacht der Shortsportler war zu groß. Gesamtkilometer: Team Kurze Hose – 1700 km / 34000 HM Team Lange Hose – 500 km / 9000 HM In den nächsten Tagen werden die Gewinne an die Sieger versandt und wir hoffen, dass es wieder eine freudige Überraschung wird. Liebe Teilnehmerinnen… Wir sind so stolz auf alle, die teilgenommen haben und freuen uns schon auf die nächste Ausgaben! Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, Instagram Peter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#062.5 – Strava Virtual Run 2 erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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Jun 28, 2019 • 1h 30min

LEP#062 - Eine Symphonie in zwei Akten

Freunde des Podcasts, heute ist ein ungewöhnlicher Freitag. Ihr werdet diese herrlichen, vom Peter liebevoll verfassten, Shownotes sicher jeden Freitag verschlingen und euer Hörerlebnis auf ein neues Level katapultieren. Dieses Mal muss ich euch, hoffentlich nicht so schlimm, enttäuschen. Aufgrund von Umständen (Arbeit), hat der eigentliche Verfasser dieser Texte keine Zeit und ihr müsst mit mir vorlieb nehmen. Ich hoffe ich kann diese Lücke füllen und euch genauso ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern wie er. Ich verspreche euch, dass wir ab nächstes Mal wieder zu gewohntem Modus zurückkehren werden. Mozart 100 Als Vorbereitungsdoppel für den UTMB ohne UTMB hat sich Florian die 63k Variante des Mozart 100 herausgesucht. Der Mozart 100 selbst ist ein feiner Lauf, der von Salzburg, über den Fuschlsee wieder zurück nach Salzburg führt. Dieses Jahr wurde er sogar in die Ultra Trail World Tour aufgenommen (wir haben in LEP#058 schon mal über die Tour gesprochen), was zur Folge hatte, dass so gut wie alle Straßenabschnitte aus der Streckenführung entfernt wurden. Ganz lässt es sich natürlich nicht vermeiden, aber dort wo es möglich ist, wurde es getan. Für die Trailläufer unter uns sind das sicher gute Nachrichten. Wie wir bereits in LEP#061 besprochen haben standen die 7:30h – für Florian – im Raum. Wir arbeiten in dieser Folge die Ereignisse auf und führen euch durch das Rennen. Von den ersten 31k in denen Florian, wie ein junger Gott (Vielleicht lob ich mich hier zu viel? Ach, das passt schon), geflogen ist, bis zu den Schwierigkeiten des 2. Abschnitts. Darüber hinaus berichten wir noch von Florian’s Schwester und ihrem phänomenalen Abschneiden. Und wie wir das auch schon aus den letzten Folgen gewohnt sind, werden wir am Schluss analysieren, was Florian hier gelernt hat und ins nächste Rennen (Veitsch) mitnimmt. 19. Internationale Ruppersthaler Weintraubenlauf Peter auf dem Weg zur Bestzeit Natürlich ist der Peter auch in diesen 2 Wochen nicht untätig gewesen, sondern hat seine 10k Bestzeit – mal so – nach unten geschraubt. Wo könnte man das besser machen, als beim über Österreich hinaus bekannten 19. Internationalen Ruppersthaler Weintraubenlauf. Klar, oder? Wir besprechen auch hier den Rennverlauf und wieviel sich Peter nun im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat. Für die exakte neue Bestzeit müsst ihr die Folge schon selbst hören. Ich weiß, ich weiß – ich bin schon ein bisschen gemeiner als der Peter. Upsi. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: TwitterPeter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#062 – Eine Symphonie in zwei Akten erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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Jun 14, 2019 • 1h 26min

LEP#061 - Eine Empfehlung für den Wienmarathon

Der nächste Virtual Run findet in der Woche 24.6- 30.6 statt. Die genauen Informationen zu diesem Event findet ihr auf der Eventseite und auf Strava. Nehmt fleissig teil – viele Leut – viel Gaudi! Das es in diesem Podcast eine Empfehlung für den Wienmarathon gibt, hätte wohl niemand für möglich gehalten und einige werden es auf die Hitze schieben. Trotzdem kann man diesem Lauf auch seine guten Seiten abgewinnen.  Fragen Wir haben im Vorlauf dieser Folge eine Frage erhalten, die für viele Läuferinnen vor Ihrem ersten Marathon eine sehr wichtige ist.Wo soll ich meinen ersten Marathon laufen?Neben der Distanz zum Heimatort und der mehr oder weniger stressigen Umgebung/ Zeit rund um den Lauf sind auch Möglichkeit des Heimschlafens, Freunde und Familie wichtige Faktoren. Daneben spielen natürlich Untergrund, Landschaft, Höhenmeter und natürlich die Organisation eine Rolle. Kurzum ist diese Frage doch recht komplex und kann nicht aus Sicht von Dritten leichtfertig beantwortet werden. Aber natürlich gibt es Indikatoren und Ratschläge.Aus der Sicht von Flo und Peter eignen sich für Wiener Läuferinnen im Frühjahr folgende Läufe sehr gut. Strasse:Wien – Nahe, Möglichkeit zuhause zu schlafen, schnelle und unkomplizierte Anreise, Menschen die man mag oder mit denen man verwandt ist, die Möglichkeit, die Strecke vorzulaufen und so Sicherheit zu haben Linz – Gut erreichbar, schöne Strecke, gute Labestellen Salzburg – flacher Kurs, schöne Strecke Kärnten – entlang des Wassers kann es hier um 1-2 Grad kühler sein und so Vorteile bringen. In Verbindung mit einem Entspannungswochenende sicher fein. Trail: Mozart 100 – Top Organisation, sehr schöne Strecke, kein Zeitdruck Innsbruck Trail Running Festival – sehr schönes Streckenprofil, keine Zwangspace, gute Organisation Die aktuelle Stunde Hardrock gecancelt Etwas überraschend wurde in den letzten Tagen der Hardrock 100 für 2019 gecancelt. In diesem Zusammenhang sieht man, dass es die Organisatoren sich bei derartigen Veranstaltungen nicht leicht machen und auch finanzielle Risiken eingehen, wenn sie einen Lauf ausrichten bzw. absagen. In diesem Fall behalten alle Starter die Plätze für das Folgejahr und es wird für 2020 keine zusätzlichen Startplätze geben. Die Veranstalter wollen den Hardrock 100 nicht auf einer komplett anderen Route stattfinden lassen, damit das Rennen auch immer der Hardrock bleibt.Die Entscheidung ist sicherlich hart aber nachvollziehbar und aus sportlicher Sicht sicher richtig. Zegama – Golden Trail Series Der Zegama Marathon (42,195km / 2736 hm) ist der erste Lauf der Golden Trail Serie und bei seinem 10 Antreten hat Kilian Jornet das neunte Mal gewonnen. Für den Spanier ist dieser Lauf und der Sieg dabei eine liebgewonnene Tradition. Die beiden anderen am Stockerl stehenden haben mitunter zusammengearbeitet um an dem sprintenden Spanier dranzubleiben mussten sich aber am Ende doch dem kraxelnden Katalanen beugen. Resultat Männer 1- Kilian Jornet (Sub 4- 3:52:47)2 – Bartlomiej Przedwojewski3 – Tibaut Baronian Resultat Frauen 1 – Eli Anne Dvergsdal2 – Elisa Desco3 – Amandine Ferrato Hochwechseltrail Anfang Juni hat zum ersten Mal der Hochwechseltrail stattgefunden. Auf 44 km durch das steirische Wechselgebiet konnten sich die Teilnehmerinnen neben der schönen Landschaft auch an den zahlreichen und reichlich ausgestatteten Pausen- und Jausenstationen laben. Klare Empfehlung – Teilnehmer berichten von tollem Lauf, guter Organisation, Spitzenlabestellen und schönen Pokalen.Zusätzlich gibt es bei diesem Lauf auch noch gratis Teilnehmerfotos. Ein Feature, dass schon lange nicht mehr selbstverständlich ist. Daumen nach oben, nächstes Jahr ist der Lauf definitiv auf der Shortlist Ergebnisse und Fotos Florian’s Lernstunde https://www.facebook.com/176077789156503/posts/2119428398154756/ Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, InstagramPeter: Twitter, Instagram Newsletter, FacebookDer Beitrag LEP#061 – Eine Empfehlung für den Wienmarathon erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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May 31, 2019 • 1h 55min

