Resonator

Holger Klein / Helmholtz-Gemeinschaft
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Jun 27, 2014 • 20min

RES035 GSI in Darmstadt

In Darmstadt steht die Gesellschaft für Schwerionenforschung. Da beschleunigen sie seit den 1970er Jahren Teilchen – und erzeugen gelegentlich neue Elemente. Der Pressesprecher des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung, Ingo Peter, hat mir erzählt, was die GSI sonst noch macht, beispielsweise FAIR. Außerdem reden wir über Linearbeschleuniger, Ringbeschleuniger und Ionen, werfen Armbanduhren gegen Wände, lernen die Elemente 107 bis 112 kennen (Darmstadtium hart die 110), streben nach dem Ende des Periodensystems, reden über Isotope, Antimaterie und freuen uns über gelingende Tumortherapie mit Schwerionen in Darmstadt und Heidelberg. Ich lerne Laserbeschleunigung kennen, bei der auch irgendwann Elektronen und Protonen in der Gegend rumfliegen und erfahre, dass die Magnete – von denen es auch supraleitende gibt – in der Kurve eines Beschleunigers bestimmen, wie dessen Maximalgeschwindigkeit ist. Download: Audio (mp3) (9 MB)     Audio (m4a) (8 MB)     Audio (opus) (5 MB)     Transkript (PDF) (51 KB)     Veröffentlicht am 27.06.2014 Dauer: 20 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 14.869 Mehr zum Thema: 36 Schwerionenforschung 96 Biophysik bei der GSI 97 GREWIS 155 Kurz zum Periodensystem 156 Blei zu Gold 157 Kurz Sterne verstehen 158 Sternfusion am Teilchenbeschleuniger Themen:   Teilchen   Strahlen   Meterialforschung   GSI   Beschleuniger   Krebs   Medizin   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "35 GSI in Darmstadt". 27.06.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res035-gsi-in-darmstadt/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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Jun 13, 2014 • 1h 5min

RES034 Radiopharmazie am HZDR

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf lasse ich mir vom Direktor des Instituts für Radiopharmazeutische Krebsforschung erklären, woher diese Forschung kommt und wie und womit sie betrieben wird. Das HZDR ist eine der Trägerinstitutionen von OncoRay und kooperiert dort eng mit der TU und der Uniklinik in Dresden, um die Grundlagenforschung in medizinische Anwendungen zu überführen (im Bild ist der Protonenbeschleuniger des OncoRay zu sehen). Jörg Steinbach redet von den Tücken des Personalmanagements in der Wissenschaft, von Drittmitteln und der Planwirtschaft, von Radioaktivität, Atomen, Nukliden, von Therapie und Diagnostik, Röntgen, Halbwertszeiten, von der Nuklidkarte und selbstverständlich von der Radiopharmazie, denn er ist Radiopharmazeut. Wir benutzen die Radiopharmazie, um beispielsweise in Herz, Nieren und ins Hirn zu blicken, finden mit ihrer Hilfe Tumoren und betreiben Funktionsdiagnostik. Wir reden über Gammastrahlung, Moleküle, über Verweilzeiten von Substanzen im Körper, über den Harnfluss, über Positronenemitter, Gamma-Quanten, Beta-Minus-Strahler, Alpha-Strahler, die Pharmazie und die Pharmaindustrie, über Tierversuche, Hirntumoren, Hausschweine, Ethik-Kommissionen und das Bundesamt für Strahlenschutz. Ich lerne, dass die Markierungschemie die Frage beantwortet, wie ich den Strahler an ein Molekül und damit an die richtige Stelle im Körper bekomme. Wir amüsieren uns über Geigerzähler in den Medien, reden über ionisierende Strahlung, über PET und MRT, Metastasen, Radio-Jodid, die Schilddrüse und ich erfahre, dass es gerne mal ein Jahrzehnt dauern kann, um eine Substanz zu finden, die sich für die Radiopharmazie eignet. Begründet wurde die Radiopharmazie durch Georg von Hevesy, der mit Radioisotopen des Blei experimentiert hat, und Rudolf Schönheimer. Nach dem Krieg war es Deutschland zunächst verboten, radioaktives Material zu besitzen und das Verbot wurde in den Pariser Verträgen wieder aufgehoben (Genfer Atomkonferenz). Jörg Steinbach erzählt, wie man Radiopharmazeut wird, woher die Nuklide kommen – teilweise schwirren sie in der Luft herum –  und wie man sie herstellt. Selbstverständlich ist die Atombombenentwicklung genauso ein Thema, wie Beschleuniger und Kernreaktoren, in denen man dem Kern Energie zuführt und ihn so destabilisiert, im Grunde also das Gegenteil von radiokativem Zerfall betreibt, an dessen Ende stabile Elemente stehen. Ich lerne Technetium-99, Molybdän-99 und Natriummolybdat kennen, wir bedauern das Aussterben der Forschungsreaktoren (es leben noch München, Mainz und Berlin), blicken auf die Europäische Spallationsquelle in Lund, preisen Leistungsreaktoren, problematisieren Atommüll, und erfreuen uns an der Tscherenkow-Strahlung. Download: Audio (mp3) (30 MB)     Audio (m4a) (24 MB)     Audio (opus) (15 MB)     Transkript (PDF) (143 KB)     Veröffentlicht am 13.06.2014 Dauer: 1 Stunde 5 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 15.518 Mehr zum Thema: 33 Das HZDR 92 Strahlenphysik am HZDR 93 Beschleuniger-Simulation 97 GREWIS Themen:   Pharmazie   Molekularmedizin   HZDR   Strahlung   Krebs   Medizin   Biologie   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "34 Radiopharmazie am HZDR". 13.06.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res034-radiopharmazie-am-hzdr/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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May 30, 2014 • 23min

