

carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
carpe diem
Niki Löwenstein und Holger Potye jede Woche im Gespräch mit inspirierenden Menschen zu den Themen Ernährung, Bewegung, Bewusstsein und Erholung. Wie gelingt unseren Gästen das, was für sie ein gutes Leben ausmacht? Mehr Inspirationen findest du auch unter: https://www.carpediem.life/podcast/
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Jul 14, 2020 • 55min
#59 Schauspielerin Ursula Strauss: „Ich habe lange gebraucht, um das Wort nein zu lernen.“
Für die möglicherweise beliebteste österreichische Schauspielerin („Revanche“, „Schnell ermittelt“, „Das Sacher“, „Wischen ist Macht“) sind Bewegung und Yoga fundamental, um sich wohlzufühlen und ein glückliches Leben zu finden. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt Ursula Strauss, wie (-> Lady Macbeth) und wo (auf einer Toilette) sie für sich entdeckt hat, dass Schauspiel ihre Berufung ist (obwohl sie eigentlich gelernte Kindergärtnerin ist) und warum Fehler essenziell sind, um sich zu entwickeln. Die gebürtige Niederösterreicherin unterstreicht, wie wichtig im Moment zu leben gerade in ihrer Profession ist und erklärt, warum Unsicherheit eine notwendige Voraussetzung für ihren Job ist: „Ich glaube, ich habe diesen Beruf gewählt, um ständig unsicher sein zu dürfen.“ Denn aus der Unsicherheit, dem nicht Vorhersehbaren, entsteht in den besten Momenten so etwas wie Magie. Und dann könne man – auch wenn es nur ganz kurz ist – zaubern! Ebenfalls im Podcast genauer untersucht werden: die Kunst, auf Ablehnung positiv zu reagieren, loslassen zu können und die Notwendigkeit im Leben (und im Beruf), in den entscheidenden Momenten Nein zu sagen.Uschis tägliches Ritual ist ein Kaffee morgens. Ihr Lieblingszitat kommt von Nina Simone: „Ich sage dir, was Freiheit für mich bedeutet: keine Angst.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> podcast@carpediem.life

Jul 7, 2020 • 1h 31min
#58: Vanlife-Expertin Aline Bock: „Leave nothing but footprints. Take nothing but pictures.“
Aline Bock, deutsche Freeride-Weltmeisterin und Abenteurerin, erzählt von ihrem jahrlangen Leben im Campingbus. Sie teilt wertvolle Tipps zu Lieblings-Camperplätzen, sorgt für selbstbewusste Reisen alleine als Frau und betont Verantwortung gegenüber der Natur. Mit ihrem Motto "Leave nothing but footprints. Take nothing but pictures" inspiriert sie dazu, nachhaltiger zu reisen. Außerdem gibt sie Einblicke in Packstrategien, finanzielle Herausforderungen und das Reisen in den Jahreszeiten, sowie persönliche Erlebnisse aus atemberaubenden Ländern.