LEP#060 - Defensive Vierer Pace

Eine Viererpace passiert schneller als man denkt, wenn der Bauch und nicht das Hirn die Beine lenktSpäter kanbbert man dafür noch lange daran,wenn er kommt, der Hammermann. Dank und Anerkennung Andreas – Vielen Dank. Seid wie Andreas! – Der virtuelle Klingelbeutel Aktuelle Folge Ötscher Ultratrail  Der tradtitionsreiche Ötschermarathon begeistert eine Vielzahl an Athleten (c) Ötscher Marathon Peter ist am Samstag, den 25.5. beim Ötscher Ultratrail über 50km mit 1850hm gestartet. Nach dem WUT, die längentechnisch bisher größte Herausforderung.Dieser traditionsreiche Lauf, bereits in der 23. Auflage, begeistert eine große Zahl an Athletinnen, sich der Ein oder Zweitagesherausforderun (50+20km) zu stellen. Gemeinsam mit dem Veitscher Grenzstaffellauf und dem Bergmarathon Kainach bildet der 50km Lauf den Bergmarathon 3er Cup. Die letzten Wochen waren wettertechnisch sehr unbeständig und so war die Ausrüstungswahl für diesen Lauf recht herausfordernd. Mit etwas Extragepäck im Topcase hat sich Peter aufgemacht zu einer schönen langen Lauf in Niederösterreich. Der Ötscher am Rande Niederösterreichs Raceday Im Start/ Zielgelände angekommen war die Freude groß, als er direkt ein bekanntes Gesicht, Florians Schwester Kathi und ihre Crew, entdeckt hat. Kathi hatte auch noch einen Tipp des Trainers im Gepäck, dass das Rennen erst in den Ötschergräben richtig beginnt. Die Renntaktik muss also „Defensiv starten und hinten raus halten“ sein. Das klang für Peter logisch, schlau und er nahm sich genau das vor.Die Kleidungsentscheidung war nun auch endgültig gefallen und es wurde, wie konnte es anders sein – die lange Hose. Dazu wurde kess ein kurzes Tshirt mit Ärmlingen kombiniert. Einen Kaffee und ein Schwätzchen später, war es schon Zeit für das Racebriefing. Da das Wetter in den letzten Tagen vor dem Wettkampf schön, warm und trocken war, wurde die Originalstrecke gelaufen. Streckenbesprechung Am Start hat Peter auch Hans Stockinger, ein bekannter Läufer, getroffen, der sich nach Peters Wunschzeit erkundigte. Die geplanten 6-6 1/2 Stunden genannte, hatte er direkt den Rat, „geh es ned zu flott an, da bin ich schonmal arg eingegangen“ parat. Nachdem Peter keine 1000 Tode durchleben wollte, war die bereits genannte Renntaktik klar und musste nur noch exekutiert werden. Hans Stockinger hat Peter noch vor dem Start Tipps gegeben, die er unbedingt beherzigen wollte. Startschuss Los ging es in Lackenhof die ersten 2-3 Kilometer über eine Asphaltstrasse, leicht ansteigend zum eingrooven und die Beine locker bekommen und sich im hinteren Drittel des Feldes nicht übernehmen. Danach direkt auf eine Forststrasse, es rollt. Defensiv angehen, nicht übereilen. Defen…was? Super Wetter. Beine gehen gut. schöner Flow. Mal flott auf die Uhr linsen, was der Puls und der Schnitt sagen. Heidewitzka – das ist ja mal ein gut defensiver Viererschnitt. Ab in die erste Schlucht. Herrlich am Wasser entlang ging es direkt zur zweiten Labe. Noch immer mit leichtem Gefälle, Chillis in den Schuhen und einem Grinser wie eine Wassermeloneenscheibe werden die ersten Zweifel an dieser Taktik weggegrinst. Nach der zweiten Labe, nunmehr mitten im Feld wurden die Stöcke das erste Mal ausgepackt und der erste Wasserfall erklommen. Kurz innegehalten und die Szenerie betrachet, ging es direkt weiter zu Labe 4 in Puchenstuben. Nachdem kräftig beim Buffet zugelangt wurde, konnte es weitergehen. Gruppentherapie Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Feld schon gut verteilt und im Bereich von Peter waren in etwa 8-10 Läuferinnen, die alle ein ähnliches Tempo angeschlagen haben. Bereits seit Kilometer 15 war immer in unmittelbarer Nähe der Tschechische „Trailtrain“, eine Läuferin und ein Läufer, die die Anstiege mittels Stockverbindung bewältigten. Laetetia Pibis, eine wohlbekannte und bärenstarke Linzer Athletin ( 2. GGUT, 2.MIUt, 2.ZUT…. Interview) und ihre nicht minder fitte Laufpartnerin Maria Wohlschlager, die bereits 2012 den 3ten Rang erlief und zumeist die W50 dominiert. Auch Heinz Schadulek, Gewinner des Ultralaufcups 2014 und Patricia Olivier, die auch bereits am Lindkogel ein paar Minuten vor Peter ins Ziel gehuscht ist, vor waren in unmittelbarer Nähe. Bestens gelaunt ging es weiter zum zweithöchsten Punkt des Tracks. Am Weg dorthin kam Peter mit Clarissa Friedrichkeit ins Gespräch. Da sich ihr Tempo gut ergänzte, haben wurde ab hier gemeinsam gelaufen. Die Kuppe bei Gössing erreicht war es Zeit für Labe 5 und den längsten Downhill des Laufs. Es rollte, es lief, es war großartig – kurzum 5er Schnitt geht immer. Labe 6, der Wechselpunkt der Staffel bei Kilometer 30 kam und die Wasservorräte mussten wieder aufgefüllt werden. Die Helferinnen an den Laben waren großartig. Mit viel Witz und geschickten Griffen, wurden die Flasks gefüllt, das Essen gereicht und ein paar motivierende Worte mit auf den Weg gegeben. Viel Zeit blieb Peter aber ohnehin nicht, es ging ja schon weiter – zum schönsten Teil des Rennens – den Ötschergräben. Bevor die mit Wanderern gesäumten Singeltrails genossen werden konnten, hieß es, wie auch nach den Laben davor, bücken und Gelpackungen und Becher aufheben, die weiter vorne liegende Läuferinnen weggeworfen haben. Wegwerfwut – der Gelpackungsgrant Jeder hat auf seinen Läufen, in Wettkämpfen oder beim Wandern schonmal etwas verloren. Ob es ein Kopfhörer war, ein Taschentuch oder Gel, das unbemerkt aus der Laufweste gefallen ist oder sonstige Mitbringsel, die mit auf die Trails gebracht wurden. Das kann passieren.Wenn allerdings 4 Laben hintereinander, 200-500m danach Plastikbecher und Gelpackungen im Wald liegen, dann mögen die dafür verantwortlichen Läufer und Läuferinnen bitte bei Stadtstrassenmarathons bleiben, bei denen es üblich ist, dass Tausende Becher weggeworfen werden und danach die Stadtreinigung durchfährt. In der Natur, die wir beim Laufen alle sehr geniessen und erleben dürfen ist es nicht zuviel verlangt, dass man seinen Scheiss entweder bei der Labestation stehen lässt, da es bei 97% des Feldes nicht um den Sieg geht oder es einfach bis zur nächsten Labestation mitnimmt. Eine Gelpackung oder ein Becher sind durchaus tragbar.Eine derartige Ignoranz und Rücksichtlosigkeit sollte gerade in diesem Sport nicht zur Schau gestellt werden. Dosen, Gels und Becher….das muss nicht sein Auf dieses Thema wollen wir aber ohnehin einer anderen Folge näher eingehen. #cleanyourtrails . Entschuldigung bitte… Hinein in die Ötschergräben, entlang des Ötscherbachs wurde weiter geplaudert und mit strammen Schritt die leichten Steigungen bewältigt. Peters Waden haben zu diesem Zeitpunkt schon Feedback gegeben, welches ihn kurz an den Beginn und die Downhillballerei denken lies. Wer konnte das schon ahnen. So ein Samstag mit Sonnenschein im Mai bringen Wandershorden in Bewegung. Alle paar Meter hieß es „Entschuldigung bitte“, „Obacht“ und „Dürfen wir durch“. Der überwiegende Teil der Wanderinnen machte bereitwillig und flott Platz, sodass es zu keinen unnötigen Stopps kam. Beim Ötscherhias vorbei, vor dem Mirafall durch und ab Richtung Jägerherz. Peter, als Neuling, kannte die Strecke ja noch nicht und so verliess er sich ganz darauf, dass er entweder die zum Teil spärlich angebrachten Flatterbänder sah oder aber ein Läufer bzw. eine Läuferin in der Nähe wusste wohin es weiterging. Am Scheideweg Kurz vor Kilometer 37 lief die Gruppe auf zwei Wanderer auf, die sie aufgrund einer Engstelle kurz bremsten. Diesem Umstand geschuldet sahen sie sich um und bemerkten, dass hinter dem gerade umlaufenen Felsen, ein schmaler steiler Pfad nach rechts führte, auf dem sich ein Flatterband befand. Der offensichtlichere, schön ausgebaute Weg linkerhand über eine Brücke war also der Falsche. Später erfuhr Peter, dass eine doch beachtliche Zahl der Läufer und Läuferinnen genau diese Stelle übersehen haben und zum Teil mehrere Kilometer in die falsche Richtung liefen. So auch Kathi, Flos Schwester, die bis zu diesem Zeitpunkt auf hervorragendem 7 Stunden Kurs lag, hier aber mehr als eine Stunde verlor und nicht nur eine Extrameile gemacht hat. So schön der Bach ist, ….. Glücklicherweise hatte also die Gruppe die richtige Abzweigung genommen. The Sound of Silence Also rechts rum und hoch den Pfad, der eher einem Gamssteig glich und Peter sehr schroff an seine Wall of Silence heranführt. Die ganze Luft wurde zur Atmung benötigt. Mit den Stöcken nunmehr im Dauereinsatz und Motivationsmantras im Kopf war auch diese Steigung irgendwann geschafft und nach ein paar Metern durchschnaufen, wurde der Laufschritt wieder ausgepackt. Labe 8 von 10 in Sicht, knapp 40 Kilometer absolviert, die Beine schon etwas schwer und die Energieversorgung schwierig. Der Labemeister, der die Auszeichnung „motivierenster Mitarbeiter“ definitiv verdient hat, verteilte Salztablette, Obst, füllt die Getränkevorräte und gibt Zuspruch. Danke dafür. Noch nichtmal ordentlich runtergeschluckt, scheucht die in den Laben immer in Windeseile fertige Clarissa, Peter wieder auf die Strecke, da sie aus dem Augenwinkel den Tschechischen Trailtrain sah und ihr kompetitiver Teil Oberwasser hatte. Nadann, über Forststrassen ein paar Kilometer in das Tal hineinarbeiten, die vorletzte Labe als nächstes Etappenziel. Am Weg dorthin wurde das Duo von Christina Khinast, der amtierenden Vizestadtmeisterin des Linzmarathons – 3:17:51, mit leichtfüssigen Schritten überholt.Die Zeiten dieser Kilometer zeigten deutlich, dass der Anstieg beim Jägerherz richtig zugeschlagen hat. Mit Kilometerzeiten zwischen 7 und 7 1/2 Minuten fühlte es sich auf der leicht abschüssigen Strecke sehr zäh an. Die Gewissheit vor Augen, dass der steilste Teil noch kommt, wurde ein wenig auf Sparflamme gekocht. Die Schwarzblauen kriegen uns nie Die vorletzte Labe erreicht, nochmal Energie getankt und sich Mut für die letzten 5 Kilometer zugesprochen, gingen die beiden noch immer gemeinsam Laufenden nur ein paar Meter vor den in schwarzblau gekleideten tschechischen Raidlight-Athleten wieder auf die Strecke und hin zum Anstieg, der sie zum Riffelsattel führen sollte. 