Kreisky Forum Talks

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Feb 9, 2021 • 54min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: Wie der Nazi-Gauleiter Baldur von Schirach das Wiener Bürgertum verführte

Der fanatische Hitler-Bewunderer Baldur von Schirach träumte von einem faschistischen Europa und ließ die Wiener Juden in die Todeslager deportieren. 1946 wurde er in Nürnberg zu 20 Jahren Haft verurteilt.  Der Historiker Oliver Rathkolb beleuchtet wenig bekannte Details im Gespräch mit Cathrin Kahlweit (Süddeutsche Zeitung). Sein aktuelles Buch über den ehemaligen Reichsjugendführer des NS-Regimes und Gauleiter von Wien, Baldur von Schirach, wurde von einer Experten- und Expertinnenjury in die Top 5 bei der Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres nominiert.   Oliver Rathkolb: Schirach – Eine Generation zwischen Goethe und Hitler. Molden Verlag, Wien 2020; ISBN 978-3-222-15058-6, 352 S., 32,– € Diese Episode ist ein Mitschnitt einer Online-Veranstaltung des Bruno Kreisky Forum Wien vom 26.1.2021.
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Jan 26, 2021 • 38min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: PUTINS SCHLOSS UND NAWALNYS KAMPF

Tausende Demonstranten und zahlreiche Verhaftungen werden aus Russland gemeldet. Aus der Haft greift Alexei Nawalny , der wichtigste Oppositionelle Russlands, den russischen Präsidenten mit Enthüllungen über Korruption und das Luxusanwesen auf der Krim frontal an. Im Podcast mit Raimund Löw sind die Russlandexpertin und Enkelin des früheren Parteichefs Nina Chruschtschowa (Moskau), der Europaabgeordnete Andreas Schieder (Wien-Brüssel) und Osteuropaexpertin Susan Stewart von der Stiftung für Wissenschaft und Politik (Berlin) zur aktuellen Lage zu hören.
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Dec 1, 2020 • 1h 11min

Henri Barkey in conversation with Walter Posch: AFTER THE US-ELECTIONS

Henri Barkey in conversation with Walter Posch AFTER THE US-ELECTIONS. PERSPECTIVES ON TURKEY, NATO AND THE MIDDLE EAST REGION   Henri J. Barkey is an adjunct senior fellow for Middle East studies at  the Council on Foreign Relations, New York, and the Bernard L. and  Bertha F. Cohen Chair in International Relations at Lehigh University,  Pennsylvania. At CFR he works on the strategic future of the Kurds in  the Middle East. Previously he was the Director of the Middle East  Center at the Woodrow Wilson Center for International Scholars  (2015-2017). Currently he also serves as the chair of the Academic  Committee on the Board of Trustees of the American University in Iraq,  Sulaimani. He has written extensively on Turkey, the Kurds and other  Middle East issues.    Walter Posch, Iranist and Islamic Scholar, Institute for Peace Support  and Conflict Management, National Defense Academy, Austria
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Nov 30, 2020 • 59min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: POLITIK MIT DER ANGST. Die schamlose Normalisierung rechtsextremer Diskurse

Wer Politik mit Angst macht, der glaubt immer zu gewinnen. Das gilt für Donald Trump in den USA genauso wie für die große Schar der Rechtspopulisten in Europa. Was an Beleidigungen und Ausgrenzungen von Minderheiten, an Verlogenheiten noch vor wenigen Jahren undenkbar war, ist heute in den Mainstream vorgedrungen. Für Lügen muss man sich nicht mehr entschuldigen, sie werden als Mittel zum Protest gegen sogenannten Eliten geschätzt. Die Sprachwissenschaftlerin Ruth Wodak im Gespräch mit dem Historiker Philipp Blom. Diese Episode ist der Mitschnitt einer Veranstaltung des Bruno Kreisky Forums Wien vom 16. November 2020.
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Nov 25, 2020 • 1h 25min

Gerald Knaus im Gespräch mit Hanno Loewy: WELCHE GRENZEN BRAUCHEN WIR?

