

Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
Handelsblatt Today ist der börsentägliche Podcast aus dem Newsroom des Handelsblatts. Wir analysieren die relevantesten Themen des Tages und beschreiben deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Dafür sprechen wir mit Analysten, Branchenexperten, Politikern und Handelsblatt-Korrespondenten aus aller Welt.
Wir schauen auf die spannendsten Entwicklungen an den Leitbörsen und sprechen mit unseren Experten über verschiedene Anlageformen wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Außerdem ordnen wir die wichtigsten geldpolitischen Entscheidungen und Nachrichten aus der Unternehmenswelt für Anlegerinnen und Anleger ein.
Handelsblatt Today finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen – und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
Jetzt reinhören: Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr mit den Hosts Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen und Anis Mičijević.
***
Falls Sie Kritik oder Anregungen loswerden möchten, dann schreiben Sie uns eine Mail an today@handelsblatt.com.
Sound-Design: Christian Heinemann
Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker
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May 31, 2022 • 31min
Tech-Aktien erholen sich: Lohnt sich der Einstieg jetzt für Anleger?
Handelsblatt Today vom 31.05.2022
In den letzten Monaten haben Tech-Aktien an den Börsen große Verluste eingefahren – bis jetzt: Apple, Alphabet und Co. erleben an der Wall Street ein Comeback. Eine kurzfristige Erholung oder das Ende der Bärenmarktrally?
Während Tech-Aktien wie Apple, Microsoft und Alphabet bis vergangenen Dienstag eine regelrechte Talfahrt erlebt hatten, scheinen sich die Werte jetzt wieder stabil nach oben zu entwickeln: Seit ein paar Tagen erleben Tech-Aktienkurse wieder einen positiven Verlauf. Und das, obwohl die wesentlichen Belastungsfaktoren wie der Ukrainekrieg, die hohe Inflation und die Spannungen mit China geblieben sind.
„Tatsächlich sind alle ein wenig verwundert, aber es ist eine willkommene Abwechslung nach nahezu zwei Monaten Verlusten“, sagt New-York-Korrespondentin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today. Zusammen mit Host Mary Abdelaziz-Ditzow und Finanzredakteur Andreas Neuhaus analysiert sie im zweiten Teil der neuen Podcast-Rubrik „Tech-Aktien Deep Dive“ die neuesten Wendungen in der Aktien-Branche.
„Kurzfristig haben wir den Boden erreicht, langfristig ist dies schwer einzuschätzen, solange der Ukrainekrieg nicht endlich vorbei ist“, sagt Neuhaus. Dörner sieht den aktuellen Markt hingegen als Bärenmarktrally mit einer kurzen Phase der Erholung: „Anders als Deutschland sind die USA keine Exportnation. Was mir deshalb Sorgen bereitet, ist der amerikanische Konsument, dem es zurzeit nicht sonderlich gut geht“, begründet die New-York-Korrespondentin die Einschätzung.
Auch Starinvestor Michael Burry, der auf seinem Twitter-Kanal „Cassandra B.C.“ seine Prognosen teilt, hat die jüngsten ökonomischen Daten untersucht und von dort seine Prognosen abgeleitet: Amerikaner tendieren derzeit dazu, mehr Geld auf die Kreditkarte zu laden, um die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten zu decken. Langfristig gehen die amerikanischen Verbraucher an ihr Erspartes, können also die hohen Preise auf Dauer nicht von allein schultern.
„Burry lag schon oft mit seinen Prognosen richtig, ist aber tendenziell schon immer sehr früh dran, diese zu stellen. Schon im Mai 2020 warnte er vor einer großen Korrektur, woraufhin die Aktien erstmal kräftig angestiegen sind“, sagt Neuhaus.
Während Burry Apple-Aktien shortet, nutzte das „Orakel von Omaha“, Warren Buffett, beispielsweise die Gelegenheit, während der fallenden Apple-Aktienkurse mit der eigenen Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway für 600 Millionen Dollar nachzukaufen. „Bei Big Tech lässt sich derzeit kein richtiger Trend ablesen. Das zeigt einmal mehr, wie kompliziert die Märkte sein können, wenn man keine klare Marktmeinung herauslesen kann“, so Neuhaus.
