Die Leseoptimistin

Angela Hamatschek
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Oct 23, 2020 • 38min

#16 Business Model Produkttreppe®

Das intuitive Tool für Solopreneure, Selbstständige, Experten und Projektleiter Autoren Brigitte & Ehrenfried Conta Gromberg, 2019, 219 Seiten 1. Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen Das Buch baut die Brücke zwischen Modell und fertigem Produkt. Canvas gibt die erste grobe Struktur, Produkt-Treppe dann die konkrete Ausformung. Mit praktischen Arbeitstipps, wie Selbständige auch allein vorwärts kommen. 2. Was hat Dich stutzen lassen Die Think Smart Map ist nicht unbedingt ein Beispiel für Vereinfachung😉 3. Was hat Dich zum Lachen gebracht Excel - Der Siegeszug der Zahlen-Blödheit Weil es einfacher ist, Finanzen mit Excel zu berechnen als „Sinn“, fixieren sich Manager auf die Zahlen Die 4 Arbeitsmuster, die nicht smart sind: überarbeiteter Freelancer, Dsoterik-Hobby-Arbeiter, Sicialmediaholic, Preußischer Zinnsoldat 4. Was bezweifelst Du Die Ordner-Struktur auf S. 165 löst Chaos bei mir im Kopf aus 5. Das beste Beispiel / die beste Geschichte www.GetRemote.de Remote work und Homeoffice erfolgreich einführen www.foerder-lotse.de Fördermittel für gemeinnützige Organisationen. Lässt sich gut auf Steuerberatung übertragen Giermarketing vs, Vertrauensmarketing, Schluss mit dem Funnel-Quatsch. Squeeze-Marketing lügt, um Druck aufzubauen Übung mit Agatha Christie: wie würde sie sich heute „aufstellen“? 6. Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Die 3 Kreativitätsarten und 3 Rollen – Erfinder, Entscheider, Umsetzer - und die 3 typischen Fehlkonstruktionen in normalen Unternehmen Der Entscheider nervt in der Findungsphase Der Kreative nervt in der Entscheidungsphase Der Produktioner fehlt in der Umsetzung • Schwäche des Canvas: es werden keine Produkte dargestellt, sondern „nur“ die Value Propositions. Deshalb tut man sich schwer, seine eigenen Angebote darin abzubilden. Die Canvas ist ein Innovations-Labor, aber kein Portfolio-Modell. Das möchte sie auch gar nicht sein • Solo Canvas im Detail • Produkt-Treppe Beispiel Service – lässt sich super auf Buchhaltung übertragen • Sechs Dinge, die nicht funktionieren: Closed-Shop-Fehler, Freibier-Fehler… gibt es auch beim Steuerberater • Kundenbedarf in Segmente gliedern • Die 10-Times-Frage: Was müssten Sie tun, damit Ihre Kunden für eines Ihrer Produkte 10mal so viel ausgeben, wie sie bisher für Ihr Standardprodukt zahlen. – Ergänzung: und wie sieht der Wunschkunde dazu aus? • Die Produkttreppe als Denkhilfe • Der Double-Diamond – erst das Problem verstehen, dann die Lösung entwickeln • Der solo-Sprint – 7 Tage am Stück um konkretes Produkt zu erschaffen • 5 Tipps sich solo externe Impulse zu holen – der Sprintapparat • Die 5 Arbeits-Räume: Intuition, Strategie, Produkt, Reichweite, Admin – Grafik • Vorschläge für Arbeitsteilung im Wochen- Monatsrhythmus 7. Was war neu für Dich • Webseite leanstack.com mit der adaptierten Version des Canvas • Begriff Tripwire-Produkt – Günstiges Lockangebot, ein No-Brainer 8. Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Must-Read für jeden, der sich ein neues Geschäftsfeld aufbauen oder ein bestehendes optimieren will. Super anschaulich und sofort umsetzbare Ideen.
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Oct 6, 2020 • 38min

