detektor.fm | Podcasts

detektor.fm – Das Podcast-Radio
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Oct 3, 2025 • 20min

detektor.fm destilliert | Oktober 2025: Themenschwerpunkt Licht im „Antritt“

Schwerpunkt Licht im „Antritt“ Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer und dann wird auch noch die Zeit umgestellt. detektor.fm-Fahrradpodcast-Host Gerolf Meyer ist selbsternannter Sommerzeit-Ultra und kein Fan des Oktobers, aber irgendwie muss man da ja durch. Im „Antritt“ dreht sich deshalb in diesem Monat alles um Beleuchtungssysteme für das Fahrrad, vom LED-Frontscheinwerfer bis zum batteriebetriebenen Radar-Rücklicht. Es geht um die Geschichte des Leuchtmittels, um technische Innovationen und die Renaissance des Nabendynamos. Außerdem war Gerolf beim Weltmarktführer für Fahrradbeleuchtung in Meinerzhagen zu Besuch und wird davon ebenfalls im Oktober im „Antritt“ berichten. So hat Gerolf seine eigenen Strategien, um „Licht ins Dunkel“ der Herbst- und Winterzeit zu bringen. In dieser Folge unseres Hauspodcasts „detektor.fm destilliert“ spricht Gerolf Meyer mit Christian Bollert über ungute Herbstgefühle, überlange Zugfahrten und die Frage, warum man auf dem Rad die Hell-Dunkel-Grenze sehen können sollte. Außerdem gibt es Buch-, Serien- und Podcastempfehlungen für kalte Herbsttage. (00:00:00) Intro (00:00:09) Blick auf den Oktober (00:01:29) Herbstgefühle (00:03:06) Ausblick „Antritt“-Themen (00:04:32) Entwicklung des Fahrradlichts (00:10:09) Entwicklungen der Leuchtmittel (00:12:20) Buch-/Film-/Podcastempfehlungen
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Oct 3, 2025 • 34min

Spektrum der Wissenschaft – Der Podcast | Rätselhaftes Leiden: Was wir über ME/CFS und Long Covid wissen

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine schwere und extrem komplexe Multisystemerkrankung. Sie betrifft das Immun-, Nerven- und Energiestoffwechselsystem und führt zu massiven Einschränkungen im Alltag. Weltweit sind Millionen Menschen betroffen, viele von ihnen so schwer, dass sie kaum das Bett verlassen können. Zahlreiche Betroffene berichten von ME/CFS im Zusammenhang mit einer Long-Covid-Diagnose. Die Krankheit ist aber schon länger bekannt. Die Liste der Symptome von ME/CFS ist lang: Ausgeprägte Fatigue, also eine tiefe, krankhafte Erschöpfung, Schlafstörungen,  Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, kognitive Probleme, Schwindel, Herzrasen, Blutdruckschwankungen, Überempfindlichkeiten wie verstärkte Reaktionen auf Licht, Geräusche, Gerüche oder Medikamente. Dazu kommt die sogenannte post-exertional malaise (PEM): Schon geringe körperliche oder mentale Belastungen können zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptome führen — oft erst zeitverzögert und für Tage oder sogar Wochen. Leben mit ME/CFS Für Betroffene ist die Situation oft dramatisch. Es gibt bislang keine zugelassenen Heilmittel, nur Ansätze zur Linderung. Gleichzeitig fehlt es in vielen Ländern an spezialisierten Anlaufstellen und an Wissen im Gesundheitssystem. Eine der über eine halbe Million Betroffenen in Deutschland ist Natalie Grams. Sie ist selbst Ärztin und erkrankte nach einer Covid-Infektion an ME/CFS. Ihr Leben wurde dadurch komplett auf den Kopf gestellt. An vielen Tagen kann sie das Bett nicht verlassen. Trotzdem hat sie sich die Zeit genommen, ihre Situation im Podcast zu schildern. Besonders wichtig ist ihr, dass die Krankheit endlich ernstgenommen wird. Denn wie viele Patientinnen und Patienten erlebt Grams Skepsis oder wird fälschlich als psychosomatisch krank eingestuft. Tatsächlich sind Frauen besonders häufig von ME/CFS betroffen. Auch das führt häufig zu falschen Annahmen über ME/CFS, sagt Anna Lorenzen. Sie ist Redakteurin im Bereich Life Sciences bei Spektrum der Wissenschaft. Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer erzählt sie vom aktuellen Forschungsstand zu ME/CFS auf und erklärt, welche Therapieansätze es bereits gibt.
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Oct 3, 2025 • 28min

brand eins-Podcast | Probleme lösen macht Spaß.

