buch|essenz

Friedrich-Ebert-Stiftung
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Mar 27, 2026 • 18min

Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey (2025): Zerstörungslust

Elemente des de-mokratischen Faschismus Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey argumentieren: Autoritäre Bewegungen entstehen aus einem Gefühl blockierter Lebensperspektiven. Statusängste, Ungleichheit und enttäuschte Fortschrittsversprechen nähren eine politische Zerstörungslust. Sie fordern einen postliberalen Antifaschismus, der soziale Sicherheit, Teilhabe und demokratische Handlungsmacht stärkt!
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Mar 9, 2026 • 11min

Shila Behjat (2025): Frauen und Revolution

Frauen stehen weltweit an der Spitze neuer Protestbewegungen – häufig in autoritären Staaten. Das Shila Behjat zeigt, wie diese Bewegungen Gleichstellung mit dem Kampf um demokratische Rechte verbinden. Gerade ihre gewaltfreie, breite Mobilisierung macht sie zu einer wichtigen Kraft gegen autoritäre Herrschaft
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Feb 25, 2026 • 11min

Kristina Lunz (2022): Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch

Wie globale Krisen gelöst werden müssen Kristina Lunz fordert in ihrem Buch einen Paradigmenwechsel: Sicherheitspolitik müsse Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und Klimaschutz zusammendenken. Militarismus und Machtpolitik setzt sie Mediation, Prävention und internationale Kooperation entgegen. Das Buch liefert Impulse für die aktuelle Debatte um eine feministische Außenpolitik – auch aus Sicht der Sozialen Demokratie.
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Feb 24, 2026 • 17min

Sheri Berman (2006): The Primacy of Politics

Social Democracy and the Making of Europe’s Twentieth Century Sheri Berman beschreibt die Sozialdemokratie als prägende Ideologie des 20. Jahrhunderts, weil sie Demokratie und sozialen Zusammenhalt verbindet. Angesichts von Globalisierung und Migration plädiert Berman dafür, Solidarität nicht länger über Herkunft und Sprache, sondern über gemeinsame Werte zu definieren. Ihr Buch liefert eine historische Einordnung – und provokante Impulse für eine zukunftsfähige Programmatik.
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Feb 9, 2026 • 15min

Milan Babić (2025): Geoökonomie

Anatomie der neuen Weltordnung Was passiert, wenn Globalisierung nicht mehr Wohlstand verspricht, sondern strategisch eingesetzt wird? Der Politökonom Milan Babić erklärt, wie Lieferketten, Sanktionen und Industriepolitik zur neuen Währung der Macht werden – und weshalb das Ende der neoliberalen Ordnung unsere Demokratien vor unerwartete Konflikte stellt.
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Jan 27, 2026 • 13min

Mark Schieritz (2025): Zu dumm für die Demokratie?

Diskussion über die Gefährdung liberaler Ordnung, wenn politisches Handeln zur Konsumware wird. Debatte um Desinformation, Filterblasen und den Einfluss von Algorithmen auf Willensbildung. Fragen nach Verantwortlichkeit von Wählerinnen und Wählern sowie nach Medienbildung und Regulierung werden behandelt. Betonung von Grundrechten jenseits reiner Mehrheitsentscheidungen.
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Dec 22, 2025 • 17min

Ezra Klein & Derek Thompson (2025): Der neue Wohlstand

Diskussion über politische Ursachen künstlicher Knappheit bei Energie, Wohnraum und Infrastruktur. Vision eines Überflusses statt Blockaden durch Regeln. Analyse, wie Bürokratie, lokale Interessen und Regulierung Ausbau und Innovation bremsen. Beispiele aus Stadtpolitik, Forschung und Industrie illustrieren Handlungsbedarf für mehr staatliche Durchsetzungsfähigkeit.
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Dec 8, 2025 • 15min

Philip Manow (2024): Unter Beobachtung

Die Bestimmung der liberalen Demokratie und ihrer Freunde. Verfassungsgerichte sollen Freiheit schützen – doch ihr Einfluss erzeugt neue politische Reibungen. Der Politikwissenschaftler Philip Manow legt in „Unter Beobachtung“ nahe: Populismus kommt nicht von außen, sondern wächst im Inneren liberaler Demokratien, als Reaktion auf eine immer stärker „verrechtlichte“ Politik. Manows Diagnose führt zu einer provokanten Frage: Kann zu viel Recht der Demokratie schaden?
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Nov 24, 2025 • 16min

Philipp Lepenies (2025): Souveräne Entscheidungen

Vom Werden und Vergehen der Demokratie Demokratie wurde aus Unzufriedenheit, Hoffnung und dem Willen zur Veränderung geboren – nur durch aktives politisches Handeln bleibt sie lebendig. Demokratien zerbrechen nicht an fehlenden Institutionen, sondern an mangelnder Beteiligung, schwindenden Ideenwettbewerb und bröckelnden sozialen Zusammenhalt. Eine große Gefahr für die Demokratie geht daher von der Vereinzelung moderner Gesellschaften aus, weshalb wir uns auf die „Tugend der Tat“ zurückbesinnen sollten: Demokratie muss im Alltag eingeübt, in Vereinen, Diskussionen und konkreten politischen Entscheidungen erfahrbar werden. Um dieses Engagement zu motivieren, braucht es aber auch mutige Utopien und echte Verbesserungen im Alltag.
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Nov 10, 2025 • 15min

Rainer Mühlhoff (2025): Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus

KI ist keine neutrale Technologie, sondern ein Machtmittel in den Händen weniger. Technologiekonzerne nutzen Daten und algorithmische Systeme, um Verhalten zu steuern und Ungleichheit zu verstärken – ein Nährboden für autoritäre und faschistoide Tendenzen. Libertäre, technokratische und pseudo-humanitäre Tech-Ideologien höhlen zudem demokratische Prinzipien aus. Höchste Zeit KI demokratisch zu regulieren und eine aufgeklärte Zivilgesellschaft zu stärken, bevor die Technologie zur Waffe gegen Freiheit und Gleichheit wird.

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