Zwischen Empathie und Angst – Flucht,  Migration und die Zukunft von Asyl    „Widerlegt sowohl ‚linke‘ wie ‚rechte‘ Klischees der Migrationsdebatte.“  Frankfurter Allgemeine Zeitung    „Ob dieses Buch etwas bewirkt? Es ist viel gewonnen, wenn es alle lesen,  die in der Migrationsdebatte mitreden und -denken möchten.“ Süddeutsche  Zeitung    Kein anderes Thema hat die europäische Politik in den letzten Jahren so  beeinflusst wie die Debatte um Geflüchtete, Asyl und Migration. Dabei  wird die Diskussion dominiert von Schlagworten, falschen  Tatsachenbehauptungen und Scheinlösungen. Gerald Knaus erklärt in seinem  im Oktober 2020 im Piper-Verlag erschienenen Buch »Welche Grenzen  brauchen wir?«, worum es tatsächlich geht, und zeigt, dass humane  Grenzen möglich sind.  Der Migrationsexperte, dessen Analysen Regierungen in ganz Europa  beeinflusst haben, erläutert, welche Grundsatzprobleme wir dafür lösen  müssten und wie aus abstrakten Prinzipien mehrheitsfähige umsetzbare  Politik werden kann. Er erklärt außerdem, warum das vielen  Gesellschaften schwerfällt und selbst viele Bürger mit widersprüchlichen  Emotionen ringen – hier Empathie, da Angst vor Kontrollverlust – und  wie eine Politik, die Fakten und Emotionen ernst nimmt, möglich wird.    Gerald Knaus, Soziologe und Migrationsforscher, ist Gründungsdirektor  der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er berät Regierungen  und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und  Menschenrechte. Gerald Knaus studierte Philosophie, Politik und  Internationale Beziehungen in Oxford, Brüssel und Bologna, ist  Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war für  fünf Jahre Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der  Harvard Kennedy School – John F. Kennedy School of Governance in den  USA. Gerald Knaus lebt in Berlin.    Hanno Loewy, Literatur- und Medienwissenschaftler, Publizist und  Direktor des Jüdischen Museums Hohenems.    Gerald Knaus: Welche Grenzen brauchen wir? Zwischen Empathie und Angst -  Flucht, Migration und die Zukunft von Asyl  Erschienen am 12.10.2020 im Piper-Verlag, 336 Seiten, EAN  978-3-492-05988-6   ZOOM Live Talk 23.11.2020
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Nov 20, 2020 • 1h 9min

Stephanie Kelton: THE DEFICIT MYTH

THE DEFICIT MYTH Why states can – and must – afford substantial economic stimulus programs    Stephanie Kelton, US-American economist  in conversation with Robert Misik, author and journalist   The global economy is in a serious crisis, with governments launching programs to rescue companies and stabilize the economy. Budget deficits are reaching substantial amounts. Are government bankruptcies or hyperinflation looming on the horizon?  Stephanie Kelton takes a refreshing, systematic –and eye-opening – perspective at government spending. The question, she argues, is not what a state may afford, as unlike private households it can afford anything. The question is what a state is supposed to deliver. The wealth of a society is measured in terms of prosperity, job security, the production of goods, and inclusive social welfare of all citizens. Economies cannot "save themselves rich", they can only "invest richly". Therefore, a sole focus on the budgetary deficits is misplaced. Globally, we observe a new macroeconomic paradigm emerging; one, which considers "budgetary discipline" as secondary to impact. The "Modern Monetary Theory", of which Stephanie Kelton is the most prominent representative, constitutes a radical manifestation of this new consensus with a strong potential to shake up the political agenda. Having worked for Bernie Sanders in the US Senate and in her present function as one of Joe Biden's economic advisors Kelton is well positioned to influence decision makers.  Stephanie Kelton´s book "The Deficit Myth" has been on the New York Times bestseller list for months.   Sephanie Kelton is an US-American economist. One of the leading representatives of Modern Monetary Theory, she is also a supporter of the idea of job guarantees. During the primaries for the US presidential election in 2016, she was one of the advisors and supporters of Bernie Sanders' campaign. Before that, she was already his chief economist on the Senate Budget Committee. Kelton is a professor at the State University of New York at Stony Brook.   Stephanie Kelton The Deficit Myth: Modern Monetary Theory and How to Build a Better Economy Publisher: John Murray; Number of Pages: 336; 23,30 €
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Nov 16, 2020 • 1h 26min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: Der Wiener Terrorist und der IS

