Der Springer Medizin Podcast

Redaktion SpringerMedizin.de
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Apr 7, 2026 • 30min

Krebsselbsthilfe: Wie Betroffene und Behandelnde gemeinsam profitieren

mit Hedy Kerek-Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebsselbsthilfe Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung. Die Selbsthilfe in der Onkologie wird in der öffentlichen Wahrnehmung noch immer unterschätzt. Das Gespräch mit Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. verdeutlicht jedoch, wie essenziell ihre Rolle in einem komplexen Versorgungssystem ist. Selbsthilfe umfasst zwei gleichwertige Säulen: den Austausch Betroffener untereinander und die gesundheitspolitische Interessenvertretung in Gremien, Projekten, Versorgung und Forschung. Trotz ihrer Bedeutung bleibt die Reichweite gering: Nur rund 15 % der Betroffenen kommen überhaupt mit Selbsthilfeangeboten in Kontakt. Gleichzeitig bestehen gravierende Versorgungslücken, etwa in der sozialen Absicherung jüngerer Erkrankter. Finanzielle Einbußen, eingeschränkte Versicherbarkeit und Barrieren beim beruflichen Wiedereinstieg zeigen, wie dringend Unterstützung erforderlich ist. Die Gesprächspartner Hedy Kerek‑Bodden und Bernd Crusius betonen, dass Selbsthilfegruppen die klinische Versorgung substanziell ergänzen – insbesondere in Situationen, in denen Ärztinnen und Ärzte aufgrund begrenzter Ressourcen nicht vollumfassend begleiten können. Und auch Angehörige geraten zunehmend in den Fokus.  Zunehmend wichtig werden auch Digitalisierung, Patient‑Reported-Outcomes und nationale Datenschnittstellen, um patientenberichtete Daten strukturiert zu nutzen und sowohl Versorgung als auch Forschung zu verbessern. Auch hierbei ist eine Vernetzung mit Kliniken und Praxen vor Ort essenziell. Hedy Kerek-Bodden ist Vorsitzende vom Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e.V. und selbst Krebspatientin. Bernd Crusius ist Geschäftsführer und Leiter der Geschäftsstelle vom Haus der Krebs-Selbsthilfe. Lektürehinweise Highlights zur patientenzentrierten Onkologie auf dem Deutschen Krebskongress veröffentlicht in Im Fokus Onkologie (nach Registrierung) Resilienz und Selbsthilfe veröffentlicht in FORUM (nach Registrierung) Kontakt zur Selbsthilfe und Informationsangebote für Patientinnen und Patienten Haus der Krebsselbsthilfe Bundesverband e. V. Telefon: 0228 33889-540 E-Mail: info@hausderkrebsselbsthilfe.de Webseite: https://hausderkrebsselbsthilfe.de/ Krebsinformationsdienst: https://www.krebsinformationsdienst.de/ Deutsche Krebsthilfe: https://www.krebshilfe.de/ Deutsche Krebsgesellschaft: https://www.krebsgesellschaft.de/ Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Kim Jené und Anika Aßfalg
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Mar 24, 2026 • 28min