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May 30, 2022 • 30min
Shortseller-Attacke auf Tesla, Rivian und Lucid / Affenpocken: Neuer Hype um Impfstoff-Hersteller?
Handelsblatt Today vom 30.05.2022
Die großen E-Auto-Hersteller verzeichnen seit Jahresbeginn kräftige Verluste. Davon profitieren jedoch Anleger, die auf fallende Kurse wetten. Mit welchen Risiken das verbunden ist.
Es sind bittere Nachrichten für alle, die in die E-Auto-Branche investiert sind: Hersteller von elektrisch betriebenen Fahrzeugen verlieren seit Anfang des Jahres massiv an Wert. Tesla beispielsweise fuhr vergangenen Oktober noch Rekordwerte von über 1000 Dollar ein, seit Januar aber ist der Kurs um 40 Prozent gefallen. Damit steht das Unternehmen von Elon Musk noch verhältnismäßig gut dar: Denn Konkurrent Lucid hat über 60 Prozent verloren, der E-Pickup-Hersteller Rivian sogar ganze 74 Prozent.
Die einzigen, die aktuell am Crash der E-Auto-Branche verdienen, sind sogenannte Shortseller – also Anleger, die auf fallende Kurse wetten. Womit der Abstieg der E-Auto-Hersteller zusammenhängt, wie Shortseller vom Kurssturz profitieren und welche Risiken mit dieser Anlagetechnik verbunden sind: Darüber spricht Handelsblatt Today-Host Agatha Kremplewski mit US-Korrespondent Felix Holtermann. Holtermann erklärt außerdem, welche Bedeutung der Börsencrash für die E-Mobilitäts-Branche hat und ob das die Entwicklung der E-Autos zum Massenprodukt hemmen wird.
Außerdem: Impfstoffe gegen Affenpocken sind momentan besonders gefragt. Das beschert den Herstellern teilweise heftige Kursgewinne: Das Biotech-Unternehmen Bavarian Nordic beispielsweise gewann jüngst bis zu 80 Prozent. Experten schätzen das Ausmaß der Infektionskrankheit zwar noch als gering ein – trotzdem scheinen einige Anleger nun auf die Impfstoffhersteller zu setzen. Lohnt es sich, hier mit einzusteigen? Marktanalyst Konstantin Oldenburger von CMCMarkets erklärt in der heutigen Folge, was dran ist an dem Hype um die Hersteller von Affenpocken-Impfstoff.
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May 27, 2022 • 31min
Lebensmittelpreise steigen - wer kann die Kosten noch tragen? / Davos, das Treffen der Ratlosen
Handelsblatt Today vom 27.05.2022
Experten haben auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über Lösungen gegen eine global drohende Nahrungsmittelkrise diskutiert. Welche Erkenntnisse sie gewonnen haben.
Die Lebensmittelpreise sind auf Rekordniveau. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Teuerung in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten im Schnitt bei 8,6 Prozent. Manche Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Speiseöle, sind sogar um 30 Prozent teurer geworden. Grund dafür ist Russlands Krieg gegen die Ukraine.
Die enormen Preisanstiege sind vor allem ein Problem für die Einkommensschwachen in der Gesellschaft. Doch in anderen Teilen der Welt könnte sich die Lebensmittelknappheit noch wesentlich dramatischer entwickeln als hierzulande. Die Sorge vor einer weltweiten Nahrungsmittelkrise ist bei Experten groß. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wurde deshalb über Lösungen diskutiert. In der heutigen Folge von Handelsblatt Today spricht Agatha Kremplewski mit Nicole Bastian über Maßnahmen, die gegen eine Lebensmittelknappheit helfen könnten. Nicole Bastian ist Auslandschefin des Handelsblatts und war beim Weltwirtschaftsforum einige Tage vor Ort.