#15 Gute-Nacht-Geschichten für Führungskräfte

Das Beste vom Management-Guru Henry Mintzberg Buch von Henry Mintzberg, Juli 2019, 176 Seiten Angelas Notizen zu den 7 Kapiteln: 1.Geschichten über das Management Das Rührei managen – Wir geben das weiter, aber keiner hört auf uns Der Mythos Manager als Dirigent, Komponist oder Probeleiter Zu viel Führung von oben herab statt Management von innen heraus. was zeichnet eine gute Führungskraft aus? - Das Problem mit den Listen: nie vollständig Die romantische Vorstellung von der perfekten Führungskraft – Erfolgreiche Manager haben Fehler Bei der Auswahl von Managern ebenso auf die Fehler achten wie auf die positiven Eigenschaften. Wie Fehler herausfinden? Entweder heiraten oder für ihn arbeiten😉 Tipp bei der Auswahl einer Führungskraft: die Menschen zu Wort kommen, die mit ihm / ihr bereits zusammen gearbeitet haben Die umfassende Liste der Eigenschaften, besonders kurios „Groß“ Management ist eher Kunsthandwerk als Wissenschaft oder analysegestützte Tätigkeit. Management ist ein vertracktes Problem nach dem anderen. Und die Tätigkeit wird überwiegend mündlich ausgeführt. Mehr reden und zuhören als lesen und schreiben. Entscheidungsprozesse – die reine Lehre lautet: Diagnose, Konzeption, Entscheidung, Handeln. Kurz gesagt Erst Denken Und jetzt mal überlegen, wie wir uns für unseren Ehepartner entschieden haben… Entscheidungsmodell Erst sehen Tipp: Erst handeln – in kleinen Schritten ausprobieren. Klein anfangen viel dazulernen (Achtung nicht überall sinnvoll, wie Schwangerschaften oder Atomkriege) – Agiles Arbeiten Intuition: when you know for sure just don´t know why Das Treibhausmodell der Strategie – die Theorie Scheitert die Strategie, liegt es grundsätzlich an der Umsetzung, allen voran den Trotteln, die zu dumm waren, die brillante Strategie des CEO zu realisieren. Aber Vorsicht: sind die Trottel nämlich gar nicht so dumm, werden sie fragen: Wenn Sie so clever sind, warum haben Sie die Strategie dann nicht so formuliert, dass wir Trottel in der Lage sind sie umzusetzen“ Wenn etwas in der Umsetzung scheitert, hat auch die Formulierung versagt Strategien wie Unkraut wuchern lassen 2.Geschichten über das Organisieren Die Kuhgeschichte: Gruppenaufgabe für Studenten, wie eine Kuh = im Pulk in Bangalore über die Straße gehen. Über der heiligen Kuh des Führens steht die Gemeinschaftlichkeit Effektive Organisationen sind Gemeinschaften von Menschen, keine Ansammlung von Humankaptial. Und ein Netzwerk ist keine Gemeinschaft. Netzwerke vernetzen, Gemeinschaften kümmern sich. Fragen Sie doch mal Ihre Facebook – Freunde, ob sie helfen Ihr Haus zu streichen. Die Abrechnung mit dem Kotter´schen Acht-Phasen-Modell Die vier grundlegenden Organisationsarten • Die Maschinenbürokratie – hier steht Effizienz im Vordergrund, z.B. McDonalds • Die Expertokratie oder Profibürokratie – hier steht Professionalität im Vordergrund, z.B. Krankenhäuser und Steuerkanzleien. Arbeiten scheinbar im Team, jedoch gewöhnlich sehr unabhängig von einander. • Die Einfachstruktur – hier dominiert eine Person durch persönliche Weisung, z.B. Steve Jobs, Elon Musk. Wenn der Chef hier sagt „Spring“ fragt der Mitarbeiter „Wie hoch“. In einerm Expertokratie würde der Mitarbeiter fragen „Warum“ • Die Adhokratie – hier geht es um Innovation und Kreativität, z.B. Filmstudios oder Werbeagenturen. Projektorientiert Die Managementliteratur beschäftigt sich überwiegend mit Maschinenbürokratie und alle anderen versuchen das auf sich zu übertragen. Ergebnis: siehe Krankhäuser, die nicht mehr das Patientenwohl im Sinn haben. Topmanagement abschaffen, Zentralmanagement installieren. Betriebsmanagement und Verbindungsmanagement. Beispiel japanischer Hersteller von Körperpflegeprodukten Kao: alle Sitzungen finden in Großraumbüros statt und jeder kann sich dazu setzen. Brasilianisches Unternehmen Semco reserviert zwei Pätze bei jeder Verwaltungsratssitzung für Arbeitnehmer. Beispiel: Manager Käseproduktion Indien macht guten Job