RES033 Das HZDR

In der Nähe von Dresden gibt es eine Handvoll von Häusern, die den Namen Rossendorf trägt. Dort, am ehemaligen Standort das Forschungsreaktors der DDR und umgeben von einem Wald, steht das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Darin arbeitet – neben 1000 anderen Menschen – dessen Pressesprecherin Christine Bohnet. Ich habe sie besucht und mir erzählen lassen, woran das HZDR arbeitet. Das Zentrum bearbeitet im wesentlichen drei Foschungsgebiete: die Energieforschung, die Gesundheits-, beziehungsweise Krebsforschung und die Materialforschung. Am HZDR betreiben sie ein Hochfeldmagnetlabor, in dem selbstverständlich Magnetfelder erzeugt werden, die der Festkörper– und der Astrophysik dienen. Bei der Strahlenforschung (OncoRay) gibt es Kooperationen mit der Dresdner Uniklinik und der TU-Dresden, in der Hoffnung, die bekannten Krebstherapien Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie irgendwann durch Protonentherapie ergänzen zu können, bei der Teilchen ins Gewebe geschossen werden, die nur noch den Tumor, aber nicht mehr (oder kaum noch) das umliegende Gewebe schädigen. Wir reden über das Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, das GSI/FAIR, den Urknall, das Schülerlabor am HZDR, radioaktive Arzneimittel, Positronen-Emissions-Tomographie (PET), Polonium, das Ionenstrahlzentrum, den Europäischen Synchrotron in Grenoble, dendiedas ELBE, Neutronen, das Helmholz-Institut für Ressourcentechnologie in Freiberg, Seltene Erden, Edelmetalle, das Erzgebirge, Rohstoffabbau und über ein Magnetfeld von über 100 Tesla. Download: Audio (mp3) (11 MB)     Audio (m4a) (9 MB)     Audio (opus) (5 MB)     Transkript (PDF) (100 KB)     Veröffentlicht am 30.05.2014 Dauer: 22 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 14.531 Mehr zum Thema: 34 Radiopharmazie am HZDR 92 Strahlenphysik am HZDR 163 Aufbereitung 191 RES191 Beschleuniger-Massenspektrometrie Themen:   Dresden   HZDR   Strahlung   Materialforschung   Gesundheit   Krebs   Energie   Medizin   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "33 Das HZDR". 30.05.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res033-das-hzdr/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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May 19, 2014 • 1h 51min