Jun 30, 2020 • 53min
#57 Neurologe Michael Lehofer: „Warum Altern eine Illusion ist“
Manche Menschen sind jenseits der 80 und erstaunlich jung und agil, während durchgestylte 30-Jährige oft so festgefahren in ihrem Leben und ihren Meinungen sind, dass man sie vom Unterhaltungsfaktor her locker durch einen Pappaufsteller ersetzen könnte. Unser Podcast-Gast, der Neurologe und Buchautor Dr. Michael Lehofer, widmet seine Zeit und Energie einem Thema, das uns alle beschäftigt/ uns allen zu schaffen macht: das Altern. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt er, warum die Idee des Alterns eine Illusion ist und wieso viele Menschen gerade deswegen alt werden, weil sie sich das Alter einbilden. Sie leben nämlich in einer rückwärtsgewandten Lebenshaltung. Junge Menschen hingegen konzentrieren sich auf die Gegenwart. Sie sind interessiert an dem, wie die Welt ist, wollen sie noch kennenlernen. Wenn man sich diese Lebenshaltung bewahrt, so Lehofer, bleibt man jung. Außerdem verrät der Professor, warum dem Altern ein schlechtes Image anhaftet, obwohl wir im Alter viele Dinge tun können, die wir als Junger nicht tun konnten, welche Zutaten die Zauberformel der Jugend unbedingt benötigt, und er unterstreicht die Wichtigkeit von Freunden, weil unser Gehirn ein Sozialorgan ist, das durch soziale Beziehungen wie ein Muskel trainiert wird. Ebenfalls im Podcast genauer untersucht werden: die verbreitete Spezies der menschlichen Energiestaubsauger, was man aus Krisen lernen kann („Krisen sind die größten Lehrmeister.“) und warum Lösungen sich manchmal in Probleme verwandeln können, wenn man versucht Probleme zu schnell aufzulösen.Tägliche Rituale hat Dr. Michael Lehofer. Ein Lebensmotto von ihm lautet: „Ein leidenschaftliches Leben, ist ein Leben, das nicht alles leben will, sondern alles im Jetzt leben will.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> podcast@carpediem.life

Jun 23, 2020 • 1h 13min
#56: Der vegetarische Sternekoch Paul Ivić: „Essen ist die leichteste Art, dein Leben zu verändern.“
Er leitet die vegetarischen Gourmetrestaurants TIAN (in Wien und München), gilt als Querdenker, setzt sich mit Leidenschaft für nachhaltig produzierte Lebensmittel ein und stellt Teamwork über alles. Paul Ivić, der österreichisch-kroatische Wurzeln hat und in Tirol aufgewachsen ist, war von klein auf jemand, dem die Qualität des Essens extrem am Herzen gelegen ist. Dies führte dazu, dass er das Schulessen im zarten Alter von zwölf Jahren verweigerte und die restliche Schule mit fünfzehn. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Österreichs einziger vegetarischer Sternekoch, warum gutes Essen für ihn ganz eng mit Wertschätzung und Geborgenheit verbunden ist, wie man durch das Verändern des Speiseplans auch sein Leben umkrempeln kann und wieso es eigentlich nicht vier, sondern zwölf Jahreszeiten gibt (zumindest fürs Gemüse). Außerdem erfahren wir, warum wir krank werden, wenn wir gegen unsere Überzeugung arbeiten, wie Paul die Schulküche revolutionieren würde und warum die „Harry Potter“-Romane für ihn Weltliteratur sind. Warum der vegetarische Starkoch mit einem Faible für Speckknödel (aber nur, wenn die Mama sie zubereitet) in einem alternativen Universum möglicherweise als Artischocke sein Dasein fristen würde, wieso er bei Maßangaben in Rezeptbüchern regelmäßig in Panik gerät und welchen Einfluss Captain Kirk aus „Star Trek“ auf die Gourmetküche hat – all das erfahren wir in diesem kleinen Podcast. Oops, fast vergessen: Pauls tägliches Ritual ist die Konsumation von zwei, drei Espressos am Morgen. Und sein Lieblingszitat kommt von Reinhold Messner: „Solange wir anderen hinterherlaufen, bleiben wir orientierungslos.“ Viel Spaß bei diesem Podcast.Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns sehr darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: podcast@carpediem.life