und wird befördert zum Käsemanager von ganz Asien Es gibt nichts Gefährlicheres als Manager, die nichts zu tun haben. Manager sind Macher. ** Geschichten über das Analysieren** Wenn das Messen zum Selbstzweck wird – Beispiel Marks & Spencer: Formular ausfüllen zum Wiederauffüllen von Waren, anderer Mitarbeiter am Schalter holt die Artikel. Verfahren abgeschafft, 26 Millionen Formulare weniger. sehr lustige Vorstellung: Gott bewahre ein effizientes Orchester. Ein BWL-Student analysiert ein Sinfonieorchester • Weil die Kosten in aller Regel leichter zu messen sind als der Nutzen, reduziert sich Effizienz meist auf Sparsamkeit (Bildungs- und Gesundheitssysteme leiden darunter) • Wirtschaftliche Kosten lassen sich leichter messen als soziale, so kann Effizienz zu einer Eskalation der sozialen Kosten führen und führt zu wirtschaftlicher Moralität , die auf soziale Immoralität hinauslaufen kann – FastFood verzehren ist effizient, die Auswirkungen sind bekannt Messen als Ergänzung zum Managen ist eine gute Idee: Messen Sie, was sich messen lässt, nehmen Sie ernst, was sich nicht messen lässt und managen Sie beides mit Bedacht. Das Bruttosozialglück – der Unterschied zwischen gut und gut gemeint Die Geschichte von Buthan und ihr trauriges Ende: Vier Säulen mit neun Domänen – daraus hat sich ein Lebensstil entwickelt, es wurde nicht gemessen. Dann kamen die Ökonomen und Analysten und haben alle Domänen gewichtet und mathematische Formeln entwickelt. 2013 Premierminister der in Harvard studiert hat, hat es wieder abgeschafft, da hinderlich. ** Geschichten über Entwicklung** Super Zitat „Wenn alle das gleiche denken, denkt keiner“ Benjamin Franklin Eine Abrechnung mit den MBA Studiengängen und Absolventen und eine Werbung fürs eigene Institut IMPM. Spannend sind hier die Ausbildungsschwerpunkte: Reflexion - Seltbstmanagement, Analyse – Management von Organisationen, Weltlichkeit - Kontextmanagement, Zusammenarbeit - Beziehungsmanagement, Handlung – Change Management ** Geschichten im Kontext** Familienunternehmen – Achtung Nachfolger Sohn. Ein Plädoyer für die Töchter und andere Verwandte Da schlägt das Herz der selbstbewussten Frau höher😉 Frage an Senior, der seinen Sohn als Nachfolger will „War Ihr Vater ein guter Geschäftsmann?“ Antwort häuft „Eher nicht“ - „Warum glauben Sie dann, dass Ihr Sohn einer ist?“ Gedanke zum Nachwirken lassen: Eine dynamische Wirtschaft lebt von Menschen, die aufbauen statt nur zu erhalten. Eine Demokratische Gesellschaft wird von Menschen getragen, die aus eigener Leistung Erfolg haben, nicht qua Geburt. Wir brauchen Leute, die ihren eigenen Weg finden, selbst wenn das heißt, zurückzukommen (und das Familienunternehmen zu kaufen). Weltlich statt global denken ** Geschichten über Verantwortung** Großartig, der fiktive Brief des CEO an den Verwaltungsrat Warum sind Metaphern von CEOs aus dem Glücksspiel so beliebt? Weil sie nicht mit ihrem eigenen Geld spielen Personalabbau – der Aderlass der 21. Jahrhunderts Zwei Arten von Produktivität: eine produktive und eine destruktive. Ökonomen kennen dummerweise den Unterschied nicht Negativ-Beispiel Autoindustrie: VW Abgas-Skandal, die anderen sind aber auch nicht besser. Am schlimmsten ist die zunehmende legale Korruption. All das ist kein Skandal, sondern ein Syndrom unserer Gesellschaft Ein Win-Win-Wunderland gibt es da draußen nicht. CSR 2.0 – Hinweis auf Future Business Kompass 7. Geschichten für Morgen Der Witz vom Grossvater – eine Frage der Perspektive Ich möchte gern so sterben wie mein Großvater, der friedlich eingeschlafen ist. Nicht heulend und zähneklappernd wie die anderen im Auto Ein Plädoyer für echten Kundenservice. Wenn er nicht ernst gemeint ist, merken wir das sofort, z.B. wenn wir in der Warteschleife hängen mit der Automatenstimme, die behauptet wie sehr man sich über den Anruf freut. Schluss mit IMMER MEHR, wir können es BESSER Der Börsengang als Anfang allen Übels
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Sep 22, 2020 • 39min

