

Thema des Tages
DER STANDARD
"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Wir stellen die brennenden Fragen unserer Zeit. Die Redaktion liefert die Antworten und die Hintergründe. Von Politik und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Moderation & Produktion: Tobias Holub, Margit Ehrenhöfer, Zsolt Wilhelm, Antonia Rauth
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Mar 1, 2024 • 33min
Wieso in Österreich so viele Frauen getötet werden
Innerhalb von vier Tagen wurden in Österreich sechs Frauen ermordet. Wie das passieren konnte und warum und die Aufarbeitung von Femiziden so schwierig ist
Innerhalb weniger Tage wurden in Österreich fünf Frauen und ein Mädchen getötet. Die Täter waren dabei immer Männer. In der Berichterstattung war schnell die Rede von Femiziden – der Tötung von Frauen aufgrund gesamtgesellschaftlicher Missstände.
Beate Hausbichler, Ressortleiterin von dieStandard.at, und Noura Maan, STANDARD-Außenpolitikredakteurin, sprechen heute darüber, warum Frauen auch in Österreich offenbar nicht ausreichend vor Gewalt geschützt werden können. Und wir sehen uns an, warum die Beurteilung von Femiziden als solche so schwierig, aber notwendig ist.
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**Gewalt an Frauen
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Jede dritte Frau ist in Österreich ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt, das ergab eine Befragung der Statistik Austria. Monatlich werden in Österreich im Schnitt drei Frauen ermordet, zählt der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). Die Täter stehen häufig in einem Beziehungs- oder Familienverhältnis zum Opfer und haben nicht gelernt, Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Gewalt von Männern gegen Frauen gibt es in allen sozialen Schichten, Nationen, Familienverhältnissen und Berufsgruppen. Morde an Frauen werden auch als Femizide bezeichnet. Der Begriff soll ausdrücken, dass hinter diesen Morden oft keine individuellen, sondern gesamtgesellschaftliche Probleme wie etwa die Abwertung von Frauen und patriarchale Rollenbilder stehen.
**Hilfe für Gewaltbetroffene gibt es hier:
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Frauenhelpline (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 222 555
Gewaltschutzzentren (anonym und kostenlos): 0800 / 700 217
Männerberatung (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 400 777
Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 246 247
Telefonseelsorge (Mo–So, 0–24 Uhr, vertraulich und kostenlos): 142
StoP - Stadtteile ohne Partnerschaftsgewalt

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Feb 29, 2024 • 23min
Wer profitiert von den Wohnbau-Milliarden?
Mit einem Zwei-Milliarden-Euro-Paket will die Regierung Wohnen wieder leistbar machen. Was genau dahintersteckt und wer am meisten davon profitiert
Wohnen wird in Österreich immer teurer. Eigenheime können sich immer weniger Menschen leisten, und dadurch steht auch die Baubranche unter Druck. Die Regierung will nun Abhilfe schaffen und schnürt ein zwei Milliarden Euro schweres Wohnbaupaket. Was genau in diesem Paket steckt und wer am meisten davon profitiert, darüber sprechen Andras Szigétvari aus der STANDARD-Wirtschaftsredaktion und Bernadette Redl aus der STANDARD-Immobilienredaktion.
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Feb 28, 2024 • 25min
Wieso die Generation Z so verschuldet ist
Immer mehr junge Menschen in Österreich tappen in die Schuldenfalle, und sie denken nicht ans Sparen. Das hat gute Gründe.
Immer mehr junge Menschen in Österreich verschulden sich. Und nicht nur das: 2023 sind auch die Privatinsolvenzen bei unter 24-Jährigen massiv in die Höhe geschnellt. Wir sprechen heute darüber, wieso so viele junge Männer und Frauen der Generation Z (Gen Z) ihre Finanzen nicht unter Kontrolle haben. Und darüber, warum für sie nicht infrage kommt zu sparen.
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Feb 27, 2024 • 29min
Europas Angst vor Chinas E-Autos
Wie China zum Vorreiter in der Elektromobilität wurde und was das für Europas Wirtschaft bedeutet
Das meistverkaufte Elektroauto der Welt kommt nicht aus Deutschland und bald auch nicht mehr aus den USA. Was vor 20 Jahren in der Automobilindustrie undenkbar gewesen wäre, ist mit der E-Mobilität real geworden: China hat alle überholt. Während Volkswagen, Audi und Co die Abkehr vom Verbrennermotor nach wie vor zu schaffen macht, drohen chinesische Marken wie BYD selbst die großen Traditionskonzerne für immer abzuhängen. Und auch der US-Pionier Tesla spürt zunehmend Gegenwind.
Wie das passieren konnte, darüber sprechen wir heute mit STANDARD-Wirtschaftsredakteurin Regina Bruckner. Und darüber, ob Chinas E—Auto-Dominanz Europas Wirtschaft ernsthaft bedrohen könnte.
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Feb 26, 2024 • 25min
Putins Info-Krieg gegen das eigene Volk
Geheimdokumente enthüllen milliardenschwere Propagandamaßnahmen zur Gehirnwäsche in Russland und der Ukraine
Wladimir Putin wird in wenigen Wochen zum fünften Mal zum Präsident Russlands gewählt werden. Niemand zweifelt daran. Und das hat einen Grund: Der Kreml überlässt schon lange nichts mehr dem Zufall. Die Opposition ist weitgehend ausgeschaltet und das Land wurde unter Kontrolle gebracht.
Interne Dokumente des Propaganda-Apparats, die auch dem STANDARD vorliegen, zeigen erstmals, wie Putins Regime Milliarden ausgibt, um die eigene Bevölkerung zu kontrollieren. Die Dokumente enthüllen, wie die russische Regierung einen "Informationskrieg" führt. Und wie Putin auch die Menschen in der besetzten Ukraine gefügig machen will.