Jun 16, 2020 • 1h 3min
#55 Geruchsforscher Johannes Frasnelli: „Warum wir unseren Partner manchmal nicht riechen können“
Was machen Gerüche mit uns? Was lösen sie in uns aus? Warum riechen manche Dinge gut, andere nicht? Wie viel Parfum sollte man eigentlich benutzen? Und warum ist es so wichtig, dass wir den eigenen Partner riechen können? Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller öffnet der Mediziner und Neurowissenschaftler Johannes Frasnelli die Pforten zum geheimnisvollen Universum der Gerüche. Denn „Schnüffeln“ ist quasi seine Leidenschaft – konkret: die Erforschung des Geruchssinns und dessen umfassende Wirkung auf das menschliche Gehirn. Wir lernen den Proust-Effekt kennen (ein Geruch triggert in uns auf emotionaler Ebene Erinnerungen), erfahren, warum Zitrusgeruch für uns gerne mal angenehm duftet und gerüchteweise sogar die Konzentration fördert. Aber abseits aller Spekulationen ist eines fix: Das Schmecken gibt’s zwar in fünf Varianten – süß, sauer, bitter, salzig und umami (schmackhaft) –, die Wahrnehmung der Aromen aber geschieht allein auf der Ebene des Geruchssinns. Der Südtiroler Wissenschaftler, der an der Universität von Quebec unterrichtet, findet übrigens auch, dass Krankenhausessen einen unverdient schlechten Ruf hat – und erklärt warum. Weiters ist er davon überzeugt, dass wir, wenn wir zu viel Parfum auftragen, unweigerlich unsere Persönlichkeit verlieren. Und wir lernen, warum Körpergeruch etwas wahnsinnig Intimes ist, was der weibliche Eisprung in der Duftwelt auslöst und warum Spermien, die eigentlich nur zur Eizelle schwimmen müssen, mit Riechrezeptoren ausgerüstet sind (das könnte noch zu wichtigen Entwicklungen in Richtung natürliche Verhütungsmethoden führen). Das tägliche Ritual von Johannes ist ein morgendlicher Cappuccino. Und sein Lieblingszitat stammt aus Goethes „Faust“: „Allein bedenkt! Der Berg ist heute zaubertoll, / Und wenn ein Irrlicht euch die Wege weisen soll, / So müsst ihr’s so genau nicht nehmen.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> podcast@carpediem.life

Jun 9, 2020 • 1h 6min
#54 Österreich-Urlaubs-Special mit 1000things-Gründer Jan Pöltner: „Beim Weitwandern lernst du dich so richtig kennen.“
Zum Auftakt der Sommersaison präsentieren wir Teil 1 eines dreiteiligen „Urlaub daheim“-Specials. Als ersten Reise-Experten für Österreich konnten wir Jan Pöltner gewinnen. Er hat die Inspirationsplattform „1000things“ gegründet, die mittlerweile gefühlt die Nummer eins in Sachen „Freizeit- und Urlaubstipps“ für Wien und Österreich ist. Jan selbst hat zu Fuß eine 900 Kilometer lange Weitwanderung von Bregenz nach Wien absolviert – kennt das Alpenland mittlerweile also recht gut. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Jan, wie man den Rucksack perfekt packt (Stichwort: goldene 1/3-Regel), warum man beim Weitwandern ganz viel über sich selbst erfährt, wie man den Jakobsweg in der umgekehrten Richtung bezwingt und warum er nichts davon hält, seinen Urlaub durchzutakten. Außerdem erfahren wir, von welchen Bergen man in Österreich den schönsten Ausblick genießen kann, bei welchen Locations der Familienurlaub mit Kids mit Sicherheit ein Hit wird, wo man in Wien den schönsten Sundowner nehmen kann und wo’s den besten Kaiserschmarrn und das beste Schnitzel gibt. Außerdem: die schönsten Radtouren (Stichwort Wachau & Großglockner), Badeseen mit Karibik-Flair in Österreich und die schönsten Wanderungen. Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich auch noch über besondere Kraftorte im Alpenland freuen, über Heurige, bei denen man spritzweinschlürfend in der Hängematte abhängt – und den ultimativen Tipp für Hochzeitsreisende in Austria. Jans tägliches Ritual ist der prüfende morgendliche Blick auf seine Balkonpflanzerl. Sein Lebensmotto lautet: „Wenn es niemand macht, mach es selbst.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: podcast@carpediem.life

