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detektor.fm – Das Podcast-Radio
Dieser Podcast ist für alle vielseitig interessierten Hörer. Denn hier sammeln wir alle Inhalte von detektor.fm in einem Ordner. Nie wieder etwas von uns verpassen.
Episodes
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Sep 20, 2025 • 4min
Was läuft heute? | Mr. No Pain
Mr. No Pain
Nathan Caine hat eigentlich ein ganz normales Leben, in dem nichts Besonderes passiert. Dann lernt er Sherry kennen und nach einem One-Night-Stand verlieben sich die beiden ineinander. Kurz darauf wird Sherry während eines Banküberfalls als Geisel genommen und die Entführer verschwinden mit ihr. Nathan setzt alle Hebel in Bewegung, um sie zu retten. Dabei macht sich Nathan die Tatsache zunutze, dass er seit seiner Kindheit keine Schmerzen empfinden kann.
Vom „The Boys“-Star zum Actionheld
Die Action im Film ist zwar brutal, doch sorgt Nathans fehlendes Schmerzempfinden auch für viele Lacher. Schauspieler Jack Quaid, den man sonst aus Serien wie „The Boys“ kennt, spielt den liebenswerten Actionhelden. An seiner Seite sind unter anderem Amber Midthunder aus „Prey“ und Jacob Batalon aus den Spider-Man-Filmen mit Tom Holland zu sehen. Die Actionkomödie „Mr.No Pain“ läuft ab heute bei Paramount+.
Was läuft heute?
Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.

Sep 19, 2025 • 1h 6min
Antritt | Tandem: Sind diese Gravelbikes die neuen Trekkingräder, Jens Klötzer?
Im „Antritt“ geht’s in dieser Ausgabe mit Jens Klötzer um neue Gravelbikes und mit Bella um eine Ausfahrt zum und um den Nürburgring.
Klingeln bei Klötzer: Gravelbikes mit Bordstrom
Wer den Verkaufsschlager der letzten Jahre unter den unmotorisierten Fahrrädern sucht, wird schnell beim Gravelbike landen. Die Rennräder fürs leichte Gelände sind überaus beliebt: Breite Reifen bringen Sicherheit, mit nachgerüstetem Zubehör wie Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträger sind Gravelbikes auch sehr gut als Alltagsrad geeignet — und was auf dem täglichen Pendelweg funktioniert, ist ebenfalls auf Reisen praktisch. Bisher musste man sich entsprechende Räder meist einzeln zusammenstellen. Nun haben die Marken Canyon und Rose Räder vorgestellt, die reisefertig aus dem Versandkarton gehoben werden können: Bei „Backroad Unsupported“ und „Grizl CF 8 ESC w/ ECLIPS“ sind Nabendynamo, Beleuchtungsanlage, Pufferakku und USB-Buchse zum Laden aller möglichen Devices schon installiert. Dieses Maß an Integration praktischer Features ist neu und gerade für die beiden großen Versendermarken ein interessanter Schritt. Wir diskutieren mit Jens Klötzer vom Tour-Magazin, was diese Räder auszeichnet, wo ihre Grenzen sind und wie die Entwicklung des Gravelbikes weitergehen könnte.
Ausfahrt des Monats: Auf 20 Zoll zum Nürburgring
In der Ausfahrt des Monats geht es traditionell um die Raderlebnisse unserer Hörerinnen und Hörer. Das können lange Fahrten in ferne Länder oder sportliche Höhepunkte sein, genauso haben aber auch Alltagsfahrten und Kurzstreckenerlebnisse in dieser Serie ihren Platz. Die Ausfahrt des Monats soll alle mitnehmen.
In dieser Ausfahrt sprechen wir mit Bella aus Freiburg. Sie ist mit ihrem Kumpel Felix von Freiburg zum Nürburgring gefahren, um dort bei „Rad am Ring“ teilzunehmen, einem 24-Stunden-Event auf der berühmten Nordschleife. Die beiden haben auf dem Weg dorthin im Wald geschlafen und sind mit 20-Zoll-Rädern unterwegs gewesen — zur und auf der Rennstrecke.