RES032 Der Wendelstein 7-X

Nach dem Open-Science-Einschub kommt jetzt – pünktlich zum Abschluss der Hauptmontage der Fusionsanlage – wirklich das versprochene Gespräch mit Thomas Klinger. Nicht nur in Garching, sondern auch in Greifswald gibt es das Institut für Plasmaphysik. Dort steht unser nationales Stellaratorprojekt kurz vor dem Beginn des Testbetriebs. Es soll herausfinden, ob das über viele Jahre berechnete Magnetfeld gut genug ist, um Plasma so dauerhaft einzuschließen, dass wir irgendwann Strom aus der Kernfusion gewinnen können. Ich bin hingefahren, um ausführlich mit dem wissenschaftlichen Leiter, Thomas Klinger, des Projekts zu reden. Ich lerne, wie lange Planung und Bau gedauert haben und welche die Funktionsprinzipien der Maschine sind, wir reden über Greifswald, Reaktoren und Reaktionen, die Sonne und Sonnentage (auf Usedom und in Freiburg), über Atome, den Tokamak (was ein russisches Akronym ist für: „Toroidale Kammer in Magnetspulen“), Toren (sehen aus wie Treckerreifen), Magnetfelder, Spulen, Strom, Feldlinien, die Herren Faraday und Maxwell, über Spiegelmaschinen, über die Institute in Los Alamos und das Kurtschatow-Institut, über die Universität Princeton, Lyman Spitzer, das Periodensystem, Kernspaltung, Blitze, Energie, Atomkerne, Wasserstoff (schweren und superschweren), selbstverständlich über Helium, denn wir imitieren die Sonne, über die Relativitätstheorie, den Massendefekt, Neutronen, Hitze, über die Äquivalenz von Temperatur und Geschwindigkeit und die Coulomb-Barriere, wir zünden Kerzen an, messen Radioaktivität, betreiben Strahlenschutz, erfahren, warum der Wendelstein Wendelstein heisst, blicken zurück auf den Kalten Krieg, auf Heisenberg und Biermann, befahren Serpentinen, erzeugen Mikrowellen- und sonstige Strahlung. Wir kümmern uns um Stromproduktion (denn da wollen wir langfristig ja hin), die Reederei, Schiffbau, Containerfrachter, Prototypenbau, das KIT, wo auch Materialforschung betrieben wird, übertragen mit Wärmetauschern Energie, erfinden nebenbei hyperschweren Wasserstoff, erweitern das Periodensystem um Isotope (die haben das gleiche chemische Verhalten, aber ein unterschiedliches Gewicht), Protonen und Elektronen sind sowieso dabei, wir erbrüten Tritium und kaufen Lithium, werfen einen Blick in einen CANDU, streifen den ITER und amüsieren uns über Cray-Computer. Ich lerne, dass in Wendelstein 7-X eine Million Montagestunden stecken und dass maN Magnetfelder nach Volumen bezahlt, wir reden über Produzieren auf industriellem Maßstab, Reaktorstudien, Projektplanung, über das Vakuum, Prozesswärme, das MPG für die Konversion von chemischer Energie und heterogene Katalyse. Download: Audio (mp3) (51 MB)     Audio (m4a) (40 MB)     Audio (opus) (26 MB)     Transkript (PDF) (262 KB)     Veröffentlicht am 19.05.2014 Dauer: 1 Stunde 51 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 30.469 Mehr zum Thema: 20 Das IPP in Garching 21 Fusionforscherin Ursel Fantz 30 Tokamak und Stellarator Themen:   Wendelstein   Kernfusion   Greifswald   Plasma   Magnetfelder   IPP   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "32 Der Wendelstein 7-X". 19.05.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res032-der-wendelstein-7-x/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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May 5, 2014 • 1h 20min