3 Läufer vor Ihnen, 2 hinter Ihnen, ackerten sich die Zwei Serpentine für Serpentine durch den Wald. Das Gespräch sehr einsilbig, Luft Mangelware, die Hände entweder auf den Oberschenkeln oder fest um die Stöcke geschlungen arbeiteten sie sich den Berg hinauf. Trotz des nicht mehr überwältigenden Tempos wurden die Läufer davor eingesammelt und jeder Überholvorgang brachte ein wenig Energie zurück. Ab 1000 Meter Seehöhe fanden sich vereinzelt Schneerosen und natürlich auch mehr oder weniger große Schneeflächen. Diese sollten bis zum Sattel merklich zunehmen und am letzten Anstieg nur mehr einen schmalen Streifen freilassen, den die Athletinnen hochliefenkrochen. Es geht abwärts Die letzten Tische mit Essen, das letzte Iso vor dem Ziel. Es war erreicht und wurde schnellstmöglich Richtung Magen bugsiert. Wie bei den letzten Stopps musste Peter danach wieder etwas Boden gut machen, da er nunmal etwas langsamer isst. Mit der Gewissheit im Kopf, dass es nun nur noch bergab geht, machte ihm das keine großen Sorgen und ein paar hundert Meter später war die alte Ordnung wiederhergestellt. Wieder zwei Läufer überholt, wieder etwas Luft übrig, kehrte auf den letzten Kilometern sogar das Gespräch wieder. Neben den üblichen Anfeuerungen mischte sich auch immer mehr Freude über das bald Geschaffte in die Worte. Noch ein letzter Läufer, der eingesackt wurde und schon ging es über die letzte Schipiste hinunter zum Ziel.Freudestrahlend wurde die Medaille nach 50km und 6 Stunden 12 Minuten übernommen. Finish Die finalen Meter bis zum Ziel. Da kehrt auch das Lachen bei Peter und Clarissa zurück Flüssigkeit und Kuchen brachten die Lebensgeister schnell zurück und die kommenden Athletinnen wurden beim Zieleinlauf angefeuert. Lataetia Pibis und Maria Wohlschlager im Ziel Im Ziel konnte sich Peter auch mit Flos Mutter unterhalten, die ihm von dem Navigationsproblem vor dem Jägerherz berichtete. Da sie mit https://raceday.me/ unterwegs war, einer Trackingapp für IOS konnten ihre Begleiterinnen immer sehen, wie und wo sie unterwegs ist. Für Begleiterinnen und Daheimgebliebene eine großartige Möglichkeit mit ihren Athletinnen mitzufiebern.Mit dem Willen einer wahren Ultraläuferin wurde aber auch dieser Rückschlag verdaut und Kathi bezwang ihren zweiten Ultra in 8:46 und wurde 7te in der W30. Kathi finalisierte ihren zweiten Ultra als 7te ihrer Altersklasse Einen Eindruck vom Lauf erhaltet ihr auch hier – Peters Lauf als Relive Das Ergebnis Resultat Frauen 1- Veronika Limberger – 04:57:432 – Nora Nemeth – 05:38:353 – Verena Paus – 05:39:55Resultat Männer1 – Oldrich Janecek – 04:18:262 – Andreas Milleder – 04:33:053 – Helmut Pesau – 04:35:28 Am nächsten Tag folgte noch ein 20km Berglauf, der gemeinsam mit dem 50km Marathon den Ultra ergab. Auch hier fanden sich die üblichen Verdächtigen auf den vordesten Plätzen. Zusammengefasst war es ein wunderschöner Lauf, der neben wunderbarer Landschaft und großartigen Eindrücken auch die Wettkampftrigger ansteuerte. Um es mit Ebay zu sagen: Top – gerne wieder (vielleicht mit ein paar Markierungen mehr). Wien – Schneeberg Schneebergpanorama Von de:Freedom_Wizard – Eigenes Werk, CC BY 3.0 In der Nacht von 24.5 auf 25.5.2019 starteten die_bergziege, geordi, Mikele und Florian ihr Abenteuer, Wien – Schneeberg. Ausgehend vom 23.Bezirk in Wien, sollte über eine Vielzahl an Trails die Nacht genutzt werden um sich dem Schneeberg zu nähern und in den Morgenstunden, einen wunderschönen Berg zu erklimmen. So sollte die Erzählung beginnen. Tut sie aber nicht. Diversen Bazillen geschuldet waren am 24.5 nur Geordi und Florian am Start. Dazu das bereits erwähnte unbeständige Wetter der zurückliegenden Wochen, dass den Schneeberg unter ebendiesem begrub, führten zu einer Alternativplanung, die es dennoch in sich hatte. Weitwanderweg 444 444 – den gönn ich mir 444 – The number of the Trail Nach dem Lauf schauen sie noch immer sehr verliebt drein…. Die Gruppe ist zwar auf 2 Personen geschrumpft, aber einen Freitag Abend kann man nicht ungenutzt lassen. Darum haben sich Flo und Geordi kurzentschlossen zu einer Alternativroute entschlossen und sind um 20:30 am 24.5 in Mödling auf den Weitwanderweg 444 in Richtung Cobenzl abgebogen. Flo hat diesen 52km langen Weg mit 2000hm vor einigen Jahren bereits getestet und so sollte es dann auch mit dem romantischen Laufdate losgehen.Los ging es direkt mit dem längsten Anstieg auf den Anninger, der neben dem Anningerlauf, auch das restliche Jahr viele Mountainbiker, Läufer und Wanderer anzieht. Danach ging es direkt hinunter nach Gaaden. Die ersten Trails haben die Schuhe und Waden der Beiden schön umgefärbt.Obwohl Florian den Weg noch ganz gut im Kopf hatte, war es hilfreich, dass Geordi den Track auf der Uhr mithatte. Dieser Umstand hat wohl den einen oder anderen Extrameter erspart.Wenn zwei lustige Gesellen mit Stirnlampe durch die Nacht traben, kommt es bei Begegnungen mit Heurigenhalodris, die wohl auch noch einen Orientierungslauf nach Hause am Programm haben, zu verduzten Gesichtern und manch flottem Spruch.Weiter durch die Nacht ging es Richtung und durch Purkersdorf. In WUT-Erinnerungen (siehe Folge 44) schwelgend zogen die beiden feixend durch die Metropole des Ostens. Hyperreality – Bam Oida Clash of Cultures Danach ging es Richtung Sophienalpe, dass an diesem Abend eine spezielle Veranstaltung ausrichtete. Ein Clubbing namens Hyperreality – mitten in der Nacht – mitten im Nix. Um kurz vor 3 Uhr morgens war das wohl der größte Clash of Cultures dieser Nacht. Danach nur noch rollend durch den Wienerwald. Allerdings war die Uhrzeit, so gegen 4 Uhr morgens, für Flo recht schwierig. In solchen Momenten ist Geordi mit exzessiven Erzählungen Gold wert und hat das Motivationsloch mit Worten ausgefüllt. Ab dem Cobenzl, auf den letzten Kilometern, war das Motivationsloch überwunden und das Zielbier am Dönerstand in Heiligenstadt schmeckte auch um halb 5 morgens vorzüglich. Trail oder Tracks – so ein Freitag bietet für jeden das Richtige.Hier nochmal der Lauf auf Strava mit verschiedenen Eindrücken. Frauenlauf 33.000 Läuferinnen verwandeln den Wiener Prater in ein orangenes Meer 26.5.2019 war der Tag des österreichischen Frauenlaufs . Dieser findet, wie ein großer Teil der Laufveranstaltungen in Wien, im Wiener Prater statt. Es gibt dort beinahe keine befahrenen Strassen, es ist mit dem Praterstadion eine gute Infrastruktur gegeben ist und die Streckenführung kommt ohne Höhenmeter aus. Kurzum – ein optimaler Spielplatz für Läuferinnen. So auch an diesem Sonntag, der mehr als 33.000 Läuferinnen an die Startlinie zog. Toporgansiert wurden die Bewerbe über 5 bzw. 10 km über die Bühne gebracht.In allen Leistungsklassen erliefen sich die Starterinnen Spitzenzeiten. Kathi, die am Vortag noch den Ötscherultramarathon gelaufen ist, war ebenso am Start, wie Flos bessere Hälfte, Irene und eine Vielzahl an Läuferinnen aus dem Team Vegan. Angefeuert von tausenden Zuschauerinnen konnte Caroline Makandi Gitonga nach 15:48 den Elitebewerb für sich entscheiden. Ebenso beeindruckend ist Cornela Mosers Zeit über 10km, die sie nach 36:28 absolvierte. Das ganze Ergebnis findet sich hier.Irene durchquerte nach nur 33 Minuten und 39 Sekunden das Ziel und hat somit ihre alte Bestzeit geradezu pulverisiert. Willkommen in der Sub7-Liga. Kathi war noch ein wenig flotter und beendete ihr Laufwochendende in 33:09.Team Vegan war mit ganzen 13 Starterinnen angetreten und mischten in allen Altersklassen mit. Ganz vorne dabei war, wie nicht anders zu erwarten, Maria Hinnerth, die die 5km in 18:24 absolvierte und 23ste wurde. Die weibliche Seite des Team Vegan hat neben den tollen Einzelleistungen auch die Teamwertung gewonnen. Maria Hinnerth, Nadine Schmitz, Christiane Grötzl, Lena Witzany und Anja Altenburger haben den Fleischeslustfanatikern gezeigt wo das Gemüselaberl hängt.Gratulation an alle Teilnehmerinnen! Das habt ihr fein gemacht. UTMB ohne UTMB UTMB 2017 – By mako10 – Flickr: IMGP0217, CC BY 2.0, Da es ja leider mit dem gemeinschaftlichen Start beim UTMB 2019 zu starten leider aufgrund der suboptimalen Organisation nicht geklappt hat, soll es unabhängig vom offiziellen Lauf eine Selbstversorgervariante geben. Unter dem Arbeitstitel UTMB ohne UTMB wollen Flo, Geordi, Mikele und Basti im Juli diesen 100 Meiler bezwingen. Hierzu wird es auf alle Fälle noch eine spezielle Sendung geben um alle am Laufenden zu halten. Gute Tat – 5 Stern Salat Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! 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May 17, 2019 • 1h 39min