Jun 2, 2020 • 1h 1min
#53 Lauftrainerin Beatrice Drach: „So läufst du richtig!“
Es hat eines Burnouts bedurft, damit Beatrice – die früher als Führungskraft in der Pharmabranche tätig war – ihre Berufung findet. Sie hat danach auf Lauf- und Personaltrainerin umgesattelt und gilt heute als Koryphäe im Laufbereich. Der perfekte Gast also, um alles zum Thema Laufen zu erfahren. Wir lernen, wie wir durch Laufen unsere persönliche „Me-Time“ finden können, warum die richtige Schuhwahl und Fußgymnastik so wichtig sind, wie wir beim Laufen richtig Atmen und warum auch unser Darm dadurch angeregt wird. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät Beatrice Drach, dass für sie „Messen statt Wiegen“ die beste Methode ist, wenn man etwas für seinen Körper tun und abnehmen möchte. Eine Ernährungsumstellung und Laufen passen da auch gut dazu. Wichtig ist aber, dass man nach dem Laufen mindestens eine Stunde nichts ist, sonst waren alle Bemühungen umsonst. Warum das so ist, und warum Laufen auch dabei hilft, Depressionen vorzubeugen, erzählt sie uns im Podcast. Wir erfahren, warum Yoga und Laufen die ideale Kombi ist, wieso sie auf „Vitamin Sea“ schwört und wie sie mühsam gelernt hat, dass Nein-Sagen nichts mit Egoismus zu tun hat. Im Gegenteil – es ist wertvolle Me-Time und essentiell für unsere seelische Gesundheit. Beatrices täglichen Rituale sind morgens Waden dehnen und abends Lesen. Ihr Lieblingszitat steuert Charlie Chaplin bei: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> podcast@carpediem.life

May 26, 2020 • 1h 2min
#52 Ernährungswissenschaftlerin Philippa Hoyos: „Wir haben den Unterschied zwischen hungrig und durstig verlernt“
Bist du eher säuerlich? Oder hübsch basisch gechillt? Die Mehrheit der westlichen Welt ernährt sich zu säurehaltig. Bewegungsmangel, einseitige Ernährung, Stress, zu wenig Zeit machen uns sauer. Die Ernährungswissenschaftlerin und Entrepreneurin Philippa Hoyos hat sich daher zum Ziel gesetzt, unseren Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Deshalb hat sie ihre Firma „Basenbox“ ins Leben gerufen und produziert dort gesundes basisches Essen für Leute, die keine Zeit haben zu kochen, sich aber trotzdem gesund ernähren wollen. Mittlerweile werden ihre Produkte auch im Supermarkt angeboten. An dieser Stelle gleich ein kleiner Tipp: Am besten in den Tag startet man mit einem Glas Zitronenwasser. Denn die Zitrone ist die Superheldin unter den basischen Lebensmitteln.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Philippa, warum wir unweigerlich an Gewicht zulegen, wenn wir zu viele Säuren aufnehmen, und wie (Basen-)Fasten Luft und Klarheit im Körper schafft. Denn auch unsere Organe können ein Burn-out bekommen, wenn sie ständig belastet werden. Zudem hält sie fest, dass die Gesundheit für sie auf drei zentralen Säulen basiert: Ernährung, Bewegung und Psyche.Das Streben nach einem glücklichen Leben hängt für sie ergo vor allem mit Balance zusammen: „Ein ausgeglichenes Leben funktioniert nur, wenn wir Ausgleich in allen Lebensbereichen schaffen. Unser Körper und unser Geist streben immer nach Balance.“ Außerdem ist sie der Meinung, dass wir den Unterschied zwischen hungrig und durstig verlernt haben. Als einfachstes Ernährungsprinzip gilt für sie: „Eat the Rainbow!“ Sprich: Ganz viel Gemüse in allen Farben am Speiseplan ist nie verkehrt. Philippas tägliches Ritual: der Spaziergang mit ihrem Hund Alfie. Ihr Lieblingszitat kommt von Hippokrates: „Lasse Nahrungsmittel deine Heilmittel sein, und deine Heilmittel sollen deine Nahrung sein.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: podcast@carpediem.life

