

Apropos – der tägliche Podcast
Tamedia
Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag – präsentiert von Alexandra Aregger und Philipp Loser.
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Dec 11, 2025 • 18min
Nachtzüge boomen, die Politik blockiert: Was ist da los?
Schon seit Jahren boomen Fahrten mit Nachtzügen. Rund 600’000 Passagiere überqueren jedes Jahr in einem Nachtzug die Schweizer Grenze. Damit die Fahrt bequemer wird, betreiben die SBB gemeinsam mit der österreichischen ÖBB einen neuen Nachtzug auf der Strecke zwischen Zürich, Basel und Hamburg.Eigentlich würden die Schweizerischen Bundesbahnen gerne noch mehr Städte über Nacht anfahren. Und brauchen dafür Fördergelder, denn aufgrund hoher Kosten seien Nachtzüge nicht rentabel. Doch die Politik hat den SBB nun einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Nationalrat hat diese Tage Fördergelder für eine neue Verbindung nach Malmö abgelehnt . Zum Unverständnis von vielen.Wie kann das sein? Warum haben es neue Strecken so schwer, wenn die Nachfrage so gross ist? Und was kann der neue Nachtzug?Wirtschaftsredaktor Jan Bolliger ist in einer Mini-Kabine mit dem Nightjet durch die Nacht gefahren und beantwortet diese Fragen in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Alexandra AreggerProduzentin: Jacky WechslerHier die Reportage von Jan Bolliger zum nachlesen und nachschauen.Mehr zum Thema:Kein Geld für Nachtzug nach Malmö – Minderheit im Nationalrat setzt sich durchNeue Nightjets nach Hamburg fahren mit «Mini Cabins» und Hightech an Bord
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Dec 10, 2025 • 1h 5min
Live: Die Folgen des Kriegs im Nahen Osten
Am 11. Oktober dieses Herbsts eskaliert in Bern eine unbewilligte Pro-Palästina-Demo . Sie endet in wüsten Szenen, in Auseinandersetzungen zwischen Linksautonomen und der Polizei.An diesem 11. Oktober ist zum ersten Mal so richtig zum Ausdruck gekommen, was dieser Konflikt auch mit der Schweizer Bevölkerung macht. Welche gesellschaftlichen und politischen Gräben er auch hier aufgerissen hat.Was ist seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 im Nahen Osten passiert? Was in der Schweiz? Warum löst dieser Konflikt so viel aus? Wie gehen wir damit um? Und welche Perspektiven gibt es jetzt in Gaza?Gegen Ende dieses Jahres beschäftigte sich «Apropos» nochmals mit den grossen Fragen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Am Montagabend empfingen die Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser live auf der Bühne im Zürcher Kaufleuten Tagesleiterin und Inlandredaktorin Anja Burri und Auslandchef Christof Münger zum Gespräch. Die Aufzeichnung des Livegesprächs hören Sie jetzt als neue Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Hosts: Alexandra Aregger und Philipp LoserProduzent: Noah Fend
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Dec 9, 2025 • 16min
Neue günstige Abnehmspritze: Welche Risiken birgt sie?
Als sie vor gut drei Jahren in der Schweiz auf den Markt kam , löste die Abnehmspritze einen ziemlichen Hype aus. Denn hierzulande leiden über 40 Prozent der Erwachsenen an Übergewicht oder Adipositas. Die Spritze war bislang jedoch ziemlich teuer.Anfang nächstes Jahr soll nun eine günstige Kopie auf den Markt kommen. Das Patent des Herstellerkonzerns von Ozempic in Kanada läuft aus. Und deswegen können deutlich günstigere Nachahmerspritzen produziert werden.Wie billig könnte die Spritze werden? Werden dadurch noch deutlich mehr Leute mit der Spritze Gewicht verlieren? Und welche Risiken birgt diese Entwicklung?Darüber spricht die Wirtschaftsredaktorin Isabel Strassheim in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie schreibt über die Pharma- und die Chemiebranche und regelmässig über die Abnehmspritze.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Sibylle HartmannDer Hype um die Abnehmspritze:Anfang 2026 kommt die günstigere Ozempic-Kopie – und sie kann auch in die Schweiz bestellt werdenNach dem Gewichtsverlust durch die Spritze droht der GesichtsverlustMein Ozempic-Reflex – und was er über unsere Gesellschaft aussagtProminente berichten von Nebenwirkungen wie Haarausfall oder dem berühmten «Ozempic-Gesicht»Spritze gegen Adipositas: «Ich bin weder faul noch undiszipliniert!»
