

Alles klar, Amerika?
Tamedia
Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.
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Nov 9, 2022 • 35min
Midterms-Special: Biden vs. Trump, ein Unentschieden
Viele Rennen bei den US-Zwischenwahlen waren umkämpft, oder sie sind es immer noch. Amerika hat einen neuen Kongress gewählt, auch zahlreiche Gouverneursposten wurden neu besetzt. Es wird noch gezählt, doch es sieht danach aus, dass die Demokraten zwar das Repräsentantenhaus verlieren. Dafür sind ihre Chancen intakt, dass sie den Senat halten können. Trump und seine Trumpisten waren weniger erfolgreich, als von den einen erhofft und von anderen befürchtet. Wie verlief die Wahl, insbesondere in den umkämpften Swing-States, die einmal die Republikaner bevorzugen und einmal die Demokraten? Was heisst das für die Regierung Biden? Und was macht jetzt Donald Trump?Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, mit Isabelle Jacobi, Chefredaktorin beim «Bund». Sie ist derzeit in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin und hat das dortige Senatsrennen verfolgt. Aus Atlanta, Georgia, zugeschaltet ist USA-Korrespondent Fabian Fellmann, wo die Entscheidung zum Senat fallen dürfte. Und ebenfalls mit dabei ist Martin Kilian aus Charlottesville, Virginia. Er berichtet über den Ausgang der Wahlen im Süden und Südwesten der Vereinigten Staaten.Alles zu den Midterms im News-Ticker: https://www.tagesanzeiger.ch/us-wahlen-midterms-kongress-1-951375141556
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Nov 2, 2022 • 20min
Droht den Demokraten das grosse Desaster?
In einer Woche wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner einen neuen Kongress und mehrere Gouverneure. Für die nationale Politik besonders wichtig sind die Wahlen für das Repräsentantenhaus und den Senat in Washington. In den Umfragen haben die Republikaner zuletzt stark zugelegt. Demnach holen sie das Repräsentantenhaus, und im Senat wird es äusserst knapp.Deshalb schickte Präsident Joe Biden seinen ehemaligen Chef Barack Obama in den Wahlkampf. Der Ex-Präsident tourt mit seinem «Yes, We Can» durch jene Staaten, wo das Senatsrennen besonders eng ist. Er trat innert weniger Tage in Nevada, Pennsylvania, Georgia und Wisconsin auf. Während Bidens Zustimmungswerte weit unter 50 Prozent liegen, fliegen Obama die Sympathien immer noch zu, zumindest unter den demokratischen Wählerinnen und Wählern.Gleichzeitig hat man den Eindruck, es komme bei diesen Zwischenwahlen zu einem Duell zwischen US-Präsident Biden und seinem abgewählten Vorgänger Donald Trump. Dabei stehen die beiden gar nicht auf irgendeinem Wahlzettel.Warum ist das so? Weshalb sind diese Zwischenwahlen eigentlich so wichtig? Ist die Sache tatsächlich schon gelaufen, wie gewisse Umfragen vorhersagen? Und wird Trump nach den Wahlen seine Kandidatur für die Präsidentschaft bekannt geben?Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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Oct 19, 2022 • 23min
Trump muss vor den Kongress: Eine «October Suprise»
Wenn in den USA Wahlen anstehen - seien es Präsidentschaftswahlen oder Kongresswahlen - gibt es im Oktober davor kleinere oder grössere Überraschungen - die «October Suprises». Die Parteien setzen dann beispielsweise mit gezielter Information zu einem Schlag gegen die Gegner an. Gerade jetzt ist es Zeit für die «October Suprises». Welche das sind und wem sie nützen oder schaden, erklären Isabelle Jacobi und Fabian Fellmann.Mehr zum ThemaTrump muss vor den Ausschuss (ABO)Lesen Sie den «Tages-Anzeiger» und alle anderen Tamedia-Titel 30 Tage lang kostenlos im Probeabo, jederzeit kündbar. (www.tagiabo.ch)
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Oct 5, 2022 • 26min
Wie reagieren die USA auf Putins Atomdrohungen?
