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Jan 17, 2025 • 40min

Weidel: „Hitler war Kommunist“ – Blödsinn oder Volksverhetzung? | Von Wolfgang Effenberger

Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.Der Autor dieses Artikels hatte zunächst nicht vor, sich nach Adolfs umstrittener Äußerung in den Chor der alleswissenden Schnell-Antwortgeber einzureihen. Nach dem Besuch der Jubiläums-Vorstellung der "Blechtrommel" im Berliner Ensemble fühlte er sich jedoch herausgefordert, ein wenig historische Klärung in die Debatte einzubringen. In der "Blechtrommel", die wesentliche Züge eines Schelmenromans hat, setzt sich Günter Grass mit der Geschichte der Deutschen vor und während der zwölfjährigen Herrschaft der Nationalsozialisten auseinander. Diese Geschichte brachte Oskar Matzerath-Darsteller Nico Holonics in einer grandiosen Leistung als Monolog auf die Bühne. Im anschließenden Publikumsgespräch mit Oliver Reese (Regie) und Nico Holonics (Oskar Matzerath) wurde dann auch auf die Aussage von Alice Weidel in ihrem Gespräch mit Elon Musk, Adolf Hitler sei ein Linker, ein Kommunist und Sozialist gewesen (1), eingegangen.Elon Musk hatte in dem 95-minütigen Gespräch Frau Alice Weidel direkt gefragt, wie sie zu Hitler und der nationalsozialistischen Vergangenheit des Landes stehe. Mit dieser Frage sollte wohl jegliche Verwirrung in der deutschen Öffentlichkeit über die demokratische Glaubwürdigkeit der AfD ausgeräumt werden. Frau Weidel versicherte dem Publikum, dass Hitler in Wirklichkeit kein echter Konservativer war, wie ihre Partei. Er habe deutsche Unternehmen verstaatlicht, was ihn in den Augen von Frau Weidel zum verkappten Kommunisten mache.Diese saloppe Antwort, die von den Medien sofort begierig ausgeschlachtet wurde, wird dem wahren Sachverhalt in keiner Weise gerecht, und das hätte Frau Weidel wissen müssen. Gerade diesen dunklen Teil der deutschen Geschichte darf man nicht in so fahrlässiger Weise simplizifieren. Die Wirklichkeit ist wie immer höchst komplex – daher soll hier eine differenzierte historische Klärung versucht werden.Hitler: vom Wiener Männerwohnheim 1914 freiwillig zum deutschen MilitärIn seiner grandiosen Doppelbiografie "Hitler und Stalin Parallele Leben"(2) skizziert Alan Bullock mit wenigen Strichen die Entwicklung Hitlers in den Jahren von 1908 bis 1919, zwischen seinem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr:„Die ersten sechs Jahre verbrachte er in Wien, mit kurzen Aufenthalten in München. Doch wußte er noch immer nicht, welchem Ziel er sein Leben widmen wollte, seine Existenz beschränkte sich aufs Überleben: Als ein Stückchen Treibholz schwamm er unter vielen im trüben Wasser der Großstadt. Dann aber, zwischen 1914 und 1918, fand er endlich, was er wollte. Er fand es im Soldatenleben, im Krieg, im »Fronterlebnis«, in der gefühlsmäßigen Identifizierung mit dem deutschen Nationalismus - nur um dann den Schock der deutschen Niederlage erleben zu müssen, den Zusammenbruch des deutschen Heeres, gefolgt von einer Revolution, die seine heiligsten Überzeugungen in Frage stellte. Aus purer Verzweiflung wandte Hitler sich der Politik zu; der unbekannte Kriegsveteran fing an, in fanatischen Predigten von der Wiedergutmachung der deutschen Niederlage und von der Bestrafung der »Novemberverbrecher« zu reden, die dem kämpfenden Heer den Dolch in den Rücken gestoßen hätten“.(3)...hier weiterlesen: https://apolut.net/weidels-ausserung-hitler-war-kommunist-blodsinn-oder-volksverhetzung-von-wolfgang-effenberger/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 16, 2025 • 23min

