

Die Buch. Der feministische Buchpodcast
Die Buch
Julia Ritter spricht über Bücher von Frauen aus feministischen Perspektive.
Episodes
Mentioned books

Feb 3, 2021 • 28min
#16 Wie steht es um Frauen in der Malerei? - “The Passion of Artemisia” von Susan Vreeland
In dieser Folge dreht sich alles um Artemisia Gentileschi, eine der berühmtesten Malerinnen des Barock. Ihre Herausforderungen zwischen Kunst und familiären Pflichten sind faszinierend und zeitlos. Die Diskussion verknüpft ihre Geschichte mit der Representation von Künstlerinnen in der Kunstgeschichte. Der Einfluss feministischer Bewegungen auf die Wiederentdeckung ihrer Werke wird beleuchtet. Zudem wird der Kampf um Sichtbarkeit für Künstlerinnen heute mit aktuellen Projekten und Herausforderungen thematisiert.

Jan 20, 2021 • 23min
#15 Wie über sexuelle Gewalt schreiben? - “Under the Tongue” von Yvonne Vera
In dieser Folge geht es um das bewegende Werk von Yvonne Vera, das sich mit den Themen sexueller Gewalt und Trauma beschäftigt. Die Geschichte des Mädchens Zizha wird auf poetische Weise erzählt, indem mit Metaphern und Symbolik umgegangen wird. Die komplexe Beziehung zwischen Geschlecht, Trauma und nationaler Identität wird beleuchtet. Zudem wird die Herausforderung, sensibel über solche Themen zu schreiben, diskutiert. Die duale Symbolik von Wasser als Bedrohung und Heilmittel offenbart emotionale Tiefen und regt zum Nachdenken an.

Jan 6, 2021 • 25min
#14 Was wir durchs Scheitern lernen können - "How to Fail" von Elizabeth Day
Die Sprecher diskutieren, wie Scheitern als wertvolle Lerngelegenheit betrachtet werden kann. Sie reflektieren über persönliche Misserfolge, von verpatzten Neujahrsvorsätzen bis hin zu gesellschaftlichem Druck auf Frauen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wut von Frauen und den Herausforderungen, die berühmte Persönlichkeiten trotz ihres Erfolgs durchleben. Inspiration und Akzeptanz finden ihren Platz, während die Sprecher über weniger privilegierte Perspektiven sprechen, um das Thema Scheitern umfassender zu verstehen.

Dec 16, 2020 • 50min
#13 Extended! Die vielen Facetten der Liebe mit Lena Johanna Hödl
Lena Johanna Hödl, eine österreichische Autorin bekannt für ihren Roman "Emotionaler Leerstand im privaten Eigentum", spricht über die verschiedenen Facetten der Liebe. Sie teilt autobiografische Erlebnisse und hinterfragt gesellschaftliche Vorstellungen von romantischer Liebe. Themen wie Selbstliebe, emotionale Leere und die Herausforderungen von Geschlechterrollen im Literaturbetrieb stehen im Fokus. Hödl betont die Bedeutung von Einsamkeit für Selbstreflexion und persönliche Entwicklung, während sie die Verknüpfung von Schreiben und mentaler Gesundheit exploren.

Dec 2, 2020 • 13min
#12 Wenn Frauen durch Hotels spuken - “Hotel World” von Ali Smith
In dieser Folge wird die faszinierende Frage erforscht, wie Geister sprechen. Der mysteriöse Tod von Sarah und ihr Gespenst, das durch ein Hotel spukt, stehen im Mittelpunkt. Fünf Frauen mit verschiedenen Stimmen beleuchten ihre Geschichten und Verbindungen zu Sarah. Das Hotel wird als Mikrokosmos für soziale Hierarchien und verborgene Liebesgeschichten betrachtet, während queere Identitäten thematisiert werden. Ali Smiths erfrischender Schreibstil kombiniert traditionelle Geisterelemente mit modernen Inhalten, die zum Nachdenken anregen.

Nov 18, 2020 • 37min
#11 Extended! Frauen im Literaturbetrieb mit Gertraud Klemm
Gertraud Klemm, eine österreichische Autorin und Trägerin des Outstanding Artist Award, spricht über ihr neuestes Werk „Hippocampus“. Sie thematisiert die Herausforderungen von Frauen im Literaturbetrieb und die Schwierigkeiten, feministische Themen zu behandeln. Dabei werden patriarchale Strukturen in Österreich kritisch beleuchtet. Klemm gibt persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen und betont die Notwendigkeit einer Revolution weiblicher Perspektiven in der Literatur. Eine spannende Diskussion über feministische Kunst und Selbstermächtigung!

Nov 4, 2020 • 27min
#10 Warum Kolonialgeschichte nicht gleich Geschichte ist - "Heimkehren" von Yaa Gyasi und "Die 'apostrophe. Zeitschrift für Literatur"
In dieser Folge geht es um die faszinierende Erzählung von Yaa Gyasis "Heimkehren", die über sieben Generationen und die Folgen des Sklavenhandels reflektiert. Die Hosts diskutieren die Verbindung von Identität und Trauma in der kolonialen Geschichte und betonen die transformative Kraft der Literatur. Außerdem wird das neue Literaturmagazin 'apostrophe' vorgestellt, das von Frauen geprägt ist und einen offenen Zugang zu verschiedenen literarischen Formen bietet. Das Interview bietet spannende Einblicke in den Literaturbetrieb und die Freiheit für Nachwuchsautoren.

Oct 21, 2020 • 41min
#9 Extended! Der Hype um "Normal People" von Sally Rooney
Die Diskussion dreht sich um den Hype rund um Sally Rooneys "Normal People" und die Adaption für BBC. Die komplexen Beziehungsthemen zwischen Connell und Marianne werden aus feministischer Sicht beleuchtet. Besonders interessant ist die Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt und den vielfältigen Dimensionen von Sexualität. Zudem wird die Darstellung von Geschlechterrollen und Diversität im Werk untersucht, während persönliche Erfahrungen der Gastgeberinnen spannende Einblicke liefern.

Oct 7, 2020 • 20min
#8 Wie Adoption die Identität prägt - "Red Dust Road" von Jackie Kay
In dieser Folge geht es um die komplexe Suche nach Identität und Herkunft anhand von Jackie Kays autobiografischem Werk. Sie reflektiert über Adoption und die Herausforderungen, die mit dem Verständnis der eigenen Wurzeln verbunden sind. Das Gespräch thematisiert, wie persönliche Geschichten das Mosaik unserer Identität formen, und beleuchtet Kays humorvoller Stil als Nationaldichterin. Zudem wird die Sichtbarkeit von weniger bekannten Autorinnen in der Literatur diskutiert, was die Bedeutung autobiografischer Werke unterstreicht.

Sep 23, 2020 • 18min
#7 Warum Liebe nicht romantisch sein muss - "Die vierzig Geheimnisse der Liebe" von Elif Shafak
In dieser Diskussion wird die Liebe aus feministischer Perspektive beleuchtet. Elif Shafaks Buch führt uns ins 13. Jahrhundert, wo Rumi und Shams die Transformation durch platonische Liebe erleben. Die Themen Identität und Mehrsprachigkeit zeigen, wie kulturelle Einflüsse das Schreiben prägen. Zudem wird die Kraft der Sprache als kreatives Werkzeug für Autor:innen hervorgehoben. Schließlich wird die Intensität der Liebe und des Lebens thematisiert und regt zum Nachdenken über das Wesentliche an.