LEP#059 - Vier Bier für einen Vornamen

Stravagruppen – News Bereits 38 laufwütige Hosen werden sich im Juni im Rahmen des 2. Strava Virtual Runs um Ruhm und Ehre matchen.#teamlangehose vs. #teamkurzehose kämpfen um die sommerliche Vorherrschaft. Wer sich noch nicht eingeschrieben hat kann das hier tun: 2. Virtual Run Alle Infos findet ihr hier Infos – Regeln Wenn ihr noch Ideen, Feedback oder Vorschläge habt, lasst sie uns wissen. Die aktuelle Stunde Transvulcania 2019 Am Wochenende des 12.5 hat erneut der Transvulcania stattgefunden. Dieser Lauf ist nicht in der UTWT, jedoch ob seiner Schönheit sehr zu empfehlen. Eine ausführliche Beschreibung und Eindrucksvermittlung hat uns Flo in Folge19 dargeboten. Alleine diese Ausführungen sollten jeden zu einer Reise verleiten. In knapp über 15 Stunden wurden hier Geschichten geschrieben und Freundschaften geschmiedet.Auf der 73 km langen Strecke mit 4415 positiven Höhenmetern führt über die Insel Palma und zeichnet sich neben einer tollen Landschaft auch durch mitfeiernde Menschen entlang der Strecke aus.Die schnellsten Athleten und Athletinnen fliegen über diesen Kurs in 7 bzw. 8 Stunden. Klingende Namen, wie  Kilian Jornet, Ida Nillson, Emilie Forsberg, Zach Miller, Timothy Olson, Dakota Jones und viele mehr finden sich hier in den Resultatlisten. Kurzum, ein schöner und auch top besetzter Ultra. Auch in diesem Jahr waren die Zeiten grandios und das Siegerpodest sieht wie folgt aus und wir gratulieren ganz herzlich: Resultat Männer 1- Thibaut GARRIVIER2 – Dmitry Mityaev3 – Petter Engdahl Resultat Frauen 1 – Ragna Debats2 – Anne-Lise Rousset Seguret3 – Megan Kimmel Die vollständige Resultatliste haben wir hier verlinkt. Ein Interview mit dem Gewinner findet sich auch auf iRunFar: Interview  Zusätzlich war Thibaut als Mitglied des Hoka Teams auch beim Project Carbon X am Start.  Hoka – Project Carbon X Ähnlich dem Nike – Breaking 2 – Versuch, hat auch Hoka One One eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mittels eines Weltrekordversuchs, ein Produkt promoten sollte. Ob diese Verquickung eine dem Sport zuträgliche ist, mag jeder selbst beurteilen, aber es hat zumindest einer Reihen an Läufern ein quasi optimales Umfeld geboten, die Grenzen des aktuell möglichen auszuloten. Der Einladungslauf – Project Carbon X – war nur für eine Auswahl an Hoka Athleten zugänglich und fand am 5.5.2019 in Sacramento statt. Das sehr exklusive Starterfeld war einzig und alleine darauf ausgerichtet, die Weltrekorde auf 50 Meilen, 100 KM und 10x10KM zu brechen.Jim Walmsley wollte hierbei die neue 100 KM Marke setzen und im vorbeilaufen die 50 Meilen ebenfalls pulverisieren. Das Event wurde auch um seine Person gepushed, da er hier der Topfavorit war.Los ging es und die ersten 40 Meilen wurden in einer Pace unter 6 Minuten pro Meile absolviert (also gemütlichen 3:40 pro Kilometer). Bis dahin, berichtet Jim, ging es ihm hervorragend und alles schien glatt zu laufen. Ab KM 40 begann aber der langsame Verfall und die Zeiten wurden kontinuierlich langsamer. Mit – gefühlt – letzter Kraft, wuchtete er sich über die 50 Meilen Marke und stellte eine neue Recordmarke für 50 Meilen auf – 4:50:08 ! Diese gilt es nun zu schlagen, für alle, die nach einer Herausforderung für den Herbst suchen.Sich bereits vom 100k Weltrekrd verabschiedet, musste Jim Walmsley dennoch das Rennen beenden, da Rekorde innerhalb eines Rennens nur gewertet werden, wenn das Rennen an sich beendet wird. Also musste er sich anschicken, das Ding ins Ziel zu kriegen. Nach 6:55:24 war es dann auch geschafft und Jim Walmsley konnte als Vierter das 100K – Rennen beenden. Gewonnen hat Hideaki Yamauchi, der das Rennen gleichmäßig und eisern durchgezogen hat. In fabulösen 6:19:54 hat er die Strecke gemeistert. Dabei hat er zwar den Weltrekord um 10 Minuten versäumt, eine Durchschnittspace von 6 Minuten 07 Sekunden pro Meile würden sich aber viele Läufer und Läuferinnen als 10 KM Pace wünschen. Bei den Damen hat Sabrina Little als einzige gefinisht, aber dass in einer beeindruckenden Zeit von 7:49:29 getan. Zum Abschluss sei auch die 10x10km Staffel erwähnt, die in 5:45:51 ins Ziel gekommen ist. Hier war das Rennen auch sehr eng, da die 2te Staffel nur 30 Sekunden dahinter lag.Artikel bei LetsrunSplitzeitenArtikel bei Runnersworld Recap von Hoka Aktuelle Folge IATF – Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2019 Start des K85 des IATF (c) IATF Anfang Mai fand in Tirol das IATF– Innsbruck Alpine Trail Festival statt. Das für Anfang Mai ungewöhnlich kalte Wetter hat den Veranstalter dazu veranlasst, Schneeketten für die Schuhe in die Ausrüstung aufzunehmen. Auch aus dem Laufendentdeckenuniversum waren einige Starter in Tirol und stellten sich der Herausforderung. Neben dem #teamultrakitty – Mitgliedern Geordi und Basti, waren auch „der Stuttgarter“, Entenbaer, Sophia Schnabl, der Schnaufcast-Flo und Patrick Klug auf der K85 und Florians Schwester Katharina auf der K42 Strecke unterwegs. Von Geordi gibt es auch einen schönen Blogbeitrag zum IATF, der dieses Rennen sehr schön aus der Sicht eines Teilnehmers schildert. Wir möchten allen Teilnehmern und Finishern sehr herzlich gratulieren, die hier einen überraschend schönen Tag und ein feines Rennen genossen haben. Geordi, die Bergziege und „der Stuttgarter“ – (c)SportografKatharina beim ZieleinlaufBasti, die Bergziege mit freude im Gesicht – (c)SportografGeordi, die Bergziege und „der Stuttgarter“ – (c)SportografGeordi, die Bergziege und „der Stuttgarter“ – (c)Sportograf Resultat Männer K851- Hallvard Schjolberg2 – Jimmy Pellegrini3 – Benjamin Bublak Resultat Frauen K851 – Kirra Balmanno Kirra2 – Sophia Schnabl 3 – Denise ZimmermannEinen anderen schönen Laufbericht gibt es auch hier noch zu lesen. WHEW – Infernal durch Wuppertal Wie die Läufer, schwebt auch diese Bahn durch das Wuppertal WHEW (LLE) – Die Jungs von Laufen Liebe Erdnussbutter haben ihr Frühjahrsziel, den WHEW in Angriff genommen und in bombastischer Weise abgeliefert. Ludwig ist als Gesamtvierter ins Ziel gerast. Nach nur 8 Stunden und 14 Minuten waren seine 100 km Geschichte. Auch der Abstand von nur knapp 15 Minuten auf den Sieger spricht Bände. Eine granatenstarke Leistung. Nicht minder pompös hat es Daniel krachen lassen. Ein wenig gebremst durch seine Radbegleitung und dauernden Signierstunden bei den Hundertschaften an Fans, marschierte er dennoch in 9 Stunden 39, umringt von Fans, als 15terins Ziel. Bei einer Gesamtfinisherzahl von 170 Teilnehmerinnen, könnte man hier von einem durchschlagenden Erfolg sprechen.Ludwig hat zu seinem WHEW-Erlebnis auch einen bemerkenswerten Blogeintrag geschrieben: Jetzt lesenUnd für alle, die noch viel mehr über dieses Rennen lesen/hören/spüren möchte: LaufenLiebeErdnussbutter berichtet Die Resultatliste als gesamtes findet man hier: Ergebnis WHEW Superkompensation – for science Vor dem Wings for Life Run wurden in bewährter Tradition weitere Erkenntnisse im Bereich der Superkompensation erforscht. Um einen neuen Aspekt in die Forschung einzubringen und das Event auch gebührend zu würdigen, wurde dieses Mal Erdäpfelcarboloading mit einer Energiespeicherfüllung verbunden. Nach der perfekten Vodka-Redbull-Partymischung konnte am Rennwochenende nichts schiefgehen. In weiteren Studien müssen noch der genaue Grad des Pre-Race-Reizes und der Kombination mit Koffein erforscht werden. Hierzu bedarf es einer Testgruppe und natürlich einer Kontrollgruppe, ein objektives Testgerät (Spenden gerne willkommen) und natürlich aufopferungsvolles Training.Der Laufend Entdecken Podcast hält euch auf dem Laufenden. Wings for Life Run 2019 Der Wings for Life Worldrun ist ein Lauf mit einer speziellen Abfolge. Rund um den Globus starten gleichzeitig verschiedene organisierte Läufe, sowie zahllose App-Runs. Nach 30Minuten beginnt ein CatcherCar, die sich bewegende Ziellinie, mit 14km/h die Verfolgung aufzunehmen. Alle 30 Minuten erhöht sich die Geschwindigkeit des Autos . Sobald eine Läuferin von dem Catchercar überholt wird, ist das Rennen für diese Teilnehmerin zu Ende. Die besten Läuferinnen/Rollstuhlfahrerinnen haben in den letzten Jahren Distanzen jenseits der 80km geleistet. Startnummer geholt – los gehts Das Rennwochenende des Wings for Life Run begann feucht fröhlich und in diesem Stil solte es weitergehen. Das Wetter sollte am Sonntag laut den örtlichen Wetterdiensten ab 12 Uhr dem Regen Einhalt gebieten und den Läufern einen trockenen Nachmittag bescheren. Mit diesen Informationen im Gepäck, freute sich Peter schon auf beinahe optimale Bedingungen ( trocken, 10-12 Grad, wenig Wind). Das A-Ziel von 32 km könnte klappen.Gemeinsam mit Mona ging es Richtung Startgelände. Dort gab es ein Stelldichein mit Franz Preihs und Michaela , sowie Peter, Karin Sebastian. Mit unterschiedlichen Zielen zwischen 10 und 32 km ging es bei, man ahnte es schon, Regen, ab in die entsprechenden Startblöcke. Da regnet es noch….beim Start Die Startblockvergabe ist in Wien, wie beim VCM, offenbar eine lose Leitlinie und wird auch nicht kontrolliert. So kommt es, dass es vom Startschuss bis zur ersten Bewegung in der Mitte des ersten Startblocks beinahe eine Minute dauert und sich auf den ersten 3 Kilometern auch eine Vielzahl von Block 3/4 Startern als sich bewegende Tempohügel versuchen. Nach diesem Zickzackstart, kamen Franz, Sebastian und Peter ins Rollen und konnten sich in ihrem Zieltempo von 4:44 eingrooven. Mit dieser Pace sollte das Ziel von 32km erreicht werden. Das Wetter hat sich im Laufe des Laufs tatsächlich verändert. Von 10 Grad, Regen ging es runter auf 6 Grad und starkem Regen. Mit diesem Motivationspackerl am Rücken, machte der Lauf gleich doppelt Spass. Sich von diesem Gräuel der Natur nicht unterkriegend lassen, ging es für die drei tratschend und plaudernd um den Ring und bei KM10 waren die Drei gut auf Kurs. In der Playlist von Peter tummelten sich bei KM 12 – 15 FearFactory, Kataklysm und Slayer und schon wurde der schnellste Kilometer in den Asphalt gebrannt. Einen Blick auf die Uhr später und ein wenig zurücknehmen, schon war der Prater am Programm. Die Praterallee entlang, die Halbmarathonmarke passiert und ab zum Praterstern. Zwischenstand: Zeit – auf kurs, Gefühl – sehr gut, Wetter – fürn ZimtKM 25 hinter Ihnen lassend bogen die 3 Läufer in Richtung Mount de Reichsbrück ab, da die Reichsbrücke nach dieser Distanz jedesmal zum Berg mutiert. Langsam machte sich auch ein wenig Ermüdung breit, aber das Tempo wurde gut gehalten. Kurz nach Kilometer 31 hörte man zum ersten Mal „Das Auto“ von hinten und ein Zielsprint wurde angestimmt. Nach 32,08 KM wurde Peter und Franz eingeholt, Sebastian konnte sich noch über die Brücke und durch ein Bergabstück 400m weiter retten. Mit Plätzen unter den Top400 in Wien waren aber alle sehr zufrieden und der Rücktransport konnte losgehen und war auch sehr nötig. Die Finger kalt, bei den beiden Kurzhoslern, die Knie gut durchgefroren, war der größte Wunsch wohl eine heisse Badewanne. Das Ziel erreicht – wo ist die Badewanne Trotz der widrigen Wetterbedingungen war es wieder ein sehr feiner Event und war sicher nicht das letzte Mal.Gratulation an alle Teilnehmer und natürlich auch an die Sieger: Resultat Männer 1- Ivan Motorin (64,37km)2 – David Schönherr (62,68km)3 – Florian Neuschwander (61,59km)Resultat Frauen 1 – Nina Zarina (53,72km)2 – Dominika Stelmach (53,56km)3 – Nikolina Šustić Stanković (52,97km) Veränderte Wahrnehmung Im aktuellen Eurowings Magazin hat Peter einen Bericht entdeckt, der einen älteren Weihnachtsbaumverkäufer portraitiert. Dieser hat als Sommerhobby, da er da ja viel Zeit hat, Ultramarathons in der Wüste. Noch vor einigen Jahren hätte dieser Artikel ein „der ist ja nicht ganz dicht“ mit anschliessendem Umblättern hervorgerufen. Mittlerweile wurde der Artikel verschlungen, der Gedankengang war „coole Sache“ und war gefolgt von einem erneuten Blick aus dem Fenster, ob da irgendwo schöne Berge sind, die es sich nachschlagen lohnt. Vielleicht findet sich ja zufällig ein tolles Laufgebiet. Diese Gedanken kenn auch Florian sehr gut und beide finden diessen Umstand bemerkenswert und auch sehr fein. 5 Sterne Deluxe Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören!Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf PodbayFlorian: Twitter, InstagramPeter: Twitter, InstagramNewsletter, Facebook Der Beitrag LEP#059 – Vier Bier für einen Vornamen erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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May 3, 2019 • 1h 20min

