

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt.
Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein.
Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević.
***
Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com.
Sound-Design: Christian Heinemann
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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Sep 13, 2021 • 24min
Vertical Banking: Eine Bank nur für Veganer?
Handelsblatt Today vom 13.09.2021
Nischenbanken richten ihre Angebote auf eine eng definierte Zielgruppe aus. Dadurch können sie sich auf einen bestimmten Fachbereich fokussieren, grenzen aber auch ihren Kundenkreis stark ein.
Viele klassische Banken werben damit, sich an ihre Kunden anzupassen. Doch was passiert, wenn das Versprechen wirklich umgesetzt wird und eine Bank sich auf eine bestimmte Nische fokussiert? Vertical Banking beschreibt einen Ansatz, bei dem sich sogenannte Nischenbanken auf eine eng definierte Zielgruppe festlegen und ihre Angebote auf die Bedürfnisse eben dieser Zielgruppe ausrichten. Es gibt beispielsweise Banken extra für Frauen, für die Generation Z, für Muslime oder sogar für einzelne Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker oder Friseure.
Damit verfolgt Vertical Banking eine gänzlich andere Strategie als herkömmliche Banken oder sogar Neobanken, die in der Regel sehr universell Ansprechpartner für alle Zielgruppen sein wollen. Wie zukunftsträchtig diese Art der Spezialisierung sein kann, weiß Christopher Plantener, CEO und Gründer der Nischenbank speziell für Selbstständige „Kontist“. Er spricht über Vor- und Nachteile, sich selbst einzuschränken.
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Sep 10, 2021 • 23min
Pandemiejahr 2021: Wie müssen sich Wirtschaft und Banken jetzt aufstellen, um nachhaltig erfolgreich zu sein?
Handelsblatt Today vom 10.09.2021
Auf dem digitalen Bankengipfel diskutieren Wolfgang Fink und Ingrid Hengster über die Rolle von Wirtschaft und Bankenwelt im Krisenjahr 2021 – und darüber, vor welchen Herausforderung der Mittelstand steht.
Die Coronakrise, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Investitionspolitik zählen zu den prägendsten Themen des Pandemiejahres 2021. Auf dem Handelsblatt Banken Gipfel, der diese Woche in Frankfurt stattfand, haben sich Wolfgang Fink und Inrid Hengster den Fragen zu diesen Themen von Handelsblatt Live Journalistin Ina Karabasz gestellt.
Wolfgang Fink ist CEO von Goldman Sachs Europe und Leiter des Gesamtgeschäfts der Bank in Deutschland und Österreich. Ingrid Hengster ist seit 2014 Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe und verantwortet dort neben der Inlandsförderung die Umsetzung der Coronahilfskredite.
Im Gespräch bringen die beiden zwei unterschiedliche Blickwinkel aus der Bankenwelt auf die deutsche Wirtschaft ein - darüber, wie sich die Wirtschaft im Pandemiejahr 2021 aufstellen muss, um nachhaltig erfolgreich zu sein, welche Rolle dabei die Bankenwelt spielt und wie die Wirtschaft digitaler und zugleich nachhaltiger werden kann.
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Sep 9, 2021 • 30min
Wie Christian Sewing die Deutsche Bank auf eine Konsolidierung vorbereitet
Handelsblatt Today vom 09.09.2021
Europa braucht große Banken. Diesen Standpunkt vertritt Deutsche Bank-Chef Christian Sewing auf beim Handelsblatt Bankengipfel. Nach Fusionspartnern schaue sich das Unternehmen selbst derzeit nicht um.
„In diesem Jahrzehnt wird sich entscheiden, wer die Weltwirtschaft im 21. Jahrhundert führen wird.“ Mit diesen Worten hat Deutsche Bank-Chef Christian Sewing den diesjährigen Handelsblatt Bankengipfel eröffnet. Sein Appell ist deutlich: Europa braucht einen stärkeren Banken- und Kapitalmarkt. „Sonst werden wir uns in einer polarisierten Weltwirtschaft zwischen USA und China nicht behaupten können.“ Um das Ziel zu erreichen, seien faire Regulierung und Strategien für mehr Nachhaltigkeit wichtig. Konsolidierung sei längst überfällig.
Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Kathrin Jones, der Leiterin unseres Finanzressorts, erklärt Christian Sewing, warum die Deutsche Bank derzeit trotzdem nicht nach Fusionspartnern sucht.
Außerdem: Trading ist im Trend. Über das Hype-Thema diskutieren beim Bankengipfel der Chefökonom der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Steffen Kern, Scalable Capital-Chef Erik Podzuweit und Gerhard Schick, Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende. Handelsblatt Today-Host Mary Abdelaziz-Ditzow berichtet über das spannungsgeladene Gespräch.
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Sep 8, 2021 • 25min
Das sagt der N26-Chef zu den Betrügerkonten
Handelsblatt Today vom 08.09.2021
Wachstum statt Sicherheit? Kritiker werfen der Neobank falsche Prioritäten vor. So rechtfertigt sich der CEO Valentin Stalf.