Die Drohung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Nuklearwaffen ist ein grosses Thema in den europäischen Medien. In Europa fühlt man sich direkt bedroht. In den USA ist das bereits etwas weniger der Fall – zumindest der Medienberichterstattung nach zu beurteilen. Wie das Weisse Haus auf die Drohungen aus dem Kreml reagiert hat, wie ernst sie sie nimmt und auf welche Szenarien sich Washington vorbereitet, diskutieren «Bund»-Chefredaktorin Isabelle Jacobi und Tamedia-USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der jüngsten Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».Die nahenden Zwischenwahlen könnten das Machtgefüge in Washington verändern. Möglicherweise werden sich danach auch Risse in der inneramerikanischen Allianz zur Unterstützung der Ukraine öffnen – zumindest allmählich. Vorerst aber steigt die Spannung vor den Zwischenwahlen vom 8. November. Nachdem die Demokraten erstarkt aus der Sommerpause zurückkamen und schon eine Morgendämmerung sahen, holen die Republikaner in den Umfragen nun wieder da und dort auf.Von einer Reise zur Trump-Gefolgschaft im hügeligen Pennsylvania berichtet Fabian Fellmann. Dort wird wo einer der knappsten Wahlgänge des Landes stattfinden, der über die Mehrheitsverhältnisse in der fernen Hauptstadt mitentscheidet. Isabelle Jacobi erzählt von einem raren Einblick ins Politgetriebe, den sie eben bei einem Aufenthalt in den USA erhalten hat: Sie war dabei, als ein Senatskandidaten der Demokraten in der Hauptstadt bei einem Anlass um Spendengelder für seine Kampagne im Heimatstaat warb. Mandela Barnes will in Wisconsin den amtierenden Senator Ron Johnson, einen Republikaner, aus dem Amt hieven. Auch dieser Wahlkampf gehört zu den meistbeachteten des Landes.
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Sep 21, 2022 • 22min
Biden reagiert auf Putin und auf viele andere Krisen
Joe Biden musste reagieren. Wladimir Putin hatte nur Stunden zuvor eine Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte angekündigt. 300’000 Reservisten sollen eingezogen werden. Der US-Präsident hat Putin und Russland deshalb einmal mehr für den «ungerechten Krieg» gegen die Ukraine verurteilt. Diesmal vor der Weltgemeinschaft, der jährlichen UNO-Vollversammlung. (Lesen Sie hier unseren Kommentar zu Putins Teilmobilisierung.)Der US-Präsident nutzte die Rede, um die anderen Staats- und Regierungschefs der Welt aufzufordern, Russland für den Versuch zur Rechenschaft zu ziehen, «das Recht der Ukraine, als Staat zu existieren, auszulöschen». Biden forderte auch eine Erweiterung des UNO-Sicherheitsrats. Des Weitern kündigte er neue US-Hilfe an, um dem Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise entgegenzuwirken, ebenfalls eine Folge des Kriegs in der Ukraine.Die Rede des US-Präsidenten vor der UNO war traditionsgemäss ein aussenpolitischer Rundumschlag, diesmal von der Ukraine über die Krise in der Strasse von Taiwan bis zum iranischen Atomprogramm und dem Klimawandel. Bereits vor seinem Auftritt am UNO-Hauptsitz in New York hatte Biden zuletzt aussenpolitische Akzente gesetzt. Was ist seine Strategie? Wird seine Aussenpolitik in den USA unterstützt? Und welche Themen spielen bei den anstehenden Kongresswahlen eine Rolle?Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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Sep 7, 2022 • 21min
Zwischenwahlen: Ist Trump den Republikanern wirklich eine Hilfe?