LEP#058 - Back to normal - back on track

Back to normal Back to normal oder eigentlich, zurück zum Training, heißt es nach den ersten A-Wettkämpfen des Jahres (LEP #057). Als besondere Motivationsspritze und Bonuszuckerl haben Flo und PEter diese Folge erstmals nach einem Lauf, gemeinsam, in Schweissgeruchsnähe zueinander aufgenommen und so eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen. Mit einem Lauf in die richtige Podcaststimmung bringen Stravaclub – Laufendentdecken Kontakt zur Kilometerfresserin Unsere Kilometerweit überlegenen Spitzenreiterin – Die 200+ DameWie bereits in mehreren Sendungen angesprochen, finden sich in der Laufend Entdecken Stravagruppe viele einzigartige Menschen. Sie Streaken seit vielen Tagen/Wochen/Monaten, pushen die Höhenmeterstatistik, dass die Leserinnen vermuten müssen, dass sie eine Hütte in einer Schlucht besitzen oder Bungeerunner sind. Ganz besonders ragt aber eine Dame heraus, deren Wochenumfänge sich üblicherweise im Bereich 200 km -300 km befinden.Natürlich interessiert uns, wie es zu diesen Umfängen kommt und welche Beweggründe es hier gibt. Bisher sind wir allerdings in unseren investigativen Bemühungen noch am Anfang, und können nur die Eckpunkte der Läufe berichten: Regelmäßige (bis zu 2x tägliche Läufe bis 20 km), flache Streckenprofil, tageszeitflexibel)Wir bleiben am Ball! Stay Tuned. Zweiter Virtual Run Ende Juni startet der zweite Virtual Run des Laufend entdecken Podcast In der letzen Juniwoche 2019 startet der zweite Virtual Run des Laufend entdecken Podcast. Wie beim letzten Mal, wird auch diesmal der epische Kampf um Ruhm und Ehre zwischen den Teams #teamkurzehose und #teamlangehose ausgetragen. Egal, ob ihr Extremitätenexhibitionisten oder Beinvermummmungsspezialisten seid – es ist wieder Zeit sich zur eigenen Bestimmung zu bekennen und für das eigene Team in die Kilometerschlacht zu ziehen. Die Regelseite, die dann auch das Scoreboard beinhaltet findet ihr hier: Virtual RunNun denn – rottet euch zusammen – bildet einen schlagkräftigen Trupp und zieht aus zu glorreichen Läufen. Back to normal – back on track Die aktuelle Stunde UTWT – Ultratrail Worldtour Die Ultratrail Worldtour, eine seit 2013 bestehende Rennserie im Ultratrail, besteht aus 20 Rennen in mehreren Kategorien. Der Rennkalender ist grundsätzlich ähnlich dem der Formel 1/Wintersportler/etc. aufgebaut und soll den Athleten die Möglichkeit geben, sich in einem „Weltcup“ zu messen. Etwas schwierig ist der Umstand, dass es bei den einzelnen Kategorien Überschneidungen bei Renndaten gibt. Hier wäre spannend, warum das so geplant wurde. Eine Vermutung legt nahe, dass Rennen, die über ein sehr striktes Aufnahmeverfahren verfügen, mit einem Komplementärlauf ergänzt wurden bzw. im Falle des UTMB als „Bonusrace“ gewertet werden. Es wird spannend, wohin sie diese Serie entwickelt, da sich im Gesamtranking nur wenige der schillernden Personen finden bzw. diese offensichtlich eher zufällig im Punktespiegel auftauchen. Die Zahl derer, die alle Rennen der Serie laufen, ist eher begrenzt und spiegelt unserer Meinung nach noch nicht die absolute Weltspitze wider. Es bleibt die Frage, ob in den nächsten Jahren hier eine weitere Entwicklung des Formats stattfindet und sich Sponsoren/Werksteams in diese Serie einbringen und die Kilians Jornets und Jim Walmsleys dieser Welt sich im Rahmen einer Jahreswertun miteinander messen wollen/werden. Offen ist natürlich auch: Wollen Trailrunner das?Auffällig ist auf alle Fälle, dass die Berichterstattung noch auf einem sehr unterschiedlichen Niveau stattfindet. Manche Läufe, wie die inoffizielle Weltmeisterschaft des Trailsports, der UTMB, werden mittlerweile mit einem eigenen Reporterteam, Drohnen und einer Vielzahl an Kameras live gestreamt und professionell begleitet. Andere Läufe verfügen bestenfalls über ein kurzes Start/Ziel-Streaming via Youtube und möglicherweise ein Livetracking auf einer Webseite.Hier ist auf alle Fälle viel Platz für eine Attraktivierung in Richtung Zuschauer.Wir sind auf alle Fälle gespannt und werden das Thema weiter begleiten. Im Zuge der Tour sind in den letzten Wochen auch direkt 3 Rennen gelaufen worden, die diesen noch etwas ausgefranzte Ansatz verdeutlichen: UltraTrailWorldTour Race: PenyagolosaTrails  @quimfarrero Am 14.4 fand an der Ostküste Spaniens der PenyagolosaTrails Ultratrail statt. Über 110km – 5600hm (bzw. 60km und 3300 hm) müssen sich hier die Athletinnen kämpfen. Das Ergebnis auf der 110km Strecke (wurde im Cast falsch gesagt): Resultat Männer1. Ernest Ausiro2. Cristofer Clemente Mora3. Ramon Recatala Vera Resultat Frauen 1. Gemma Arenas Alcazar2. Tessa Chesser3. Angels Centelles Cardona UltraTrailWorldTour Race: Ultra-Trail® Mount Fuji Kurz nach dem Panyagolosa Trails fand am 26.4-28.4 der UTMJ statt. Dieser 100-Meilen-Lauf mit 8000hm in Japan wurde bereits zum siebten Mal ausgetragen. Aufgrund der winterlichen Bedingungen musste der Kurs verkürzt werden. Glücklicherweise gab es hier keine Zwischenfälle und das Rennen konnte gut zu Ende gebracht werden. Resultat Männer1 – Xavier THEVENARD – XAVIER THEVENARD2 – Jing LIANG – jing liang3 – Loren NEWMAN – Loren David Newman Resultat Frauen1 – Fuzhao XIANG – fuzhao xiang2 – Lou CLIFTON – Lou Marie Clifton3 – Kaori ASAHARA – 浅原 かおり UltraTrailWorldTour Race: Madeira Island Ultra-Trail® MIUT 2018 Gleichzeitig mit dem Ultratrail Mount Fuji war der MIUT 2019 im Gange. Diesen Lauf, den Flo bereits absolviert hat ( LEP#034 und LEP#035), konnten zwei Favoriten für sich entscheiden und lassen uns mit ihren Zeiten staunend an den Tribünen stehen. Resultat Männer 1- Francois Dhaene2 – Diego Pazos3 – Tim Tollefson4 – Robert Hajnal Resultat Frauen1 – Courtney Dauwalther (Overall 10)2 – Katie Schide3 – Audrey Tanguy5 – Jocelyne Pauly Skalierungseffekte Laufboom in China – manchmal stottert es noch, aber die Mächtigkeit der Bewegung und deren Umfang ist schier unglaublich. In den letzten 10 Jahren hat sich in China ein wahnsinniger Laufboom entwickelt, dem der Staat und die Organisatoren versuchen Herr zu werden. Mit Überwachung der Strecke (gegen Abkürzer und radfahrende Läufer) einer Vielzahl von Veranstaltungen und einem ausgerufenen Ziel, dem Olympiasieg, wird mit chinesischer Methode an dieses Thema herangegangen. Wien Marathon Wien Marathon 2019 Beim diesjährigen Wienmarathon hat Flos Schwester Kathi ihre Bestzeit um ganze 5 Minuten unter die magische 4 Stunden gedrückt. Im Ziel war sie mit 03:55:22 und belegte somit den 52 Klassenrang. Neue Personal Best für Katharina Kimmel beim VCM 2019 Wien Marathon 2020 – Familie verpflichtetAuch wenn Florian nicht müde wurde, zu bekräftigen, dass er den VCM nicht wieder laufen möchte, so gibt es immer Ausnahmen.In diesem Fall wird zumindest beim Staffelmarathon 2020 startet, da es eine Familienstaffel geben wird. Am Weg dorthin werden wir vom Leben und Leiden des jungen Wärters Florians berichten. METM – Mount Everest Treppenmarathon Ende April wurde in Sachsen auch traditionell der Mount Everest Treppenmarathon ausgetragen. Bei diesem besonderen Lauf gilt es, die Spitzhaustreppe 100 Mal zu erklimmen um auf 8848m zu kommen und somit den Mount Everest bestiegen zu haben. Die Distanz beträgt hierbei 84,390km und umfasst 39700 Stiegen aufwärts (und natürlich alle auch wieder runter).Resultate 2019 Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Bezwingerinnen ganz herzlich. Großartige Leistungen! Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, InstagramPeter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#058 – Back to normal – back on track erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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Apr 19, 2019 • 2h 5min