Sonja Anders: Theater funktioniert wie eine kleine Welt Wenn die Tage kürzer werden, die Kastanien fallen und die Kultur aus der Sommerpause zurückkehrt, zieht es viele Menschen wieder vermehrt ins  Theater. Doch was auf der Bühne für große Emotionen sorgt, ist hinter den Kulissen oft ein hochkomplexer Mikrokosmos: Hunderte Mitarbeitende arbeiten an einer Produktion, Budgets müssen geplant, kreative Prozesse gesteuert und nicht selten auch Konflikte gelöst werden. Die deutsche Theaterlandschaft ist derzeit in Bewegung: von abgesagten Premieren über hitzige Führungsdebatten bis hin zu Diskussionen über Arbeitsklima und Machtstrukturen. Was macht diesen Arbeitsort so besonders und was bedeutet gute Führung in einem Umfeld, in dem Kunst und Organisation aufeinandertreffen? Sonja Anders kennt das Theatergeschäft in all seinen Facetten: Denn nach Stationen als Dramaturgin in Stuttgart, Hamburg und Berlin hat sie sechs Jahre lang das Schauspiel Hannover geleitet.  Seit dieser Spielzeit ist sie nun die erste Frau an der Spitze eines der renommiertesten Sprechtheater im deutschsprachigen Raum, dem Thalia Theater in Hamburg. Rund 350 Festangestellte arbeiten vor und hinter der Bühne. Das Ensemble besteht aus 36 Schauspielenden. Rund 250 000 Menschen besuchen jährlich ungefähr 850 Veranstaltungen, davon 20 Premieren pro Spielzeit. Schon vor ihrem Leitungsantritt in Hamburg hat sie erklärt, dass der Job der Intendantin „zu 90 Prozent aus Problembewältigung“ bestehe.    Es macht sie glücklich, in so einem vielschichtigen Unternehmen wie dem Thalia Theater dafür zu sorgen, gute Kunst auf die Bühne zu bringen. Wichtigstes Instrument dabei — wie überall — sei die Kommunikation. Das Theater funktioniere wie eine kleine Welt, die hochkomplex ist.  Der Führungs-Dreisprung: Macht, Organisation, Miteinander Das werde aber häufig unterschätzt, selbst von der Intendanz. Und das führt dann zu den öffentlich ausgetragenen Konflikten zu Arbeitskultur, Machtmissbrauch und toxischer Arbeitsatmosphäre. Im Theater gebe es „per se eine große Machtkonzentration“, meint Sonja Anders. Wie sie die Balance zwischen Macht, Organisation und einem wertschätzenden Miteinander hält, darüber spricht Sonja Anders in dieser Folge des brand eins Podcasts mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert. 
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Oct 3, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Blood & Sinners

Blood & Sinners Anfang der 1930er-Jahre kehren die kriminellen Zwillingsbrüder Smoke und Stack nach mehreren Jahren in Chicago zurück in ihre Heimat in Mississippi, um einen Tanzclub in einer alten Scheune zu aufzumachen. Bei der Eröffnung feiern sie zusammen mit ihrem Cousin und Blues-Sänger Preacher Boy und weiteren alten Freunden ausgelassen bis in die Nacht. Doch dann tauchen drei Fremde auf, die sich als blutdurstige Vampire entpuppen. Musik als Tor in die Vergangenheit Regisseur Ryan Coogler eröffnet nicht nur einen neuen Blickwinkel auf das Vampir-Genre, sondern schreibt gleichzeitig eine Geschichte über die Macht der Musik. Der Soundtrack kommt vom schwedischen Komponisten Ludwig Göransson. Schauspieler Michael B. Jordan spielt die Zwillingsbrüder Smoke und Stack. Außerdem sind Schauspielerin Hailee Steinfeld und Musiker Miles Caton Teil des Casts. Den Film „Blood & Sinners“ gibt es im Angebot von WOW. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 2, 2025 • 1h 32min

Die großen Fragen der Wissenschaft | Hat der Mensch einen freien Willen, Michael Pauen?