#14 Orgazign

Organisationen lebenswert gestalten Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen Ein Arbeitsbuch, um seine Organisation komplett auf neue Füße zu stellen. Mächtiges Werkzeug! Mit Hilfe von 3 Canvases wird man Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Kapitelaufbau Gestalten – Anwenden – Umsetzen Ganzheitlicher Ansatz statt neues Organigramm • Stelle die richtigen Fragen (z. B. Warum ein neues OD, muss es an allen Stellen agil sein) • Zentral ist nicht die Aufgabe, sondern der Verantwortungsbereich , sowie die Kommunikationsflüsse und die Entscheidungswege und - Methoden • Ergebnis offener Prozess, immer auch an Bewahrungsziele denken! Was hat Dich stutzen lassen Ich finde den Begriff „Organe“ beim Lesen unglaublich anstrengend • Prozess und Organisationsdesign unterstützen Verhaltensänderungen – ambitioniert Was hat Dich zum Lachen gebracht Das HiPPO-Syndrom – die Rolle des Chefs bei Teamarbeit, Hierarchie lässt sich schlecht „wegsprechen“. Wenn Chefs als Teammitglied mitmachen, sind sie trotzdem Chefs! Alternativer Begriff dazu: Sonnenblumen-Management Was bezweifelst Du Weniger bezweifeln, als das Gefühl „Das bekommt man im Leben nicht umgesetzt“, totale Überforderung Das beste Beispiel / die beste Geschichte Durchgängiges Beispiel Medienteam Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Die Zielkarte ist grossartig. 3 Schritte: Anlässe | 4 Zielarten | Thesen. Nicht nur Veränderungsziele, auch Bewahrungsziele formulieren • Die Arbeit mit den Canvases: Organizational Challenges | Organization Model | Organizational Design • Leitfragen für Baustein Outcomes • Fragen zur Identifikation von Fördernissen und Hindernissen • Das Konsent-Verfahren, haben wir bei Albert Eder kennen gelernt • Übersicht über mögliche Organisationsprinzipien Leitungsprinzip | Koordinationsprinzip | Entwicklungsprinzip – Das Wünschenswerte mit dem Machbaren abgleichen • Denken in Verantwortlichkeiten statt Aufgabenbereichen • Arten von Entscheidungen Matrix und Leitfragen • Arten kognitiver Verzerrung Die Meisterverzerrung😉 • Einfluss von Raumgestaltung – höhere Wahrscheinlichkeiten auf einem Flur vs. Auf einem Stockwerk • Chancendenken mit Kill Your Darlings – Turning the B vom Bad to Best • Schnappschuss-Workshops (wie Cordulas Prozess-Akkupunktur) • Frage: Was wird in Zukunft aufwendiger als Augenöffner – wo können wir bei der „bisherigen“ Arbeit einsparen! Was war neu für Dich ZIILO-Schema Kosten unterbrochener Arbeit • Kommunikationsflüsse entscheidend bis hin zur Raumgestaltung • Warum Kanzleien wirklich eine neues Organisationsdesign brauchen – nicht „neue Aufgaben“ sondern andere Verantwortungsbereiche und Kommunikationsflüsse • Prozesse = Abläufe, Organisation = Grundsätze: Je besser die Grundsätze, desto schlanker die Prozessdokumentation (Vor die Klammer ziehen) Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Lesen, aber nicht auf einmal: Empfehlung: • Teil 1 lesen • Teil 2 konkret für die Organisationsentwicklung durch gehen – keine Trockenübung • Teil 3.5 lesen!! Inspiration
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Sep 4, 2020 • 37min