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Dec 8, 2025 • 23min
Der Freispruch im Fall Travis
AKTUELLER HINWEIS: Heute Abend (08. Dezember 2025) zeichnen wir «Apropos» live im Kaufleuten in Zürich auf. Es gibt noch letzte Tickets - und zwar hier: kaufleuten.ch***TW: In dieser Folge geht es unter anderem um sexuelle Gewalt.Letzte Woche stand der Zürcher Party-Influencer «Travis the Creator» in Zürich vor Gericht . Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, vier Frauen vergewaltigt und eine weitere Frau sexuell genötigt zu haben. Von einer sechsten Frau soll er ohne deren Zustimmung intime Videos aufgenommen und verbreitet haben.An der Urteilsverkündung am Freitag sprach das Zürcher Bezirksgericht den Influencer Travis grösstenteils frei . Es sieht die ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen und die sexuelle Nötigung nicht als erwiesen an. Einzig die Verletzung der Privatsphäre ist für das Gericht gegeben.Weil sich die konkreten Fälle zwischen 2017 und 2020 ereigneten, kam am Bezirksgericht das alte Sexualstrafrecht zur Anwendung, das bis im Juli 2024 in Kraft war.Wie ist der Prozess gegen Travis genau abgelaufen? Wie begründet das Gericht den Freispruch? Was bedeutet er für die Klägerinnen? Und warum hat hier gerade das alte Sexualstrafrecht Travis so sehr geholfen?Sascha Britsko und Oliver Zihlmann haben mehrere Jahre ausführlich zu den Machenschaften des Influencers recherchiert . Letzte Woche haben sie auch den Prozess gegen Travis begleitet. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduktion: Jacky Wechsler und Noah FendDie Recherche zu Travis im ausführlichen Dokfilm:«Don’t be shy»: Unser Dokfilm zeigt, wie ein Zürcher Party-Influencer Frauen sexuell ausnutztDie Recherche zu Travis im Podcast «Unter Verdacht»:Folge 1/3: War der Sex einvernehmlich? Zwei Frauen berichten uns von Travis’ perfider MascheFolge 2/3: Unsere Recherche gerät ins Stocken – dann tauchen plötzlich neue Videos aufFolge 3/3: Auf einer Party in Marbella konfrontieren wir Travis mit den VorwürfenDie Berichterstattung zum Gerichtsprozess gegen Travis:«Travis hat seinen Status ausgenutzt», sagt die Staatsanwältin – Verteidigerin: «Die Frauen haben sich nicht gewehrt»Gericht spricht Influencer grösstenteils frei
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Dec 5, 2025 • 25min
WM-Auslosung: die Fifa unter Infantino und Trump
KORREKTUR, 8.12.: In der ursprüngliche Folge war die Rede davon, dass die Spiele auf Kunstrasen stattinden werden. Das stimmt so nicht - die Spiele werden auf Natur- oder Hybridrasen ausgetragen. Wir haben die entsprechende Stelle gelöscht. ***Dass die Vergabe von Fussball-Weltmeisterschaften auch Politik ist, hat zuletzt die WM in Katar im Jahr 2022 deutlich gezeigt. Das ist auch bei der anstehenden WM im nächsten Sommer nicht anders. Sie findet in den USA, Kanada und Mexiko statt – und ist politisch umstritten. Das hat vor allem mit der Beziehung zwischen Fifa-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump zu tun. Heute werden die WM-Gruppen ausgelost. Infantino wird Trump zu diesem Anlass gar einen eigens geschaffenen Friedenspreis überreichen.Die Freundschaft der beiden reicht zurück zur WM-Vergabe 2018. Damals setzte sich das nordamerikanische Trio gegen Marokko durch – in der ersten wirklich demokratischen Abstimmung aller Fifa-Mitgliedsländer. Bereits diese Vergabe war umstritten.War das Rennen damals um die Vergabe bereits vorher entschieden? Wie wird die WM in den USA, Kanada und Mexiko aussehen? Und wer könnten mögliche Gegner der Schweiz in der ersten Gruppenphase sein?Diese und weitere Fragen beantwortet Fussball-Experte Thomas Schifferle, regelmässiger Teilnehmer der Dritten Halbzeit, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzent: Tobias HolzerMehr zur Fussball-WM 2026:Das müssen Sie zur Gruppenauslosung der Fussball-WM 2026 wissen175 Dollar fürs Auto beim Halbfinal: Die Fifa findet auch noch Geld auf dem Parkplatz1 Million US-Dollar für ein WM-Ticket: Eintrittspreise explodierenAuslosung, Tickets, Visum: Auch für Fans wird die WM zum Mammut-Turnier
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Dec 4, 2025 • 25min
Der Korruptionsskandal in der Ukraine