Multiple Sklerose: Aktuelle Änderungen der Living Guideline

mit Prof. Bernhard Hemmer, Neurologe Die letzte Überarbeitung der Living Guideline zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose 2025 hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Was sich bei den Empfehlungen zu Diagnosestellung und Therapie geändert hat und welche neuen Kapitel in die S2k-Leitlinie aufgenommen wurden, besprechen wir mit Leitlinienkoordinator Prof. Bernhard Hemmer, TUM München, in dieser Folge. Multiple Sklerose, auch Krankheit der tausend Gesichter genannt, ist die häufigste Form autoimmunvermittelter Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Das bedeutet, dass eigene Immunsystem greift die Nervenfasern an und es kommt zu neurologischen Ausfallerscheinungen. Da es an unterschiedlichen Stellen im Gehirn und Rückenmark zu Entzündungen kommen kann, sind auch die möglichen Symptome sehr vielfältig. Der Verlauf ist sehr unterschiedlich, die Ursache für die Erkrankung ist noch weitgehend ungeklärt. Es gibt schubförmige Varianten und progrediente, also schnell voranschreitende Formen. Die 2025 aktualisierte S2k-Leitlinie zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, eine sogenannte Living Guideline, hat einige Veränderungen mit sich gebracht. Sie fokussiert nun auf eine frühe, hochwirksame immuntherapeutische Behandlung, personalisierte Therapieentscheidungen und eine verbesserte Lebensqualität durch nicht-medikamentöse Maßnahmen. Sie ersetzt das alte Stufenschema durch eine differenzierte Wirkstoffauswahl und betont die Patientenpartizipation. Über die wesentlichen Neuerungen und Änderungen sprechen wir in dieser Episode mit Professor Hemmer. Prof. Dr. med. Bernhard Hemmer ist seit 2007 Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum der Technischen Universität München (TUM) und seit 2022 Leiter des Departments für Klinische Medizin der TUM School of Medicine and Health. Er ist Spezialist auf dem Gebiet der entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, insbesondere der Multiplen Sklerose, und einer der beiden federführenden Autoren der "S2k-Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis Optica Spektrum und MOG-IgG-assoziierte Erkrankungen - Living Guideline". Literaturhinweise S2k-Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis Optica Spektrum und MOG-IgG-assoziierte Erkrankungen - Living Guideline „Leitlinien-Update zu Multiple Sklerose vorgestellt“ veröffentlicht in der Zeitschrift "DNP – die Neurologie und Psychiatrie" (Zugriff nach Login) „Biomarker in der Diagnostik der Multiplen Sklerose“ veröffentlicht in der Zeitschrift "DNP – die Neurologie und Psychiatrie" (Zugriff nach Login) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Alexandra Wichary, Anika Aßfalg
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Mar 12, 2026 • 25min

Die Gender-Data-Gap bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (gesponsert von Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG)

mit PD Dr. Alica Kubesch-Grün, Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin an der Medizinischen Klinik 1, Universitätsklinikum Frankfurt am Main Nicht nur in der Forschungsförderung, sondern auch im medizinischen Alltag sollen die multidimensionalen Unterschiede der Geschlechter stärker in den Fokus rücken. Besonders im Bereich der Kardiologie erhielt das Thema zuletzt viel Aufmerksamkeit. Aber auch in der Gastroenterologie spielt die Gendermedizin eine wesentliche Rolle: So erkranken Frauen nach der Pubertät über das gesamte Erwachsenenleben hinweg häufiger an Morbus Crohn als Männer. Gleichzeitig zeigen Studienergebnisse, dass chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei Frauen oft später diagnostiziert werden. Welche geschlechterspezifischen Faktoren bei der Diagnose und Therapie im Bereich der Gastroenterologie zu berücksichtigen sind – insbesondere im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen – erläutert PD Dr. Alica Kubesch-Grün im Podcast. PD Dr. Alica Kubesch-Grün ist Fachärztin für Innere Medizin und Oberärztin an der Medizinischen Klinik 1 am Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Die Bedeutung der Gender-Data-Gap bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“ Podcast Moderation: Philipp Grätzel von Grätz, Berlin Mit freundlicher Unterstützung der Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG, Berlin Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
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Mar 3, 2026 • 35min

"Die eGFR allein macht noch keine Nierenkrankheit"

Prof. Dr. med. Jean‑François Chenot, Allgemeinmediziner und Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin in Greifswald, erklärt, warum die eGFR allein nicht reicht. Kurze Sätze zu eGFR vs. UACR, altersbedingtem Abfall und wann Nierenchecks sinnvoll sind. Er spricht über Risikokalkulatoren, SGLT2‑Hemmer und praxisnahe Kriterien für Überweisung und Monitoring.
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Feb 24, 2026 • 24min