LEP#057 - 120 Meilen - Ultrapodcast

120 Meilen werden in dieser Folge besprochen und da das ein Ultraumfang ist, wurde es auch ein Ultrapodcast. Die zugrunde liegende Podcastformel kommt von Dr. Pod. Red. Endent Decken und lautet R = BM + UI + π* GWM„Redezeit in Minuten =Besprochene Meilen  + Universelle Introkonstante + Pi * Grußwortminute“Das ergibt für diesen Ultrapodcast eine Gesamtlänge von 124 Minuten.  Aktuelle Folge Konkret widmen wir uns in der Folge #057 zwei Themen. Einerseits den 100 Meilen in Istrien, denen Flo sein Wochenende geschenkt hat und andererseits der Peters Kulturreise nach Linz zum Linzmarathon. Istria100 Wie in den letzten Folgen bereits besprochen, hat sich Flo als Frühjahrshighlight, die 100 Meilen auf Istrien vorgenommen. Die Eckdaten zum Lauf sind: 168km mit 6539 positiven Höhenmetern. Dabei ist der höchste Punkt auf ca. 1450hm und der längste Anstieg erstreckt sich über 800hm. Die Coursemap findet sind hier: Coursemap bzw. untenstehend. Das Livetracking wurde direkt auf der Seite angeboten und Peter versuchte sich im Twitterliveupdate für den Flo-Fanclub unter dem Hashtag #Istria100. Die Anreise Flo ist, diesesmal alleine, nach Graz gefahren und gemeinsam mit Werner Weissl, einem Teamkollegen vom Team Vegan.at nach Umag gereist, da dort das Ziel des Laufs ist. Dort angekommen gab es die erste Überraschung. Kroatien ist um diese Jahreszeit nicht immer mit 25 Grad und Sonnenschein gesegnet. Erste Tat war wie üblich die Registrierung und Startnummernausgabe. Dabei haben sie Thomas Bosnjak, Veranstalter des KAT100, des Hochköngimanns und Obmann der ATRA (Austrian Trailrunning Association) getroffen und mit ihm ein längeres Gespräch geführt. Der Start Nach einem entspannten Tag in Kroatien ging es zum Start. Beim Start begann es zum Regnen, sollte aber dem Wetterbericht zufolge wieder aufhören. Video vom STart Nach dem Startschuss machten sich die Läufer auf die lange Reise durch Istrien und steuerten hier als ersten Zwischenhalt „Plomin Luka“ nach 15,6 km an.Flo hat seit ca. 6 Monaten einen Stryd Wattmesser im Einsatz und wollte hier nach Watt laufen. Nachdem er sich gerne am Anfang eines Laufs alleine in sein Tempo eingroovt, hat er hier einen Flo’schen Sidestep genutzt um sich ganz auf sich und sein Tempo zu konzentrieren. Relativ bald hat Flo wieder zu Werner aufgeschlossen. Ohne zu diesem Zeitpunkt gemeinsam zu laufen, befanden sich die Beiden immer in unmittelbarer Nähe. So kamen sie gemeinsam in Plomin Luka nach knapp 2 Stunden angekommen und nach einer kurzen Rast ging es auf zur nächsten Etappe. Auch bei der nächsten Labestation befanden sich die beiden wieder nebeneinander. Da es nun in die Nacht ging, beschlossen die Beiden, zumindest die Nacht gemeinsam zu verbringen. Der Berg Ab nun ging es bergauf. Bis zur ersten Cutoff-Labe in Poklon waren es noch 16km und dazwischen befindet sich der höchste Punkt des Rennens. An dieser Stelle hätte sich auch ein genauerer Blick auf die Wetterkarte oder Schneetafeln ausgezahlt. Entgegen der Vermutung der beiden Läufer, dass ein „bisserl Schnee“ ein paar Flöckchen am Wegesrand sind, war es knöchelhoher Schnee. Zusätzlich ist man über der Baumgrenze und der Gegenwind mit geschätzten 80 km/h machte diesen Berg zur ersten großen Prüfung des Laufs.Bei diesem Teilstück befand sich Flo an Stelle 120 im Rennen und der komprimierte Schnee in Kombination mit dem Wind machte diesen Teil herausfordernd. Auch hat sich hier #teamkurzehose als nicht optimale Wahl gezeigt.Wer konnte das auch wissen…. Wer hätte Schnee vermuten können….. Nachdem dieser Berg überwunden war und auch die erste Cutoff-Labe erreicht wurde, waren noch 3 kleinere Hügel über der 1000 Höhenmetergrenze zu überlaufen, bevor es zum ersten großen Downhill kam. Down with the Sickness Ab Kilometer 70 hat Flo mit Magenschmerzen und Unwohlsein aka. „Mir ist schlecht“ zu kämpfen gehabt. Ab einer Bewegungszeit ist er hier auch auf der sensibleren Seite. Dieses bekannte aber dennoch üble Problem, konnte wie schon in der Vergangenheit nach einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden, gab aber Anlass zu einer tieferen Analyse. Schlussendlich wird sich Flo nun der Ernährung näher widmen und nach geeigneter Verpflegung suchen. Als erstes wird er Tailwind testen. Dieses Pulver wird in Wasser gelöst und soll als vollwertiges Nahrungsersatz dienen. Sobald er hier die Testpackung versucht hat, werden wir berichten. Zusätzlich wird er einen Tipp der lieben Kollegen vom Laufenliebeerdnussbutter-Podcast ausprobieren und Gels in Wasser lösen. Repairmode Die Magenprobleme überwunden folgte ein kurzes Hoch, welches jäh von den beginnenden Zuckungen der Flo’schen Oberschenkel unterbrochen wurde. Sofort die Worte der weisen Bergziege im Ohr, wurde Salz gezückt und gehofft, dass die Störung damit behoben wird.Augenscheinlich hat es auch geholfen und abseits kleiner Anlaufschwierigkeiten, war das Problem an dieser Stelle erledigt.  Magen gut – Oberschenkel wieder gut – Mental wieder gut – also ab zum Ziel und alles ist toll? ….  Dropbag Nach 15 weiteren Kilometern und am Ende des langen Downhills haben Werner und Flo die Dropbaglabe in Buzet bei Kilometer 88,2 erreicht. Die Nacht war somit überwunden und die ersten 15 Stunden des Laufs absolviert. Leider hatte Flo beim Öffnen seines Dropbags dem Zwischenhoch einen Kehraus mit der groben Kelle beschert. Es fehlte unter anderem Wechselhose (in der Unterkunft) und USB-Verlängerung damit Stirnlampe und Uhr gleichzeitig geladen werden können. Unzufriedenheit machte sich breit. Es stottert… Nach 20 Minuten in der Labe, mit Red Bull und Gemüsesuppe gestärkt, ging es wieder auf die Strecke. Die Floberschenkel waren ein wenig hart, haben sich aber wieder erwärmt. Auf diesem Streckenabschnitt war Flo auch recht stolz, da er beim Lavaredo Ultratrail (LEP#022) von einem lieben Lauffreund gelernt hat, dass man immer trockene Socken im Rucksack haben soll. Diesen Tipp beherzigt, konnte er nach der Durchquerung dreier Flussbette die Füsse trockenlegen und so schlimme Hotspots vermeiden.Trotzdem bemerkten die beiden Läufer am Weg nach Hum das erste Mal , dass Werner einen wesentlich besseren Tag hat und deutlich schneller könnte. Flo hat in Hum auch Werner empfohlen, dass er alleine weiterzieht und seine gute Verfassung nutzt um eine gute Zeit zu erreichen. Werner hat das Rennen auch als 58ster gefinisht und ist die letzten 60 Kilometer beinahe geflogen. Er hat mehr als 30 Leute im letzten Drittel überholt und war nach 27:45:28 im Ziel (Tracking). Gratulation für die Topleistung! Kolbenreiber @ Alexas_Fotos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com Nunmehr alleine ging es für Flo auf zum letzten Drittel des Laufs. Losgelaufen mit der Idee, den Lauf in 30 Stunden zu beenden und gut durchzukommen, begann die Dekonstruktion. Die Oberschenkel zerfielen zwangen Flo dazu, die letzten Downhills Richtung Butoniga seitlich hinunter zu staffeln. Die geraden Teilstücke konnten mehr schlecht als recht gelaufen werden und bergauf, die Paradedisziplin von Flo der Lokomotive, war der letzte Lichtblick. Hier konnte sogar noch ein Mitläufer eingesammelt werden, der bei einem späteren Geradeausstück wieder vorbeizog. Auf den letzten Kilometern nach Butoniga schwankten die Gedanken zwischen „irgendwie finishe ich das Ding“ und „tue ich mir dieses Gekrieche noch 51km an“. Erinnerungen an den MIUT (LEP#035), bei dem es in die zweite Nacht ging und Kilometerzeiten bis zu 25 Minuten am Zettel standen, kamen hoch. Ein Anruf bei seiner Freundin und einige Minuten Reflektion in Butoniga später manifestierte sich der Entschluss, dass dies wohl nicht der richtige Tag ist. Nach 117 Km und 20 Stunden 30 Minuten wurde das Rennen mit einem DNF beendet. (Tracking). Learnings In den Stunden nach der Entscheidung, beim Rücktransport und in der Unterkunft hat Flo sich Gedanken über die Gründe gemacht und direkt Learnings daraus gezogen. Neben der Erkenntnis, dass der Unterschied von 60km zu den bereits mehrfach gut gefinishten 100+km Läufen von Flo, eine noch genauere und bessere Vorbereitung bedürfen, ist es wohl auch die Erfahrung, die hier erst reifen muss. 100 Meilen verlangen Respekt und Ernsthaftigkeit. An diesen Punkten führt kein Weg vorbei. Um eine möglichst optimale Vorbereitung für die nächsten Male zu haben, gibt es nun ein öffentliches Dokument: ChecklistenHier sammeln wir, und gerne auch ihr, Dinge, die vorab gecheckt werden sollten und die ins Dropbag gehören. Rennergebnis Neben der tollen Leistung von Werner, wollen wir die Sieger des Laufs nicht unerwähnt lassen. Bei den Männern gab es lange Zeit eine gemeinsame Spitzengruppe von 4 Läufern, die sich dann auf zwei reduzierte und erst im letzten Viertel konnte sich der spätere Sieger, Kazufumi Ose absetzen.1. Kazufumi Ose – 18 Stunden 38 Minuten2. Gregoire Curmer – 18 Stunden 55 Minuten3. Luca Manfredi Negri – 19 Stunden 30 MinutenAls bester Österreicher konnte Gerhard Schiemer das Ziel erreichen. Relativ defensiv gestartet, hat er bis zum Schluss aufgeholt und konnte sich bis auf Rang 4 vorarbeiten.4. Gerhard Schiemer – 20 Stunden 45 MinutenBei den Damen lag lange Zeit Frederica Boifava in Führung, wurde aber in Butoniga von Katja Kegl Vencelj überholt. 1. Katja Kegl Vencelj – 23 Stunden 16 Minuten2. Frederica Boifava – 24 Stunden 25 Minuten 3. Dariia Bodnar – 24 Stunden 46 Minuten Linzmarathon Auf geht’s Buama und Madln Die Ansage Peter wollte in Linz seine Bestzeit nach unten drücken und bestenfalls unter die 3 Stunden 30 Marke gelangen (5er Schnitt geht immer). Dieses ambitionierte Ziel, bedeutet das doch eine Verbesserung von mehr als 20 Minuten, im Blick, wurde dieser Marathon als das A-Ziel des Frühjahrs deklariert. Die bisherige Bestzeit von 3 Stunden 50 Minuten wurden letztes Jahr beim VCM mit Flo als Pacer in Wien gelaufen.Umso begeisterter war er davon, dass der liebe Geordi (@Geordi2504) und Gunter (@Guracell) sich für den Linzmarathon eine neue Herausforderung ausgedacht haben. Sie nahmen sie die #fünfviertellinz vor. #fuenfviertellinz – der Häupl-Spezial Geordi und Gunter wollten beim diesjährigen Linzmarathon an allen Wettbewerben, Viertelmarathon, Halbmarathon und Marathon teilnehmen. Leider war die Kommunikation mit dem Veranstalter des Linzmarathons nicht erfolgreich, da das Ziel des Halbmarathons etwas von der Marathonstrecke abseits ist und es nicht regulär ist, wieder zurückzulaufen und den Marathon zu finishen. Also blieb nur die Möglichkeit einen 5/4 Marathon zu laufen und nach einem spritzigen Viertelmarathon in 41:xx zum Start des Marathons zu laufen und ebendiesen als Peters Begleiter zu absolvieren.Wir hoffen, dass der Veranstalter nun das Potential erkannt hat – die Presse hat es auf alle Fälle getan und ein schönes Foto mit Gunter und Peter veröffentlicht. Leider ist Geordi hier knapp ausserhalb des Kamerawinkels. Gunter und Geordi halten den offiziellen Rekord im 5/4 Marathon in 4 Stunden 10 Minuten Die Vorbereitung Genau wie beim letzten Marathon in Wien, bei dem Peter zwei Wochen davor die WUT-Runde bis KM38 mit Florian, Sebastian (@die_bergziege) und Geordi gelaufen ist, hat er auch dieses Mal die bewährte Marathon vorm Marathontrainingstechnik angewandt.Am Wochenende des VCM, wurde ein Marathon mit Sebastian (@die_bergziege) und bis zur Hälfte mit Florian in Wien in Angriff genommen.Mit diesem netten und aufbauenden Lauf wurde die Seele gestärkt und die Taperingphase konnte losgehen. Peter hat demnach die ganze letzte Woche kein Lauftraining absolviert. Auf keinen Fall durfte aber die Superkompensation am Freitag vorm Rennen fehlen (LEP#056 – Superkompensation). Dieses Mal mit Bier als Treibstoff und da es sich so bewährt hat, haben auch Geordi und Gunter mitgemacht. Der Renntag Nach der Ankunft am Vortag und der Erkenntnis, dass das Auto etwas entfernt zu parken ist, da die Marathonstrecke in Linz sowohl links als auch rechts vom Hotel vorbeiführt und somit die Zufahrt bis zum späten Nachmittag gesperrt ist, wurde nochmal der Streckenplan durchgegangen, damit Peters Fans (Großes Dankeschön an dieser Stelle) auch mit minimalem Aufwand möglichst oft an die Strecke kommen konnten. Peters Fanbase mit Supporterschild Für Begleiter und Zuschauer ist der Linzmarathon auf alle Fälle ein heisser Tipp, da man seine Läufer mit relativ wenig Aufwand 3-5 Mal anfeuern kann. Da das Wetter in Linz im Unterschied zu den Tagen davor stark wechselhaft war, wurde die Entscheidung für #teamlangehose erst am Tag des Laufs gefällt. Am Morgen hatte es ca. 4 Grad und die Chance auf Regen war durchaus gegeben. Der Start Am Weg zum Start gab es durch die Shuttlebusse eine erste Linzrundfahrt. Bei der Kleiderabgabe, die einer der ganz wenigen Kritikpunkte an der Veranstaltung ist, hat es recht lange gedauert. Die Beschilderung und Organisation an dieser Stelle hat noch Luft nach oben. Mobile Aufsteller zur Reihenbildung und ein paar Leute mehr bei der Abgabe hätten einigen Leuten den ersten Stress vor dem Start erspart. Peter war hier zwar früh genug dran, aber sah beim Start noch einige Läufer, die im letzten Moment zur Startlinie gehetzt sind.Auf der Positivseite ist auf alle Fälle die Aufteilung beim Start zu nennen. Der Lauf beginnt auf einer Autobahnbrücke und die Marathonläufer/Staffelläufer starten auf einer Seite und die Halbmarathonläufer auf der anderen Seite. Die so geschaffene Teilung, die erst nach 3 Kilometern aufgelöst wird, entzerrt das Feld spürbar und ein Stop & Go – Stau, der von vielen beim VCM kritisiert wird, wird so stark reduziert.Peter ist direkt mit dem 3:30er Pacer gut vom Start weggekommen und bis Kilometer 2 sind Geordi und Gunter dazugestossen. Sie haben es beim Wechsel bis zum 4:15er Pacemaker geschafft und musst sich noch ein wenig durch die Läufer durchkämpfen.Da die beiden bereits das zweite Mal bei den ersten Kilometern durchkamen, wurden sie von manchen Fans begrüßt. Es rollt Die ersten Kilometer ließen sich locker und gut an. Nebenbei hat Gunter, der aus Linz kommt, auch einige Sehenswürdigkeiten erwähnt, Lokalempfehlungen abgegeben und so das erste Viertel sehr kurzweilig erscheinen lassen. Zu diesem Zeitpunkt wurde Peter beinahe etwas übermütig und hat laut über eine leichte Tempoverschärfung nachgedacht. Die erfahrenen Pacemaker haben ihn schnell eingebremst und mit dem Hinweis auf noch kommende 30 Kilometer gezähmt. Da Peter vorher schon sein Wohl und Weh in die Hände der Beiden legen wollte, gab es hier keine Gegenwehr. Auch wurde von Kilometer zu Kilometer klarer, dass der 3:30er Pacer etwas zu flott unterwegs war und bei Kilometer 15 beinahe 3 Minuten unter der anvisierten Zeit war. Bei Kilometer 15 hat Geordie erzählt, dass Gunter ihn bei seinem schnellsten Marathon (2:56:xx) an dieser Stelle in der zweiten Runde (Kilometer 37) stehenließ und davoneilte. Spass und Getrabe bei der Labe Halbzeit Der Halbmarathon war durch und es ging gut. Es ging sogar sehr gut. Peter war in einem Hoch und top im Plan ging es auf die zweite Hälfte. In dieser kam auch ein wenig Wind auf, aber durch den großgewachsenen Gunter, konnte Peter seinem Erzfeind ein wenig ausweichen und sich im Windschatten positionieren.Hier hat Gunter auch einen Zwischensprint eingelegt. Auf die Frage, warum er denn so derartig aufs Tempo drückt, kam ein „I renn vor Nickelback davon“ retour. Kurz hinter den Athleten war eine Fanstand mit Musik. Ab ging es nach Kleinmünchen, einem Stadteil von Linz, der durch Kleingärten und viel grün besticht. Da es hier ca. Kilometer 32 ist, kann man es mit der Praterallee in Wien vergleichen. Speis und Trank Smile at the Labestation Die mitgebrachte Eigenverpflegung, gekennzeichnet mit Luftballons wurde von den Helfern gut positioniert und war immer schön zu sehen. Zusätzlich gab es bei den 9 Labestationen neben Wasser und Iso auch Cola und Bananen. Es war immer ausreichend vorhanden und manche Helfer haben sich mit ihrem Einsatz speziell hervorgetan. Eine Dame wollte einem Läufer eine Banane reichen und er konnte sie nicht festhalten. Daraufhin ist sie ihm mit einer Banane nachgesprintet, damit er auch eine Verpflegung hatte.Zusätzlich gab es im Ziel Gebäck und Bier (sowohl mit als auch ohne Alkohol).Ansonsten hat Peter auf die WUT-Taktik gesetzt und alle 30 Minuten ein High-5 Gel genommen. Zusammen mit den Getränken bei den Laben wurde es aber zunehmend schwieriger, da der Magen in diesem Tempo keine Lust auf derartig viel Zucker hatte. Allerdings war dann eine Taktikanpassung auch nicht mehr möglich oder sinnvoll. Durchziehen – das Finale Die letzten 5 Kilometer Bei Kilometer 32 hat Peter auch auf die Uhr geschaut und gesehen, dass die Herzschläge schon über 176 war. Dieser war schon erheblich über den 160 bei Kilometer 10 (bei dieser Marke hatte Gunter 124). 1-2 Kilometer später war der Puls bereits auf 182. Peter hat Gunter Bescheid gegeben, dass das eine kritische Grenze ist, da ab da normalerweise 3 Kilometer bis zum Konditionstod anbrechen. Erfahren hat Gunter das Tempo bei der Labe rausgenommen und durch ein paar Schritte gehen den Puls wieder auf 165 runtergebracht. Der 3:30 Pacer hat die beiden wieder eingeholt aber war nicht weit voran. Geordi war auch nur 20 m entfernt und so war das Ziel Sub 3:30 noch in greifbarer Nähe.Ab Kilometer 35 ist Peter nur noch den Rosa Kompressionsstutzen von Gunter nachgelaufen und hat auf „Automatic Mode“ umgeschalten. Rührend hat Gunter sich hier gekümmert und mehrmals kurz das Tempo rausgenommen, dass Peter wieder ein wenig aufschliessen konnte. Sobald die Lücke geschlossen war, hat er wieder langsam das Tempo angezogen, damit nicht zuviel Zeit verloren ging. Die letzten beiden Kilometer konnten aber mit dieser Unterstützung gut überwunden werden. Im Ziel angekommen stand 3:28:53 auf der Uhr und das Ziel war erreicht. Glücklich und zufrieden ging es zum Finisherbier. Geschafft – Fertig aber glücklichTeam Vegan im ZielPeter mit seinen beiden Pacern im Ziel Auf alle Fälle noch zu erwähnen ist Triathlondog, der österreichischer Meister in der AK45 in 2:43 wurde – großer Respekt! Trainingstipps Marathon vorm Marathon Superkompensation – LEP#056Lauf Checkliste Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, InstagramPeter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#057 – 120 Meilen – Ultrapodcast erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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Apr 5, 2019 • 1h 10min