RES031 Open Science

Mit Hans Pfeiffenberger vom AWI rede ich über Open Science. Genauer genommen reden wir über Journal-Artikel, Open Access, Peer-Reviewing, die Zeitschriften „Science“ und „Nature„, den Copernicus-Verlag, den Impact-Faktor, Thomson-Reuters, das BMBF, den Hirsch-Index, Randy Shekman, die DFG, die NSF und darüber, wie man die Qualität von Forschung messen kann (bzw. nicht), über Evaluation, die Berliner Erklärung, die Geophysikalische Union (USA) und Art 5 Abs 3 GG. Außerdem lernen wir, was ein Datajournal ist (beispielsweise Earth System Science Data), das Global Carbon Budget Project, und natürlich kommt dort, wo Daten anfallen auch der Datenschutz nicht zu kurz. Auch in dieser Sendung interessieren uns die EU-Forschungsprogramme wie Horizon 2020, außerdem die European Geosciences Union, PANGAEA und die DOI. Wir lernen Datacite kennen, wagen einen Blick in die Zukunft, reden über den Report „Science as an open Enterprise“ der Royal Society und über GRID. Wir fragen, ob die Computerei die Wissenschaft kaputt macht, klären den Eisengehalt von Spinat, schauen in „The Lancet„, reden über Open Data im Journalismus, über Text– und Datamining, den Koalitionsvertrag von 2013, die Forschungsallianz, den Rat für Informationsinfrastrukturen, über den Pharmakonzern Glaxo Smith Kline, der Open Data machen will, über die Googles mangelhafte Grippe-Vorhersagen und kurz über Atom– und Molekülphysik. Wem das nicht reicht, der kann ja mal in den Open Science Radio-Podcast hineinhören. Download: Audio (mp3) (37 MB)     Audio (m4a) (29 MB)     Audio (opus) (19 MB)     Transkript (PDF) (244 KB)     Veröffentlicht am 05.05.2014 Dauer: 1 Stunde 19 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 15.554 Mehr zum Thema: 112 Kurz zu Web Science 113 Web Science 145 Kurz zum Impact Factor 146 Das wissenschaftliche Publikationssystem 172 RES172 HIFIS 200 RES200 Die Nationale Forschungsdaten-Infrastruktur Themen:   Evaluation   Open Data   Daten   Open Science   AWI   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "31 Open Science". 05.05.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res031-open-science/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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Apr 25, 2014 • 15min

RES030 Tokamak und Stellarator

Ich war schon wieder am IPP. Diesmal aber nicht in Garching in Bayern, sondern in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Dort liegt der Bau unserer Kernfusions-Maschine Wendelstein 7-X (ein Stellarator) in den letzten Zügen und ich hatte Gelegenheit, mit dem wissenschaftlichen Direktor des Projekts, Thomas Klinger, zu reden. Ganz am Ende des Gesprächs fiel mir dann auf, dass ich was ganz Prinzipielles noch nicht wirklich verstanden hatte: Was ein Stellarator überhaupt ist und inwiefern er sich von der anderen möglichen Bauweise eines solchen Gerätes unterscheidet, die man Tokamak nennt. Wenn man über solcherlei Gerät redet, redet man quasi automatisch über Magnete, über toroidale Magnetfelder, gelegentlich über Treckerreifen, über Spulen, Feldlinien, dann über das Segeln, Strömungen, natürlich über Käsestangen, Plasma, Leiter, Strom, Transformatoren, Mikrowellen, Elektronen und auch über wissenschaftliche Redlichkeit und wirtschafliche Risiken. Die lange Ausgabe unseres Gesprächs gibt es in der nächsten übernächsten Folge.   Download: Audio (mp3) (7 MB)     Audio (m4a) (6 MB)     Audio (opus) (4 MB)     Transkript (PDF) (63 KB)     Veröffentlicht am 25.04.2014 Dauer: 14 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 16.936 Mehr zum Thema: 20 Das IPP in Garching 21 Fusionforscherin Ursel Fantz 32 Der Wendelstein 7-X Themen:   Wendelstein   Kernfusion   Greifswald   Plasma   IPP   Strom   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "30 Tokamak und Stellarator". 25.04.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res030-tokamak-und-stellarator/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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Apr 1, 2014 • 1h 25min

