Im Gespräch

ORF
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Mar 20, 2026 • 1h 10min

Alice Vadrot - Langversion

Fast die Hälfte der Erdoberfläche ist internationale Hochsee. Im Jänner 2026 ist ein historisches Abkommen zum Schutz dieser Regionen in Kraft getreten. Welche Wissenschaft, Diplomatie und Politik für dessen Zustandekommen nötig war, untersuchte die Politikwissenschaftlerin Alice Vadrot. Seit 2025 ist sie Professorin für Internationale Umweltpolitik an der Universität Wien. Als Mitglied des Österreichischen Biodiversitätsrats setzt sie sich für eine Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein. Alice Vadrot, geboren 1985 in Saarburg in Deutschland, ist Tochter einer Österreicherin und eines Franzosen, hat Politikwissenschaft, Philosophie und Slawistik/Russistik an der Universität Wien studiert. Ursprünglich wollte sie Diplomatin werden, jetzt beforscht sie aber lieber mit ihrem Team die Diplomatie in der Umweltpolitik. Das Meer lässt sie auch in ihrer Freizeit nicht los: Derzeit arbeitet sie an einem Kinderbuch über Ozeane, das sie selbst illustriert.
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Mar 20, 2026 • 54min

Alice Vadrot, Politikwissenschaftlerin

Fast die Hälfte der Erdoberfläche ist internationale Hochsee. Im Jänner 2026 ist ein historisches Abkommen zum Schutz dieser Regionen in Kraft getreten. Welche Wissenschaft, Diplomatie und Politik für dessen Zustandekommen nötig war, untersuchte die Politikwissenschaftlerin Alice Vadrot. Seit 2025 ist sie Professorin für Internationale Umweltpolitik an der Universität Wien. Als Mitglied des Österreichischen Biodiversitätsrats setzt sie sich für eine Stärkung der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein. Alice Vadrot, geboren 1985 in Saarburg in Deutschland, ist Tochter einer Österreicherin und eines Franzosen, hat Politikwissenschaft, Philosophie und Slawistik/Russistik an der Universität Wien studiert. Ursprünglich wollte sie Diplomatin werden, jetzt beforscht sie aber lieber mit ihrem Team die Diplomatie in der Umweltpolitik. Das Meer lässt sie auch in ihrer Freizeit nicht los: Derzeit arbeitet sie an einem Kinderbuch über Ozeane, das sie selbst illustriert.
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Mar 13, 2026 • 54min

Barbara Coudenhove-Kalergi, Journalistin und Autorin

Als Barbara Margarete Sophie Marie Mitsu Gräfin Coudenhove-Kalergi wurde sie 1932 in Prag in eine deutschsprachige Adelsfamilie geboren. Bei Kriegsende wird mit ihrer Familie vertrieben. Später in Wien wird Barbara Coudenhove-Kalergi Journalistin. Sie heiratet einen prominenten Kommunisten, ist bei der Arbeiterzeitung die „Rote Gräfin“ und wird beim ORF zur berühmten Reporterin: Aus Polen berichtet sie vom Aufstand der Solidarnosc, aus Berlin vom Fall der Mauer und über die „Samtene Revolution“ in ihrer Heimatstadt Prag, in die sie 1991 als ORF-Korrespondentin zurückkehrt. Heute ist Barbara Coudenhove-Kalergi 94 und überblickt nahezu ein Jahrhundert europäische Geschichte. Sie hat einen Weltkrieg, Vertreibung, Diktaturen und Revolutionen erlebt – und zuletzt eine Krise der liberalen Demokratie. „Wir leben in finsteren Zeiten“, sagt sie im Gespräch mit Armin Wolf: „Aber es gibt eine Sehnsucht nach anständigen Menschen.“
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Mar 13, 2026 • 1h 10min

Barbara Coudenhove-Kalergi - Langversion

Als Barbara Margarete Sophie Marie Mitsu Gräfin Coudenhove-Kalergi wurde sie 1932 in Prag in eine deutschsprachige Adelsfamilie geboren. Bei Kriegsende wird mit ihrer Familie vertrieben. Später in Wien wird Barbara Coudenhove-Kalergi Journalistin. Sie heiratet einen prominenten Kommunisten, ist bei der Arbeiterzeitung die „Rote Gräfin“ und wird beim ORF zur berühmten Reporterin: Aus Polen berichtet sie vom Aufstand der Solidarnosc, aus Berlin vom Fall der Mauer und über die „Samtene Revolution“ in ihrer Heimatstadt Prag, in die sie 1991 als ORF-Korrespondentin zurückkehrt. Heute ist Barbara Coudenhove-Kalergi 94 und überblickt nahezu ein Jahrhundert europäische Geschichte. Sie hat einen Weltkrieg, Vertreibung, Diktaturen und Revolutionen erlebt – und zuletzt eine Krise der liberalen Demokratie. „Wir leben in finsteren Zeiten“, sagt sie im Gespräch mit Armin Wolf: „Aber es gibt eine Sehnsucht nach anständigen Menschen.“
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Mar 6, 2026 • 54min