Die Hirnforschung und der freie Wille Die Frage nach dem freien Willen beschäftigt die Menschheit seit Jahrtausenden. Vor allem in der Philosophie spielt sie eine große Rolle. Erst im 20. Jahrhundert brachte die Hirnforschung neue Erkenntnisse und auch viel Aufregung in die Diskussion. Sind wir wirklich freie und selbstbestimmte Wesen oder sind all unsere Entscheidungen nur das unbewusste Ergebnis von neuronalen Prozessen? Michael Pauen ist Philosophieprofessor an der Berliner Humboldt-Universität und einer der bekanntesten Vertreter der Neurophilosophie im deutschsprachigen Raum. Er ordnet die Befunde der Wissenschaft ein und betont, dass die Annahme, der freie Wille sei durch die Neurowissenschaften widerlegt, übertrieben sei. Die Libet-Experimente — ein Missverständnis? Der Neurophysiologe Benjamin Libet wollte in den 1980er-Jahren herausfinden, ob bewusste Entscheidungen der Ursprung unseres Handelns sind. Versuchspersonen sollten spontan eine einfache Bewegung ausführen, während ihre Gehirnaktivität gemessen wurde. Das Ergebnis: Schon rund 550 Millisekunden vor der Bewegung zeigte sich ein Bereitschaftspotenzial. Der bewusste Wille trat erst etwa 200 Millisekunden vorher auf. Viele deuteten dies als Beweis, dass das Gehirn „zuerst handelt“. Pauen hält diese Deutung trotzdem für überzogen. Obwohl die Ergebnisse kontraintuitiv waren, widerlegen sie nicht per se die Idee der Selbstbestimmung. Vielmehr zeigten sie, wie komplex die Beziehung zwischen unbewussten Gehirnprozessen und unserem bewussten Erleben ist. Bei Libet wurden zudem nur einfache Handlungen, wie eine Fingerkrümmung untersucht. Was bedeutet Freiheit? Laut Pauen geht es bei der Willensfreiheit nicht darum, ob die Welt determiniert ist. Die entscheidende Frage lautet: Haben wir einen Einfluss auf unser eigenes Handeln? Freiheit bedeutet also vor allem Selbstbestimmung, die sich aus zwei Kriterien zusammensetzt: Urheberschaft: Die Handlung muss von uns selbst ausgehen und darf nicht zufällig sein. Zufall schließt Verantwortung aus. Autonomie: Wir sind nicht fremdbestimmt, niemand zwingt uns zu unserem Handeln. Diese Definitionen sind entscheidend, da sie eine Brücke zur juristischen Praxis schlagen. Ein Gerichtssystem, das auf der Verantwortung des Individuums basiert, kann nur funktionieren, wenn Autonomie und Urheberschaft gegeben sind. Philosophie und Hirnforschung im Dialog Für Pauen ist klar: Philosophie und Neurowissenschaften ergänzen sich. Die Hirnforschung liefert Daten, die Philosophie stellt die entscheidenden Fragen. Gemeinsam ermöglichen sie ein tieferes Verständnis unseres Geistes. Haben wir einen freien Willen? Darum geht es in dieser Folge unseres Podcasts „Die großen Fragen der Wissenschaft“. Katharina Menne und Carsten Könneker von Spektrum der Wissenschaft sprechen mit Philosoph Michael Pauen über unsere Entscheidungen, Selbstbestimmung, Hirnprozesse und gesellschaftliche Debatten rund um Nudging, künstliche Intelligenz und Rechtsverständnis. Redaktion und Moderation: Katharina Menne und Carsten Könneker Redaktion detektor.fm: Stephan Ziegert und Imke Zimmermann Audioproduktion: 
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Oct 2, 2025 • 20min

Forschungsquartett | Zivilschutz: Sind wir bereit für den Ernstfall?