Orale Tumortherapie steuern – eine komplexe Mission

mit Prof. Rachel Würstlein, Gynäkologin Krebstherapien können immer häufiger oral eingenommen werden. Doch das ist für onkologische Teams keine einfache Aufgabe. Auch schwerwiegende Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können auftreten und die Medikamente müssen teilweise über Jahre eingenommen werden. Professorin Rachel Würstlein, München, hat bereits viel Erfahrung gesammelt, wie die Adhärenz unterstützt werden kann, und teilt ihre Best-Practices in dieser Folge.. Bei Brustkrebs, aber auch zunehmend anderen Krebserkrankungen können Therapien auch oral und dementsprechend von den Betroffenen zuhause eingenommen werden. Das verändert den Alltag in onkologischen Teams und stellt Ärztinnen und Ärzte, aber auch Pflegende, Pharmazeutinnen und natürlich Patienten vor neue Anforderungen. Wie diese Situation interdisziplinär gemeistert werden kann, dazu spricht Professorin Rachel Würstlein in dieser Folge. Prof. Dr. med. Rachel Würstlein ist geschäftsführende Oberärztin am Brustzentrum und der onkologischen Tagesklinik der Frauenklinik der Ludwig-Maximilians Universität München (LMU). Auf dem Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin hat sie zum Thema Adhärenz bei oraler Tumortherapie aus ärztlicher Perspektive gesprochen.  Die Adhärenz ist weit mehr als die regelmäßige Einnahme von Tabletten. Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, aber auch ganz persönliche Faktoren entscheiden darüber, ob eine Therapie langfristig treu und optimal eingenommen wird. Umso adhärenter Patientinnen und Patienten sind, umso mehr profitieren sie von der Therapie. Entscheidend für den Erfolg bleibt dabei die Kommunikation und eine gute Absprache und Organisation im Team. Gut ausgebildete Pflegekräfte und digitale Tools helfen, Einnahmepläne einzuhalten und Symptome besser zu dokumentieren. In der Folge erwähnte Personen: Kerstin Paradies ist Vorstandssprecherin der Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege va Schumacher-Wulf ist Gründerin und Chefredakteurin von Mamma Mia! und selbst Brustkrebsbetroffene Literaturhinweise Alle Berichte vom Deutschen Krebskongress 2026 finden Sie im Kongressdossier auf SpringerMedizin.de Aufzählungs-TextBerichte der Ärzte Zeitung zur Session auf dem DKK 2026: Wie sich die Adhärenz bei oraler Tumortherapie steigern lässt (Zugriff nach Registrierung) Übersicht erschienen in der Zeitschrift Best Practice Onkologie: Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Onkologie: Betreuung von Patienten mit oraler Tumortherapie (Zugriff nach Registrierung) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab.
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Feb 17, 2026 • 29min

Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Darmkrebsvorsorge

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Ulrike Denzer, Marburg Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Deutschland ist ein Koloskopieland. Doch ist das eine gute Idee? Oder würde der Stuhltest ausreichen, um Darmkrebs im frühen Stadium zu erkennen? Prof. Markus M. Lerch und Prof. Ulrike Denzer diskutieren die Vor- und Nachteile der Screening-Verfahren. Außerdem gibt die Endoskopie-Expertin Prof. Denzer Tipps, wie suspekte Darmpolypen effektiv erkannt und abgetragen werden können. Rettet Darmkrebsvorsorge tatsächlich Leben? Aktuelle Studien wie die NORDIC*-Studie haben Wind in die Debatte um diese Frage gebracht. Eine andere Studie hat den immunologischen Stuhltest (FIT) und die Vorsorgekoloskopie verglichen und untersucht, ob sich Inzidenz und Mortalität unterscheiden. Bei der Interpretation der Ergebnisse spielen jedoch Teilnahmeraten und auch die Qualität der Koloskopie eine entscheidende Rolle, wie Prof. Ulrike Denzer in der Folge einordnet. Prof. Dr. med. Ulrike Denzer ist Internistin, Gastroenterologin und Sektionsleiterin Endoskopie an der Uniklinik Marburg. Zudem hat Sie 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. med. Ralf Jakobs die Leitlinie „S2k-Leitlinie Qualitätsanforderungen in der gastrointestinalen Endoskopie“ koordiniert. Die Koloskopie verfolgt in der Darmkrebsvorsorge zudem einen Zweck, der über die reine Krebsfrüherkennung hinausgeht, da auch auffällige, im FIT eventuell noch nicht erkannte, Polypen direkt abgetragen werden können, bevor diese maligne werden. Die Endoskopie-Expertin nennt Qualitätskriterien, die entscheidend sind, um den Erfolg einer Vorsorgekoloskopie einordnen zu können. Sowohl vor dem Eingriff, während des Eingriffs und auch danach können verschiedene Hilfsmittel und spezielle Vorgaben dabei unterstützen, Darmpolypen möglichst gründlichen und nachhaltig zu erkennen und zu entfernen.  *NORDIC: Nordic-European Initiative on Colorectal Cancer >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier. Literaturhinweise Was ist gesichert in der Vorsorge des kolorektalen Karzinoms? veröffentlicht in die Innere Medizin (Zugriff mit Abo oder DGIM-Mitgliedschaft) Ausgabe 1/2026 der Zeitschrift die Innere Medizin zum Thema "Die Zukunft der Endoskopie" (Zugriff mit Abo oder DGIM-Mitgliedschaft) 2k-Leitlinie Qualitätsanforderungen in der gastrointestinalen Endoskopie (Webseite der AWMF) Stand: 31.07.2025 Publikation NordICC-Studie: Effect of Colonoscopy Screening on Risks of Colorectal Cancer and Related Death; N Engl; 387(17) 1547-1556; doi/10.1056/NEJMoa2208375 Effect of invitation to colonoscopy versus faecal immunochemical test screening on colorectal cancer mortality (COLONPREV): a pragmatic, randomised, controlled, non-inferiority trial. The Lancet, 405, (10486), 1231 - 1239. 10.1016/S0140-6736(25)00145-X Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann & Anika Aßfalg
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Feb 12, 2026 • 19min