RES029 Unsere Frau in Brüssel

Susan Kentner und ich reden über ihren Werdegang, über Brüssel, das DLR, Drittmittel, das 6. Forschungsrahmenprogramm, das IPP, darüber, wie man europäische Projekte koordiniert, über das BMBF, die DFG, die Europäische Union, Horizon 2020, den demografischen Wandel, Energieversorgung, Lebensmittelversorgung, den Klimawandel, über Ressourcen, das AWI (aus RES016) , über Erfolge und Niederlagen, über die DLR-Fotos (Kunstwerk Erde) vor dem Berlaymont während deutscher Ratspräsidentschaft 2007, über Lobbyismus, die EU-Tierschutzrichtlinie, über Tierversuche (RES002), über Nationalismus als Gefahr für Europa, Kommunikation mit der Politik, die EU-Kommission, den EU-Rat, das EU-Parlament, die Generaldirektionen der Kommission, das DKFZ (RES014), die  Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft, über zwangsweise (und begrüßenswerte) Internationalisierung, EU-Arbeitsprogramme, die Wallonie, den Europäischen Forschungsrat, das Marie-Curie-Programm, den europäischen Strukturfonds, Datenschutz, über personalisierte Therapien am DKFZ, Kohortenstudien (RES003), Sozialwissenschaftliche Daten (RES008), über die Deutsche Allianz der Wissenschaftsorganisationen, Technologietrasfer, Open Access, Peer-Reviewing, die NIH, den Wellcome Trust, Demokratie, Wissenschaftskommunikation, das Grünbuch, die Wissensgesellschaft, über Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit, Sozial– und Geisteswissenschaften, wir lernen, dass gerade mal nur vier Prozent des EU-Haushaltes für Forschung ausgegeben werden, wie sich eine Amerikanerin in Brüssel fühlt und welche Parallelen zur US-Geschichte sie in Europa sieht, wir reden über die US-Verfassung, über nationale und regionale Identität, den Mangel an europäischer Identität und über Sklaverei. Update 23.6.2015: Hörenswert zum Thema ist auch diese Episode des Forschergeist-Podcasts. Download: Audio (mp3) (39 MB)     Audio (m4a) (31 MB)     Audio (opus) (20 MB)     Transkript (PDF) (279 KB)     Veröffentlicht am 01.04.2014 Dauer: 1 Stunde 24 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 14.185 Mehr zum Thema: 1 Die Helmholtz-Gemeinschaft 65 Strukturen der Helmholtz-Gemeinschaft Themen:   Europa   EU   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "29 Unsere Frau in Brüssel". 01.04.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res029-unsere-frau-in-bruessel/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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Mar 31, 2014 • 47min

RES028 Artensterben noch nicht klimagetrieben

Dieser Tage erscheint der Beitrag der Arbeitsgruppe „Folgen, Anpassung, Verwundbarkeit“ des fünften IPCC-Sachstandsberichts (Klimabericht). Einer der Koordinierender Leitautoren ist Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Ich habe ihn getroffen und mit ihm über das Klima, seine Auswirkungen und die Autorschaft geredet. Settele ist Agrarbiologe und seine Arbeitsgruppe hat den Stand des Wissens zu den Auswirkungen des Klimawandels auf terrestrische Ökosysteme und Binnengewässer zusammengefasst. Bemerkenswerte Erkenntnis: Der Klimawandel hat bisher nicht einem solchen Maße treibende Auswirkungen auf die Arten gehabt, wie viele Menschen dies angenommen haben. Im Einzelnen reden wir über den IPCC, seine Arbeitsgruppen (Wissenschaftliche Grundlagen, Folgen, Anpassung, Verwundbarkeit, Klimaschutz) und wie man mittels Confidence Statements die Vertrauenswürdigkeit von wissenschaftlichen Aussagen feststellen kann, wir reden über die verschiedenen Einzelpapiere des Berichts (insbesondere die Summary for Policy Makers, die am 31. März 2014 in Yokohama präsentiert wird), über CO2, Landnutzung, Abholzung, Umweltchemikalien, Artenvielfalt, Nährstoffdynamik, Stickstoff, Kohlenstoff, Meteorologie, Biologie, Bodenkunde, Weidewirtschaft, über Flächenkonflikte beim Klimaschutz, Invasive Arten wie den Riesenbärenklau, Auen, Waschbären, Pelargonien, Schmetterlinge, Städte, das Makro- und Mikroklima, über Aussterberisiken, Phänologie, Blütezeitpunkte, Kulturlandschaften, Gletscher, Permafrost, über Klimaskeptiker (von denen manche nützlich sind), die USA, über verzerrte Berichterstattung, die Ausbreitungsfähigkeit von Arten, Schnecken, die auf Enten reisen, Bäume, Vögel, Primaten, Gewässer und Konnektivität. Die Kollegen vom UFZ haben Josef Settele ebenfalls interviewt (zum Lesen). Download: Audio (mp3) (22 MB)     Audio (m4a) (17 MB)     Audio (opus) (11 MB)     Transkript (PDF) (187 KB)     Veröffentlicht am 31.03.2014 Dauer: 46 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 14.808 Mehr zum Thema: 7 Das UFZ in Leipzig 9 Christian Kuhlicke und das Hochwasser (Sondersendung) 52 Chemikalien in der Umwelt 53 Aquatische Ökosystemanalyse 56 Landschaftsökologie 57 Von der Beobachtung zur Vorhersage 81 Der Weltbiodiversitätsrat 168 RES168 Bürgerwissenschaften und Biodiversität 201 RES201 Tagfaltermonitoring Themen:   IPCC   Sondersendung   Klimawandel   UFZ   Klima   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "28 Artensterben noch nicht klimagetrieben". 31.03.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res028-artensterben-noch-nicht-klimagetrieben/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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Mar 21, 2014 • 1h 24min

