Durchblick Philosophie

Florian Kraemer
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Oct 19, 2021 • 27min

28 Karl Marx: Arbeit, Selbstverwirklichung, Entfremdung

Wohin gehört Arbeit eigentlich auf der Skala zwischen Glück und Unglück? Für Marx ist Arbeit das, was den Menschen überhaupt zum Menschen macht. Und in der Praxis ist sie genau das, was sein Glück verhindert. In dieser Episode befassen wir uns mit der tiefen Tragik, die für Marx hinter dem Begriff „Arbeit“ steckt – aber auch mit einigen Lichtblicken.  Literatur: Karl Marx, Ökonomisch-Philosophische Manuskripte: Kommentar (Suhrkamp Studienbibliothek, 15) Michael Quante, Der unversöhnte Marx: Die Welt in Aufruhr
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Oct 19, 2021 • 28min

27 Stoizismus: Gelassenheit macht frei

Florian diskutiert den Stoizismus und seine Relevanz in der heutigen Welt. Er erklärt, wie enttäuschte Erwartungen Unglück erzeugen und hebt die Bedeutung von innerer Freiheit hervor. Themen wie die Stoische Gelassenheit, der Unterschied zwischen Stoizismus und positivem Denken sowie Ansätze zur Resilienz durch stoische Praktiken werden beleuchtet. Kritische Fragen über leidenschaftsloses Leben und die Verbindung zur Außenwelt sorgen für eine anregende Auseinandersetzung mit zeitlosen philosophischen Ideen.
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Oct 19, 2021 • 24min

26 Aristoteles: Denken macht glücklich

Wenn wir fragen, wann ein Leben gelungen ist, müssen wir erst mal klären, worum es im menschlichen Leben im großen und ganzen geht: Was ist das besondere am Menschen?    Diesen Ansatz hat Aristoteles verfolgt, Platons berühmtester Schüler (der auch in den Abiturvorgaben NRW manchmal zu Gast ist). Für ihn sollte ein Leben der Vernunft folgen. Was das in etwa bedeutet und ob diese Idee uns weiterbringt: Darum geht es in der heutigen Episode 
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Oct 19, 2021 • 22min

25 Platon 2/2: Leben im Einklang / Dreiklang

Für Platon ist ein Leben gerecht, wenn die Teile der Seele in der richtigen Ordnung zueinander stehen. Diese Idee wird in der heutigen Episode in zwei Bilder verpackt: Musik und Medizin.    Im Anschluss betrachten wir Platons Konzept nochmal kurz im Gesamtbild und stellen - wie üblich - ein paar kritische Fragen.
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Oct 19, 2021 • 23min

24 Platon 1/2: Ein aufgeräumtes Leben

Für Platon ist ein Leben dann gelungen, wenn es Gerechtigkeit verkörpert. Ein interessanter, aber schwieriger Gedanke: Wie kann es innerhalb eines einzigen Menschen „Gerechtigkeit“ geben?   Diese Episode stellt Platons zentrale Idee vor: Er entdeckt im menschlichen Selbst („Seele“) drei verschiedene Teile, die gegen- oder miteinander spielen können. Die Frage lautet dann: Wie gut sind diese Teile in deinem Leben ausbalanciert?
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Oct 19, 2021 • 25min

23 Epikur: Der schwierige, einfache Weg zum Glück

Für Epikur geht es im Leben darum zu tun, worauf man „Lust“ hat. So einfach ist das – fast!  Dazu gehört nämlich jede Menge rationale Überlegung. Und ein kritischer Blick auf unsere Bedürfnisse. Je weniger Bedürfnisse wir haben, desto einfacher wird die Sache mit dem Glück. So einfach ist das – und gleichzeitig so schwierig.
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Oct 19, 2021 • 22min

22 Glück (Einführung): Willkommen in der Erlebnismaschine

 Was ist ein gelungenes Leben? Für die Philosophie der Antike war diese Frage von zentraler Bedeutung. In der Moderne ist es dagegen etwas aus der Mode gekommen, Anderen zu erklären, wie sie ihr Leben führen sollen.    In dieser Episode führe ich ins Thema „Glück“ ein und zeige, dass es vielleicht nicht unmöglich ist, eine sinnvolle, rationale Diskussion darüber zu führen, was ein „gutes“ Leben ist. Und als Gedankenexperiment machen wir Urlaub in Robert Nozicks „Erlebnismaschine“, bekannt aus dem Science-Fiction-Klassiker „Total Recall“.
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Nov 22, 2020 • 20min

21 Strafrecht, Determinismus und Verantwortung

Können wir noch verantwortlich gemacht werden für unsere Entscheidungen, wenn diese in Wahrheit vorherbestimmt werden? Wenn wir gar nicht anders entscheiden können – sollten wir dann noch für Verbrechen bestraft werden? Wäre das sinnvoll? Und wäre das fair? Um diese Fragen geht es – in aller Kürze – in der heutigen Episode, mit der ich die Einheit „Willensfreiheit“ abschließe.
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Oct 20, 2020 • 24min

20 Kompatibilismus: Peter Bieri, "Das Handwerk der Freiheit"

Der schweizer Philosoph Peter Bieri stellt die Idee vor, dass Entscheidungen nicht aus dem Nichts entstehen, sondern mit unseren Urteilen verbunden sind. Es wird diskutiert, wie Freiheit erlernt und geübt werden kann. Bieri unterscheidet zwischen trivialen und bedeutsamen Entscheidungen, die unsere Freiheit prägen. Ein faszinierendes Dilemma wird durch das Beispiel eines Widerstandskämpfers beleuchtet, das maximales Freiheitsgefühl vermittelt. Schließlich wird die Verbindung zwischen Identität, Verantwortung und der Aneignung des Willens thematisiert.
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Oct 6, 2020 • 23min

19 Der Indeterminimsus als Rettungsversuch für den freien Willen

Wenn alles vorherbestimmt ist und der freie Wille etwas nicht-Vorherbestimmtes wäre, dann könnte es ihn nicht geben. Soweit das Ergebnis der letzten Episode.  Aber vielleicht ist ja gar nicht alles vorherbestimmt. Das ist die Annahme des Indeterminismus – ein Ausweg für den freien Willen? In der heutigen Episode spiele ich einige Ideen durch, die vielleicht gegen den Determinismus sprechen. Ob sich damit der freie Wille retten lässt, ist allerdings nochmal eine ganz andere Frage... Literatur: Peter Bieri, Das Handwerk der Freiheit: Über die Entdeckung des eigenen Willens

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