Syrien, Vergewaltigungen, Eroberungen | Von Jochen Mitschka

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.In der letzten Woche hatte ich über den neuen Starken Mann Syriens, sowie seinen Verteidigungsminister und Justizminister berichtet. Heute will ich mit einem weiteren wichtigen Mitglied der Regierung beginnen, damit jeder versteht, worum es sich bei dem neuen Regime in Syrien handelt. Dann schauen wir auf die „Massenvergewaltigung“svorwürfe vom 7. Oktober gegen die Hamas und beobachten, wie der Krieg Israels zur Eroberung Grossisraels, dessen aktive Phase mit dem Völkermord in Gaza begann, weiter geht. Wir schauen uns auch die neuesten Entwicklungen bei den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Hamas und Israel an, und welche Rolle Trump spielt.Der neue „Armeechef“ SyriensAlso ich interpretiere die Funktion, welche Sayfiddin Tadzhiboev, ein 41-jähriger gebürtiger Tadschikistaner ausüben soll, als vergleichbar mit der eines Armeechefs. Er soll der Kommandeur„des operativen Hauptquartiers im Verteidigungsministerium“ werden.Wie uns Kevork Almassian in seinem Tweet verrät, stammt Tadzhiboev aus dem Bezirk Spitamensky der Region Sughd und wird von den tadschikischen Behörden wegen Terrorismus und anderen Delikten gesucht.„Tadzhiboev war zuvor Kommandeur der militanten Gruppe Jamaat al-Tauhid wal-Jihad, die mit Hayat Tahrir al-Sham gegen die syrischen Regierungstruppen zusammenarbeitete, und ist seit 2013 in Syrien aktiv. Beide Gruppen, zu denen zahlreiche Kämpfer aus Zentralasien gehören, wurden von mehreren Ländern als terroristische Organisationen eingestuft.“ (1)Almassian berichtete, dass am 3. Januar Blogger, die mit HTS verbunden sind, Tadzhiboevs neue Rolle im syrischen Verteidigungsministerium unter der Übergangsregierung bekannt gaben. Und Tadzhiboev habe die Ernennung in Interviews mit den Bloggern bestätigt und erklärte, er arbeite bereits.Reuters, so Almassian weiter, hatte zuvor berichtet, dass ausländische Kämpfer Positionen in Syriens neuen Streitkräften gesichert haben, wobei sechs von 50 Stellen im Verteidigungsministerium an Nicht-Syrer vergeben wurden. Jedoch habe Tadschikistan bereits reagiert und erklärt, dass Tadzhiboev zusammen mit seinem Bruder für Terrorgruppen arbeite und ein Verfahren gegen ihn eingeleitet worden sei. Tadzhiboev sei auch in der Datenbank der Nationalbank von Tadschikistan mit Personen aufgeführt, die mit Terrorismus in Verbindung stehen, was jegliche Finanztransaktionen mit ihm illegal mache.„Bevor er nach Syrien ging, war Tadzhiboev Mitglied der verbotenen Islamischen Renaissancepartei Tadschikistans (IRPT). Er leitete 2012 kurzzeitig die Zweigstelle der Partei im Bezirk Spitamensky, verließ sie jedoch später. Die IRPT wurde 2015 zur Terrororganisation erklärt, eine Einstufung, die ihre Führer bestritten und politische Verfolgung geltend machten. Tadzhiboev ist seitdem innerhalb militanter Gruppen im Rang aufgestiegen. Blogger, die mit Hayat Tahrir al-Sham in Verbindung stehen, behaupten, er sei kürzlich zum Oberst ernannt worden, obwohl unklar bleibt, ob er die syrische Staatsbürgerschaft erhalten hat.“ (2)...hier weiterlesen: https://apolut.net/syrien-vergewaltigungen-eroberungen-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 15, 2025 • 11min