#13 Future Business Kompass

Der Kopföffner für besseres Wirtschaften Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen • #enkelfähig – wie können wir nachhaltiger Wirtschaften • 4 Kompassfelder: Unternehmen | Individuen | Bildung | Gesellschaft • Kopföffner = Denkanstöße Was hat Dich stutzen lassen Was hat Dich zum Lachen / Schmunzeln gebracht • Begriff Bulimie-Lernen: Lexikalisches Wissen auswendig gelernt und nach dem Leistungsnachweis gleich wieder vergessen • New Work – Krawatten ab und Sneaker an. Willkommen im Bällebad für Grosse • Unterschied KI und Erfahrungswissen: Ein Mann und eine Frau gehen im Wald Beeren pflücken. Er kann 10kg pro Stunde pflücken, die Frau 8kg. Wie viele Beeren bringen sie nach einer Stunde zurück? Die Antwort der Maschine ist klar, aber mancher Mensch fragt sich vielleicht, ob die beiden wirklich Beeren gepflückt haben • Spruch: Da ist Licht am Ende des Tunnels und es ist nicht der entgegenkommende Zug. Was bezweifelst Du Das Beispiel Blackrock ist für mich sehr an den Haaren herbei gezogen. Das zitierte Dossier klingt nach Green Washing und nicht ernst gemeinter Hinwendung zu Investition in nachhaltig agierende Unternehmen Das beste Beispiel / die beste Geschichte • Nachhaltigkeitsbericht des Goethe-Gymnasiums in Weißenfels mit Ressourcenverbrauch, Schülerengagement, Altpapiersammlung um Oberstufenpartys zu finanzieren • Smart Mile s.mile – haufe Akademie gibt 15 Menschen für 2 Jahre Zugang zu allen Lernangeboten und schaut ihnen dabei über die Schulter • The Sharing City Seoul - http://www.sharing-city.de/top-staedte.htm - Idee: Firmen-Parkplätze außerhalb der Öffnungszeiten öffentlich zur Verfügung stellen / Besprechungsräume zur Verfügung stellen – Beispiel australische Kanzlei Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Die wichtigste Frage lautet immer: was kann ich tun, um die Zukunft enkelfähiger zu machen • Positionierung als Kanzlei mit CSR • Neues Geschäftsfeld: nichtfinanzielle Berichte anhand des Deutschen Nachhaltigkeitskodex https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/ - die Wirkungsbilanz. Seit 2017 in Kraft: kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern müssen ihre Jahresbilanz um einen zweiten Report ergänzen. Beispiel Puma mit Ecological Profit & Loss Bilanz – Ökobilanz / Stakeholder-Value Gehälter (Mitarbeiter), Steuern (Gesellschaft), Dividenden (Anteilseigner) Das B Impact Assessment https://bcorporation.eu/about-b-lab/country-partner/germany • Der Werte Plan – hatten wir schon beim Jahrestreffen 2019, Auswahl an 20 Begriffen • 😉 Zum Zeigen, wenn es um Identifizierung mit der eigenen Tätigkeit geht Obststandl Didi https://www.youtube.com/watch?v=DXIsTTH2wzg • Drei Szenarien für das Jahr 2050 des „Millennium Projects“ S. 108 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/arbeit-2050-drei-szenarien Szenario 1 Es ist kompliziert – eine zweischneidige Sache Szenario 2 Politische / Wirtschaftliche Turbulenzen – Zukunft der Verzweiflung Szenario 3 Wenn die Menschen frei wären – die Selbstaktualisierungs-Ökonomie • 350 + 222 Tipps für uns alle: Blog https://nachhaltig-sein.info/dein-weg-zur-nachhaltigkeit-350-praktische-tipps-fuer-den-alltag und Poster „Die nachhaltigen 222“ https://www.hilfswerft.de/poster-nachhaltiger-konsum-die-nachhaltigen-222-deutschlands/ – Idee in Kanzlei aushängen und gemeinsam Aktionen überlegen Tipp von Claudia: https://utopia.de/ • Digitalkompetenz als Bildungsziel: komplexe Zusammenhänge verstehen können, Abhängigkeiten begreifen und hinterfragen: stimmt das was ich hier gerade höre, lese oder sehe? Woher stammen die Daten und Informationen? Wer hat sie wie analysiert? Welche Qualität haben meine Quellen? Welche Glaubwürdigkeit? Welche Konsequenzen haben verschiedene Entscheidungen, und – vor allem – welche Konsequenzen hat mein und unser Tun? • Hasso-Plattner-Institut bietet openHPI Design Thinking Kurse an https://open.hpi.de/courses • Neues Berufsbild https://www.fh-mittelstand.de/nachhaltigkeitsmanager/ Institut für Nachhaltigkeit https://institut-nachhaltigkeit.de/ifn-muenster/ • Der Business Traveller neu gedacht – auf der Reise in die Zukunft Zukunftsentdecker #Neuesprobierer #Anstifter #Bessermacher Was war neu für Dich • www.Ask-flip.com Kategorisierung von 565 verschiedenen Frameworks und Tools für Innovationen • Business Purpose Design – www.business-purpose.com – das steht bei mir auf der Leseliste, wer hat Lust das mit mir zu besprechen? • https://www.ideascanner.com/ Für Kanzleien, die mit Start-Ups zu tun haben, spannend • Umsetzungs Tool https://weffect.app/de - baut auf Nudges auf • Entwicklungsspiel Eigenland – www.eigenland.de 6 Themenfelder mit 10 Ausprägungen werden mit bunten Spielsteinen bewertet, per App ausgewertet. Eigene Version von Grabmeier https://stephangrabmeier.de/formate/eigenland/ • Theorie der Ich-Entwicklung von Jane Loevinger, Stufen E3 bis E7 wo ordnet man sich selbst ein? Ich bin zwischen E5 und E6 https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/zukunftsanalyse-nach-jane-loevinger-weg-vom-leistungsideal-a-1248816.html Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Grabmeier bringt die Themen differenziert und hinterfragt, welche umwelt- und gesellschaftspolitischen Entscheidungen welche Auswirkungen haben, z.B. beim Hype um die E-Autos. Mit den Kopföffnern und vielen Beispielen hat man viel Stoff zum Nachdenken.
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Aug 20, 2020 • 33min