Auf dem Weltwirtschaftsforum wurde nicht ausschließlich über eine drohende Lebensmittelkrise diskutiert. Auch Russlands Krieg gegen die Ukraine und der Klimawandel waren Thema. Doch die Wirtschaftseliten schienen mit den globalen Krisen überfordert. Das zumindest glaubt Handelsblatt-Korrespondent Torsten Riecke. Er war ebenfalls in Davos vor Ort und schildert seine Eindrücke der vergangenen Tage.
Der Host der Sendung ist Agatha Kremplewski.
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May 26, 2022 • 21min
Diese Unternehmen zahlen die höchsten Dividenden
Handelsblatt Today vom 26.05.2022
Europa und vor allem Deutschland sind im ersten Quartal für Zurückhaltung bei der Dividendenausschüttung bekannt. Mit welchen Unternehmen Anleger dennoch Top-Dividenden erzielen können.
Trotz Inflation, Zinswende, Pandemie und Ukrainekrieg dürfte 2022 ein ordentliches Dividendenjahr für Aktionäre werden. Das geht aus einer Studie des britischen Fondshauses Janus Henderson hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. „Die Dividendenzahlungen in diesem Jahr beziehen sich auf das Erwirtschaftete im letzten Jahr. 2021 war allgemein ein doch sehr positives Jahr in dieser Hinsicht“, erklärt Handelsblatt-Finanzredakteurin Anke Rezmer im Podcast Handelsblatt Today.
In der aktuellen Folge spricht sie über die großzügigsten Dividendenzahler und verrät, in welchen Sektoren Anlegerinnen und Anleger noch profitieren können. Ob die Dividende in einem Unternehmen steigt, hänge maßgeblich von der Strategie des Unternehmens ab. „Die Frage ist, wie viel des Gewinns für neue Produkte, Expansion, Reserve oder eben als Ausschüttung benutzt wird“, sagt Rezmer. Im Tech-Sektor beispielsweise würde eher weniger ausgeschüttet, weil die Unternehmen mehr für ihr Wachstum einbehalten.
In den letzten fünf Jahren haben sich Unternehmen aus fünf Sektoren mit einer hohen Dividendenrendite hervorgehoben. „Für Dividendenjäger sind die Sektoren Banken, Ölförderer, Pharmaunternehmen, Telekommunikationsunternehmen und Versicherer interessant“, sagt Rezmer. Seit vergangenem Jahr seien auch Bergbau-Unternehmen, die Rohstoffe abbauen, lukrativ.
Für das weitere Jahr bleibt der Ausblick positiv: Analysten erwarten, dass ein Großteil der Unternehmen mehr ausschüttet als im vergangenen Jahr. Rezmer warnt jedoch „Der Anstieg wird nicht so stark sein wie im letzten Jahr, in dem Unternehmen befreit von der Coronapandemie massig Gewinne ausschütten konnten. Allerdings werden auch keine massiven Kürzungen wie während der Pandemie erwartet.“
Der Host der Sendung ist Lena Jesberg.
Den Artikel können Sie unter folgenden Link nachlesen:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/ausschuettungen-welche-unternehmen-auch-in-diesem-jahr-hohe-dividenden-bieten/28368040.html
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May 25, 2022 • 26min
Wie sich Krisen auf Aktien auswirken / Investieren in Fußball
Handelsblatt Today 25.05.2022
Die Allianz befindet sich dank ihres Tochterunternehmens Allianz Global Advisors in der Krise. Was solche Skandale für Unternehmens-Aktien bedeuten.
Die Allianz wurde wegen eines Hedgefonds-Betrug bei ihrem Tochterunternehmen Allianz Global Advisors (AGI) auf rund 6 Milliarden Dollar verklagt. Zwar hat sich die Allianz-Tochter für schuldig bekannt und kommt für den Schaden auf. Trotzdem sorgen die Schlagzeilen bei Aktionären und Kunden für großen Ärger.
Dieser Fall zeigt: Skandale wie dieser schaden nicht nur dem Ruf einer Firma, sondern wirken sich auch auf ihre Aktien aus. Ist es in so einem Szenario ratsam, trotzdem in das geplagte Unternehmen zu investieren? Oder sollten Anleger sich lieber anderweitig umschauen?