„Antritt“ bei Steady und Apple Rückenwind geben
In unserer eigenen „Antritt“-Community bei Steady könnt ihr die Folge immer schon früher hören. Schaut doch mal bei Steady vorbei, wenn ihr uns unterstützen wollt. Schon 2,50 Euro pro Monat geben uns ordentlich Rückenwind! Übrigens: Auch bei Apple Podcasts Abonnements könnt ihr unseren Fahrradpodcast regelmäßig unterstützen und Episoden früher hören.
Passend zu unseren Folgen könnt ihr hier unsere Spotify-Playlist hören:

Sep 19, 2025 • 28min
brand eins-Podcast | Wirtschaft muss der Gesellschaft nützen – nicht umgekehrt
Geld für die Welt
Im „brand eins Podcast“ geht es im September um die Perspektive junger Menschen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Nach Gesprächen mit Carla Reemtsma und Ole Nymoen kommt in dieser Ausgabe mit Maurice Höfgen ein Youtuber zu Wort, der sich sehr konkret mit Finanzpolitik beschäftigt. Auf seinem Kanal „Geld für die Welt“, der über eine Viertelmillion Abonnentinnen und Abonnenten hat, veröffentlicht er vor allem Reaction-Videos, in denen er Auftritte von Politikern, Journalistinnen und Wissenschaftlerinnen in Talkshows und ähnlichen Formaten kommentiert. Oft kritisiert er dabei deren Standpunkte und begründet diese Kritik mit finanzpolitischen und statistischen Argumenten. Bei Maurice Höfgen wird schnell klar: Er sieht die Schuldenbremse sehr kritisch und spricht sich unbedingt für Investitionen in Infrastruktur aus.
Maurice Höfgen auf verschiedenen Kanälen
Auf Youtube veröffentlicht Maurice Höfgen drei Videos pro Woche, außerdem bloggt er auf geldfuerdiewelt.de zu wirtschafts- und finanzpolitischen Themen. Zusätzlich ist er auch als Gast in anderen Formaten zu sehen, wie zum Beispiel bei „Die da oben“ zum Thema Rente, wo er gewohnt meinungsstark Argumente gegen Altersarmut sammelt. Auch zur Diskussion ums Bürgergeld vertritt Höfgen einen klaren Standpunkt.
Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert spricht Maurice Höfgen über seinen Kanal „Geld für die Welt“ und seinen Standpunkt in öffentlichen Debatten, etwa um Infrastruktur, Schuldenbremse und Bürgergeld.

Sep 19, 2025 • 22min
Spektrum der Wissenschaft – Der Podcast | Car-T-Zellen: Krebsttherapie von innen
Sogenannte CAR-T-Zellen sind keine neue Entdeckung. Bereits seit einigen Jahren werden sie erfolgreich in der Krebstherapie eingesetzt und gelten als vielversprechender Ansatz in der Krebsimmuntherapie. Dabei werden T-Zellen der Patientinnen und Patienten entnommen, gentechnisch verändert und anschließend wieder verabreicht, um den Krebs gezielt zu bekämpfen.
Diese Methode hatte jedoch bislang ihre Grenzen. Die Therapie mit CAR-T-Zellen ist technisch aufwendig, zeitintensiv und so teuer, dass sie bisher nur einer kleinen Gruppe von Betroffenen zugänglich war.
Car-T-Zellen künftig „in vivo“?
Genau hier setzt die Idee der In-vivo-Therapie an. Statt die Zellen im Labor zu verändern, werden genetische Baupläne direkt im Körper der Patienntinnen und Patienten eingebracht. Sie werden daraufhin vor Ort in funktionelle CAR-T-Zellen umprogrammiert, die sofort mit der Krebsbekämpfung beginnen können.
Die Vorteile dieser Methode sind groß: Der zeitliche Aufwand könnte drastisch sinken, da keine Zellproduktion im Labor nötig ist. Auch die Kosten wären deutlich geringer, was die Behandlung für mehr Menschen zugänglich machen könnte. Zudem ließe sich die Therapie einfacher skalieren und möglicherweise breiter in der Krebsmedizin einsetzen.
Mehrere Unternehmen und Forschungsgruppen arbeiten derzeit intensiv an entsprechenden Ansätzen. Erste präklinische und frühe klinische Daten deuten auf eine vielversprechende Wirksamkeit hin, auch wenn die Methode noch in einem frühen Entwicklungsstadium ist.
