bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Dr. Daniel Stelter
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Jun 9, 2024 • 1h 15min

Von Wirtschaft kaum Ahnung

Diskussion über geringen Wechsel von Wirtschaftsvertretern in die Politik, Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse, Qualifikationen von Politikern und Vertrauensverlust der Bürger, Einfluss von Wirtschaftsexpertise auf politische Landschaft, Herausforderungen des Wechsels vom Vorstand in die Politik, Reformmöglichkeiten in etablierten Parteien, internationales Benchmarking und Ausblick auf Bundestagswahl, Notwendigkeit von Reformen in politischer Landschaft
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Jun 2, 2024 • 1h 14min

Sozialstaat hilft nicht gegen rechts

Dr. Knut Bergmann, Politikwissenschaftler am Institut der deutschen Wirtschaft, beleuchtet in diesem Gespräch den Einfluss des Sozialstaats auf die Wählerschaft der AfD. Er diskutiert die Zusammenhänge zwischen Staatsausgaben, extremistischen Wahlergebnissen und der Skepsis gegenüber staatlichen Transfers, insbesondere beim Bürgergeld. Bergmann bringt historische Beispiele ein, um die Gefahren der Austeritätspolitik zu verdeutlichen, und analysiert die komplexe Wählerschaft der AfD sowie deren Bedürfnisse und Ängste im aktuellen politischen Klima.
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May 26, 2024 • 1h 5min

Tod durch Bürokratie

Der Podcast thematisiert die negativen Auswirkungen der Bürokratie, insbesondere der MDR, auf die medizinische Industrie. Diskussion über die Herausforderungen der Deindustrialisierung in Deutschland und den Zusammenhang mit Arbeitsplatzverlusten. Einblicke in die Probleme bei Bauvorhaben und Medizinprodukten sowie die steigenden Regulierungskosten für Medizinproduktehersteller. Diskussion über die Unterschiede in Arzneimittelzulassungen in den USA und Europa und die Auswirkungen auf Unternehmen und Innovationen in der Medizintechnikbranche.
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May 19, 2024 • 1h 11min

Eine Frage der Intelligenz

Dr. Heiner Rindermann, Professor für Pädagogische und Entwicklungspsychologie an der TU Chemnitz und PISA-Experte, spricht über die Herausforderungen im deutschen Bildungssystem. Er betont, dass der Bildungserfolg nicht nur von sozioökonomischen Faktoren, sondern auch von genetischen Eigenschaften abhängt. Eine Studie zeigt, dass die Leistungen von Adoptivkindern stärker mit ihren biologischen Eltern korrelieren. Zudem werden Handlungsfelder zur Verbesserung der Chancengleichheit und die Rolle der Bildungs- und Migrationspolitik beleuchtet.
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May 12, 2024 • 1h 31min

Falsche Medizin

In der 242. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ geht es um die immer drängender vorgetragenen Forderungen nach höherer Verschuldung in Deutschland und der Europäischen Union. Demnach sollten wir uns ein Vorbild an den USA nehmen, deren massive Verschuldungspolitik zu höherem Wachstum und der Erschließung neuer Industrien führen würde, meinen mehr und mehr Politiker und Ökonomen.Doch die Wahrheit ist eine andere: Die Wirkung von Schulden ist längst nicht so positiv wie erwartet. Die Hoffnung, höheres Wirtschaftswachstum würde helfen, die Schulden wieder zurückzuzahlen, ist empirisch nicht gedeckt. Die beabsichtigte Verwendung der neuen Schulden hierzulande und in Europa ist nicht dazu geeignet, Wachstumspotenzial zu heben: Weder Klima-Investitionen noch höhere Verteidigungsausgaben werden dazu führen, dass Europa und Deutschland den anhaltenden Rückgang der Produktivitätszuwächse überwinden. Abgesehen davon, fließt der überwiegende Teil der Staatsausgaben und damit auch des geliehenen Geldes in den (Sozial-)Konsum. Die Folge davon wird eine immer größere Schuldenlast sein, was wiederum das Wachstum belastet.Doch wie könnte ein Ausweg angesichts der bereits hohen Schulden aussehen? Darüber spricht Daniel Stelter mit Dr. Jörg König, Ökonom bei der Stiftung Marktwirtschaft.HörerserviceDie zitierte Studie des Kiel Institut für Weltwirtschaft anlässlich der Münchner SicherheitskonferenzGuns vs Butter in the 21st Century können Sie hier herunterladen.Die Studie der grünen Heinrich-Böll-Stiftung finden Sie hier. Die zitierte Studie des ZEW zu den intransparenten EU-Schulden finden Sie hier. Die Studie zur Lösung der europäischen Schuldenprobleme finden Sie hier. Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious –  featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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May 5, 2024 • 1h 2min