LEP#056 - Superkompensation

Superkompensation Selbstlos aufopfernd hat sich Peter wieder einer neuen Trainingsmethode, der Superkompensation (Hintergrund hierzu) gestellt und diese direkt im Wettkampf getestet. Die Stravagruppe – News Unsere Stravagruppe ist mittlerweile auf über 80 Läuferinnen angewachsen und die brilliert durch knackige Paces und Umfänge, die von normal bis astronomisch reichen. In den letzten Wochen ist eine Läuferin hervorgestochen, die jeweils jenseits der 200km pro Woche unterwegs ist. Hier werden wir wohl das Large Extent Investigation Team aussenden. Ebenso planen wir im Frühling ein weiteres Stravaevent. Hier wird es wieder neben den augenscheinlichen Bekenntnissen zu den Teams #teamkurzehose / #teamlangehose wohl auch eine Teamchallenge geben. Es heisst gespannt sein und sich gut vorbereiten. Die aktuelle Stunde: Candice Burt mit einem FKT Attempt auf dem Arizona Trail:Nachdem die Topläuferin und Race Director der bekanntesten 200+ Mile-Runs in den USA https://www.destinationtrailrun.com , Candice Burt, neulich das erste Mal den Delirious W.E.S.T. gefinisht hat, macht sie sich nun auf, den Arizona Trail in einer FKT zu bezwingen. Der Trail hat mehr als 800 km und mehr als 25.000 Höhenmeter.In einer Episode von Trailrunnernation erzählt sie von dem Vorhaben: Episode 419 Der Arizonatrail hat eine sehr informative Webseite, die einen schönen Überblick über dieses irre Vorhaben gibt. Barkley Marathons 2019Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist der Barkley Marathon 2019 wieder in vollem Gange und dünnt das Feld der 40 Topathleten gnadenlos aus.Dieser Lauf, immer an oder über der Grenze des Menschenmachbaren verlangt den Läuferinnen alles ab.Die Route diese Jahr soll wie folgt gewesen sein Nach 3 Runden, dem sogenannten „Fun Run“, waren nur noch 6 Läufer im Feld.  Die Berichterstattung beschränkt sich auf wenige Posts aus dem Lager und einer Stelle auf der Strecke. Die aktuellste Quelle ist hier @keithdunn . Er ist vor Ort, fiebert und twittert während des ganzen Rennens mit.**Update nach Ende der Aufnahme**Es hat 2019 keinen Finisher gegeben. Am längsten im Rennen hat es Karel Sabbe gehalten. Doch auch ihn hat die Strecke im 4ten Loop abgeworfen.  Final ergibt sich: Karel Sabbe,  Greig Hamilton und Guillaume Calmettes haben den vierten Loop gestartet und später angebrochen. Tomokazu Ihara, Jamil Coury und Johan Steene haben gemeinsam den Funrun beendet, sich dann ein gemütliches Eckchen im Camp gesucht und warten auf das nächste Jahr. Zu diesem Lauf empfehlen wir die die Dokumentationen rund um das Rennen: „The Barkley Marathons: The Race That Eats Its Young“ auf Netflix www.netflix.com/title/80076413 Where dreams are going to die Hochwechseltrail Am ersten Juniwochenende (8.6.2019) findet an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark zum ersten Mal der Hochwechseltrail statt. Auf 2 Distanzen (15km und 46km) durchstreifen die Läuferinnen das Wechselgebiet. Aufmerksam wurde Peter beim Lindkogeltrail durch die Veranstalte und wird die Premiere dieses Laufs begleiten. Besonders angetan haben es ihm die offenbar sehr ausladenden Labestationen. Aktuelle Folge Lindkogeltrail Am Sonntag, den 24.3.2019, haben sich 800 Trailrunner in Bad Vöslau getroffen, um die Saison mit einem Läufchen um und auf dem Lindkogel zu starten. In den Distanzen 10,2 km / 330hm, 22,8 km/ 900hm und 32,8km / 1300hm könnte die Frühlingsform abgetestet werden. Neben einer schönen Auswahl des Team Vegan.at, würde Peter, der die 32,8km absolviert hat, von Matthias, einem treuen Hörer und Stravabenchmarker herzlich begrüßt. Letztgenannter hat mit einem Finish in 3:04 die Latte auf eine Höhe gelegt, für die wir wohl noch einen Pogostick und ein Trampolin brauchen um sie zu überspringen. Der Start Peter hat das Rennen gemeinsam mit Christoph aka. dem Trainer in Angriff genommen. Peter hat sich 2 Tage vor dem Bewerb elektrolythaltigen Getränken gewidmet. Diese haben nicht nur die Moral gehoben haben, sondern auch die Ruhephase am Tag vor dem Wettkampf erzwungen. Wie in der Superkompensation üblich, versucht der Körper, nach einer starken Beanspruchung, nicht nur den Ursprungszustand wiederherzustellen, sondern die Leistungsfähigkeit noch etwas zu steigern. Mit dieser Zauberwaffe im Hintergrund ging es also am Sonntag los auf den Trail. Die ersten 3 km im dicht gedrängten Feld wurde die erste Steigung gut genommen und die Beine fühlten sich gut an. Das definierte Ziel, Sub 4, schien realisitisch. Nach dieser Eingroovephase, juckten Peters Beine und er legte 2 Schritte zu. Plötzlich war Christoph nicht mehr direkt dahinter und es wurden kontinuierlich Plätze gut gemacht. Die mahnenden Worte von Christoph im Ohr „den ersten Berg nicht zu schnell angehen – sonst tut es hintenraus weh“ und die ebenfalls von Christoph gesprochenen „Jerome ist irgendwo vorne, der versucht heute All-in zu gehen“ Worte hinterher, kam es, wie es kommen musste. Die ersten 500 hm laufend und powerhikend nach oben, Platz für Platz nach vorne arbeiten ging es dem ersten Downhill entgegen. Und da kam er, der erste 400 hm Drop. Der Drop Downhill….wooohoooo Zwischen Kilometer 6 und Kilometer 13 hiess es, ausser bei einer kleinen Zwischensteigung – „alle Regler auf wahnsinnige Geschwindigkeit“ und es wurde weiter Zeit gut gemacht. In dieser Phase war Peter dem 4er-Schnitt schon sehr nahe. Gemeinsam mit einer Gruppe von 6-8 Läufern wurden ordentlich Meter gemacht. Bei Kilometer 14 erreichte die Gruppe die zweite Labestation und magazinierte sich für die zweite Hälfte und den großen Anstieg auf. Noch top-motiviert und guter Dinge ging es in Richtung großer Lindkogel. Der steinige Weg Auf den Lindkogel respektive zum Eisernen Tor führt der steinige Weg. Der seinem Namen alle Ehre machende Pfad, zwang die Gruppe zu vielen Gehpausen und bremste das Tempo massiv. In dieser Phase konnte Peter mit der Gruppe nicht mehr mithalten und wurde um ca. 100 -200 Meter distanziert. Hier wurde offensichtlich – es fehlt noch etwas Höhenmetertraining. Erst am eisenen Tor, waren die Batterien wieder einigermaßen geladen und der zweite große Downhill stand am Plan. Das eiserne Tor – der höchste Punkt Dem Ziel entgegen Das Gewicht nach vorn und kontrolliert den Berg hinunterfallen. Die ersten Ermüdungserscheinungen im Gepäck, aber dennoch hochmotiviert, war auch auf diesem Downhill das Tempo hoch. Auf den folgenden Kilometern konnte Peter der Gruppe wieder etwas näher kommen. Zwischen Kilometer 23 und 26 wurden die Beine bereits schwer und der Geist des Anfangstempos hat schon hinter dem einen oder anderen Baum hervorgegrinst. Dank einer kleinen Gruppe konnte ein Einbruch an dieser Stelle verhindert werden und der Modus „Lemmingmodus“ wurde aktiviert. Bei der letzten Labe noch flott einen Becher voll „sie nannten es Iso – man munkelt auch von Durchaltesockenabgeseihtesputzwasser“ in den Rachen geschüttet und ab nach Hause. Denkste!Die letzten 6 Kilometer, teils der Strasse entlang, durch Weinberge und zum Abschluss über die Bad Vöslauer Crossstrecke fühlten sich sehr lange an. Hier konnte man noch richtig viel Zeit liegen lassen. Der Kopf und die Verweigerung der Aufgabe haben die Athleten ins Ziel getragen. Glücklich im Ziel zu sein, war das Lächeln allerdings nicht mehr ganz so unbeschwert. Ein bisschen anstrengend war es wohl doch. Das Fazit Zusammenfassend war der Lindkogeltrail ein großartiger Lauf, der tolles Wetter, tolle Trails und herausragenden Wegmarkierungen glänzen konnte.Kritik gab es vermehrt an den Labestationen, die etwas dünn ausgestattet waren und nicht die vorher ausgeschriebenen Lebensmittel vorrätig hatten. Diese Aspekte sind ärgerlich aber für die meisten Trailrunner verschmerzbar. Es soll aber auch vorgekommen sein, dass die Labestationen für die hinteren Läuferinnen kein Wasser mehr hatten. Da das ein absolutes Must-have ist, gibt es hier dringenden Verbesserungsbedarf. Das Organisationsteam hat auf das Feedback aber sehr zeitnah reagiert und versprochen bei der nächsten Austragung die Laben auf das Niveau der Wegmarkierungen zu bringen.Wenn sie das schaffen, gibt es definitiv 5 von 5 Schlammtretern. Das Ergebnis 32km:Siegerzeit: 2 h 34 min – Gabor MuhariZeiten aus dem Laufend Entdecken Universum:Matthias 3 h 04 minJerome 3 h 30 min Peter 3 h 40 min Christoph 4 h 08 min10km: Philipp – 52 min 58 sekRoman – 55 min 24 sek (3.AK)Verena – 55 min 47 sek (1.AK)Sara – 58 min 15 sek (3.AK)Josef – 1h 28min (43. AK)Gratulation an alle zu den großen Leistungen. Team Vegan.at im Ziel 100 Miles of Istra Florian startet am 12.4 um 16:00 bei den 100 Miles of Istria ( 168km / 6539 HM ) . Für alle, die ihn virtuell verfolgen möchten, hier die Daten:Startnummer 177 – Link zum LivetrackingUm sich optimal auf die Verfolgung des Rennens vorzubereiten empfiehlt sich der Race Guide und die Detailbeschreibung des Bewerbs.Aktuell bereitet sich Flo mit einer intensiven Kuchen-Tapering-Phase vor. Das Training läuft nach kurzem kränkeln wieder gut und die Grundlagen sollten passen. Ob er sich hier an die Besten der 30 startenden Österreicher hängen kann, bleibt wohl offen. Dem Trainer zufolge sollten der Zieleinlauf nach ca. 25 Stunden am 15.4. gegen 17:00 sein. Maßgeblich werden hier auch die äusseren Faktoren sein. Die Siegerzeiten differieren in den letzten Jahren bis zu 4 Stunden. Im allgemeinen ist der Lauf wahrscheinlich mit dem Dalmacija Ultra Trail – LEP#027 vergleichbar sein. Verpflegungstechnisch wird auf bewährtes gesetzt und Flo wird mit High5-Gels an den Start gehen. Diese Gels haben sich bereits in vergangenen Wettkämpfen bewährt, da sie relativ dünnflüssig sind uns sich mit einem Schwupps Richtung Magen befördern lassen. Ganz nebenbei sind sie auch geschmacklich recht weit oben angesiedelt und können vollinhaltlich empfohlen werden.Auf geht es nach Kroatien – Flo rockt das Ding! Kontaktmöglichkeiten Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter, InstagramPeter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#056 – Superkompensation erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
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Mar 22, 2019 • 1h 25min

LEP#055 - New Record, Baby!