Albtraum Kriegsfall Dass sich viele Menschen gar nicht ausmalen wollen, was es bedeuten würde, wenn Deutschland in einen Krieg verwickelt wird, ist nur allzu verständlich. Es gibt aber Leute, deren Job darin besteht, über genau solche beklemmenden Szenarien nachzudenken. Dabei geht es nicht nur um militärische Konflikte, sondern beispielsweise auch um Naturkatastrophen: Welche Pläne greifen, wenn der Ausnahmezustand eintritt? Wie gut ist die Bundeswehr gewappnet und wie sieht es auf der Seite des Zivilschutzes aus? Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Russland stellen sich diese Fragen mit einer neuen Dringlichkeit. Was jahrelang undenkbar schien, ist jetzt Gegenstand der Planspiele von Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Einen einzigen, allumfassenden Masterplan kann es für einen Ernstfall nicht geben — zu vielschichtig und komplex sind die Herausforderungen, die es dann zu bewältigen gilt. Wehrhaftigkeit und Zivilschutz Was es braucht, ist ein Verbund verschiedener Akteurinnen und Akteure, die im Fall der Fälle wissen, was sie zu tun haben. Das schließt auch die normale Bevölkerung mit ein, die aufgerufen ist, einige grundlegende Vorkehrungen für Szenarien wie etwa einen mehrtägigen Stromausfall zu treffen: Es schadet nie, Wasser und ein paar Lebensmittel auf Vorrat zu haben oder auch eine geladene Powerbank bereitzuhalten. All diese Ebenen der Planung und Vorbereitung beleuchtet nun ein neues Buch: In „Deutschland im Ernstfall“ machen der Journalist Johannes Steger und Ferdinand Gehringer, sicherheitspolitischer Berater bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, eine Bestandsaufnahme sowohl der militärischen als auch der zivilen Strukturen. Anhand konkreter Krisen- und Konfliktszenarien spielen sie durch, was in Deutschland geschehen würde, wenn es zum worst case kommt. Im „Forschungsquartett“ hat detektor.fm-Redakteur Johannes Schmidt mit Ferdinand Gehringer gesprochen.
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Oct 2, 2025 • 5min

Was läuft heute? | Euphorie

Zwischen Trauma und Alltag Mila ist 16 und kehrt nach drei Monaten in der Jugendpsychiatrie zurück in ihre Heimatstadt. Doch Zuhause ist nichts mehr wie vorher: Ein Sextape erschüttert ihr Leben, die Schule fühlt sich fremd an und ein Suizid in ihrem Umfeld wirft sie zurück in alte Traumata. Auf der Suche nach Halt sehnt sie sich nach Ali, einem Mädchen, das sie in der Psychiatrie kennenlernte und das ihr Hoffnung gab. Wo Ali ist, weiß Mila jedoch nicht. Dann ist da auf einmal Jannis — genauso überfordert wie Mila, versteht er sie wie sonst niemand.  Eine Clique voller Brüche Mila kämpft nicht allein gegen die Stürme ihres Lebens. Sophia verliert sich in Fantasien und Online-Flirts, Lilly wird von Eifersucht zerrissen und Jannis sehnt sich verzweifelt nach der Anerkennung seines Vaters. Als Ali zurückkehrt, reißen alte Wunden auf und verdrängte Traumata drängen an die Oberfläche. Deutsche Realität, internationaler Spirit Die Serie basiert auf dem israelischen Original, die deutsche Version verlegt die Geschichte ins Ruhrgebiet, mit authentischen Stimmen, visuellen Kontrasten und greifbaren Konflikten. Themen wie psychische Gesundheit, Identität, Liebe, Freundschaft und gesellschaftlicher Druck wirken hier nahbar und aktuell. „Euphorie“ zeigt Jugend in ihrer intensivsten Form: laut, verletzlich und erschütternd echt. Alle acht Folgen der Serie „Euphorie“ gibt’s ab dem 2. Oktober, als Box-Set auf RTL+. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Oct 1, 2025 • 34min

Ach, Mensch! | Ist Krypto die Zukunft, Clara Schneidewind?

Geld ohne Bank Krypto war von Anfang an nicht nur irgendeine Währung, sondern auch eine Utopie. Als Satoshi Nakamoto 2008 das sogenannte Bitcoin-Whitepaper vorstellte, war das eine Antwort auf die globale Finanzkrise. Ein elektronisches „Peer-to-Peer-Cash-System“ sollte den Zahlungsverkehr dezentral organisieren und so transparent und krisenfest machen. Krypto war also als wahrhaft demokratisches Finanzsystem, unabhängig von Banken und Regierungen gedacht. Mit dem Boom von Kryptowährungen waren auch schnell viele kritische Stimmen zu hören. Kryptogeld sei kein stabiles Zahlungsmittel, sondern ein Spekulationsobjekt risikofreudiger Investorinnen und Investoren. Zu schwankend sei der Markt, zu unsicher und vielleicht auch ein bisschen zu anonym — schließlich tauchen Kryptozahlungen auch immer wieder im Zusammenhang mit Geldwäsche oder illegalen Käufen im Darknet auf. Was für Kryptogeld wollen wir denn? Clara Schneidewind erforscht am Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre in Bochum, wie die Kryptowährung der Zukunft aussehen könnte. Denn wie sicher ein digitales Zahlungsmittel ist, wie schnell man damit zahlen kann, wie stark die Geldmenge wächst und ob Transaktionen nachvollziehbar oder anonym sind — das hängt stark vom Design ab. Für Schneidewind ist Kryptogeld deshalb nicht per se demokratischer oder instabiler als klassisches Fiatgeld. Welches Geld am besten ist, hängt davon ab, welches Geld wir wollen — und wie wir es gestalten. In dieser Folge von „Ach, Mensch!“ ist Clara Schneidewind vom Bochumer Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre zu Gast. Sie erzählt detektor.fm-Moderatorin Jessica Hughes, was ein Dorf in Österreich mit der Zukunft von Krypto zu tun hat, wie eine Blockchain funktioniert und warum sie selbst noch nie in Bitcoin investiert hat.
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Oct 1, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Skinny um jeden Preis – wer profitiert vom Abnehm-Hype?