Darüber spricht Redakteurin Sonja Schlacht in dieser Folge von Handelsblatt-Today mit Christian Schnell, unserem Handelsblatt Finanz-Korrespondenten in München.
Außerdem: Der Profifußball befindet sich gerade in den Wochen der Entscheidungen. Nach dem Saisonfinale in den Ligen und den Pokalfinals in den europäischen Ligen warten Fans nun gespannt auf das Finale der Champions League. Spannung versprechen solch entscheidende Wochen vor allem für Fans, die zusätzlich in Fußballvereine investiert haben.
Wie es um den Aktienmarkt im Fußball gerade steht und wie riskant es vor allem für Fans ist, in den Lieblingsverein zu investieren, das erläutert Leonidas Exuzidis vom Handelsblatt Finanz-Ressort.
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May 24, 2022 • 30min
Tech-Aktien im Fokus: Jetzt einsteigen oder lieber noch warten?
Handelsblatt Today 24.05.2022
Aktien von Apple, Amazon & Co. waren lange ein Garant für Wachstum im Portfolio. Dann kam die Korrektur. Nun stellt sich die Frage, wie lange der Bärenmarkt anhält.
Gerade haben sich an der US-Börse erste Anzeichen für eine Stabilisierung gezeigt, da schickt der Absturz der Snap-Aktie eine neue Schockwelle durch die Märkte. Social-Media-Aktien wie Twitter, Meta und Pinterest verlieren am Dienstag zusammen bis zu 165 Milliarden Dollar an Wert.
Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet nun schon seit sieben Wochen in Folge Verluste. Seit ihrem letzten Allzeithoch im November 2021 hat sie etwa 29 Prozent verloren. „Das ist deutlich mehr als der S&P 500 und der Leitindex Dow Jones – solche Verluste gab es zuletzt beim Platzen der Tech-Blase in 2002“, sagt Wall Street-Expertin Astrid Dörner im Podcast Handelsblatt Today. Gemeinsam mit Finanzredakteur Andreas Neuhaus analysiert sie in der heutigen Folge die Probleme der Tech-Unternehmen.
Die Stimmung an der Wall Street ist entsprechend getrübt: Viele Analysten und Ökonomen gehen von weiteren Verlusten aus. Der Chefökonom von JP Morgan spricht von einem „Vermögensschock“, der die Amerikaner bereits fünf Billionen Dollar gekostet hat und bis Dezember auf neun Billionen anwachsen könnte.
Ein Grund dafür: Investoren setzen laut Neuhaus vermehrt auf defensivere Aktien. Obwohl sich bei vielen Unternehmen bei den letzten Zahlen gar nicht so viel getan habe, würden die jetzt völlig anders bewertet. Das liegt an der US-Notenbank. Um die Inflation in den USA zu dämpfen, erhöht die Fed die Zinsen. Eine schlechte Voraussetzung für Tech-Unternehmen, erklärt Neuhaus: "Das Wachstum finanzieren sie oftmals nicht aus dem eigenen Geschäft, sondern auf Kredit. Hohe Zinsen, heißt, dass diese teurer werden und Gewinne sinken.“
Doch ist nun der richtige Zeitpunkt für Anleger und Anlegerinnen, um in die Branche zu investieren? Das sehen beide Redakteure unterschiedlich: Neuhaus sieht derzeit bei bestimmten Tech-Aktien Einstiegschancen, während New York-Korrespondentin Dörner glaubt, dass die Kurse noch weiter sinken. Die Gründe dafür hören Sie in der heutigen Folge Handelsblatt Today.
Der Host der Sendung ist Lena Jesberg.
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May 23, 2022 • 29min
Soziale Marktwirtschaft: Gilt "Wohlstand für alle" noch? / Davos: Auftakt beim Weltwirtschaftsforum
Handelsblatt Today vom 23.05.2022
Die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. An einigen Stellen muss sie reformiert werden, um zeitgemäß zu bleiben.
Größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglicher sozialer Absicherung: Die Soziale Marktwirtschaft, erfunden vom ehemaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard und dem Ökonomen Alfred-Müller-Armack, war ein Grundpfeiler des „Wirtschaftswunders“ in den 1950er-Jahren. Sie hat innerhalb kürzester Zeit einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand geschaffen. Bis heute basiert die deutsche Wirtschaft auf dieser Ordnung. Doch wie zeitgemäß ist die Soziale Marktwirtschaft noch?
Sei es die Klimakrise oder auch die alternde Gesellschaft: Die Soziale Marktwirtschaft steht stets vor neuen Herausforderungen. Einige Kritiker fordern deshalb eine Reform des Modells hin zu einer „sozial-ökologischen Marktwirtschaft“. Trotzdem ist das Vertrauen in Deutschlands Wirtschaftssystem gestiegen. Laut einer Allensbach-Umfrage aus dem Juli 2021 denken gut 56 Prozent der Bevölkerung positiv über die Soziale Marktwirtschaft. 2005 waren es noch rund 34 Prozent.
Redakteurin Sonja Schlacht spricht in dieser Folge Handelsblatt-Today mit Ralph Wrobel, Professor für Volkswirtschaft an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau, über die Kritik und die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.
Außerdem: Ab dem heutigen Montag tagt das Weltwirtschaftsforum im Schweizer Ort Davos. Fast 2500 Teilnehmer, etwa aus Politik und Wirtschaft, treffen sich dieses Jahr unter dem Motto „historische Zeitenwende", um Lösungen für globale Krisen zu finden. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine wird dabei die Agenda in Davos dominieren. So hat Ukraines Präsident Wolodimir Selenski in der Auftaktrede am Mittag erneut schärfere Sanktionen gegen Russland gefordert. Auslands-Ressortleiterin Nicole Bastian berichtet von vor Ort.
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May 22, 2022 • 23min
Geldanlage: Wie Sie sich nicht mehr von ihrer Stimmung leiten lassen
Handelsblatt Today Extended vom 22.05.2022
Die Aktienmärkte befinden sich zurzeit auf Talfahrt. Warum die Psychologie der Anleger dabei eine entscheidende Rolle spielt.
Weltweit ist die Anlegerstimmung an den Märkten bedrückt. Der S&P 500 und der Nasdaq haben ihr sechstes Wochentief in Folge verzeichnet, und der Dax ist seit Jahresbeginn um 13 Prozent gefallen. Dazu ist der Kryptomarkt durch den massiven Wertverlust vom Stable Coin Terra zusammengebrochen – die Angst vor Verlusten ist wieder da. Grund dafür sind vor allem die Sorge vor steigenden Zinsen und einem Konjunktureinbruch. Seit Wochen schon sind die Märkte bärisch, und die Stimmung der Anleger spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Über viele Jahre wurde das Thema Anlegerpsychologie in den Finanzwissenschaften vernachlässigt. Schlechte Renditen, Totalverluste oder auch überhitzte Märkte sind allerdings schon mehrfach durch einen Herdentrieb provoziert worden. Wall-Street-Experte Markus Koch erklärt in dieser Folge von Handelsblatt Today Extended, warum sich Anleger niemals von einem Herdentrieb anstecken lassen sollten und welche Auswirkungen das auf die Märkte hat.
Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten

May 20, 2022 • 35min
Finfluencer Mario Lochner: So schaffen Sie den Inflationsausgleich / Der US-Börsenausblick mit Markus Koch
Handelsblatt Today vom 20.05.2022
Die Inflation stagniert auf einem Rekordniveau. Finanz-Influencer Mario Lochner erklärt, auf welche Anlagemöglichkeiten Sie jetzt setzen sollten.
Die Preise steigen rasant. Das bekommt derzeit jeder zu spüren – egal ob beim Kinobesuch oder Einkauf. Kopfsalat kostet 17 Prozent, Gurken 30 Prozent und Butter rund 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Das liegt am anhaltenden Krieg in der Ukraine, an Lieferengpässen und dem gesunkenen Wert des Euros. Verstärkt wird der Trend durch die Inflation, die in der Euro-Zone auf dem Rekordniveau von 7,4 Prozent stagniert.