Allerdings steht die Forschung auch noch vor erheblichen Herausforderungen. Anwendungssicherheit und eine gezielte Steuerung der Therapie sind entscheidend, um unerwünschte genetische Veränderungen oder Immunreaktionen zu vermeiden. Außerdem ist es wichtig, die veränderten Zellen im Körper auch langfristig unter Kontrolle zu haben.
Frank Schubert ist Biologe und Redakteur bei Spektrum der Wissenschaft. Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer erklärt Schubert, wie die In-vivo-Therapie mit CAR-T-Zellen funktioniert und welche Hoffnungen die Forschung damit für die Zukunft der Krebstherapie verbindet.

Sep 19, 2025 • 4min
Was läuft heute? | Terra X: Chemie des Kochens
Wenn Kochen zum Experiment wird
Was passiert eigentlich, wenn Wasser zum Brodeln kommt oder etwas über offener Flamme knusprig gebräunt wird? In Terra X: Chemie des Kochens nimmt uns Dr. Mai Thi Nguyen-Kim mit in eine Welt, in der Kochen zu einem Experiment wird und leckere Gerichte das Ergebnis fein abgestimmter chemischer Prozesse sind. Es geht nicht nur ums Zubereiten, sondern ums Verstehen: Wie entsteht eigentlich Geschmack? Wie beeinflussen Temperatur oder Aggregatzustand unsere liebsten Speisen?
Elemente, die den Geschmack formen
Die Doku ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Teil entdeckt man, wie Wasser nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Geschmacksträger, Temperaturregler und Strukturgeber ist. Ob es ums Dünsten, Dämpfen oder Knuspriges wie Pommes geht — Wasser spielt immer eine Rolle. Im zweiten Teil wird’s heiß: Feuer, Grill, Hitze. Es geht um Röstnoten, um Geschmack, der erst durch Hochtemperatur und das richtige Timing entsteht. Diese Doku ist perfekt für alle, die Essen nicht nur genießen, sondern die Chemie des Kochens auch begreifen wollen. Diese neue Addition zur Terra X-Reihe findet ihr in der ZDF-Mediathek.
Was läuft heute?
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Sep 18, 2025 • 35min
Forschungsquartett | Schönheit in der Wissenschaft
Das Forschungsquartett — dieses Mal in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft
Schönheit als Machtinstrument
Wenn es um Schönheit geht, denken viele wahrscheinlich an Mode, junge Gesichter oder schlanke Körper. Doch Schönheit ist mehr als eine Bewertung von Äußerlichkeiten — auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit ihr aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Denn was wir schön finden, verrät auch viel über Macht, über unsere Gesellschaft und letztendlich sogar über unsere Genetik.
Die Kunsthistorikerin Dr. Hana Gründler betont, dass Schönheit keine feste Größe ist. Schönheit sei einerseits subjektiv, andererseits aber auch immer historisch und kulturell geprägt.
Gerade deshalb sei Schönheit eng mit Macht verknüpft — in autoritären Regimen beispielsweise ist sie oft als Werkzeug benutzt worden. Das sieht man an den idealisierten Körperbildern im Nationalsozialismus oder in der Sowjetunion. Und auch heute lässt sich das beobachten, zum Beispiel in russischer Propaganda. Gründler betont aber zugleich, dass Schönheit nicht immer politisch sein muss. Es gebe auch individuelle Vorlieben, die dann mit Wahrnehmung und Sinnlichkeit zu tun hätten.
Musik ist keine Geschmackssache
Was wir schön finden, ist aber nicht allein eine Frage aus den Kulturwissenschaften — auch in den Naturwissenschaften ist das Thema präsent. So untersucht Neurowissenschaftlerin Dr. Miriam Mosing in Zwillingsstudien, warum Menschen so unterschiedlich auf Musik reagieren. Ihr Ergebnis: Wie sehr und welche Musik wir genießen, hängt zu rund 50 Prozent von unseren Genen ab.
Über Schönheit in der Wissenschaft sprechen detektor.fm-Moderatorin Karolin Breitschädel und Redakteurin Esther Stephan in der dieser Ausgabe vom „Forschungsquartett“. Welche gesellschaftlichen und politischen Dimensionen Schönheitsideale haben, erklärt die Kunsthistorikerin Dr. Hana Gründler vom Kunsthistorischen Institut in Florenz. Wie Gene und Umwelt unsere Wahrnehmung von Musik prägen, erläutert Dr. Miriam Mosing, Leiterin der Abteilung „Behavior Genetics“ am Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik in Frankfurt am Main.