N26 ist eine der am schnellsten wachsenden Banken in Deutschland. Doch in der Vergangenheit stand die Direktbank immer wieder in der Kritik. Besonders weil Betrüger Fake-Konten von N26 zur Geldwäsche genutzt haben sollen. Allein in diesem Jahr wurden mehr als 1000 solcher Kontonummern bekannt. Die Finanzaufsicht Bafin kündigte daraufhin massive Einschränkungen an.
Zum Auftakt des diesjährigen Handelsblatt Bankengipfels spricht der Gründer und CEO der Neobank Valentin Stalf über die Anti-Geldwäsche-Strategie des Unternehmens. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes gesteht er einerseits Fehler ein und widerspricht andererseits der Kritik, die Neobank würde zu schnell wachsen.
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Sep 7, 2021 • 29min
Bitcoin-Diskussion: Eignen sich Krypto-Produkte als langfristige Geldanlage?
Handelsblatt Today vom 07.09.2021
Immer mehr Neobroker bieten jetzt auch Kryptowährungen an. Eine Diskussion über den Bitcoin als Wertanlage mit Justtrade-Gründer Ralf Oetting und Marco Infuso von 21Shares.
Der Bitcoin etabliert sich zunehmend als Zahlungsmittel und Wertanlage in der Finanzwelt: Seit heute können die Bürger von El Salvador offiziell mit dem Bitcoin bezahlen. 400 Münzen im Wert von über 17 Millionen Euro hält der zentralamerikanische Staat bereits. Und auch bei Anlegern steigt das Interesse für den Bitcoin – allerdings als langfristige Wertanlage. Das gilt übrigens nicht nur für diese, sondern für viele Digitalwährungen.
Die Folge: Insgesamt wird das Angebot an Krypto-börsengehandelten Produkten immer größer: Der Online-Broker Justtrade mit dem bereits größten Krypto-Angebot in Deutschland baut diese Sparte jetzt noch weiter aus und wird zukünftig mit dem Krypto-Asset-Manager 21Shares kooperieren. Doch eignen sich Kryptowährungen wirklich als passive Geldanlage? Und wie entscheidet der Krypto-Asset-Manager 21Shares, welche Kryptowährungen ins Portfolio aufgenommen werden? Wie genau funktioniert hier die Qualitätskontrolle? Das erklären in der heutigen Sendung Marco Infuso, Managing Director für die Geschäftsentwicklung in Europa bei 21Shares, und Ralf Oetting, Gründer und Geschäftsführer von Justtrade.
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Sep 6, 2021 • 19min
Große Dax-Party: Der deutsche Leitindex wächst, lohnt sich jetzt der Einstieg?
Handelsblatt Today vom 06.09.2021
Der Dax wird um zehn Unternehmen reicher. Welche Änderungen sich daraus für alle drei Börsenligen ergeben, was die Änderung für den ETF-Markt heißt und worauf Anleger jetzt achten sollten.
Am 24. November 2020 hat die deutsche Börse verkündet, den Leitindex um zehn Unternehmen aufzustocken. Am vergangenen Freitag, also fast zehn Monate und viele neue Rekordstände später, wurden die Nachzügler verkündet: Neu mit dabei sind Airbus, Zalando, Hellofresh, Siemens Healthineers, Symrise, Sartorius, Porsche, Brenntag, Puma und Quiagen. Der deutsche Leitindex wird damit jünger, moderner und technologiegetriebener – und damit im besten Fall attraktiver für ausländische Investoren, so die Meinung vieler Analysten.
Diese Veränderung ist jedoch nur ein Teil der gesamten Dax-Reform – und die wiederum betrifft auch den MDax und den SDax. Was sich in allen drei Börsenligen insgesamt durch die neuen Beschlüsse verändern wird und wie sich die Reform auf den ETF-Markt auswirkt, das erklärt in der heutigen Sendung Handelsblatt-Finanzredakteurin Andrea Cünnen.
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Sep 5, 2021 • 26min
Schafft der Dax dieses Jahr noch die 17.000er Marke? / Und: Wird es eine Jahresendrally geben?
Handelsblatt Today vom 05.09.2021
Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt, welche Chancen und Risiken er für den Dax dieses Jahr noch sieht. Wird 2021 ein Rekordjahr für die erste deutsche Börsenliga?
Die Bilanzen der Dax-Konzerne für das erste Halbjahr 2021 haben viele Experten überrascht: Nach den vielen Rekordkursen der vergangenen Monate konnten die dreißig Dax-notierten Unternehmen einen Nettogewinn von 62,3 Milliarden Euro für das erste Halbjahr verzeichnen – im gesamten Vorjahr lag der Gewinn bei nur 41 Milliarden Euro. Viele Analysten haben ihre Prognosen für das gesamte Jahr deshalb angehoben: Im Schnitt auf einen Gesamtnettogewinn von 103 Milliarden Euro für die erste Börsenliga.