Buchauszug: “Wirklich leben!” - Die große Manipulation I Von Jens Lehrich

Nachrichten, wohin das Auge sieht.Ein Standpunkt von Jens Lehrich.Der Tod ist in diesem Winter 2023 überall. Kriege, Krisen, Chaos auf jeder digitalen Leinwand in Hamburg. Gemischt mit Banalitäten aus der Abteilung Unterhaltung: ein neuer Bundestrainer, Oliver Pochers Scheidung als nervender Dauerbrenner und ein Lottogewinner aus Bayern, der nichts von seinem Millionenglück weiß. Globale und nationale Schlagzeilen, wohin das Auge reicht, rund um die Uhr, unterstützt durch Bildschirme in Taxen, U-Bahnen und Bussen oder eben die digitalen Stroer-Litfaßsäulen, die unser Hirn mit Informationen auf Kurs bringen sollen. „See in Kanada hat wieder Wasser“, titelt t-online an diesem trüben Nachmittag in Hamburg, und ich denke: „Wow“ – dieser Informationsgehalt ist mindestens so wertvoll wie „Klo in Eimsbüttel ist nicht mehr verstopft“. Doch die Nachricht, dass der See wieder Wasser hat, und die damit verbundene unterschwellige Programmierung auf das Thema Klimawandel ist mir immer noch lieber als das Gemetzel, das uns 24/7 präsentiert wird.Keine Nachrichten über Mord und Totschlag zu konsumieren heißt aber nicht, gefühlskalt, ignorant und unsolidarisch zu sein. Das Gegenteil ist der Fall: Der Dauer-Konsum von Krieg lässt mich und die Menschen um mich herum abstumpfen, so jedenfalls nehme ich es wahr.Deswegen habe ich gelernt, mich um meine „geistige Hygiene“ zu kümmern, mindestens genauso intensiv wie um meine Zähne. Das bedeutet vor allem: Social-Media-Fasten, manchmal nur eine Stunde lang und dann wieder auch ganze Tage. Der Welt und dem kollektiven Frieden ist jedenfalls mehr damit geholfen, mich nicht rund um die Uhr auf den Weltuntergang vorzubereiten. Und meiner Psyche auch. Ich habe nun mal nur einen gewissen Handlungsspielraum, und der ist in Bezug auf das Weltgeschehen da draußen sehr begrenzt – nämlich genau auf die Dinge, die ich in meinem Leben unmittelbar zum Positiven verändern kann, um Frieden mit meinen Nachbarn, meiner Familie, meinen Freunden oder Kollegen zu schaffen, um ein guter Chef, Vater oder Ehemann zu sein – gut im Sinne von empathisch, wertschätzend und liebevoll. Alles andere ist oftmals sogenanntes Gutmenschentum: Ich spiele mich im Außen verbal als Retter auf, während meine Handlungen nicht zu meinen Worten passen. Ein anschauliches Beispiel dafür ist eine Demonstration in Rostock, die ich während einer „Baumann & Clausen“-Tournee aus meinem Hotelzimmer Ende September 2018 live mitverfolgen konnte. Rund 4000 Menschen zogen grundsätzlich friedlich durch die Innenstadt, um ein Zeichen gegen eine AFD-Kundgebung zu setzen. Immer wieder schallten die Rufe „Wir sind die Guten, wir sind die Guten, wir sind die Guten“ durch Mecklenburg-Vorpommerns größte Stadt. Während der bunte Menschentross an meinem Hotel vorbeizog, fragte ich mich plötzlich, wie viele der Teilnehmer wohl das Motto „Wir sind die Guten“ auch in ihrem unmittelbaren Alltag lebten. Es ist so einfach zu behaupten, einer von den Guten zu sein, und sich dennoch (oftmals sicher unbewusst) im eigenen Leben wie ein „Vollidiot“ zu benehmen. Genau das habe ich während der Corona-Zeit immer wieder bei Menschen erleben müssen, die plötzlich zu Denunzianten mutierten, wenn es darum ging, die menschenfeindlichen und vollkommen unnützen Hygiene-Regeln einzuhalten. Auf einer Zugfahrt im ICE nach Erfurt im Juli 2020 zum Rubikon-Autorentreffen drohte mir ein junger Mann Prügel an, weil ich keine Maske trug. Die Schaffnerin hatte nichts gesagt und meine Maskenweigerung problemlos akzeptiert. Genau dieser junge Mann hätte einer von denen sein können, die samstags gegen rechts demonstrieren und sonntags einen Maskenverweigerer zusammenschlagen.„Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur“, ...hier weiterlesen: https://apolut.net/buchauszug-wirklich-leben-die-grosse-manipulation-i-von-jens-lehrich/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 14, 2025 • 47min

US-ukrainische Geschichten | Von Peter Frey

Russland ist nach wie vor ernsthaft besorgt über die Forschungen an pathogenen Erregern, welche in der Ukraine durchgeführt wurden, und möglicherweise auch noch fortgeführt werden. In diesem Zusammenhang fallen Namen wie Metabiota, Burisma, Rosemont Seneca Partners, Bell Pottinger, Hunter und Joe Biden, das Pentagon und viele mehr. Die folgende Abhandlung möchte innerhalb der Reihe „US-ukrainische Geschichten“ ein weiteres Licht auf das Geflecht vielfältiger Beziehungen und Interessen werfen, die alles Mögliche im Sinne haben, nur Eines nicht: die Geschicke der Ukraine und ihrer Menschen.Ein Standpunkt von Peter Frey.Die Ukraine erscheint ausgewählten westlichen Konzernvertretern und Politikern als ideales, geradezu nach Belieben bearbeitbares Geschäftsfeld. Was die Konzernvertreter angeht, ist inzwischen ein Trend unübersehbar, dass diese sich bei Regierungen im Stile offizieller Diplomaten die Klinke in die Hand geben.Am 1. Juni 2024 reiste Alex Karp nach Kiew, um im Bunker des dortigen Präsidentenpalastes auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen. Karp ist Chef des Technologieunternehmens Palantir, einem Geschöpf der CIA und des Hedgefonds-Milliardärs Peter Thiel. Palantir wurde mit der Aufgabe ins Leben gerufen, Schnüffelsoftware zu entwickeln (1). Es dürfte klar sein, dass Karps Besuch bei Selenskyj mit der US-Administration abgestimmt war (2).Palantir agiert keineswegs isoliert in der Ukraine. Sie sind dort mit weiteren global agierenden Technologiekonzernen wie Microsoft, Amazon, Google, Clearview und Starlink vernetzt und stellen dem ukrainischen Militär aufbereitete Daten zur Kriegsführung zur Verfügung. Während sie gleichzeitig Daten sammeln und ihre Produkte zur Datenerfassung und Auswertung vor Ort und unter Kriegsbedingungen weiterentwickeln (2i).Für diese Konzerne ist die Ukraine ein ideales Testgelände, um Mittel und Methoden zur Kontrolle und Steuerung zu erproben. Dabei kann man auf einen Pool von in Europa konkurrenzlos billigen IT-Fachleuten zurückgreifen. Ungeachtet dessen tummeln sich unter der Obhut der CIA geschaffene Konstrukte wie Palantir (3, 4) nicht nur in der Ukraine, sondern auch in weiteren EU-Staaten. In Deutschland verdient das US-Unternehmen beim Ausbau der Überwachung der dortigen Bürger und bekommt „nebenbei“ Zugriff auf interne Daten, um die verkaufte Schnüffel- und Analysesoftware zu betreiben. Das sind hochoffizielle, durch staatliche Behörden legitimierte Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur in Deutschland (5). Das steht im Gegensatz zu den herbeifantasierten „hybriden russischen Cyberangriffen“, welche angeblich politische Entscheidungen in den westlichen Staaten manipuliert hätten (6)....hier weiterlesen: https://apolut.net/us-ukrainische-geschichten-von-peter-frey/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 13, 2025 • 11min