Normalerweise gelten die amerikanischen Zwischenwahlen als eher langweilig, meistens ist die Wahlbeteiligung deutlich tiefer als im Jahr der Präsidentschaftswahlen. Doch dieses Mal mischen Trump und Biden kräftig im Wahlkampf mit und greifen sich gegenseitig kräftig an.Zeichnet sich zwei Monate vor den Zwischenwahlen eine historische Ausnahmewahl ab? Helfen Donald Trump und Joe Biden ihren Parteien, wenn sie sich in den Wahlkampf einmischen? Und wie sehr ist den Prognosen überhaupt zu trauen? Darüber diskutieren USA-Kennerin Isabelle Jacobi, Chefredaktorin des «Bund», und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent von Tamedia, in der jüngsten Ausgabe des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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Aug 24, 2022 • 20min
Das Problem mit Trumps Kandidaten
Mitch McConnell ist ein Urgestein der Republikaner und der Minderheitsführer im Senat. Nun aber ist Mitch McConnell beunruhigt. Denn bis vor kurzem galt als sicher, dass er bald Mehrheitsführer wird. Zweieinhalb Monate vor den Kongresswahlen sieht es aber nicht mehr so gut aus für die Republikaner. Und das vor allem im Senat, wo Mitch McConnell seit 1985 sitzt.Vieldeutig hat McConnell darauf hingewiesen, dass in der Senatswahl die Qualität der Kandidaten entscheidend sei. Offenbar ist er von mehreren Bewerbern nicht sonderlich überzeugt, notabene jenen, die von Donald Trump unterstützt werden.Ausserdem tauchen im Wahlkampf plötzlich Themen auf, mit denen man nicht gerechnet hat, zum Beispiel die hohe Zahl an Verkehrstoten. Die USA gehören zu den wenigen Ländern, in denen die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle steigt. 2022 starben im Durchschnitt jeden Tag mehr als 115 Amerikaner im Strassenverkehr.Verkehrsminister Pete Buttigieg spricht von einer «nationalen Krise der Todesfälle und schweren Verletzungen auf unseren Strassen». Am stärksten betroffen sind Amerikaner mit niedrigem Einkommen und Afroamerikaner.Vergeigen die Republikaner gerade ihren sicher geglaubten Sieg? Weshalb ist das so? Welchen Einfluss haben die Verkehrstoten auf die Kongresswahlen? Und was hat all das mit dem Kultbuch «On the Road» von Jack Kerouac zu tun?Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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Aug 10, 2022 • 26min
«Razzia des Jahrhunderts» gegen Donald Trump
Die FBI-Durchsuchung in Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago schlägt hohe Wellen in den USA. Bereits ist die Rede von der «Raid of the Century», der «Razzia des Jahrhunderts». Die Vereinigten Staaten sind seit Jahren politisch gespalten. Nun aber werden die Gräben nochmals tiefer, die Polarisierung des Landes könnte gar in Gewalt umschlagen. Die Republikaner gehen so weit, die gesamte US-Justiz als verlängerten Arm der Demokraten zu verunglimpfen. Eric Trump, Sohn des Ex-Präsidenten, sagte auf dessen Haussender Fox News, dass die Bundespolizei FBI und das Justizministerium im Dienste der Demokraten und Joe Bidens stünden. Damit wollten sie verhindern, dass sein Vater 2024 erneut fürs Präsidentenamt kandidieren kann.Beim FBI-Einsatz in Palm Beach, Florida, ging es um geheime Dokumente, die Trump angeblich mit nach Hause nahm, als er das Weisse Haus räumen musste. Das wäre eine Straftat. Unklar aber ist, ob das FBI tatsächlich Material sichergestellt hat, das den Ex-Präsidenten belastet. Falls nicht, hätte die Behörde ein Problem.Deshalb stellt sich die Frage, was Trump zu befürchten hat. Und was sind die politischen Folgen für die Zwischenwahlen im November? Vor allem: Können nun die Republikaner angesichts der ganzen Aufregung ihre Wählerinnen und Wähler in Scharen mobilisieren? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International von Tamedia, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?»