Der Podcast «Apropos» wird am 8. Dezember live im Kaufleuten in Zürich aufgenommen. Die Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser sprechen mit Inlandredaktorin Anja Burri und Auslandchef Christof Münger über die Folgen des Nahost-Konflikts in der Schweiz. Tickets sind hier erhältlich.***Die Ukraine befindet sich mitten in Verhandlungen über einen möglichen Friedensplan des US-Präsidenten Donald Trump. Währenddessen tobt der Krieg im Land weiter. In dieser heiklen Phase erschüttert nun ein neuer Korruptionsskandal die ukrainische Politik.Der bisher zweitmächtigste Politiker im Land, Staschef Andriy Jermak, musste gehen. Dies, weil er gemäss dem ukrainischen Antikorruptionsbüro (Nabu) in den Minditsch-Korruptionsskandal verwickelt sein soll, zu dem derzeit ermittelt wird. Jermak ist der aktuell prominenteste verwickelte Politiker – aber nicht der einzige. Bereits früher gab es Berichte über Korruptionsskandale in Selenskyjs Regierung.Worum geht es genau? Wer ist alles involviert? Welche Folgen hat das für den ukrainischen Präsidenten Selenskyi? Und was bedeutet das für die laufenden Verhandlungen um einen möglichen Frieden in der Ukraine?Ukraine-Expertin Clara Lipkowski aus dem Ressort International ordnet die aktuellen Ereignisse in Kyjiw ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Alexandra AreggerProduzent: Tobias HolzerMehr dazu:Abhörprotokolle zeigen das Ausmass des Ukraine-KorruptionsfallsKorruptionsskandal in der Ukraine: Selenskyjs engster Vertrauter verliert sein Amt
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Dec 3, 2025 • 20min
2000 CHF pro Monat: Neuer Anlauf für ein einheitliches Grundeinkommen
Die Idee steht schon länger im Raum: Sollen Menschen in der Schweiz ein garantiertes Grundeinkommen erhalten? Und wie hoch müsste dieses Grundeinkommen sein?Zu diesen Überlegungen hat es bereits eine eidgenössische Volksinitiative gegeben. Sie blieb chancenlos. Ebenso diverse lokale Projekte.Nun lancieren die Mathematikerin Marina Meister und der Betriebsökonom Daniel Straub einen neuen Versuch. Das Modell «Lebensvorsorge Schweiz» würde zahlreiche Sozialkassen durch ein einheitliches Grundeinkommen ersetzen. Erwachsene erhielten 2000 Franken, Kinder 700 Franken, finanziert durch Lohnbeiträge und bestehende Sozialgelder. Den Sozialstaat, wie wir ihn heute kennen, würde es dann nicht mehr geben.Was ist dieses Mal anders? Hat ihr Modell eine Chance? Oder ist dieser Ansatz zu radikal?Antworten darauf hat Bundeshausredaktor Markus Brotschi in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerHier den Text von Markus Brotschi lesen Grundeinkommen hat einen schweren Stand:«Man könnte die AHV komplett abschaffen»Das Grundeinkommen hält nicht, was es versprichtZürich verwirft das Grundeinkommen-Experiment
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Dec 2, 2025 • 21min
Schüsse, Explosionen, jeden Tag: Ein Leben am Waffenplatz
Silvana Schreier, Bundeshausredaktorin, hat die Lebensrealität der Anwohner in Walenstadt untersucht, die unter dem ständigen Schuss- und Explosionslärm des Militärs leiden. Sie spricht mit Roger Zogg, der täglich die lauten Aktivitäten dokumentiert und die gesundheitlichen Folgen wie Tinnitus und Schlafstörungen beschreibt. Die Diskussion dreht sich um gescheiterte Sanierungsversprechen des Bundes und die veränderten Übungsformen, die den Lärm verstärken. Zudem beleuchtet Schreier die unterschiedlichen Meinungen in der Bevölkerung und die ungewisse Zukunft des Waffenplatzes.

Dec 1, 2025 • 21min
Abstimmungen: Warum beide Initiativen deutlich gescheitert sind
Larissa Rhyn, Bundeshausredaktorin bei Tamedia und Expertin für nationale Politik, analysiert die jüngsten Abstimmungsergebnisse. Sie erklärt, warum die Initiativen der Jungsozialisten zur Erbschaftssteuer und der «Service Citoyen» so deutlich abgelehnt wurden. Besonders die Dynamik zwischen Geschlechtern und politischen Parteien spielt eine große Rolle. Rhyn beleuchtet auch die Konsequenzen dieser Abstimmungen für zukünftige politische Debatten und diskutiert die geringe Aussicht auf künftige Erbschaftssteuerinitiativen.

Nov 28, 2025 • 18min
Elvis, Beatles, Madonna: Gibt es heute noch echte Weltstars?
Marco Maurer, Redaktor beim Tages-Anzeiger und Autor eines Essays, geht der Frage nach, ob es heute noch globale Superstars wie früher gibt. Er beschreibt die eindrucksvolle Wirkung von Michael Jacksons Auftritt und diskutiert, wie soziale Medien das Musikhören fragmentiert haben. Während Taylor Swift als Ausnahmeerscheinung gilt, fehlt es an der einstigen Reichweite klassischer Stars. Maurer bedauert die Entwicklung kaum, sieht aber den Wert gemeinsamer Ikonen für die Gesellschaft und spekuliert über zukünftige kollektive Momente.