Elon Musk und seine Wahlbeeinflussung | Von Wolfgang Bittner

Ein Oligarch mischt sich in die Politik einEin Standpunkt von Wolfgang Bittner.Der Multimilliardär Elon Musk hat die Kanzlerkandidatin der AfD, Alice Weidel, am 9. Januar 2025 auf seinem Nachrichtendienst X interviewt und die Partei mit den Worten „Nur die AfD kann Deutschland retten“ zur Wahl empfohlen.[1] Dasselbe hatte er bereits am 29. Dezember 2024 in einem Gastbeitrag in der Welt am Sonntag geschrieben. Empörung in Politik und Medien: Musk habe damit in unzulässiger, womöglich rechtswidriger Weise Einfluss auf die Wahlen zum Deutschen Bundestag genommen, so heißt es.[2] Der Deutsche Bundestag und die EU prüfen, ob sich Musk strafbar gemacht hat.Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hält die Aussagen von Musk in dem Welt-Artikel für „übergriffig und anmaßend“. In einem Interview sagte er:„Ich kann mich nicht erinnern, dass es in der Geschichte der westlichen Demokratien einen vergleichbaren Fall der Einmischung in den Wahlkampf eines befreundeten Landes gegeben hat. … Stellen wir uns einen kurzen Augenblick die – berechtigte – Reaktion der Amerikaner auf einen vergleichbar einseitigen Beitrag eines namhaften deutschen Unternehmers in der New York Times zugunsten der Wahl eines Außenseiters im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf vor.“[3]Ähnlich verhalten sich die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken. Klingbeil verglich Musk mit Putin:„Elon Musk versucht nichts anderes als Wladimir Putin. Beide wollen unsere Wahlen beeinflussen und unterstützen gezielt die Demokratiefeinde der AfD. Sie wollen, dass Deutschland geschwächt wird und ins Chaos stürzt."Er wandte sich gegen Desinformation und forderte „rechtliche Instrumente gegen Fake-News“:„Wir müssen noch viel offensiver werden und die Macht der großen Internet-Plattformen wie Musks Kurznachrichtendienst X wirksam begrenzen. Hier versucht ein Tech-Milliardär seinen Einfluss zu nutzen, um den Gang der Weltpolitik zu beeinflussen.“.[4]Unzulässige WahlbeeinflussungZwar ist richtig, dass es sich bei den Aktivitäten Musks um eine anmaßende, unzulässige Wahlbeeinflussung handelt. Ein Oligarch, in diesem Fall der reichste Mensch der Welt, der in erster Linie seine eigenen Interessen verfolgt, mischt sich in innerstaatliche Angelegenheiten Deutschlands ein. Aber geschieht das nicht ständig durch Kapitalgeber, Nichtregierungsorganisationen sowie durch die CIA und NSA, die spitzeln, abhören und intervenieren. Haben sich die genannten Politiker jemals darum gekümmert? Insofern mutet ihre Empörung heuchlerisch und verlogen an.Esken sprach von einer „wehrhaften Demokratie“, die „nicht käuflich“ sei. Und weiter:„Wer unsere Wahl von außen zu beeinflussen versucht, wer eine antidemokratische, menschenfeindliche Partei wie die AfD unterstützt, sei die Einflussnahme staatlich organisiert aus Russland oder durch die geballte Geld- und Medienmacht von Elon Musk und seinen Milliardärsfreunden im Konzernvorstand von Springer, der muss mit unserem harten Widerstand rechnen.“[5]...hier weiterlesen: https://apolut.net/elon-musk-und-seine-wahlbeeinflussung-von-wolfgang-bittner/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 11, 2025 • 11min