RES027 Sedimentbeckenanalyse

Ich war in Potsdam auf der Telegrafenberg. Dort ist das Geoforschungszentrum und darin forscht Magdalena Scheck-Wenderoth an Sedimentbecken, wenn sie nicht gerade an der RWTH-Aachen lehrt. Und so reden wir über Sedimentbecken, den Einsteinturm, ein Haus ohne Eisen, Geologie, Geophysik, den Wannsee, den Atlantik, ich lerne, was ein Ozean ist, es geht um Kontinentalplatten, die Lithosphäre, Magma, die Erdkruste, den Erdmantel, um Mineralien, Diamanten, Gold, Elemente, Kristallklassen, Quarzsand, Carbonatsand, Fossile Rohstoffe, das Grundwasser, Erdwärme, Seismik, Druckwellen, Schallwellen, seismische Profile, Vibratoren, Dynamit, Erdbeben, Geophone, schauen in den geophysikalischer Instrumentenpool und auf ein 3-D-Modell vom Brandeburger Untergrund, plaudern über Schweredaten, Salz, Ionengitter, geologische Zeiträume, die letzte Eiszeit, über Salz als Schornstein, Marmor, Atommüll in Salzstöcken (doofe Idee!), CO2-Speicherung, Erdgas, Tonstein, artesische Brunnen, Diapire, die Erdölindustrie, die Alpen, Fossilien, Kalk, die Afrikanische Platte, die Eurasische Platte, das Mittelmeer, über Zechstein und dessen Transgression, die Straße von Gibraltar, EarthByte, Kavernen, Wasserstoff (-speicherung), Salzgletscher im Iran, Bayern, das Molassebecken, Korrosion, Gewächshäuser in den Niederlanden, Bohren, Kreide, Rügen, Sandsteine, Tonsteine, über kontinentale Ränder (deren Sedimentabfolgen man beispielsweise sehen kann in Brasilien, Angola, Namibia, Argentinien und Südafrika), Erdölsysteme, magmatische Gesteine (Granit, Gneis), vulkanische Gesteine, metamorphe Gesteine, über Quartärgeologie, die Glindower Alpen, Falten, Störungen, den Harz, das Fichtelgebirge, Faltenstrukturen an der Westküste Portugals, über den Schwarzwald, das Rote Meer, Arabien, Afrika, Somalia, Sudan, Kenia, Kilimandscharo, Hawaii, Hotspots, Satellitenmessung des Erdschwere- und des Erdmagnetfeldes und wir erfahren, dass es gibt zu wenig Geologen gibt. Informationen über aktuelle Erdbeben weltweit zeigt übrigens diese GFZ-Webseite an.   Download: Audio (mp3) (39 MB)     Audio (m4a) (31 MB)     Audio (opus) (20 MB)     Transkript (PDF) (374 KB)     Veröffentlicht am 21.03.2014 Dauer: 1 Stunde 23 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 15.256 Mehr zum Thema: 26 Das Geoforschungszentrum Potsdam Themen:   Sedimen   Geofoschung   Erde   GFZ   Meere   Energie   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "27 Sedimentbeckenanalyse". 21.03.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res027-sedimentbeckenanalyse-2/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz
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Mar 7, 2014 • 1h 25min