Skinny um jeden Preis — wer profitiert vom Abnehm-Hype? Die ARD hat mit „team.recherche“ ein neues Doku-Format ins Leben gerufen. Hier soll es Recherchen zu gesellschaftlich relevanten Themen geben, die von jungen Reporterinnen und Reporternerzählt werden. Es gibt Undercover-Einsätze mit versteckter Kamera, Selbstversuche und Konfrontationen von Verantwortlichen. Man kann sich das Format also ungefähr so wie „Y-Kollektiv“ oder „Stg F“ vorstellen. Die erste Folge heißt „Skinny um jeden Preis — wer profitiert vom Abnehm-Hype?“ und es soll um einen gefährlichen Abnehm-Trend auf TikTok gehen. Warum das alles? Auf Social-Media-Plattformen gibt es viele Influencer, die Diäten feiern und Abnehmspritzen vermarkten. Das ist vor allem gefährlich für junge Frauen, denen ein gefährliches Körperbild vermittelt wird. Das „team.recherche“ trifft junge Frauen, die erzählen, wie sie sich von diesem Trend beeinflusst haben lassen. Vor allem geht es in der Recherche aber darum herauszufinden, wer von dem Trend profitiert und wie Influencer, Plattformen und Pharmakonzerne mit dem Skinny-Schönheitsideal Milliarden verdienen. „Skinny um jeden Preis — wer profitiert vom Abnehm-Hype?“ könnt ihr jetzt in der ARD-Mediathek sehen. Weitere Folgen des „team.recherche“ erscheinen ab jetzt monatlich. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Sep 30, 2025 • 41min

Mission Energiewende: Der Klima-Podcast | „Omas for Future“: Klimakrise als Chance

2019 gründet Weimann die „Omas for Future“ Kinder, Haus, Karriere, Urlaube: Noch vor wenigen Jahren hat Cordula Weimann ein durchschnittliches Boomer-Leben geführt, wie sie selbst sagt. Als sie 2011 nach Leipzig zieht, lernt sie den Klimawissenschaftler Harry Lehmann kennen und freundet sich mit ihm an. Durch ihn wird sie für die Klimakrise sensibilisiert. Als 2019 dann die Jugend in Form von „Fridays for Future“ aufsteht, motiviert sie das. Noch im selben Jahr gründet sie die „Omas for Future“. Dazu hat sie auch ein ganz besonderer Moment mit ihrem Enkel bewegt. Zielgruppe: Die Generation 50+ Wachrütteln, das ist es, was Cordula Weimann mit den „Omas for Future“ will. Denn sie ist sich sicher: Die Menschen machen nicht absichtlich die Erde kaputt; viele wissen schlichtweg nicht, inwiefern ihr Verhalten die Klimakrise beeinflusst. Deshalb beginnt sie, diese Zusammenhänge zu erklären: Nahbar, verständlich und in unterschiedlichen Formaten. 2024 hat Cordula Weimann ein Buch zum Thema herausgebracht. Ihre Zielgruppe sind dabei die Menschen der Generation 50+, denn davon, so Weimann, gebe es besonders viele. Wofür sie sich engagiert, ist für Cordula Weimann klar: eine gesündere, lebenswertere und bessere Zukunft. Denn in der Klimakrise sieht sie die Chance für ein neues Miteinander. Wie das aussieht, das erklärt „Omas for Future“-Gründerin Cordula Weimann im Interview mit detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew in dieser Folge von „Mission Energiewende“.

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