Trump: Jetzt fallen alle Hüllen | Von Hermann Ploppa

Das muss man dem kommenden US-Präsidenten doch lassen: er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Sein Golfclub der Superreichen wird das Chaos auf dieser Welt noch verstärken – Hauptsache: die Rendite stimmt.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Ja, was hatten wir uns doch für stille Hoffnungen gemacht.Der neue US-Präsident Donald Trump mag zwar ein derber Klotz sein. Aber er wird doch keine neuen Konfliktherde in der Welt entfachen. Und mit Putin kann das Raubein mit der Goldtolle doch auch ganz gut, oder?Doch so manchem Zeitgenossen fällt jetzt zunehmend die Kinnlade runter. Der Mann ist noch kaum im Amt, Ende Siebzig und immer noch im vollen Saft – und schon wird gezündelt dass die Schwarte kracht. Wer hätte sich vorstellen können, dass Trump jetzt Grönland, Kanada und den Panama-Kanal haben will? Es gibt doch schon so viele Brandherde. Und der Golf von Mexiko soll jetzt „Amerikanischer Golf“ heißen? Einfach mal so, ohne zwingende Notwendigkeit. Zu Recht macht die neue Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, den verrückten Gringo darauf aufmerksam, dass Mexiko ja auch jene Gebiete zurückfordern könnte, die dem Land dereinst gestohlen wurden, also: Arizona, New Mexiko, Kalifornien, um nur ein paar Regionen zu nennen <1>.Und wieder mal, weil es immer so schön passt, das Shakespeare-Zitat aus dem Hamlet: „Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode!“ Jederzeit hätten sich die USA schon mal Grönland und den Panama-Kanal krallen können. Man hat es aus gewissen Image-Gründen dann doch nicht getan. Da kennen wir unseren Donald aber schlecht, denn der sagt sich offenbar: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s ganz ungeniert!“Sich Grönland zu schnappen, ist gar nicht schwer. Die gigantische Insel vor der amerikanischen Küste wird von lediglich 60.000 Inuit, vulgo auch Eskimos genannt, bevölkert. Diese Inuit wurden Jahrhunderte lang vom dänischen Königreich kolonial beherrscht. In jüngerer Vergangenheit haben die Inuit den Dänen eine Teilautonomie abringen können. Das hat aber auch das gespannte Verhältnis zwischen beiden Völkern nicht besänftigen können. Dennoch stellte der charismatische Regierungschef von Grönland, Mute Egede, klar, dass man nicht aus dem Joch der Dänen gekrochen sei, um dann von Donald Trump einfach mit Mann und Maus aufgekauft zu werden <2>. Wenn sich die Grönländer aber nicht kaufen lassen wollen, dann ist Trump, das hat er schon bekräftigt, auch bereit, sich der Insel mit militärischer Gewalt zu bemächtigen. Das wäre nun aber ein Bündnisfall nach Paragraf 5 der NATO-Charta: wird ein NATO-Land angegriffen, dann müssen alle anderen NATO-Staaten dem Angegriffenen zu Hilfe kommen. Nun kann sich natürlich jeder ausrechnen, was passieren wird, wenn Dänemark ihre NATO-Verbündeten um Hilfe gegen den Aggressor USA anrufen würde. Alle würden so tun, als hätten sie nichts gehört. Und alle gucken zu, wie Grönland mal eben den Vereinigten Staaten von Amerika angegliedert wird...hier weiterlesen: https://apolut.net/trump-jetzt-fallen-alle-hullen-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 10, 2025 • 41min