Doch gibt es eine Möglichkeit die Inflation auszugleichen? Mario Lochner ist Finanzredakteur bei Mission Money und Finanz-Influencer. Normalerweise erklärt er komplexe Finanzthemen auf Tiktok in 60-Sekunden-Videos. In der heutigen Folge von Handelsblatt Today hat er aber ausführlicher dargelegt, ob Anleger beim Inflationsausgleich eher auf Aktien und Anleihen oder auf Kunst und Gold setzen sollten.
Auf Tiktok bereitet Lochner die Themen meist für ein jüngeres Publikum auf. Denn vor allem in der Generation Z erfreuen sich Finfluencer immer größerer Beliebtheit.
Die Möglichkeit seinen über 300.000 Followerinnen und Followern Finanztipps zu geben, sieht er jedoch als zweischneidiges Schwert an. Einerseits können Sachverhalte relativ anschaulich erklärt werden und junge Menschen dazu bringen, sich mit Themen aus der Finanzwelt zu beschäftigen. Andererseits ist die Gefahr groß, dass Follower den Tipps ohne Eigenrecherche folgen. „Ich sehe mich da als guter Freund in der Kneipe, der den Leuten mal in den Hintern tritt und animiert etwas zu tun“, sagt Lochner. Der Finanzredakteur findet, dass gerade der Fall von Fynn Kliemann Mahnung sein sollte: „Leider gibt es auch unter Finfluencern schwarze Schafe.“
Außerdem: Die Märkte sind so volatil wie lange nicht. Die hohe Inflation, die zu platzen drohende Immobilienblase und die angespannte Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt könnten jetzt Anzeichen für einen erneuten Finanzcrash sein. Ob eine Finanzkrise zu befürchten ist, erklärt Aktienanalyst und Wall-Street-Experte Markus Koch in einem US-Börsenausblick.
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May 19, 2022 • 30min
Investieren in Start-ups: Warum neue Fonds oft die größten Chancen bieten / So retten Sie Ihr Erspartes
Handelsblatt Today vom 19.05.2022
Die Geldtöpfe sind voll. Eine immer größere Anzahl an Fonds bemüht sich um die aussichtsreichsten Start-ups. Exklusive Daten zeigen jetzt, warum neue Fonds oft die größten Chancen haben.
Zwischen Start-up-Investoren in Europa herrscht inzwischen ein richtig harter Konkurrenzkampf. Doch wer ist dabei am erfolgreichsten? Eine exklusive Erhebung der Investment-Plattform Equation kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Es sind oft gerade die jüngsten Wagniskapitalfirmen, die sich noch am Markt etablieren müssen.
Und das ist für Menschen, die selbst bei Start-up-Wetten mitmachen wollen, für Gründerteams und auch für die Bundesregierung spannend. Die will nämlich, dass der Staat künftig vom Aufstieg seiner jungen Techfirmen profitiert.
Zuletzt gab es zwar wenig große Start-up Finanzierungsrunden. Das liegt aber nur an der Ukrainekrise und den Turbulenzen an den Börsen. Aber an der Grundsituation hat sich nichts geändert. Die Geldtöpfe sind voll. Es kommen immer mehr Fonds hinzu. Und alle wollen in die aussichtsreichsten Start-ups investieren.
Im Podcast Handelsblatt Today erklärt der Investor und Mitgründer von Equation, Mark Schmitz, warum Startups bei neuen Fonds die größten Gewinnchancen haben, sie aber auch ein höheres Risiko eingehen als bei etablierten Konkurrenten.
Außerdem: Mit einer Rate von 7,4 Prozent im April, bleibt die Inflation im Euroraum weiterhin auf Rekordniveau. Und auch die Weltkonjunktur bleibt getrübt. Im Titel-Talk erklärt Textchef Christian Rickens, welche drei Aktienstrategien bei schwacher Wirtschaftsentwicklung und steigender Inflation für Anlegerinnen und Anleger vielversprechend sind.
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