Wenn euch interessiert, welche Rolle Schönheit in der Wissenschaft noch spielt, dann schaut gerne auch in das Wissenschaftsmagazin der Max-Planck-Gesellschaft. Die neue Ausgabe der „MaxPlanckForschung“, könnt ihr hier online abrufen.

Sep 18, 2025 • 4min
Was läuft heute? | Elio
Wenn aus einem Traum ein Abenteuer wird
Der elfjährige Elio lebt bei seiner Tante, nachdem er seine Eltern verloren hat. Er liebt alles rund um den Weltraum, fühlt sich in seinem Leben auf der Erde aber ganz schön isoliert. Eines Abends wird sein größter Traum wahr — über ein Notfunksignal wird Elio ins All gebeamt und landet im „Kommuniversum“, einer Art Alien-Versammlung. Die Aliens halten Elio für einen Botschafter der Erde und plötzlich soll er eine intergalaktische Krise lösen.
Ein Freund im Weltall
Zum Glück trifft er Glordon — einen jungen Außerirdischen mit vielen Beinen, noch mehr Zähnen und einem großen Herz. Gemeinsam stolpern die beiden von einem verrückten Abenteuer ins nächste, retten nebenbei das Kommuniversum und am Ende auch ein bisschen sich selbst. Der Animationsfilm „Elio“ stammt von den Machern von „Alles steht Kopf 2“ von Disney Pixar, in der deutschen Synchronfassung sind unter anderem der Schauspieler Matthias Schweighöfer und die deutsche Influencerin Manju zu hören. „Elio“ findet ihr ab heute im Angebot von Disney+.
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Sep 17, 2025 • 38min
Ach, Mensch! | Macht KI das Recht besser, Johannes Kruse?
Ohne Kommentare geht gar nichts
Was steht im Gesetz? Gibt es Interpretationsspielraum — und wie passt der zum konkreten Fall? Richterinnen, Anwälte und Staatsanwältinnen arbeiten vor Gericht häufig mit juristischen Kommentaren, um sich einen Überblick über Gesetzestexte, relevante Urteile und aktuelle Debatten in der Fachliteratur zu verschaffen. Ohne Kommentare geht vor Gericht also gar nichts; sie zu verfassen ist allerdings ziemlich aufwendig. Selbst Kurzkommentare zu verhältnismäßig einfachen Gesetzen kommen schon auf weit über 2000 Seiten Text. Wer soll die alle schreiben, in einem überlasteten Justizsystem?
In Zukunft, sagt Johannes Kruse vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, könnte hier immer häufiger eine Künstliche Intelligenz übernehmen. Die KI ist im besten Fall schneller, genauer und billiger. Und gerade bei der eher technischen Auswertung von juristischen Dokumenten kann ihre größte Schwäche zu einer Stärke werden: Die KI zeigt keine Empathie, hält die eigene Einschätzung nicht für klüger als andere Fachmeinungen und kann deshalb vielleicht sogar neutraler kommentieren als der Mensch.
Autor: Maschine
Johannes Kruse hat auf diese Weise schon einen Kommentar verfasst, beziehungsweise: verfassen lassen. Zusammen mit seinem Kollegen Christoph Engel hat er einen Prototypen entwickelt, der die einschlägigen Entscheidungen zur Versammlungsfreiheit aus Artikel 8 Grundgesetz gesammelt, gesichtet und zusammengefasst hat. Die juristische Lösung eines Sprachmodells ist immer nur so gut wie der juristische Input, sagt Kruse. Der Prototyp wurde deshalb mit sehr langen, detailreichen Prompts gefüttert, damit die KI nicht anfängt, sich Urteile auszudenken. Schließlich kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Fällen, in denen KI vor Gericht Präzedenzfälle, Zitate oder Argumente halluziniert hat. Nicht immer ist KI vor Gericht eine gute Lösung, findet deshalb auch Kruse. KI-generierte Kommentare sind für ihn vor allem ein Grundgerüst, die finale Einschätzung sollten Juristinnen und Juristen dann schon selbst leisten.
Was kann KI vor Gericht? Worum geht es bei Smart Sentencing, und wie kann man eine KI so trainieren, dass sie keine Gerichtsurteile halluziniert? Über all das spricht detektor.fm-Moderatorin Jessica Hughes in der Folge von „Ach, Mensch!“ mit Johannes Kruse vom Bonner Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.