Ronya Othmann, Schriftstellerin und Journalistin

Herzlich willkommen heißt Sie Birgit Dalheimer.Ronya Othmann ist Schriftstellerin, Lyrikerin und Journalistin, geboren 1993 in München, ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater ein einstmals staatenloser jesidischer Kurde, der 1980 aus Syrien floh. In ihrer Kindheit und Jugend reiste Ronya Othmann häufig zur Familie des Vaters in ein jesidisches Dorf im Nordosten Syriens. Mit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 endeten diese Reisen. Kurz nachdem Bachar al Assad Ende 2024 gestürzt worden war, reiste Ronya Othmann Anfang 2025 mit ihrem Vater nach Syrien. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen beschreibt sie in dem Buch "Rückkehr nach Syrien. Eine Reise durch ein ungewisses Land."Im Gespräch mit Birgit Dalheimer spricht Ronya Othmann über ihre Erfahrungen in Syrien und ihre Einschätzung der Situation im Land etwas über ein Jahr nach dem Sturz Assads.
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Feb 27, 2026 • 54min

Peter Strasser, Philosoph

“Warum dieses hartnäckige, unausrottbare Weltvertrauen über alle Lebensfeindlichkeit, alles Böse, alles Leiden hinweg?“ Diese Frage ist das zentrale Anliegen des Philosophen Peter Strasser. Als Kind hieß es in seinem familiären Umfeld oft: “Der Bub hat ungesunde Gedanken, der Bub beschäftigt sich mit komischen Fragen …“. Heute meint Peter Strasser, dass das Gefühl der Fremdheit in der Welt, das ihn auch philosophisch inspiriert, mit frühen Kindheitserlebnissen zu tun hat. Seit seiner Emeritierung als Professor am Institut für Rechtsphilosophie, -soziologie und -informatik an der Uni Graz im Jahr 2015 schreibt Peter Strasser ein Buch nach dem anderen, immer geht es um zentrale metaphysische Konzepte und Begriffe: Seele, Ganzheit, Ewigkeit, Sinn, Existenz, Apokalypse etc.. „Die Philosophie hat eine gesellschaftliche Verantwortung“ erklärt Peter Strasser im Gespräch mit Andreas Obrecht: Denn als Philosoph ist es Pflicht, das Böse, egal in welcher Erscheinung, gezielt zu bekämpfen!
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Feb 20, 2026 • 54min

Helga Nowotny, Wissenschaftsforscherin

Wissenschaft ist getragen von der Freude am Spiel mit der Ungewissheit, die dazu verleitet, sich auf noch unbekanntes Terrain zu wagen. Und: Wissenschaft ist ein zutiefst gesellschaftlich geprägtes Unterfangen. Davon hat sich Helga Nowotny, Jahrgang 1937, schon früh ein Bild gemacht. Nach einem abgeschlossenen Jusstudium in Wien hat sie zur Soziologie gewechselt und sich der Erforschung der Wissenschaft gewidmet: Sie war u.a. Professorin an der Universität Wien und ab 1995 an der ETH Zürich, wo sie den Lehrstuhl für Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung leitete. Anfang der Nuller-Jahre war sie maßgeblich an der Entstehung des Europäischen Forschungsrates beteiligt, dessen Präsidentin sie von 2010-13 war. Heute ist sie unter anderem Ehrensenatorin der Universität Wien. „Zukunft braucht Weisheit“ titelt Helga Nowotnys jüngstes Buch. Birgit Dalheimer hat mir ihr über Zukunft, Götter, Weisheit, Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und glückliche Zufälle gesprochen.
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Feb 20, 2026 • 1h 16min

Helga Nowotny - Langversion

Wissenschaft ist getragen von der Freude am Spiel mit der Ungewissheit, die dazu verleitet, sich auf noch unbekanntes Terrain zu wagen. Und: Wissenschaft ist ein zutiefst gesellschaftlich geprägtes Unterfangen. Davon hat sich Helga Nowotny, Jahrgang 1937, schon früh ein Bild gemacht. Nach einem abgeschlossenen Jusstudium in Wien hat sie zur Soziologie gewechselt und sich der Erforschung der Wissenschaft gewidmet: Sie war u.a. Professorin an der Universität Wien und ab 1995 an der ETH Zürich, wo sie den Lehrstuhl für Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung leitete. Anfang der Nuller-Jahre war sie maßgeblich an der Entstehung des Europäischen Forschungsrates beteiligt, dessen Präsidentin sie von 2010-13 war. Heute ist sie unter anderem Ehrensenatorin der Universität Wien. „Zukunft braucht Weisheit“ titelt Helga Nowotnys jüngstes Buch. Birgit Dalheimer hat mir ihr über Zukunft, Götter, Weisheit, Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und glückliche Zufälle gesprochen.
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Feb 13, 2026 • 53min

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, Soziologen

Oliver Nachtwey, Soziologe an der Universität Basel, forscht zu sozialer Ungleichheit und politischer Kultur. Carolin Amlinger, Soziologin an der Universität Basel, untersucht politische Radikalisierung und Autoritarismus. Sie diskutieren Wut und destruktive Kräfte in der Demokratie. Sie sprechen über Messung destruktiver Einstellungen, das Selbstbild der Wütenden als »wahre Demokraten«, Ursachen wie Ungleichheit und Kulturkonflikte und mögliche politische Gegenstrategien.
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Feb 6, 2026 • 1h 11min

Katharina Zweig - Langversion

Katharina Zweig, Informatik-Professorin für Sozioinformatik an der TU Kaiserslautern, forscht zu KI, verantwortungsvoller Algorithmik und gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung. Sie erklärt, was Sprachmodelle wirklich tun. Sie spricht über Trainingsdaten, Halluzinationen, Intention, Bildung statt Eigenentwicklung, Regulierung und verantwortliche KI-Anwendungen.

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