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detektor.fm – Das Podcast-Radio
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Nov 20, 2025 • 25min

Forschungsquartett | Bodenschutz: Wie steht’s um Europas Böden?

Das Forschungsquartett — dieses Mal in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Lebenswichtige Bodengesundheit 60 bis 70 Prozent der Böden in der EU gelten als geschädigt. Bereits im Juli 2023 hat die EU-Kommission eine erste Richtlinie zur Bodengesundheit vorgestellt und darin vor dem schlechten gesundheitlichen Zustand der Böden in der EU gewarnt. Bis es dann aber zu einer Einigung in Form eines Gesetzestextes kam, hat es nochmal einige Zeit gedauert, bis dann am 23. Oktober 2025 im EU-Parlament abgestimmt und schließlich das Soil Monitoring Law, die Bodenüberwachungsrichtlinie, verschiedet wurde. Diese Richtlinie ist ein wichtiger erster Schritt, um den Zustand der europäischen Böden erstmals systematisch zu erfassen. An vielen Stellen sei noch gar nicht richtig erforscht, wie sich welche Faktoren auf die Bodengesundheit auswirken, so der Agrarwissenschaftler Prof. Hans-Jörg Vogel vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Klar sei, dass Böden Kohlenstoff speichern, Wasser filtern, unsere Ernährung sichern und zur Biodiversität beitragen — aber wie der Klimawandel und die intensive Landnutzung, vor allem in der Landwirtschaft, die Bodenfunktionen langfristig beeinflussen, das werde erst untersucht. Eine wichtige Voraussetzung für den Bodenschutz. Zielkonflikte zwischen Effizienz und Nachhaltigkeit Die Böden in der EU sind sehr heterogen und reagieren daher ganz unterschiedlich auf Bewirtschaftung und Klimaveränderungen — es gibt also nicht den einen Kennwert für Bodengesundheit. Dass die Bodenüberwachungsrichtlinie nun zuerst ein Monitoring vorsieht, um einen Überblick über die Eigenschaften und Zustände der Böden zu bekommen, sei richtig, so die Bodenwissenschaftlerin Dr. Ute Wollschläger. In einem nächsten Schritt müsse dann überlegt werden, welche konkreten Maßnahmen — wie etwa die Einführung von Grenzwerten für von außen zugefährte Nährstoffe — sinnvoll seien. Wichtig sei dabei, den Landwirtinnen und Landwirten auch das nötige Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um ihre Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten und die Böden zu schonen, ohne die Erträge zu gefährden — schließlich befinden sich landwirtschaftliche Betriebe immer im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Nachhaltigkeit. Hier setzt auch Bodenmodell „Bodium“ an, an deren Entwicklung das UFZ maßgeblich beteiligt gewesen ist. Landwirtschaftliche Betriebe, die zum Beispiel Maßnahmen ergreifen möchten, um die Bodengesundheit zu fördern, können sich simulieren lassen, wie sich diese Maßnahmen auf die Erträge auswirken. Wie trägt die Forschung des UFZ zur Bodengesundheit bei — und warum sind gesunde Böden so wichtig für uns? Wie könnten „Bodium“ und die Version „Bodium4Farmers“ die Landwirtschaft revolutionieren? Und inwiefern hilft der Weltbodentag am 5. Dezember, um Böden, der Bodengesundheit und dem Bodenschutz mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen? Darüber spricht detektor.fm-Moderatorin Karolin Breitschädel im „Forschungsquartett“ mit Dr. Ute Wollschläger und Prof. Hans-Jörg Vogel vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
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Nov 20, 2025 • 5min

Was läuft heute? | Millionen Fake – Jagd auf die Kunstfälscher

Millionen Fake — Jagd auf die Kunstfälscher Der Schweizer Künstler Alberto Giacometti gilt als teuerster Bildhauer der Welt. Ein Werk von ihm wurde für 141,3 Millionen Dollar verkauft und ist damit die teuerste, je versteigerte Skulptur. Ein deutscher Fake-Graf, ein Kunsthändler und der niederländische Kunstfälscher Robert Driessen haben zusammen über ein Jahrzehnt lang mit hunderten gefälschten Giacometti-Skulpturen den Kunstmarkt geflutet. Die Doku-Serie „Millionen Fake — Jagd auf die Kunstfälscher“ gibt einen Einblick wie sie dabei vorgegangen sind und warum sie am Ende doch auffliegen. Dabei erzählen nicht nur die Fälscher ihre Geschichte, auch die Staatsanwältin Mirja Feldmann verrät, wie sie Jagd auf die Fälscher gemacht und sie am Ende auch geschnappt hat. Ein kurioser Betrug mit noch kurioseren Betrügern Der Betrug geht lange gut, weil die Kunstfälscher sehr kreativ vorgehen. Einer gibt sich als „Reichsgraf von Waldstein“ aus und behauptet, ein Freund von Alberto Giacomettis Bruder Diego zu sein. Dabei ist er weder Graf, noch ein Freund von Diego, sondern ein einfacher Bahnarbeiter aus der ehemaligen DDR. Seine Kunden scheinen seine Geschichte allerdings nicht hinterfragt zu haben und haben ihm die Giacometti-Fälschungen für Millionen von Euro abgekauft. „Millionen Fake — Jagd auf die Kunstfälscher“ könnt ihr jetzt in der ARD-Mediathek sehen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Nov 19, 2025 • 37min