Elon Musk schockiert deutsches Polit-Establishment | Von Wolfgang Effenberger

Trump-Vertrauter Elon Musk schockiert deutsches Polit-EstablishmentWillkommenes Ablenkungstheater in akuter Kriegsgefahr?Ein Standpunkt von Wolfgang Effenberger.Nach dem eindeutigen Wahlsieg von Donald Trump am 5. November 2024 tritt der Vertraute des "Presedent-Elect", Elon Musk, nun immer mehr durch öffentliche Kommentare und Empfehlungen zu der für den 23. Februar 2025 angesetzten deutschen Bundestagswahl hervor.Seit Tagen gibt der 53-Jährige Musk der AfD Schützenhilfe, schaltet sich direkt in den Wahlkampf ein und scheut„sogar nicht davor zurück, die obersten demokratischen Institutionen Deutschlands zu attackieren und zu provozieren“.(1)Auf seinem Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) nannte Musk Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Silvestertag als Reaktion auf den Post einer Influencerin einen "undemokratischen Tyrannen" mit dem Zusatz "Schande über ihn".(2)Auf Musks Attacke reagierte klugerweise das Bundespräsidialamt auf Nachfrage deutscher Medien äußerst zurückhaltend. Ebenso geschickt verhält sich die Bundesregierung, die dem US-Amerikaner offenbar keinen weiteren Raum im Wahlkampf geben will. Hat Musk vielleicht ins Schwarze getroffen?Hat Musk mit seiner Steinmeier-Kritik vielleicht ins Schwarze getroffen?Steinmeier hat seit der deutsch-amerikanischen Zeitenwende vom 24. März 1999, dem Krieg gegen Rest-Jugoslawien ohne UN-Mandat (völkerrechtswidrig) bis zu seiner Präsidentschaft von Merkels Gnaden in exponierten Stellungen die Außenpolitik der Bundesrepublik mitgestaltet.(3)Im Frühjahr 2007 erhielt Außenminister Steinmeier vom militärischen Berater des deutschen Botschafters in Kabul, Oberstleutnant Jürgen Heiducoff, eine aktuelle Analyse der Lage in Afghanistan, die von den Medien als „Brandbrief aus Kabul“ bezeichnet und am 31. Mai 2007 in einer ARD-Monitorsendung thematisiert wurde. Bevor Oberstleutnant Heiducoff den Dienstposten an der Botschaft antrat, war er während seines fast dreijährigen Dienstes in Afghanistan auch Zeuge von seiner Auffassung nach unverhältnismäßiger militärischer Gewalt westlicher Verbände gegenüber Zivilisten geworden. Er empfahl schon frühzeitig eine strategische Neuausrichtung, die eine Stärkung der Zivilgesellschaft in den Vordergrund stellen solle. Da 2007 die Situation zu eskalieren begann, wandte er sich direkt an seinen Vorgesetzten, den Außenminister Steinmeier:„Herr Minister, ich beobachte eine wachsende Dissonanz zwischen den Zielen unserer Afghanistanpolitik und der militärischen Praxis. Ich stelle fest, dass in Unterrichtungen von ISAF für Politiker und Parlamentarier die militärische Lage unzulässig geschönt dargestellt wird. Auch deutsche Generäle beschönigen oder verschweigen eigene Probleme. Die ständigen Forderungen nach Truppenverstärkung, die steigenden Kosten des militärischen Engagements, das Anwachsen eigener Verluste und die wachsende Zahl ziviler Opfer verdeutlichen die Ungeeignetheit und Ausweglosigkeit der militärischen Gewalt als Lösung der inneren und äußeren gesellschaftlichen Probleme Afghanistans. … Wenn immer mehr zivile Opfer und unsägliches Leid durch die eigenen Militärs unter der Zivilbevölkerung produziert werden, dann eignet sich das Mittel der militärischen Gewalt nicht, um die Probleme in diesem Land zu lösen. … Tragen Sie bitte dazu bei, die weitere Eskalation der militärischen Gewalt in Afghanistan zu stoppen.“(4)..hier weiterlesen: https://apolut.net/elon-musk-schockiert-deutsches-polit-establishment-von-wolfgang-effenberger/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 9, 2025 • 25min