May 19, 2020 • 1h 1min
#51 Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher: „Lasst uns die Unzufriedenheit umarmen. Sie ist der Antrieb für Innovation“
Für die Verhaltensbiologin der Universität Wien, die man aus der ORF-Comedy-Wissenschaftsshow „Science Busters“ kennt, sind soziales Miteinander, das Abdecken von Grundbedürfnissen und gute Wohnbedingungen Bausteine auf dem Weg zu einem guten Leben. Sie hält aber fest, dass ein gutes Leben in unserer Gesellschaft gerne mit dem Anhäufen von materiellen Gütern verwechselt wird. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun.Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller bricht Elisabeth Oberzaucher eine Lanze für die Unzufriedenheit. Zwar macht sie uns bis zu einem bestimmten Grad unglücklich, sie ist aber auch der Grundstein, der innere Motivator, um Veränderungen herbeizurufen. Und ohne die gibt es nun mal Stillstand. Zudem erklärt uns Elisabeth, warum wir in Sachen Schönheitsideal gerne auf Symmetrien setzen und was die zentrale Fähigkeit unserer Spezies ist.Wir erfahren, warum wir dazu neigen, in Dingen, Gegenständen und in der Natur Gesichter und Formen zu erkennen. Und warum das Wie in der Kommunikation immer wichtiger ist als das Was. Die bekannte Verhaltensbiologin bestätigt also: Kleider machen Leute. Und wir lernen, wie wir wohnen sollten, warum bei der Arbeit Diversität in Teams essenziell ist und warum Großraumbüros keine gute Idee sind. Auf ein tägliches Ritual verzichtet Elisabeth bewusst. Ihr Lieblingszitat stammt von Konrad Lorenz: „Ein guter Tag beginnt damit, eine deiner Lieblingshypothesen über Bord zu werfen.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: podcast@carpediem.life

May 12, 2020 • 1h 4min
#50 „Shades-Tours“-Gründerin Perrine Schober: „So entdeckst du wieder das Potential in dir.“
Dieser Podcast ist ein besonderer. Wir feiern ein kleines Jubiläum: Es ist die 50. Episode – und wir haben Perrine Schober zu Gast. Die Wienerin mit französischen Wurzeln hat ein schönes Projekt aufgebaut, das zeigt, wie man Tourismus weiterdenken kann. Mit ihren „Shades Tours“, die es in Wien (und mittlerweile auch in Graz) gibt, darf man eine Stadt aus der Perspektive von Menschen kennenlernen, die schwierigere Rahmenbedingungen im Leben haben. Angeboten werden zweistündige Stadtführungen durch Wien – aber statt Sisi und Hofburg erlebt man ein Alternativprogramm. Denn der Reiseführer für diese Tour ist ein obdachloser Mensch, ein Flüchtling oder ein ehemaliger Junkie. Sie zeigen uns Wien aus ihrer Perspektive. Und wir lernen die Stadt wieder neu kennen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Perrine, warum sie beschlossen hat, als Entrepreneurin Tourismus anders zu denken. Und sie erklärt, wie man lokalen Tourismus und Sozialengagement miteinander verbinden kann. Perrine spricht über Highlights und berührende Momente im Arbeitsalltag und erläutert die Schwierigkeiten und Vorurteile, die einem in diesem Job begegnen. Und sie betont, dass man „den Wert von Arbeit niemals unterschätzen darf“. Mit ihrem sozialen Tourismus-Projekt „Shades Tours“ ist sie bei Trip Advisor übrigens ganz vorne mit dabei. Wer jetzt Lust auf eine Tour bekommen hat oder mehr erfahren will, sollte auf shades-tours.com vorbeischauen. Ein tägliches Ritual gibt es für Perrine nicht. Aber sie versucht, sich zwei Abende in der Woche nur für sich Zeit zu nehmen. Ihr Lieblingsspruch lautet: „Es ist keine Innovation, wenn du nicht ständig Negativstimmen dagegen hast.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: podcast@carpediem.life


