WDR 5 Tiemanns Wortgeflecht

WDR 5
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Sep 6, 2023 • 4min

Bohemian

Armut, nichts zu essen – dafür aber: jede Menge Freiheit, Freundschaft und Kunst als Ideal! Junge Künstler und Intellektuelle in den Großstädten des 19. Jahrhunderts nannte man bohémiens. Christoph Tiemann verfolgt diesen Begriff durch Gassen der Pariser Künstlerviertel und zurück bis nach Böhmen.
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Aug 30, 2023 • 3min

Dick aufgetragenes Tamtam

"Zu viel des Guten" kennt viele Synonyme. "Großes Aufheben machen" zum Beispiel. Oder: "dick auftragen". Christoph Tiemann macht viel "Tamtam" und landet dabei in der Musikwelt Südostasiens.
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Aug 23, 2023 • 4min

Zocken

Bei "verzocken" und "abgezockt" geht es um Glücksspiel und Diebstahl. Wenn Gamer von "zocken" sprechen, meinen sie damit allerdings nur das Spielen am Computer oder der Konsole – und bleiben dem Wortursprung damit treu, sagt Christoph Tiemann.
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Aug 16, 2023 • 4min

Marotten

Seltsame Angewohnheiten nennt man auch Marotten – Christoph Tiemann muss bei Josef und Maria anfangen, Verdis Rigoletto hören und mit Puppen spielen, um zu beweisen, dass Pop-Star Madonna und der Begriff Marotten eng verwandt sind.
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Aug 9, 2023 • 4min

Im Schilde führen

Viele Städte verleihen Symbole aus ihren Stadtwappen als Filmpreise: goldene Palmen, Bären und in Locarno einen Panther – dabei ähnelt das Tier im Wappen der Gemeinde eher einem Löwen. Christoph Tiemann erklärt, was da wirklich im Schilde geführt wird.
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Aug 2, 2023 • 3min

Film

Filme sind ein Produkt der Kunst, doch der Begriff hat seinen Ursprung in der Natur. Christoph Tiemann erklärt, wieso ein Wort für die dünne Membran an Tierfellen zum Synonym für die bewegten Bilder der Traumfabrik werden konnte.
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Jul 26, 2023 • 3min

Klima

Extreme Wetterphänomene wie Dürren, Stürme und Überschwemmungen sind die spürbaren Zeichen des Klimawandels. Christoph Tiemann schaut auf das sprachliche Barometer und spürt die Himmelrichtung auf, aus der die Begriffe Klima und Wetter ursprünglich kommen.
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Jul 19, 2023 • 3min

Sich am Riemen reißen

Christoph Tiemann geht regelmäßig der Sprache auf den Grund und untersucht, wo Redewendungen, Sprichwörter und Wortneuschöpfungen ihren Ursprung haben. Und er beantwortet gern Ihre Fragen: über die WDR 5-Hotline hat uns diese Frage erreicht: Wieso sagt man eigentlich: "Sich am Riemen reißen"?
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Jul 12, 2023 • 3min

Gerädert und ausgelaugt

Wer erschöpft ist, fühlt sich "ausgelaugt" und "gerädert". Das Richtrad war ein Folterinstrument, das nicht nur zum Ausdruck "gerädert" führte. "Ausgelaugt" hingegen, erklärt Christoph Tiemann, hat etwas mit einem entspannenden Wannenbad zu tun.
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Jul 5, 2023 • 4min

Schriftsteller und Schriftstellerin

Das Wort Schriftsteller entstand im 17. Jahrhundert als Alternative zum Fremdwort Autor. Zu dieser Zeit kam es zu einer ganzen Reihe so genannter Verdeutschungen. Christoph Tiemann über die "Erfindung" des Schriftstellers bzw. der Schriftstellerin.

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