Geschichten aus der Mathematik | Margaret Hamilton und die Rettung der Mondlandung

Margaret Hamilton und die Apollo-11-Mission Der 20. Juli 1969 ist als Tag der ersten Mondlandung in die Geschichte eingegangen — doch beinahe wäre es nicht so weit gekommen. Denn als sich die Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins immer weiter der Mondoberfläche nähern, beginnt auf einmal der Bordcomputer zu blinken. Fehlermeldungen trudeln ein. Die Astronauten und die Mitarbeitenden im Mission Control Center auf der Erde sind alarmiert. Einen Moment lang hält das ganze Apollo-11-Team den Atem an, doch dann greift das Sicherheitsnetz, das in weiser Voraussicht in die Software hinter der Mondlandung eingebaut wurde: eine Notfallsoftware, von deren Notwendigkeit die NASA anfangs gar nicht überzeugt war — entwickelt von Margaret Hamilton. Heute ist Hamilton als Software-Pionierin bekannt — als die Frau, die die Mondlandung gerettet hat. Doch in den 1960ern wird sie von den Ingenieuren bei der NASA zunächst belächelt. Software wird im Gegensatz zur Hardware als weniger wichtig erachtet, aber mit der Zeit begreift man: Für die Mondlandung ist die Software ebenso bedeutsam. Und diese Software — eine große Menge Code — entwickelt Margaret Hamilton, angestellt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), für die NASA. Programmieren in den 60ern Wer heute an Softwareentwicklung und ans Programmieren denkt, stellt sich wahrscheinlich vor, wie jemand in einer Programmiersprache wie Python oder JavaScript den Code in einen Computer eintippt. Doch Hamiltons Arbeit sieht vollkommen anders aus. Sie programmiert in den 1960-Jahren noch mit Binärcode. Also: mit Nullen und Einsen. Für ihre Arbeit am MIT muss sie die Nullen und Einsen in einen sogenannten Lochstreifen stanzen, einen langen Papierstreifen mit Löchern darin. Das Fehlen eines Loches steht für eine binäre Null und ein Loch für eine binäre Eins. Für die Raumfahrt wird das Prinzip auf einen Datenträger aus einem weniger empfindlichen Material übertragen. Dass die USA den Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion gewonnen haben, und das mit der Technik der 60er-Jahre, wirkt heute wie ein kleines Wunder. Insbesondere die Landung auf dem Mond war eine technische Herausforderung, die ohne Margaret Hamiltons Code nicht zu meistern gewesen wäre. Aber woran wäre die Mondlandung fast gescheitert? Wie sah Margaret Hamiltons Sicherheitsnetz aus? Und warum wird sie erst 20 Jahre später für ihre Leistung geehrt? Darüber sprechen detektor.fm-Moderatorin Karolin Breitschädel, Spektrum der Wissenschaft-Redakteurin Manon Bischoff und Mathematiker Demian Nahuel Goos in dieser Folge von „Geschichten aus der Mathematik“. „Geschichten aus der Mathematik“ ist ein detektor.fm-Podcast in Kooperation mit Spektrum der Wissenschaft. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung.
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Nov 19, 2025 • 4min

Was läuft heute? | The Mighty Nein

The Mighty Nein Auf dem Kontinent Wildemount in der Fantasywelt von Exandria herrscht seit mehreren Jahren ein erbitterter Krieg. Der Konflikt droht zu eskalieren, als ein mysteriöses und gefährliches Artefakt in die falschen Hände gerät. Eine chaotische Truppe unterschiedlichster Herkunft schließt sich zusammen, um den Frieden in Wildemount zu sichern. Doch sind die unfreiwilligen Helden und Heldinnen zu Beginn alles andere als heroisch. Dungeons und Deppen Die Serie spielt wie ihr Vorgänger „The Legend of Vox Machina“ im selben Universum und basiert auf der Webserie „Critical Role“. Hier spielen amerikanische Synchronsprecherinnen und -sprecher zusammen Dungeons & Dragon. Diese sind auch wie in den bisherigen Staffeln von Vox Machina als Stimmen ihrer Charaktere aus der Kampagne zu hören. Außerdem sind Schauspielerinnen und Schauspieler wie Lucy Lou und Jonathan Frakes im Original zu hören. Die ersten drei Folgen von „The Mighty Nein“ findet ihr ab heute im Abo von Prime Video. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Nov 18, 2025 • 22min