Die Hintergründe des Attentats von Wien am 2. November 2020 erläutern  Islamismusforscher Guido Steinberg (Berlin) und Nahostexpertin Gudrun  Harrer (Der Standard). Wer ist der neue „Kalif“ des IS und wie groß ist  die Gefahr, die von ferngesteuerten Einzeltätern in Europa ausgeht?  Diese Episode ist ein Mitschnitt einer Online-Veranstaltung des Bruno  Kreisky Forum in Wien.
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Nov 5, 2020 • 49min

FALTER Radio und Kreisky Forum Talks: Terror in Wien & US-Wahl

Weltweites Echo auf den Terror in Wien. Sowie: Amerikanische Turbulenzen. Analysen nach dem Wahltag in den USA. Zu hören: Historiker Mitchell Ash, ehemalige Washington-Botschafterin Eva Nowotny, Sängerin und DJ Cassy Britton sowie FALTER-Herausgeber Armin Thurnher. Moderation: Raimund Löw. FALTER Radio #417
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Oct 19, 2020 • 41min

Georg Seeßlen, Franz Vranitzky und Robert Misik: CORONOKONTROLLE. Nach der Krise, vor der Katastrophe?

Liegt das schlimmste der Corona-Krise noch vor uns? Ein nachdenkliches Gespräch von Altbundeskazler Franz Vranitzky mit dem Autor Georg Seeßlen und dem Publizisten Robert Misik im Kreisky Forum, aufgezeichnet am 15.10.2020 im Wohnzimmer des ehemaligen Bundeskanzlers und "Sonnenkönigs". Eine Kooperation von Falter Radio und Kreisky Forum Talks. #ichbindermeinung #kreiskyforumtalks #falterradio #corona #postcorona #genialdagegen
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Oct 16, 2020 • 1h 20min

Ulrich Brunner und Johannes Kunz: "LERNEN'S GESCHICHTE, HERR REPORTER!"

BRUNO KREISKY FORUM SPECIAL in Zusammenarbeit mit dem ecowin-Verlag LERNEN'S GESCHICHTE, HERR REPORTER! Bruno Kreisky – Episoden einer Ära Ulrich Brunner, Journalist und Autor im Gespräch mit Johannes Kunz; Kulturmanager, ehem. Pressesprecher von Bundeskanzler Bruno Kreisky Der Journalist Ulrich Brunner begleitete die Ära Kreisky mit dem Herzen und mit der Feder. Nach seinem Wechsel zum ORF wurde das Verhältnis zu Bundeskanzler Kreisky angespannter, was letztlich beim berühmten Pressefoyer in einem Eklat gipfelte, als Kreisky eine Frage mit der Aufforderung parierte, die zum bekanntesten Politikerzitat der Zweiten Republik wurde. Er hat seine Erinnerungen an den Jahrhundertkanzler aus den direkten Kontakten und Einschätzungen über Kreiskys komplexe Persönlichkeit, das bahnbrechende politische Vermächtnis und sein unmittelbares Erleben niedergeschrieben. Als Zeitzeuge und reflektierender Beobachter zeichnet Ulrich Brunner ein Bild der Ikone Kreisky, das den Mythos erklärt und die Widersprüchlichkeit dieser Persönlichkeit beleuchtet. Ulrich Brunner, geboren 1938 in Wien, stammt aus einfachen Verhältnissen, absolvierte nach der Pflichtschule eine Schriftsetzerlehre und holte die Matura nach. Er nahm eine Karriere im Journalismus auf, die ihn von der Arbeiterzeitung in den ORF, zuletzt Intendant des Landesstudio Burgenland, führte. Die Debatte, in der der titelgebende ikonische Satz fiel, ist legendär und symbolhaft für die Ära Kreisky, an der bis heute in der Politik Maß genommen wird. Ulrich Brunner lebt in Wien. Ulrich Brunner: Lernen S' Geschichte, Herr Reporter! Bruno Kreisky - Episoden einer Ära Ecowin Verlag 2020, 220 Seiten; ISBN 9783711002631, www.ecowin.at Aufgezeichnet im Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog am 15.10.2020

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