#12 The Surprising Power of Liberating Structures

Simple Rules to Unleash a Culture of Innovation Aus den 33 Techniken haben wir unsere Top Favoriten ausgewählt und besprechen, wie sie in der Kanzleipraxis sinnvoll eingesetzt werden können. Die Grundstruktur 1-2-4-All lässt sich auf die meisten Besprechungsformate anwenden. 1 Es wird eine Frage gestellt, dazu notiert jeder für sich allein in einer Minute seine Stichpunkte. 2 Paarweise werden dann in einer weiteren Minute die Gedanken ausgetauscht. **4 **Zwei Paare sprechen über ihre Erkenntnisse. All Die 4er Gruppen präsentieren und besprechen ihre Ergebnisse in der Gesamtrunde. 2 Triz –Kreative Zerstörung - 35 Minuten Platz für Neues schaffen, kontraproduktive Tätigkeiten stoppen – Schlachte die heilige Kuh Aufgabe 1: Mach eine Liste aller Aktivitäten, die sicherstellen dass Du das schlechtmöglichste Ergebnis erzielst in Hinblick auf Deine Ziele. 2 Geh die Liste durch und frag Dich bei jedem Punkt, ob davon irgendetwas praktiziert wird. Mach daraus eine zweite Liste 3 Geh die zweite Liste durch und entscheide was Du künftig bleiben lässt. Hier geht es darum, Dinge bleiben zu lassen nicht Neues zu erfinden Kanzlei-Beispiel: wie schaffen wir es, dass Mandanten auf keinen Fall auf digitale Zusammenarbeit umsteigen wollen. 15% Solutions – 20 Minuten Was können wir jetzt und sofort tun Einstiegsfrage „Was sind Deine 15%, um zur Lösung beizutragen? Was kannst Du persönlich tun mit der verfügbaren Zeit und Komeptenz?“ Kanzleibeispiel: Wie sieht Deine 15% Lösung aus, um den Papierverbrauch zu reduzieren“ 25/10 Crowd Sourcing – 30 Minuten Ideengenerator für große Gruppen Wenn Du 10x mutiger wärst, welche großartige Idee würdest Du vorschlagen? Welchen ersten Schritt würdest Du dazu machen?“ Jeder schreibt das auf eine Karte, Karten werden von Hand zu Hand gegeben, beim Ton kurzer Austausch zwischen 2, dann Punktbewertung von 1 bis 5 der Karte, die man gerade in der Hand hält. 5 Bewertungsrunden insgesamt. Dann zählt jeder die Punkte seiner Karte zusammen. Die 10 mit den höchsten Punktzahlen werden besprochen. 25 Punkte / 10 Top-Ideen **Conversation Cafe **– 35 bis 60 Minuten – Erfahrungsaustausch intensiv, wenn es um Veränderungen geht / große Einschnitte im Leben, um den Grundstein für neue Strategien zu legen Gruppen mit 5 bis 7 Personen, Talking Object um anzuzeigen wer das Wort hat Runde 1 mit Talking Object: jeder sagt was er denkt, fühlt oder tut bezogen auf das Thema je 1 Minute Runde 2 mit Talking Object: jeder sagt was er denkt / fühlt, nachdem er allen anderen zugehört hat je 1 Minute Runde 3 offene Diskussion 20 – 40 Minuten Runde 4 mit Talking Object jeder teilt seine Takeaways 5 bis 10 Minuten
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Jul 30, 2020 • 37min