Mission Energiewende: Der Klima-Podcast | Wasser & Energie: Verschwendung verschärft Krise

Wasser-Energie-Nexus: Lage spitzt sich zu Wasser und Energie hängen eng miteinander zusammen: Einerseits wird für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung viel Energie benötigt. Zum anderen kann ohne Wasser häufig keine Energie erzeugt werden. Fachleute fassen diesen Umstand unter dem Begriff Wasser-Energie-Nexus zusammen. Thor Danielsen ist Global Water Development Lead beim dänischen Technologieunternehmen Danfoss. Er sagt, wir stecken mitten in einer generationsübergreifenden Wasserkrise: So versickert in vielen Städten Europas wertvolles, frisch aufbereitetes Trinkwasser im Boden, weil unsere Wasserleitungen veraltet und undicht sind. Wenn es um Wasser und Energie geht, entstehen in vielen Ländern bereits konkrete Zielkonflikte: Stromerzeugung, Landwirtschaft, Industrie und Städte greifen oft auf dieselben Wasserquellen zu. Dabei würden konkrete Beispiele zeigen, dass der Verlust von Wasser minimiert werden kann — mit Technologien, die längst verfügbar sind. Vorhandene Technologien könnten Krise entschärfen Bei der Trinkwasseraufbereitung, bei der Abwasserbehandlung, beim Transport von Wasser zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern — schon heute gehen überall wertvolle Ressourcen verloren. Laut dem Bericht von Danfoss mit drastischen Folgen: Die zunehmende Wasserknappheit könnte dazu führen, dass Industrieländer bis 2050 einen Rückgang ihres Bruttoinlandprodukts um acht Prozent verzeichnen. Thor Danielsen meint, es brauche kein technologisches Wunder, um die Krise zu entschärfen. In der aktuellen Folge von  „Mission Energiewende“ spricht Host Ina Lebedjew mit Thor Danielsen, Global Water Development Lead beim dänischen Technologieunternehmen Danfoss, über den „Wasser-Energie-Nexus“. Welche Punkte Danfoss politischen Akteuren und Akteurinnen mitgibt, das hört Ihr im Podcast. Anmerkung der Redaktion: Wir haben das Gespräch auf Englisch geführt, haben uns dann aber dafür entschieden, es zu übersetzen, damit wichtige Details des Gesagten nicht verloren gehen. Auch bei den Zitaten von Thor Danielsen in diesem Artikel handelt es sich um Übersetzungen.
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Nov 18, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Landman S2

Landman — Staffel 2 Nach dem Tod des Ölmoguls Monty Miller soll Krisenmanager Tommy Norris nun das Unternehmen leiten und versucht es gewinnbringend zu verkaufen. Doch Cami, die Witwe von Monty, hat andere Pläne mit der Firma und will ihr zu alter Größe verhelfen. Gleichzeitig versucht Tommys Sohn seinen eigenen Weg im Öl-Geschäft zu gehen, um im in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Das schwarze Gold von Texas Showrunner ist weiterhin Drehbuchautor und Regisseur Taylor Sheridan. Neben Billy Bob Thornton und Demi Moore, die für die neuen Folgen in ihre Rollen als Monty und Cami zurückkehren, ist auch Schauspieler Sam Elliot Teil der Besetzung, den man etwa aus „The Big Lebowsky“ kennt. Die neuen Folgen von „Landman“ gibt es jeden Sonntag im Abo von Paramount+. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Nov 17, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Was Tiere fühlen