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Jul 20, 2022 • 27min
Der Blick hinter die «American Horror Story»
Noch vor wenigen Wochen jagten Isabelle Jacobi und Fabian Fellmann als Konkurrenten hinter Interviewpartnern her. Nun ist die frühere USA-Korrespondentin von Radio SRF nach Bern zurückgekehrt, wo sie als Chefredaktorin die Zeitung «Bund» leitet. Ihrer Leidenschaft, der US-Politik, frönt sie aber weiterhin, unter anderem als Gastgeberin im Tamedia-Podcast «Alles klar, Amerika?».In ihrer ersten Ausgabe analysiert sie im Gespräch mit Fabian Fellmann die Anhörungen zum Sturm auf das Capitol, die am Donnerstag ihren vorläufigen Höhepunkt finden werden. Der Amerika-Korrespondent von Tamedia hat die bisherigen Befragungen live verfolgt und in einem ausführlichen Artikel als «American Horror Story» beschrieben. Im Podcast erklärt er, warum dieser Titel keine Übertreibung ist – und Isabelle Jacobi erzählt, wie sie selbst den traumatischen Tag mitten in der Hauptstadt erlebt hat. Gemeinsam schauen die beiden nach vorne und diskutieren, ob die Anhörungen mehr sind als eine Aufarbeitung für die Geschichtsbücher.Zur Lage in der Ukraine und den Waffenlieferungen der USA befragen Jacobi und Fellmann den früheren US-General Mike Repass, den sie bereits im März als Konkurrenten interviewt hatten. Der 64-Jährige bildete bis zum Krieg im Auftrag des Verteidigungsbündnisses Nato in der Ukraine Spezialeinheiten aus. Laut Repass reichen die bereits geschickten Kanonen und Raketenwerfer bei weitem nicht aus, damit die Ukraine die militärische Überlegenheit Russlands kompensieren kann. Erst in fünf bis zehn Jahren dürfte die ukrainische Armee laut Repass soweit sein, dass sie die russische Armee zurückdrängen könnte. «Die Ukraine braucht aber nicht Dutzende Artilleriegeschütze wie bisher, sondern Hunderte», sagt Repass, früherer Oberbefehlshaber der Nato-Spezialeinheiten in Europa.Den Preis für diese Aufrüstung zahlen die Ukrainerinnen und Ukrainer, zunehmend auch die Bevölkerung in Europa und den USA – und auch die Ärmsten dieser Welt, die unter den steigenden Nahrungs- und Energiepreisen leiden und zunehmend von Hungerkrisen bedroht werden.Redaktioneller Hinweis: Die erste Fassung dieses Podcasts enthielt eine Passage über die berufliche Tätigkeit von Michael Repass, die missverständlich war, sowie eine falsch übersetzte Interview-Aussage. Wir haben den Podcast entsprechend korrigiert und bitten um Entschuldigung.Timecodes:0:00 Intro3:30 Rückblick auf die Hearings15:44 Interview Michael Repass22:40 Einordnung zu den Waffenlieferungen aus den USAMehr zum Thema:Das Interview mit Michael Repass lesen Sie in den nächsten Tagen auf den Webseiten und Apps von «Der Bund», «Tages-Anzeiger», «Basler Zeitung» und bei allen anderen Tamedia-TitelnMichael Repass im März über die Lage in der Ukraine: https://www.tagesanzeiger.ch/solange-es-eine-ukrainerin-mit-einem-gewehr-gibt-dauert-der-krieg-113816739382American Horror Story: https://www.tagesanzeiger.ch/american-horror-story-85172160237
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Jul 6, 2022 • 32min
Ein denkwürdiger Unabhängigkeitstag
Die Amerikaner und Amerikanerinnen sollten jetzt wütend sein, rief J.B. Pritzker am Unabhängigkeitstag seinem Publikum zu. Der Gouverneur von Illinois wollte eine Festrede halten. Stattdessen wurde sie zu einer Trauer- und Wutrede, weil am Morgen davor ein 21-Jähriger in einem Vorort von Chicago auf einen Umzug zum 4. Juli geschossen hatte. In verschiedenen Städten gerieten Menschen bei Veranstaltungen in Panik, weil sie Feuerwerk für Schüsse hielten.Die Gewalt hat vielen Amerikanern den Feiertag verdorben. Doch in Festlaune waren viele ohnehin nicht. Das Oberste Gericht drückt gerade eine sehr konservative Rechtsauffassung durch, was die Gewichte im grossen Kulturkampf in den USA zugunsten der Republikaner verschiebt – zum Beispiel, indem er das bisherige Recht auf Abtreibung gekippt hat.Zudem kommen in diesen Tagen immer neue Details über Donald Trumps Putschversuche rund um den 6. Januar 2021 ans Licht. Ein Untersuchungsausschuss des Parlaments weist Punkt um Punkt nach, wie weit Trump zu gehen bereit war – und wie weit er auch gelangte.Schiessereien, Kulturkampf, Putsch-Hearings: Die USA sind politisch aufgewühlter denn je. Der Supreme Court drückt eine sehr konservative Politik durch. Einige befürchten gar, er bereite Donald Trump damit den Weg zum nächsten Putsch. Haben wir an diesem Fourth of July gerade den Anfang vom Ende der amerikanischen Demokratie miterlebt? Darüber reden Moderatorin Mirja Gabathuler und USA-Korrespondent Fabian Fellmann in der aktuellen Ausgabe des USA-Podcasts von Tamedia.
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