Ulf Sommer hat die Halbjahresbilanzen der Dax und MDax-Konzerne analysiert und dabei die Prognosen der Analysten für das restliche Jahr bewertet. Mit welchen Chancen und Risiken für den deutschen Leitindex Anleger dieses Jahr noch rechnen müssen, ob der Dax noch die 17.000er Marke knacken könnte und ob auch dieses Jahr mit einer Jahresendrally zu rechnen ist, erklärt unser Handelsblatt-Aktienanalyst in der aktuellen Folge von Today Extended.
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Sep 3, 2021 • 24min
Krypto-Projekt Bitclout: Wie riskant ist die Kombination aus Social Media und Spekulation?
Handelsblatt Today vom 03.09.2021
Auf der Social Media-Plattform BitClout investieren Nutzer mit digitalen Coins in die Profile von Prominenten - und machen die Beliebtheit von Menschen zur handelbaren Ware.
Die Internet-Plattform BitClout kombiniert die Welt der sozialen Medien mit Kryptowährungen: Basierend auf einer Blockchain, können die Nutzer die hauseigene Kryptowährung nutzen, um in die Profile bekannter Persönlichkeiten zu investieren. Neben Prominenten wie Elon Musk oder Kim Kardashian sind auch Profile von Kunstschaffenden aus der Influencer-Szene sowie Privatpersonen zu finden.
BitClout ist eine sogenannte Social Token Plattform. Social Token sind digitale Coins, die ihren Nutzern zum Beispiel Zugang zu exklusiven sozialen Netzwerken versprechen. Der Begriff steht gleichzeitig für einen der neuesten Trends der Kryptobranche: Anders als herkömmliche Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether sind die Token einzelnen Personen oder Gemeinschaften, einer Marke oder einem Influencer zugeordnet.
So können sich Gruppen oder Prominente, die im Internet aktiv sind, über eigene Krypto-Token finanzielle Mittel beschaffen. Aber das Konzept birgt auch Risiken - denn oftmals wissen die Menschen, deren Profile vermarktet werden, nicht von ihrer Existenz auf BitClout, im Netz wird zudem immer wieder diskutiert, ob es sich bei Bitclout um einen Scam handeln könnte. Zum anderen entbrennen regelmäßig ethische Diskussionen über das Geschäftsmodell. Digitalexperte Max Orgeldinger, Mitbegründer des Unternehmens TLGG Consulting, einer Beratung für digitale Geschäftsmodelle, erläutert die Grundidee hinter BitClout und die möglichen gesellschaftlichen Konsequenzen.
Mehr zu den Themen Social Token und NFT finden Sie unter den folgenden Links:
Der Hype um Social Token: Welches Potential dahintersteckt – und welche Risiken lauern
Handelsblatt Today vom 03.05.2021: NFTs: Darauf sollten Sie beim Handel mit digitalen Sammlerstücken achten
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Sep 2, 2021 • 27min
Steigende Immobilienpreise: Lohnt sich ein Blick ins Ausland?
Handelsblatt Today vom 02.09.2021
In Europa erreichen die Preise für Immobilien teilweise neue Rekordstände. Das schürt die Angst vor einer Blase. Warum ein Crash derzeit nicht zu befürchten ist.
Die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen steigen weiter – nicht nur in Deutschland. Während Mahner in Europa bereits wieder von einer Blase sprechen, winken andere diese Sorge ab. Die Diskussion ist nicht neu: Nach dem großen Crash am US-Immobilienmarkt 2008 gab es immer wieder Warnungen vor einem solchen Szenario. Hausbesitzer und Wohnungseigentümer, die die Immobilie als Geldanlage angeschafft haben, würden dann viel Geld verlieren.
Finanzredakteur Carsten Herz gibt jedoch Entwarnung. Er glaubt nicht an einen Crash in den nächsten Jahren. Im Interview erfahren Sie, worauf Kaufinteressenten nun achten sollten und ob sich ein Blick ins Ausland lohnt.
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Sep 1, 2021 • 26min
Aktien-Schnäppchen: Fünf Firmen mit Potential / Was eine Ampelkoalition für die Finanzwelt heißt
Handelsblatt Today vom 01.09.2021
Fünf Firmen mit hohen Gewinnchancen und moderaten Aktienpreisen. Und: Wie eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP die Finanzwelt verändern würde.
Unternehmen, die hohe Gewinne erwirtschaften und mit moderaten Aktienpreisen punkten, sind für Anleger besonders spannend: Fünf solcher Beispiele hat Ulf Sommer identifiziert. Unser Unternehmensredakteur hat dafür die Halbjahresbilanzen der Dax und MDax-Konzerne analysiert – und die Prognosen von Analysten für das restliche Jahr bewertet. Daraus wurden fünf Gewinner erkohren. Das besondere hierbei: Drei davon stammen aus der Chemiebranche.
Außerdem: In Berlin kursieren erste Personalspekulationen für eine Ampelkoalition. Die Grundlage dafür ist ein Dokument, das die mögliche Ministerienaufteilung in einer Ampel unter Führung von Olaf Scholz skizziert. Der Urheber ist bislang unbekannt. Politikredakteur Martin Greive erklärt, welche Argumente tatsächlich für eine Koalition aus SPD, Grünen und der FDP sprechen und was sich unter diesen Bedingungen für die Finanzwelt verändern würde.
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