Chronisches Handekzem: wenn Belastung zum Alltag wird (gesponsert von LEO Pharma GmbH)

mit Prof. Dr. Sonja Molin, Leiterin der Inflammations- und Immundermatologie, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin Die gute Nachricht ist: Wir wissen heute mehr über die Pathophysiologie als noch vor einigen Jahren und auch die Therapieoptionen haben sich erweitert [1]. Vor die Therapie haben „die Götter“ die Diagnostik gestellt. Diese ist im Einzelfall ebenfalls nicht immer trivial, gerade was die Klassifizierung und Subtypisierung des Handekzems angeht [1]. Prof. Dr. Sonja Molin gibt in dieser Podcast-Folge einen Einblick in die Welt des chronischen Handekzems, vor allem in die Diagnosestellung. Sie erklärt, welche Belastung diese Erkrankung für Patientinnen und Patienten im Alltag sein kann. Hierbei zeigt sich, wie wichtig eine frühe Diagnosestellung für die Betroffenen sein kann. Frau Prof. Dr . Sonja Molin ist Leiterin der Inflammations- und Immundermatologie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie. Mehr über die spezifische Therapie des chronischen Handekzems erfahren Sie in der nächsten Folge. Für einen Einblick in die Therapie der atopischen Dermatitis im Bereich Kopf und Hals hören Sie gerne in Folge 3 rein. Literatur https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-053lS2kDiagnostik-Praevention-Therapie-Handekzem_2023-05.pdf (letzter Zugriff: 4.2.2026) Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum „Chronisches Handekzem: wenn Belastung zum Alltag wird“ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Dr. Andreas Strehl Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
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Feb 3, 2026 • 30min

Die vier Säulen der Migräne-Therapie

Dr. med. Lukas Becker, Migräneforscher und Hausarzt, erklärt praxisnahe Diagnostik und Therapie. Er spricht über Pathophysiologie und CGRP, Auslöser wie Schlafrhythmus, die vier Säulen der Behandlung sowie nichtmedikamentöse Maßnahmen. Außerdem erklärt er Einsatz und Kontraindikationen von Triptanen und praktische Hinweise zur Prophylaxe und Medikamenten‑Übergebrauch.
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Jan 20, 2026 • 36min

Wenn Kinder nicht trocken werden – wann und wie handeln?