Sep 17, 2025 • 4min
Was läuft heute? | GEN V
GEN V — Staffel 2
Nach den Ereignissen aus der ersten Staffel hatte Marie eigentlich der Superhelden-Uni abgeschworen. Doch dann wird sie von „The Boys“-Heldin Starlight aufgesucht. Zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden soll sie ein Geheimprojekt der Uni aufdecken. Doch seit der neue Dekan Cipher an der Godolkin Universität das sagen hat, ist die Schule noch gefährlicher geworden.
Bissig, bekloppt und ganz schön blutig
Die neuen Folgen versprechen nicht nur die Story von Marie fortzusetzen, sondern auch der Mischung aus bissiger Satire, blutiger Action und Drama, die man schon von „The Boys“ kennt treu zu bleiben. Denn die zweite Staffel soll auch den Bogen zur fünften und finalen Staffel von „The Boys“ schlagen, die dann nächstes Jahr rauskommt. Die ersten drei Folgen der neuen Staffel „GEN V“ laufen ab heute bei Prime Video.
Was läuft heute?
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Sep 16, 2025 • 30min
Mission Energiewende: Der Klima-Podcast | Rechtsruck bremst EU-Klimapolitik
Klimawandel: Vom Leugnen zum Verzögern
Die Zeiten, in denen rechte Parteien den Klimawandel schlicht leugneten, sind vorbei. „Die Beweise für den Klimawandel sind mittlerweile einfach überwältigend“, so Klimaforscher William Lamb. Stattdessen nutzen rechtsextreme Fraktionen im EU-Parlament heute sogenannte Verzögerungsargumente: Sie geben die Verantwortung an andere weiter, propagieren schwache Maßnahmen oder betonen ausschließlich die Nachteile von Klimaschutz. Diese Strategien sind effektiver, weil sie ein Körnchen Wahrheit enthalten. Dazu kommt: Sie verfangen auch jenseits des rechten Randes.
Neue Allianzen gegen den Green Deal
Ursula von der Leyens konservative Europäische Volkspartei (EVP) arbeitet zunehmend mit rechtsextremen Fraktionen zusammen. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Umweltgesetze verschoben und verwässert. Mit der Verschiebung der Entwaldungsverordnung etwa, wurde zum ersten Mal in der Geschichte der EU eine wichtige Umweltentscheidung mit der Unterstützung rechter Gruppen verabschiedet. Wie das möglich ist? Politikwissenschaftlerin Catherine Fieschi spricht von einem „perfekten Sturm“: eine Mischung aus Krisen, Machtverlagerungen und politischem Opportunismus, die den Green Deal schwächt.
Präventive Aufklärung als Gegenstrategie
Klimaschutz-Ausreden lassen sich in vier Kategorien einteilen: Verantwortung weitergeben, schwache Maßnahmen propagieren, Nachteile betonen und vorschnell kapitulieren. Wie eine internationale Recherche von DeSmog zeigt, nutzen rechte Parteien diese Argumente systematisch, um Klimapolitik zu untergraben. Gleichzeitig greifen sie Forschende und NGOs persönlich an, um deren Glaubwürdigkeit zu erschüttern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen eine „Impfung“ gegen solche Desinformation: Wer die Argumentationsmuster einmal durchschaut hat, lässt sich weniger leicht manipulieren. Die Seite Klimafakten.de bietet dazu ein interaktives Quiz an.
Wie rechtsextreme Parteien konkret den Green Deal schwächen und welche Strategien gegen Klimaschutz-Ausreden helfen, darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew in dieser Folge von „Mission Energiewende“ mit Reporterin Julia Seegers, die im Rahmen einer internationalen Recherche zu diesem Thema gearbeitet hat. Im Zuge dessen hat sie mit Klimaforscher William Lamb vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Politikwissenschaftlerin und Rechtsextremismus-Expertin Catherine Fieschi vom Europäischen Hochschulinstitut gesprochen.
Diese Veröffentlichung ist Teil der grenzüberschreitenden Recherche „Von Leugnung zu Verzögerung: Wie sich die europäische extreme Rechte an die Klimakrise anpasst“ und wurde mit Unterstützung von Journalismfund Europe entwickelt.


