

bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Dr. Daniel Stelter
bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter. Der Ökonom und Strategieberater bringt Wirtschaft und Finanzen auf den Punkt. Unverblümt und unabhängig gibt Stelter pointierte Antworten auf die Wirtschaftsfragen unserer Zeit. Featured by Handelsblatt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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May 25, 2025 • 1h 14min
Zuerst Start-Up, dann neue Industrie
Helmut Schönenberger, Gründer und CEO von UnternehmerTUM, diskutiert die Herausforderungen und Chancen für Start-ups in Deutschland. Er betont die Notwendigkeit, die Unternehmenslandschaft zu modernisieren und zu verjüngen, um innovative Industrien zu schaffen. Die Rolle der Hochschulen und der Zugang zu Kapital sind entscheidend für den unternehmerischen Erfolg. Zudem werden Strategien zur Stärkung des Halbleitermarktes erörtert, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

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May 18, 2025 • 1h 8min
Die Alten plündern die Zukunft
Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge, kritisiert die vernachlässigte Infrastruktur und Bildung. Er spricht über die politischen Versäumnisse, die zukünftige Generationen belasten, und warnt vor den drastischen Folgen der aktuellen Rentenpolitik. Die unzureichenden Reformansätze und die Ungerechtigkeit bei Beamtenpensionen stehen ebenfalls im Fokus. Als Dystopie wird die wirtschaftliche Lage Deutschlands bis 2040 skizziert, wobei die Abwanderung von Fachkräften und die Altersvorsorge junger Menschen besondere Herausforderungen darstellen.

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May 11, 2025 • 1h 24min
Eine letzte Chance
Alexander Markowetz, Professor für Informatik an der Philipps-Universität Marburg, diskutiert die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung unter der neuen Bundesregierung. Er thematisiert die Bedeutung eines gut strukturierten Digitalministeriums und die Notwendigkeit von Interoperabilität für den Erfolg digitaler Transformationsprojekte. Historische Erfolge wie der GSM-Standard werden als Hoffnungsschimmer für Europas digitale Zukunft angeführt. Zudem wird die kritische Rolle von klaren rechtlichen Rahmenbedingungen und der Integration sämtlicher Ministerien in den Digitalisierungsprozess beleuchtet.

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May 4, 2025 • 1h 6min
Bleibt nur die Kettensäge
Dr. Sarah Necker, Professorin für Volkswirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität, beleuchtet in ihrem Gespräch die drängenden Probleme der Bürokratie in Deutschland. Sie erklärt, wie übermäßige Regulierung das Wirtschaftswachstum hemmt und eine potenzielle BIP-Steigerung von 2.449 Euro pro Kopf verpasst wurde. Außerdem diskutiert sie die Herausforderungen politischer Reformen, die oftmals negative kurzfristige Folgen haben. Die Rolle von Digitalisierung und ökonomischer Bildung für einen erfolgreichen Bürokratieabbau wird ebenfalls thematisiert.