RES026 Das Geoforschungszentrum Potsdam

Ich musste nicht so weit fahren wie sonst, um diese Kurzfolge aufzunehmen, denn das GFZ liegt gleich neben Berlin. Dort habe ich Reinhard Hüttl, den Leiter des Zentrums, getroffen und wollte mir eigentlich nur eine Viertelstunde lang erklären lassen, was das GFZ so macht. Es war dann allerdings so interessant, dass aus der Viertelstunde anderthalb geworden sind – ich bitte um Entschuldigung. In der längsten Kurzfolge dieser Sendereihe reden wir über die feste Erde, den Erdmantel, den Erdkern, über das Geomar, das AWI (RES016), das UFZ (RES007), das HZG (RES018), über das Missverständnis beim Geoengineering, über Klimatologie, Bergbau, Kali, Braunkohle, Brandenburg, die Lausitz, über Satellitenmonitoring, die NASA, die ESA, das Erdschwerefeld, das Erdmagnetfeld, über einen geomorphologischen Globus, über die Potsdamer Kartoffel, den Meeresspiegel, die Magnetosphäre, über paläomagnetische Untersuchungen, über die größere Sorge vor der Polumkehrung statt vor dem Klimawandel, über die Nutzung des unterirdischen Raumes, Bohrungen, die tiefe Biosphäre, über extreme Habitatbedingungen, die Wismut, Uran, die Physik der Erde und Geodynamik, über Erdbeben, Vulkanismus, über das 1889 erste am GFZ aufgezeichnete Erdbeben in Tokio (ein Film über den Entdecker), über Seismographen, Plattentektonik, die Asthenosphäre, Subduktionszonen, die nordanatolische Verwerfungszone, über aktive Plattenränder, die seismische Lücke bei Istanbul, über Frühwarnsysteme, Mikrozonierung, Bischkek, Verwerfungen/Slips, Thermodynamik, Tsunamis, Bali, die GIZ, über Geophysikalische Sondierungen, Geoelektrik, das 3-D-Untergrundmodell für Brandenburg, Kavernen aus porösem Gestein, adiabatische Druckluftspeicherung (unterm Reichstag), die tiefste Bohrung auf der Kola-Halbinsel, die Bohrung in Windisch-Eschenbach, über Magma, Geothermie, Reykjavik, Indonesien, das Perpetuum mobile, die Bohrung bei Groß Schönbeck, Korrosion, uns fällt auf, dass die Stromdiskussion fehlgeleitet ist, wir reden über das Geo-Biolab, über Erosion, Paläo-Klimaforschung, Geoarchive, Sedimente, das Holozän, Gletscher und Glacial Outburst Lakes. Download: Audio (mp3) (39 MB)     Audio (m4a) (31 MB)     Audio (opus) (20 MB)     Transkript (PDF) (256 KB)     Veröffentlicht am 07.03.2014 Dauer: 1 Stunde 25 Minuten Lizenz: CC-BY 4.0 Downloads: 15.622 Mehr zum Thema: 27 Sedimentbeckenanalyse 122 Mal kurz zu Knowledge Discovery 136 Mal kurz zur Beleuchtung 137 Zukunftsbeleuchtung 153 Kurz zur Reichen Zeche 154 Seismik im Forschungsbergwerk Themen:   Geofoschung   Erde   GFZ   Kurzfolge   Energiewende   Energie   Umwelt   Klima   Diese Folge zitieren: Holger Klein/Helmholtz-Gemeinschaft: Resonator-Podcast: "26 Das Geoforschungszentrum Potsdam". 07.03.2014, https://resonator-podcast.de/2014/res026-das-geoforschungszentrum-potsdam/ (CC-BY 4.0) KI-Hinweis: Die Transkripte dieses Podcasts wurden automatisiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (Whisper AI) erstellt. Impressum | Datenschutz

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