Feb 24, 2024 • 25min
Der Krieg aus ukrainischer und russischer Sicht
Hunderttausende Menschen sind im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mittlerweile ums Leben gekommen. Wie lange dieser Krieg noch gehen kann
Am 24. Februar 2022, vor zwei Jahren, ist Russland in der Ukraine eingefallen. Wladimir Putins Truppen hatten einen raschen Regimewechsel erzwingen sollen. Doch es kam alles anders – dank einer ukrainischen Bevölkerung und Armee, die sich seither mit aller Kraft gegen die Invasoren wehren.
Hunderttausende Menschen auf beiden Seiten sind Putins Angriff bisher zum Opfer gefallen, Friede ist nicht in Sicht.
Ukraine-Korrespondent Klaus Stimeder und Russland-Korrespondent Jo Angerer sprechen darüber, wie zwei Jahre nach Kriegsbeginn die Lage auf ukrainischer und auf russischer Seite aussieht. Und wie lange dieser Krieg noch weitergehen kann.
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Feb 23, 2024 • 29min
Schuldig: Das Urteil gegen Sebastian Kurz
Wie der Schuldspruch begründet wurde und was das Urteil für Kurz und die ÖVP bedeutet
Sebastian Kurz ist schuldig. Mit diesem historischen Urteil hat am Freitag der erste Prozess gegen den Ex-Kanzler geendet. Kurz soll eine Falschaussage vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss getätigt haben, um seinen Einfluss auf Postenbesetzungen in der Staatsholding Öbag zu verschleiern.
Wie der Schuldspruch begründet wurde – und was das Urteil für Kurz und die ÖVP bedeutet, darüber sprechen wir mit Fabian Schmid, er ist Leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD.
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Feb 22, 2024 • 30min
Wieso sind die Masern nicht längst ausgerottet?
National wie international steigt die Zahl der Maserninfektionen. Warum sterben heute noch Menschen an einer Krankheit, gegen die es einen hocheffektiven Impfstoff gibt?
Nicht nur in Österreich, in ganz Europa, Zentralasien und den USA steigen die Masernfälle. Obwohl es dagegen eine hochwirksame Impfung gäbe, infizieren sich immer mehr Menschen mit der extrem ansteckenden Krankheit. Die noch dazu alles andere als eine harmlose Kinderkrankheit ist.
Warum heute immer noch Menschen an den Masern sterben, welche Risiken eine Infektion mit sich bringt und warum nicht nur Impfgegner an der niedrigen Durchimpfungsquote schuld sind, erklärt Pia Kruckenhauser, die das Gesundheitsressort des STANDARD leitet.
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Feb 21, 2024 • 29min
Die Macht der Nichtwähler
Bei vielen Wahlen sind sie die stärkste Gruppe: die Nichtwähler. Aber warum geben in Österreich so viele Menschen ihre Stimme nicht ab? Und werden es immer mehr?
Bei der letzten Nationalratswahl in Österreich 2019 gingen 1,5 Millionen Wahlberechtigte nicht hin. Bei den EU-Wahlen sind es traditionell noch weniger Menschen, die ihre Stimme abgeben. Nun stehen dieses Jahr diese und noch weitere Urnengänge wieder an. Experten fürchten aber: Die Wahlbeteiligung könnte sogar noch sinken.
Warum sollten ausgerechnet in Zeiten von Kriegen und Teuerung weniger Menschen wählen gehen? Wie können politische Parteien Nichtwähler davon überzeugen, doch für sie zu stimmen? Und bräuchte es vielleicht sogar wieder eine Wahlpflicht? Lara Hagen aus dem innenpolitischen Ressort des STANDARD liefert Antworten.
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Feb 20, 2024 • 29min
Die letzte Chance für Julian Assange
Wikileaks-Gründer Julian Assange könnte bald an die USA ausgeliefert werden. Was ihm dann droht und ob die Anklage gegen ihn gerechtfertigt ist
Wikileaks-Gründer Julian Assange könnte bald an die USA ausgeliefert werden. In London findet derzeit ein erneutes Berufungsverfahren gegen die eigentlich schon beschlossene Auslieferung des Whistleblowers statt. Für Assange ist das die letzte Chance vor britischen Gerichten. Seine Frau Stella Assange spricht von einer "Entscheidung über Leben und Tod".
Während Befürworter von Julian Assange ihn als Kämpfer für die Pressefreiheit sehen, werfen ihm Kritiker vor, zahlreiche Menschenleben durch seine Enthüllungen in Gefahr gebracht zu haben. Wir sprechen heute darüber, ob die Verfolgung des Whistleblowers gerechtfertigt ist. Und darüber, was Julian Assange tatsächlich droht, sollte er an die USA überstellt werden.
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