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Apr 27, 2025 • 1h 42min
Atomkraft-Mythen
bto#292 – Die Debatte um Kernenergie in Deutschland ist wieder aufgeflammt. Bevor Sie also diesen Podcast hören, eine Warnung: Er könnte Ihnen nicht gefallen. Als Daniel Stelter im Januar in seiner Handelsblatt-Kolumne über Kernkraft schrieb, erreichte die Redaktion unter anderem dieses Feedback: „Ich bitte Sie davon Abstand zu nehmen, sich für rechtsideologische Themen wie Atomkraft instrumentalisieren zu lassen. Mit Ihrem sogenannten Gastbeitrag befinden Sie sich am äußerst rechten Rand.“ Andere Leserbriefschreiber mahnten, solche Beiträge könnten „Zweifel am eingeschlagenen Weg wecken“ und wären deshalb „schädlich“. Die Leserreaktionen stehen symptomatisch für die Diskussion zur Klima- und Energiepolitik im Lande. Denn es geht dabei gar nicht um politisch rechts oder politisch links, sondern um teuer oder günstig, um verfügbar oder knapp – kurz gesagt, um die Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung. Nun, wo die neue Koalition das Thema wohl endgültig beerdigt, eine letzte Episode zum Thema: Was ist dran an den vielen Vorbehalten gegen Kernenergie? Daniel Stelter geht der Frage nach, warum die Politik trotz hoher Strompreise und zunehmender Vorbehalte hinsichtlich der Versorgungssicherheit an der Abschaltung der Atomkraftwerke festhält. Dabei zeigt sich: Technisch wäre ein Wiedereinstieg machbar, wirtschaftlich wäre er sinnvoll und klimapolitisch hilfreich. Doch politische Blockaden und ideologische Vorbehalte verhindern eine sachliche Diskussion.Im Gespräch mit der früheren Atomkraftgegnerin Dr. Anna Veronika Wendland, Historikerin und Kernkraft-Expertin am Herder-Institut in Marburg, wird deutlich, wie realistisch eine Rückkehr zur Kernkraft sein könnte – und warum der Atomausstieg Deutschland teuer zu stehen kommt.HörerserviceDie Atomkraft-Umfrage finden Sie hier: https://is.gd/KNU5c9 Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30% Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Apr 20, 2025 • 1h 46min
Vor revolutionären Zeiten
bto#291 – Hohe Schulden, ungleiche Vermögensverteilung und die Schwierigkeit, einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessensgruppen zu erzielen, prägten die Zeit vor der Französischen Revolution (1789 – 1799). Während es Großbritannien damals gelang, die hohe Staatsverschuldung ohne Revolution und Staatspleite zu bewältigen, kam es in Frankreich zu Umsturz und Bankrott. Auch heute stehen viele Staaten vor ähnlichen Herausforderungen und es ist nicht klar, ob die Verschuldung in einem geordneten Verfahren gesenkt werden kann. Welche Lehren sind aus der Vergangenheit zu ziehen? Der Historiker Dr. Michael Sonenscher, Professor am King’s College in Cambridge und Autor des Buches Before the Deluge: Public Debt, Inequality and the Intellectual Origins of the French Revolution (dt.: Vor der Sintflut: Staatsverschuldung, Ungleichheit und die intellektuellen Ursprünge der Französischen Revolution) beleuchtet im Gespräch mit Daniel Stelter die Parallelen von Geschichte und Gegenwart. HörerserviceDen Global Debt Report der OECD finden Sie hier: https://is.gd/oEpSkx Den Text von David Hume finden Sie hier: https://is.gd/cHE9a6 Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30% Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Apr 13, 2025 • 1h 32min
Machtspiel Geoökonomie
Dr. Jesse Schreger, Professor an der Columbia Business School, beleuchtet die Geoökonomie als Schlüsselstrategien, um wirtschaftliche Macht politisch zu nutzen. Er diskutiert die komplexen Beziehungen zwischen Handelszöllen und internationalen Märkten sowie die Rolle der US-Notenbank. Schreger analysiert, wie geoökonomische Machtspiele Abläufe zwischen den USA und China beeinflussen und welche Auswirkungen diese auf internationale Allianzen haben. Auch die Herausforderungen durch wirtschaftliche Sanktionen und Handelskonflikte werden thematisiert, während anekdotische historische Beispiele zur Veranschaulichung dienen.

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Apr 6, 2025 • 1h 22min
Schranken öffnen statt Gegenzölle
Gabriel Felbermayr, Volkswirtschaftler und Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO, diskutiert wichtige Aspekte des internationalen Handels. Er beleuchtet die strategischen Handelsentscheidungen von Donald Trump und deren globale Auswirkungen. Felbermayr plädiert für eine proaktive EU-Strategie statt Repressalien, um Chancen im Handelskonflikt zu nutzen. Die Gespräche reichen von der Stärke des US-Dollars über geopolitische Herausforderungen bis hin zu den Notwendigkeiten einer neuen Industriestrategie in Europa.

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Mar 30, 2025 • 1h 26min
Es fehlt Kompetenz, nicht Geld!
Dr. Klaus Radermacher, Verkehrs- und Mobilitätsexperte, beleuchtet die ernsthaften Missstände der Deutschen Bahn und der deutschen Infrastruktur. Er argumentiert, dass nicht finanzielle Mittel, sondern mangelnde Kompetenz die wahre Ursache für die Probleme sind. Die Probleme beim Projekt Stuttgart 21 sowie die enorme Ineffizienz der Deutschen Bahn werden kritisch diskutiert. Außerdem wird die Notwendigkeit betont, öffentliche Investitionen zu reformieren und die Preisgestaltung im Bahnsektor transparenter zu gestalten, um nachhaltige Mobilität zu fördern.

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Mar 23, 2025 • 1h 7min
Klimaneutrales Wunderland
Prof. Dr. Manuel Frondel, Leiter des Kompetenzbereichs ‚Umwelt und Ressourcen‘ am RWI, beleuchtet die Herausforderungen der deutschen Klimaneutralität bis 2045. Er kritisiert die hohen Kosten in Milliardenhöhe, die durch den vorgezogenen Zeitrahmen entstehen könnten, ohne signifikanten Nutzen für das Klima. Frondel diskutiert potenzielle Nachteile für die deutsche Industrie und betont die Wichtigkeit internationaler Kooperationen im Klimaschutz. Zudem wird erörtert, wie nationaler Ansatz möglicherweise weniger effektiv ist als Unterstützung für Projekte in Entwicklungsländern.