Standortvorteile schaffen Standortpatriotismus

Die Diskussion über Standortpatriotismus beleuchtet die Notwendigkeit, in Deutschland mehr zu investieren und herauszufinden, warum Unternehmen patriotischer sein sollten. Die Abwanderung hochqualifizierter Deutscher in Länder wie die USA und die Schweiz wird alarmierend thematisiert. Der Fokus liegt auf Reformen zur Verbesserung der Standortbedingungen wie Zuwanderungspolitik und Steuerreduzierung. Zudem werden die Herausforderungen und Perspektiven der Investitionsmigration sowie die Attraktivität Deutschlands für wohlhabende Einwanderer behandelt.
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Apr 28, 2024 • 1h 36min

Unter dem Pantoffel des Finanzministers

In der 240. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ stellen wir uns einer unerfreulichen, aber unumstößlichen Wahrheit. Während eine hohe Verschuldung des Privatsektors deflationär wirkt, fördert eine hohe Verschuldung des Staates die Inflation. Nur auf diesem Wege ist es möglich, die Schuldenlast relativ zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu senken. Betrachtet man die Schuldenstände der Staaten, dann wundert man sich nicht mehr über die lauten Ankündigungen, möglichst rasch die Zinsen zu senken – trotz noch nicht überwundener Inflation.  Das Fachwort dafür ist die sogenannte „Fiscal Dominance“, die Herrschaft des Finanzministeriums über die Notenbank. Diese sollte jedoch eigentlich unabhängig und vor allem der Preisstabilität verpflichtet sein. Die Realität ist allerdings eine andere, auch weil es alternativlos ist – wie Angela Merkel es bezeichnet hätte – denn längst finanzieren die Notenbanken die Staaten. Und das ist ganz klar nicht ihr Job. Im Gespräch dazu: der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Guillaume Plantin, Professor für Economics und Fakultätsdekan an der französischen Universität Sciences Po.Hörerservice:Die zitierte Studie von Professor Schularick und Kollegen finden Sie hier. Den zitierten Artikel von Professor Plantin und Kollegen finden Sie hier. Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious –  featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Apr 21, 2024 • 1h 52min

Indien: Chance für Deutschland

Indien schreitet rasant zur drittgrößten Volkswirtschaft voran und hat Armut erheblich reduziert. Das Land bietet eine große Chance für deutsche Unternehmen, sei es als Produktionsstandort oder Absatzmarkt. Dennoch gibt es Herausforderungen wie soziale Ungleichheiten und bildungspolitische Defizite. Der demografische Vorteil könnte helfen, die Industrialisierung voranzutreiben. Zudem wird betont, wie wichtig kulturelles Verständnis für den Erfolg im indischen Markt ist. Der Dialog über Energiepolitik und geopolitische Beziehungen stehen ebenfalls im Fokus.
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Apr 14, 2024 • 1h 33min

Politbürokratie verhindert Klimaschutz

In der 238. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ schauen wir uns die Wirksamkeit der Klimapolitik an. Immobilien sollen – nach den Vorstellungen der EU und der Bundesregierung – in den kommenden Jahren umfassend saniert werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Maßstab ist dabei die Einstufung in Energieeffizienzklassen. Je schlechter ein Gebäude eingestuft wird, desto früher soll eine Sanierung erfolgen. Klingt erstmal logisch. Das Problem dabei ist: Zahlreiche Studien zeigen, dass der tatsächliche Energieverbrauch erheblich von den theoretischen Werten abweicht und gerade bei den vermeintlich schlechten Gebäuden deutlich geringer ist. Eine (erzwungene) Sanierung würde dem Klima also wenig bringen. Das ist nur ein Beispiel für den falschen Ansatz in der Klimapolitik. Statt auf Preissignale zu setzen, werden verbindliche Vorgaben gemacht, egal ob diese etwas bewirken oder nicht.Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert der Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher, wie grundlegend und gesamthaft ineffizient und ineffektiv unsere Klimapolitik ist. Radermacher ist Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung in Ulm.HörerserviceHier finden Sie die Studie der UCL zum Thema tatsächlicher Energieverbrauch.Die Berichte über die Studie von CarbonLaces finden Sie hier und hier. Hier finden Sie die Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln zu den Kosten der Energiewende.Hier finden Sie den Abschlussreport von Prof. Radermacher und weiteren Autoren für ein weltweites, klimaneutrales und wohlstandschaffendes Energiesystem.  Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious –  featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Apr 7, 2024 • 1h 57min

Viel weniger Ungleichheit als gedacht

Vincent Geloso, Wirtschaftshistoriker und Professor an der George Mason University, beleuchtet die Mythen über Armut und Ungleichheit. Er argumentiert, dass die tatsächliche Armut in Deutschland und weltweit rückläufig ist, obwohl viele glauben, das Gegenteil sei der Fall. Geloso kritisiert die einseitige Dateninterpretation von Ökonomen wie Thomas Piketty, die politische Ziele verfolgen. Zudem wird die Rolle von Bildung, Migration und politischen Maßnahmen in der Diskussion über Einkommensverteilung und Lebensstandards thematisiert.

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