Die al-Kaida Regierung und andere Absurditäten | Von Jochen Mitschka

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Die westlichen Länder gaben sich in Damaskus die Klinke in die Hand, um den neuen Machthabern ihre Aufwartung zu machen. Daher beginne ich einmal mit der Vorstellung des neuen Verteidigungsministers, später kommt auch noch eine Beschreibung der Verdienste des Justizministers hinzu, und wie es kommt, dass die westlichen Medien Terroristen als Machthaber in Syrien ebenso normalisieren, wie einen Völkermord in Gaza. Danach schauen wir, welche Eroberungen Israel realisierte, und wie die Zerstörung der Palästinenser voranschritt.13 Whistleblower und 1 GenozidDarf ich vorstellen, der neue Verteidigungsminister Syriens! Sein Name: Marhaf Abu Qasra AKA: Abu Hassan Al-Hamawi, früher Abu Mota. Seine Qualifikationen nach einer Quelle: 20 vorsätzliche Morde, 15 bewaffnete Raubüberfälle, 12 Amputationen, 150 Fälle von Tötung von Schiiten, Christen und Atheisten (Kampf gegen Ungläubige), 15 Fälle von Steinigung, 10 Vergewaltigungsfälle (Sex mit Gefangenen).(1) Alles natürlich nur im Kampf gegen den „Schlächter Assad“ und für Freiheit und Demokratie in Syrien. Mehr Details später.Kommen wir nun zu den Medien, die das Normalisieren. Was oder wer steckt dahinter? Da finden wir Ende 2024 13 Whistleblower des BBC, die uns mehr darüber sagen können.Durch 13 Whistleblower wurde bekannt, dass jede Berichterstattung über den Völkermord in Gaza der Genehmigung einer bestimmten Person bedurfte. Dass dieser Zensor Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad hatte, wird sicher niemanden überraschen. Der folgende Text gibt teilweise den Inhalt eines englischsprachigen Twitter-Threads (2) von The Muslim Vote wieder, jedoch ohne Transkription der Videosequenzen und natürlich ohne die Fotos.„Die BBC behauptet, die vertrauenswürdigste Nachrichtenquelle der Welt zu sein. 1,1 Milliarden Menschen besuchen ihre Website monatlich. In einem beweisbasierten Bericht enthüllt @owenjonesjourno, was wir alle vermutet haben. 13 mutige BBC-Journalisten haben das Geheimnis hinter der Israel-Palästina-Berichterstattung aufgedeckt: (Video (3)) Ein einzelner Mann mit der Macht, die Berichterstattung des größten Nachrichtensenders der Welt über Gaza zu beeinflussen. Was diese Journalisten in Jones‘ Bericht über ihn enthüllten, wird Sie schockieren: (Video (4)) Bergs Weg zur Kontrolle der Berichterstattung der BBC begann vor Jahren. Sein erster Job? Der Foreign Broadcast Information Service der USA. Als er herausfand, dass es sich um eine CIA-Operation handelte, machte er sich keine Sorgen. Er war ‚absolut begeistert‘ – ein aufschlussreicher Einblick in seine Denkweise: (Video (5)) Seine besorgniserregende Vergangenheit vertiefte sich im Januar 2009.“(6)Als BBC-Journalist nahm Berg an einer pro-israelischen Kundgebung zur Unterstützung der Operation Gegossenes Blei teil. Dabei wurde eine Operation unterstützt, bei der 1.400 Palästinenser getötet wurden. Jetzt hat die BBC ihre Richtlinien geändert, die Mitarbeitern die Teilnahme an solchen Kundgebungen verbieten...hier weiterlesen: https://apolut.net/die-al-kaida-regierung-und-andere-absurditaten-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 8, 2025 • 18min

The Good Doctor | Von Anke Behrend

Für Jack PiperEin Standpunkt von Anke Behrend.Die Geschichte klingt wie ein groteskes Schauspiel: dreist, skrupellos und in ihrem Ausmaß unglaublich. Wie konnte so etwas überhaupt passieren? Hatte man wirklich nichts aus vergangenen Skandalen gelernt? Wie kann es sein, dass ähnliche Betrügereien immer wieder passieren? Welche Mechanismen liegen dem zugrunde, und wird man sie jemals verhindern können?Aber von vorn …Als im britischen Wissenschaftsmagazin The Lancet im Februar 1998 eine Studie als „Early Report“ erschien, war das zunächst nichts Außergewöhnliches (1). Eine Peer-Review war wohl erfolgt, doch zum damaligen Zeitpunkt, war es noch nicht üblich, Rohdaten von Studien offenzulegen. Dies machte eine Überprüfung der Daten und Ergebnisse unmöglich. So gelangte ein unscheinbares 11-seitiges Paper in eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine der Welt. Der Autor des Papers, nennen wir ihn Dr. W., hielt unmittelbar danach – und das war ungewöhnlich – eine Pressekonferenz ab und informierte die Medien, darunter The Sun, Daily Mail und Daily Telegraph, über seine hochbrisante Entdeckung. Ihre Veröffentlichung duldete keinen Aufschub, ging es doch um die Sicherheit tausender Kinder in Großbritannien, wenn nicht sogar in der ganzen Welt!Kameras klickten, Blitzlichter zuckten, und alle großen Medienhäuser hatten ihre Mikrofone auf dem Tisch vor Dr. W. platziert, als er erklärte, möglicherweise ein neues Syndrom entdeckt zu haben – eine Krankheit, die als Nebenwirkung eines Medikaments auftreten könne, das täglich Hunderten von Kindern verabreicht wurde. Diese Krankheit war real und bekannt, wenn auch selten. Sollte sie tatsächlich auf noch unklare Weise als Nebenwirkung eines Medikamentes auftreten, müsste sofort gehandelt und das Medikament aus dem Verkehr gezogen werden.Ein Pharmaskandal ungeahnten Ausmaßes schien sich anzubahnen. Die britische Yellow Press stürzte sich auf den Retter der Kinder und schon tourte der Posterboy, Dr. W. durch alle Kanäle, erklärte die Besorgnis erregenden Ergebnisse seiner Studie und hatte auch schon eine sichere Alternative parat – ein Medikament, an dessen Entwicklung und Vertrieb er, wie sich später herausstellen sollte, selbst maßgeblich beteiligt war. Eine bis dahin beispiellose Angstkampagne begann die britischen Inseln und später viele weitere Länder, besonders die USA zu erfassen.Die Nachfrage nach W.’s Statements stieg ins schier Unermessliche, und W. musste bald einen Manager beschäftigen, um die Flut der Anfragen zu bewältigen. Schließlich ging es um unsere Kinder, nicht wahr? Ja gut, die Studie war nur ein „Early Report“. Die Peer-Review ohne Rohdaten fragwürdig. Es waren nur elf Seiten und einige spärliche Abbildungen. Aber immerhin hatte Dr. W. viele andere Studien zitiert. Damals, 1998, machte sich kaum jemand die Mühe, eine Studie selbst zu lesen. Es gab sie. Was wollte man mehr?...hier weiterlesen: https://apolut.net/the-good-doctor-von-anke-behrend/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Jan 7, 2025 • 26min