Was Tiere fühlen Die Dokumentation „Was Tiere fühlen“ zeigt, dass Mensch und Tier doch sehr unterschiedlich sind; aber nicht etwa, weil der Mensch überlegen ist. Ganz im Gegenteil: Viele Tiere haben Fähigkeiten, die auf uns wie Superkräfte wirken. Der Mensch stellt sich oft über die Tiere, weil er glaubt, intelligenter zu sein. Doch wenn wir verstehen wollen, was Tiere denken oder fühlen, ergibt es nicht immer Sinn, sie mit Menschen zu vergleichen. Denn Tiere nehmen die Welt ganz anders wahr. Für den Menschen sind die Augen das primäre Sinnesorgan. Doch manche Tiere nehmen die Welt eher mit ihrem Geruchs- oder Gehörsinn wahr. Andere haben sogar Sinne, die nicht mit unseren vergleichbar sind. Eine andere Welt Lachse erleben ihre Umwelt vor allem über ihren ausgeprägten Geruchssinn, Seekühe über ihre empfindlichen Tastorgane. Auch wenn wir niemals so gut riechen können wie ein Lachs oder so fein fühlen wie eine Seekuh, können wir uns das immerhin noch vorstellen. Es gibt aber auch Tiere, die die Vorstellungskraft des Menschen sprengen. Der Oktopus zum Beispiel kann mit seinen Armen nicht nur tasten und greifen, sondern auch schmecken. Haie haben sogar ein eigenes Organ dafür, feinste Druckunterschiede und Bewegungen im Wasser wahrzunehmen. In der Dokumentation zeigen Forscherinnen und Forscher nicht nur, was Tiere alles können, sondern auch wie ihre Sinn von der Wissenschaft entschlüsselt wurden. Wenn ihr auch in die Welt der Tiere abtauchen wollt, könnt ihr euch „Was Tiere fühlen“ jetzt in der Arte-Mediathek anschauen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.
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Nov 16, 2025 • 4min

Was läuft heute? | STABIL

   
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Nov 15, 2025 • 11min

Zurück zum Thema | COP30: Welche Ergebnisse sind realistisch?

COP30 in Brasilien Vor 30 Jahren wurde in Brasilien die UN-Klimarahmenkonvention und damit die rechtliche Grundlage für spätere Klimakonferenzen unterschrieben. Nun findet die COP30 (Conference of Parties) mit Vertreterinnen und Vertretern aus mehr als 190 Staaten vom 10. bis 21. November erneut in Brasilien statt — diesmal in der Amazonasmetropole Belém: Wie steht es um die damals gesteckten Ziele? Jubiläum ohne Anstoßen Im Fokus steht insbesondere ein Ziel, das als Meilenstein im Klimaschutz gilt: Bei der COP21 einigten sich im Pariser Klimaabkommen fast alle teilnehmenden Staaten darauf, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen — idealerweise auf 1,5 Grad. Zehn Jahre nach dessen Abschluss fordern viele Aktivistinnen und Aktivisten ein erneutes Bekenntnis. Das umfasst vor allem Gespräche zum endgültigen Ausstieg aus fossiler Energie und dem Senken von CO2-Emissionen. Dabei spielen auch Deutschland und die EU eine wichtige Rolle, die zuletzt konkrete Klimaziele bis 2040 vorgestellt haben. In dieser Folge „Zurück zum Thema“ sprechen wir mit Carla Reemtsma, Klimaschutzaktivistin und Sprecherin von Fridays For Future, darüber, welche Themen dieses Jahr auf der Agenda der UN-Klimakonferenz stehen.  
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Nov 15, 2025 • 4min

Was läuft heute? | Mein Kind ist trans* – was nun?

Mein Kind ist trans* — was nun? Wenn Eltern Kinder haben, die sich im falschen Geschlecht geboren fühlen, stehen sie oft vor einem Dilemma. Die Dokumentation „Mein Kind ist trans* — was nun?“ begleitet drei Familien mit Transkindern. Natürlich wollen alle das Beste für ihr Kind — doch die Frage ist: Was ist eigentlich das Beste? Diese Frage haben sich auch die Eltern von Kira gestellt. Kira ist mittlerweile 17 Jahre alt und hat ihre Transition hinter sich. Schon mit 14 Jahren wusste sie, dass sie eigentlich ein Mädchen ist. Die Eltern fragten sich zunächst, ob es sich nur um eine Phase handelt. Wann weiß man eigentlich, ob ein Kind sich wirklich sicher ist, im falschen Körper geboren zu sein oder ob es eine Transition später vielleicht doch bereuen könnte? Eine junge Disziplin Auch die Wissenschaft kann dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Das Forschungsfeld ist jedoch noch sehr jung und die Datenlage dementsprechend begrenzt. Die Dokumentation versucht deshalb, beide Perspektiven einzubeziehen — die von Expertinnen und Experten ebenso wie die Erfahrungen der drei Familien, die alle bereits schwierige Entscheidungen treffen mussten. „Mein Kind ist trans* — was nun?“ könnt ihr jetzt in der Arte-Mediathek schauen. Was läuft heute? Wir bringen Licht in den Streaming-Dschungel. In „Was läuft heute?“ klicken wir uns durch Mediatheken und Streaminganbieter — damit ihr es nicht tun müsst. Unsere Empfehlungen findet ihr täglich überall dort, wo es Podcasts gibt.

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