mit Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Urologin Viele Kinder werden in den ersten Lebensjahren von selbst trocken – doch was, wenn nicht? In dieser Folge erklärt Urologin Prof. Daniela Schultz-Lampel, wann eine Untersuchung sinnvoll ist, welche Ursachen hinter kindlicher Harninkontinenz stecken und wie Therapien helfen können. Die Expertin erzählt von kreativer Diagnostik, neuen Behandlungsansätzen und gibt praxisnahe Tipps. Menschen sind von Geburt an inkontinent, doch in den ersten Lebensjahren entwickeln sie durch die körperliche Reifung die Kontinenz. Bleibt diese Entwicklung aus und ein Kind wird nicht trocken, muss man handeln. Ab wann eine ärztliche Untersuchung sinnvoll ist und welche Ursachen das Einnässen tagsüber und nachts haben kann, erklärt Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel im Podcast. Bevor die Inkontinenz behandelt werden kann, ist eine gründliche Diagnostik nötig. Im Podcast beschreibt die Urologin, welche Informationen sie in der Basisdiagnostik erfragt und wie sie mit kreativen Tricks das medizinische Thema den jungen Patienten und Patientinnen näherbringt. Sobald die Diagnose steht und die Ursache des Harnverlusts klar ist, beginnt die Therapie. Obwohl die Urotherapie die erste Behandlungsform ist, betont Prof. Schultz-Lampel, dass in manchen Fällen Medikamente unverzichtbar sind. Als Beispiel nennt sie ein achtjähriges Kind, das statt einer Blasenkapazität von 250 Millilitern nur eine von 80 Millilitern hat und sich deshalb mehrfach am Tag einnässt. „Da macht alles andere gar keinen Sinn, da muss man mit einem Medikament anfangen. Das wird sonst alles frustrierend sein“, sagt Schultz-Lampel. Welche therapeutischen Möglichkeiten es bei kindlicher Harninkontinenz und Enuresis gibt, ob Änderungen in der Leitlinie zu erwarten und welche neuen Behandlungsansätze im Kommen sind, bespricht Prof. Schultz-Lampel im Interview. Literaturhinweise AWMF Leitlinie: S2k-Leitlinie Enuresis und nicht-organische (funktionelle) Harninkontinenz bei Kindern und Jugendlichen Harninkontinenz und Enuresis. Den meisten Fällen liegt eine funktionelle Störung zugrunde; Ausgabe 6/25 von Uro-News (Zugriff nach kostenfreier Registrierung) Funktionelle Harninkontinenz tagsüber im Kindesalter; Ausgabe 7/24 von der Monatsschrift Kinderheilkunde (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Cecilia Weber und Anika Aßfalg
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Dec 30, 2025 • 26min

Schwierige Differenzialdiagnose: Akute myeloische Leukämie

mit PD Dr. med. Maximilian Christopeit, Hämatologe und Onkologe In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind. Husten, Halsschmerzen, Fieber, Mundschleimhaut- und Gelenkentzündungen – wann können hinter unspezifischen Symptomen auch schwerwiegende Erkrankungen stecken? Ein Fallbeispiel aus dem Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie verdeutlich, wie schwierig es ist, eine akute myeloische Leukämie frühzeitig zu erkennen.  "Ich habe junge, fitte Menschen verloren, bevor die Diagnose stand. Wir haben es uns im Nachgang angeguckt. Wir haben keinen Fehler gefunden, den wir hätten anders machen können. Diese Erkrankung kann so schnell verlaufen, so fatal ausgehen, dass es schwierig ist, von diagnostischen Fallstricken zu sprechen", berichtet PD Dr. med. Maximilian Christopeit von seinen Erfahrungen mit der AML. Welche Untersuchungen dennoch diagnostische Hinweise geben können und für Therapieentscheidung wichtig sind, erklärt der Experte in dieser Folge. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Pathogenese der AML. Wieso drängen Blasten in das Blut und Knochenmark? Wieso sind Betroffene so infektionsgefährdet? Und welche weiteren Komplikationen machen die Erkrankung so gefährlich? Und natürlich besprechen wir, wie es im Fall des Patienten mit Infektneigung weiterging. Der besprochene Fall: Mann mit vielfältigen Entzündungszeichen Der 46-jährige Patient zeigt seit 6-8 Wochen verschiedene Entzündungszeichen: Halsentzündung, orale Aphten, Gelenkschmerzen und eine febrile Nasenentzündung. Es besteht ein ungewollter Gewichtsverlust von 2-3 kg. In der körperlichen Untersuchung zeigt sich ein altersentsprechend unauffälliger Befund. >>Hier geht`s zum Trainingsfall (nach Registrierung) Privat-Dozent Dr. med. Maximilian Christopeit ist Oberarzt am Zentrum für Onkologie, II. Medizinische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und arbeitet am Universitären Cancer Center Hamburg. Er hat gemeinsam mit Prof. Dr. med. Florian Lordick und PD D. med. Christoph Oing den Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Hämatologie und Onkologie herausgegeben. Die neuen Trainingsfälle können Sie auch im Sonderheft der Zeitschrift Die Onkologie (Heft 3) in Print lesen. Bestellen Sie sich einfach hier ein Gratisheft (solange der Vorrat reicht). Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

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