  New Record, Baby! Nach einer recht ordentlichen Aufbauphase im Winter, war es Zeit, die ersten größeren Wettkämpfe des Jahres zu bestreiten ein paar ordentliche Zeiten ins Ergebnissackerl zu packen.  Die aktuelle Sekunde: ENDE nachdem wir uns in der letzten Folge der aktuellen Stunde sehr ausführlich gewidmet haben (ca. 1 Stunde), lassen wir die Laufwelt diesmal sich selbst überlassen. Wir gehen davon aus, dass sie sich 2 Wochen ohne uns weiterdreht und danach genauso rund oder flach ist, wie bisher. Wer sich hier trotzdem informieren will, dem sei folgende Seite ans Herz gelegt: Superlaufnews Aktuelle Folge Ab in die Schweiz – der Barcelonamarathon Flo hat, entgegen der landläufigen Meinung und diverser Erfahrungswerte, sein Flugticket und Hotelzimmer für den Barcelonamarathon bereits Monate für das richtige Wochenende herausgesucht und auch gekauft. Zwar, ob des Marathonnamens „Zürich Marathon Barcelona“, verwirrt, aber zufrieden hat so sein Frühlingsmarathonwochenende in Spanien und nicht in der Schweiz gestartet.  2 Tage die Beine vertreten und mit Sightseeing die Energietanks füllen, daneben eine Aufwärmrunde inkl. obligatorischem Verlaufen erledigen und schon kann der Raceday kommen. Verewigt in Barcelona Intime Begegnungen Am Tag des Marathons wurde Flo im Aufzug von einem Hörer des Podcasts erkannt und zu einem guten Marathon angefeuert. Leider war die Latenz bei Flo so früh morgens noch recht hoch und er war recht kurz angebunden. Intime Begegnungen im Aufzug An dieser Stelle: Sorry – normalerweise ist ein Tratsch immer drin, frühmorgens ist es aber bei uns manchmal noch ein bisserl finster Du hast auf alle Fälle noch eine Aufzugfahrt gut. Der Marathon hat sich gut angelassen, die Startblöcke top organisiert und die angepeilte Pace konnte nicht nur gehalten werden sonder wurde vom Start weg um ein paar Sekunden unterboten. Auf der Seite des Barcelonamarathon findet sich für jeden Läufer ein schönes Raceprofile mit den jeweiligen 5-km Zeiten und die Silhouette der markanten Streckenpunkte: Klick here In der ersten Hälfte musste Flo ein wenig auf die Pace achten um nicht zu schnell zu werden, hat aber mit einer Durchschnittszeit von 1:34:48 beim Halbmarathon, und seinem neu gewonnenen Mantra „Heute ist dein Tag“, einen Sub 3:10 Silberstreifen am Horizont erspäht.  Entgegen seines in 3:15er Versuchs in Wien: Davor und  Danach hat sich dieser Tag wirklich richtig angefühlt, auch wenn Kilometer 25-30 dann etwas härter waren und das Mantra als Motivationsstütze gebraucht wurde. Noch immer auf gutem Kurs, wurden die letzten Kilometer mit einem weiblichem Lichtblick bei KM37 in Angriff genommen und nach 3:10:19 war der Spass vorbei.Gratulation zu Platz 1044 von 13443. Top Zeit / Top Platzierung. In 3:10 flog Flo zu seiner neuen Bestzeit. VCM – Winterlaufserie 4 Während Flo in Spanien eine neue Bestzeit in den Asphalt gebrannt hat, wollte Peter nicht unttätig sein und ist 1:30 nach Flo am selben Tag bei der VCM Winterlaufserie gestartet. Anders als beim vorigen Mal gab es am vorigen Tag keine Vorbereitungsbiere und so war der Magen auch beruhigt. Bis zum Start ging zwar vieles schief (Verfahren, Regen, zu spät zur Nachmeldung, Startnummer eingerissen), aber mit ein wenig Motivation vom Teamkollegen Patrick (danke an dieser Stelle) konnte das Rennen in Angriff genommen werden. Viel zu schnell in einer Pace von 4:20 min/km galoppierte Peter in die erste Runde, konnte sich aber nach ein paar Kilometern in einer Gruppe von 4:20-4:25 Menschen einsortieren. Wohl wissentlich, dass das sehr ins Auge gehen kann, wurde hier gemäß dem Motto „Schau ma moi – #hueftjonix“ gearbeitet. Vielleicht geht es ja auf. Erste Runde (7km) – 30:xx – läuft….Zweite Runde (14km) – 30:xx – läuft …. In der dritten Runde wurde der Schritt etwas unsauber, aber die Pace konnte gehalten werden und so gab stand am Ende des Tages eine 1:32:30 am Zielzettel. Neue persönliche Bestzeit und ein fast gleichzeitiger virtueller Zieleinlauf mit Flo.  Sub 1:30 ist das nächste Ziel!   Stolz und patschnass war es ein erfolgreicher Abschluss der Laufserie. Gratulation auch an alle Teamkolleginnen. Patrick konnte mit einer 1:30:xx ein Spitzenrennen absolvieren und sowohl Clemens, als auch Maria in 1:26:xx haben richtig einen rausgehauen. Maria konnte ihre PB ebenfalls um mehr als 10 Minuten nach unten setzen und wurde mit Platz 2 und einem Startplatz für den VCM belohnt. Halbmarathonsiegerinnen bei der WLS 4 Ultraibericus Anders als beim Marathon hat sich Flo beim Ultraibericus auf alte Stärken besonnen und wusste beim Ultraibericus bis kurz vorm Rennen nicht, wie weit, wo ist es, hab ich genug Gels und ähnliches. Mit dieser klassischen Ultravorbereitung aus dem Hause Laufend-Entdecken ging es also ab nach Italien und rein in das Erlebnis Ultraibericus. Kurz und knapp: es war eine Qual! Von etwaigen superschnellen Zeiten hat sich Flo schnell verabschiedet und bald war klar, dass die oberste Devise lautet: „finishen“. Optimalerweise mit einem Daylight Finish.Nach einem langen, gefühlt ewigen, Tag hat Flo den Ultraibericus in 8:50:30 bezwungen. Die ebenso gestarteten Patrick und Robert haben ebenso gefinisht und konnten sich über Zeiten von Patrick: 7:25:33 und Robert: 9:39:24 freuen. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. 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Mar 8, 2019 • 1h 14min

LEP#054 - Die Laufwelt erwacht

Die Laufwelt erwacht schnell, laut und brutal. Nachdem wir in den letzten Folgen über das Wintertraining, die Zwischensaison und schöne, entspannte Winterabende berichtet haben, sieht man in der aktuellen Stunde, wie lange, hart und spannend das Laufjahr 2019 bereits beginnt. Die Laufwelt erwacht Feedback In der LEP #052 haben wir Sabrina Lederele fälschlich als VIzemeisterin erwähnt. So Sorry. –Sie ist österreichische Meisterin im 24h lauf 2018 und Vizestaatsmeisterin auf 100km. Vielen Dank für den aufmerksamen Hörer, der uns hier berichtigt hat. Die aktuelle Stunde: # hueftjonix Der aus diversen Formaten ( FatboysRun Podcast, Trailmagazin, etc.) bekannte Läufer und Trainer Michael Arend kämpft diesen Winter mit Achillessehnenproblemen und hat deshalb zum Teil auf alternativen Trainingsmethoden umgeschwenkt. Er hat das mit einem eleganten #hueftjonix quittiert und genau diese Einstellung zeichnet unserer Meinung nach ambitionierte und passionierte Sportlerinnen aus. Auch Leistungsträgerinnen überspannen manchmal den Bogen und finden sich in Situationen, die so nicht geplant waren. Die Einstellung, wie mit diesen Situationen umgegangen wird und die Überlegungen „was kann ich tun, um mich bestmöglich fit zu halten“ zeugen hier von einer ganz speziellen Einstellung. Passt auf euch auf und hört auf eure Körper – geht schnell und dann heisst es #hueftjonix . Wir wünschen Michael an dieser Stelle alles erdenklich Gute. Top 10 Ultrarunnerinnen 2018 Das Ultrarunningmag: hat vor einigen Wochen die Top Ten der Ultrarunnerinnen 2018 gekürt. Die creme de la creme gibt sich in diesem Listing ein Stelldichein und wir gehen auf ein paar der Athletinnen ein bzw. haben auch schon in anderen Folgen über manche gesprochen: Platz 9 Katie Schide hat den MIUT gewonnen. An diesen Lauf hat Flo auch schöne Erinnerungen: MIUT – LEP #035 Platz 8 Link zu erwähntem Run Rabbit Run  – Video: How to Run 100 Miles Gewonnen haben Courtney Dauwalther und Jim Walmsley.Mit denen werde wir wohl noch viel Freude haben Hongkong 100 Der HK100 fand am 19.1.2019 statt und hat die Ultra-Trail World Tour 2019 eingeläutet Toller lauf, tolle Bilder, der definitiv auf der Bucketlist steht. Dieser Lauf ist sicher eine Reise wert und wir freuen uns schon darauf in einer noch in ferner Zukunft liegenden Folge über das Erlebnis zu berichten Delirious W.E.S.T. 200 Delirious W.E.S.T. 200 — Im Februar 2019 wurde in Australien der Delirious 200 abgehalten und es scheint so, als ob 200 Meilen die neuen 100 Meilen sind. Einige bekannte Namen, unter anderem Candice Burt, Läuferin, Race Director von drei 200 Meilen Läufen ( Tahoe 200, Bigfoot200 and Moab 240) und Host des Humans of Ultrarunning Podcasts, haben hier mitgemacht und gefinisht. Candice Burt hat sich auch gleich die Damenwertung geholt und wurde hinter Dion Leonard und Kay Bretz hervorragende Dritte. Badwater 2019 Beim diesjährigen Badwater Ultramarathon, einem der härtesten , Ultramarathons, hat der Enzersfelder – Christian Magadits . Wir wünschen ihm viel Erfolg bei dieser riesen Herausforderung und dem wundervollen Erlebnis. World Marathon Challenge 7 Marathons / 7 Kontinente / 7 Tage: Erneut hat der Ausnahmeathlet Michael Wardian diese Challenge gewonnen. Ganz nebenbei hat er am Weg zwischen zwei Marathons auf dem Flughafen auch ein Interview mit Candice Burt für Humans of Ultrarunning geführt und wirkt dabei sehr entspannt. Die Siegerin der World Marathon Challenge 2016, Becca Pizzi, war bei unserem Podcastkollegen Sascha aka. Trailrunnersdog im Podcast zu Gast: Link zur Folge. Spannende Einblicke in ein extremes Event. Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei. Viel Spass beim Hören! Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay Florian: Twitter Peter: Twitter, Instagram Newsletter, Facebook Der Beitrag LEP#054 – Die Laufwelt erwacht erschien zuerst auf Laufend Entdecken.

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