Im Käfig der künstlichen Dummheit | Von Felix Feistel

Ein Standpunkt von Felix Feistel.Seit die vierte Version des KI-Sprachassistenten ChatGPT Ende 2022 an den Start ging, hat die Debatte um die künstliche Intelligenz wieder an Fahrt aufgenommen. Neben OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, sind eine Vielzahl anderer Tech-Konzerne im KI-Geschäft aktiv, darunter Microsoft, Google, Nvidia oder Amazon. Diese Konzerne haben längst damit begonnen, ihre Systeme und Geräte mit Modellen künstlicher Intelligenz auszustatten. So plant Microsoft die Implementierung seines KI-Modells „Recall“, das alle 15 Sekunden ein Bildschirmfoto machen und mittels KI die auf diese Weise gesammelten Daten umwandeln soll, mit dem Versprechen, auf diese Weise die Wiederherstellung des Systems im Falle eines Ausfalles zu erleichtern. Die Daten sollen, so das Versprechen, nur lokal gespeichert werden. Die Frage, wie das mit der Wiederherstellung des Systems im Falle eines Ausfalls zusammenpasst, drängt sich auf. Näher liegt hier die Vermutung, dass die KI zu einer flächendeckenden Überwachung der Nutzer eingesetzt werden soll. Dasselbe gilt für Google-Systeme. Der Konzern trainiert bereits eine KI, die menschliche Geräusche überwachen soll um Krankheiten zu erkennen. (1) Auf diese Weise soll die KI einen Beitrag dazu leisten, Krankheiten zu „managen“. Und was das bedeuten kann haben uns die Jahre der Pseudopandemie eindrücklich unter Beweis gestellt. KI kann in Zukunft dazu eingesetzt werden, Maßnahmen zur Krankheitsverhinderung also nicht kollektiv, sondern auf individueller Ebene zu verhängen. Dazu wird sie zu einer flächendeckenden Überwachung bis in das Private hinein bereits trainiert.Und das weckt natürlich auch Begehrlichkeiten von staatlicher Seite. So hat die Regierung des ach so libertären Präsidenten Javier Milei bereits eine Polizeieinheit gegründet, die durch flächendeckende Überwachung auch sozialer Netzwerke mittels KI Verbrechen schon im Vorfeld verhindern können soll. (2) Predictive Policing, auch Pre-Crime genannt, heißt diese Art der KI-basierten Verbrechensverhinderung, und erinnert nicht umsonst an den dystopischen Film „Minority Report“. Auch die EU hat vor einigen Monaten ein KI-Gesetz verabschiedet, und damit die Entwicklung und Anwendung von KI nach eigenen Aussagen „reguliert.“ (3) Allerdings hat sie dabei die Verwendung von KI zur flächendeckenden Massenüberwachung, beispielsweise mittels Gesichtserkennungssoftware in Überwachungskameras, nicht ausgeschlossen. (4) Die Verwendung solcher Daten soll zwar nur in schwerwiegenden Fällen möglich sein – beispielsweise aufgrund des Verdachts von Terrorismus. Allerdings lässt sich ein Fall von Terrorismus leicht konstruieren, wie die politischen Begriffsverwirrungen immer wieder zeigen.Wenn staatliche Stellen ein Interesse haben, dann in der Regel auch ein militärisches. Und so wird der KI-Einsatz auch zu solchen Zwecken bereits erprobt. Das Unternehmen ShieldAI beispielsweise entwickelt KI-Drohnenpiloten, die Drohnen autonom steuern können...hier weiterlesen: https://apolut.net/im-kafig-der-kunstlichen-dummheit-von-felix-feistel/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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