#11 Das Nordwand-Prinzip

Wie Sie das Ungewisse managen: neues Denken, neues Handeln, neue Wege gehen Auflage September 2012, 255 Seiten Auflage 1 von 2006, heute brisant wie nie Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen Hilfestellung, um Sicherheit im Umgang mit Unsicherheit bekommen. Loslassen als Überlebensfähigkeit Was hat Dich stutzen lassen Manchmal bin ich über die „Uralt“-Beispiele gestolpert, z.B. der außergewöhnliche Buchhändler😉, Handy als der neueste heiße Trend Was hat Dich zum Lachen gebracht Es gibt kein Institut für die theoretische Bewältigung von überhängenden Felswänden – übertragen: Lass uns mal im Wöhe nachschauen, was wir jetzt machen Begriff „Problem-Hypnose“ oder Paralyse durch Analyse Was bezweifelst Du Systemaufstellung im Team zur Problemlösung mit Holzklötzen. Das geht nur, wenn der Moderator psychologisch geschult ist bzw. Erfahrung damit hat. Sonst Küchenpsychologie. Für Visualisierung einer Situation aber durchaus vorstellbar. Das beste Beispiel / die beste Geschichte Geschichte von der Expedition, die 3 Tage verschollen ist und sich mit falscher Karte „gerettet“ hat Die (Miss)- Erfolgsgeschichte vom Iron-Man Kärnten Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Lösungs- und ressourcenorientierte Fragen • Time-Out gerade wenn um einen herum alles zusammenbricht. H&H: Die kleine Zigaretten-Pause, wenn der Druck am größten ist • Learning Journey: Rückblende was wir für die Zukunft daraus lernen können. Idee Mandantenabend mit 3 – 4 Unternehmern, die aus der Praxis berichten. FuckUpNights https://fuckupnights.com/karlsruhe/ • Starten Sie nicht zu viele Projekte oder Initiativen gleichzeitig. Üben Sie sich im vorausschauenden Loslassen. • Denkfallen und Gegenmittel: Probedenken. 1x pro Jahr 1 Woche: „Was wäre wenn Szenarien durchspielen und einen Optionen-Vorrat anlegen. • Beispiel Gore für Lernkultur Verwendet Bild der Wasserlinie, um Risiken abzuschätzen „Bohrt keine Löcher unter der Wasserlinie“ Für Innovationsversuche gelten zwei Fragen • Wenn ich etwas versuche und Erfolg habe – war es den Aufwand wert? • Wenn mein Versuch fehlschlägt, kann das Unternehmen das verkraften? Was war neu für Dich Das Abilene-Paradox – wenn eine Gruppe von Menschen sich kollektiv zu einer Handlung entschließt, die der persönlichen Präferenz jedes einzelnen Gruppenmitglieds zuwiderläuft Begriff Emergenz-Phänomene – 1+1 = 3 Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Empfehlenswerte Lektüre, bringt zum Nachdenken und die Kapiteleinteilung macht es so anschaulich zum Lesen: Zitat, Einstieg mit Geschichte aus der Kletterei, dann Schlussfolgerungen für Unternehmer, dann Fragestellungen dazu und Beispiele aus der Unternehmenspraxis für die Umsetzung.
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Jul 20, 2020 • 43min

#10 The Profit Advisor

The new role of accountants and bookkeepers Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen Perspektivwechsel: Unternehmerberatung ist die Hauptleistung und ReWe / JA die „Zuastzleistung“, nicht umgekehrt. Unternehmer interessieren sich nicht für ihre Buchhaltung / Zahlen – finden Sie das Thema, das den Unternehmer interessiert und reden Sie darüber. Get your house in order first – 4 bis 6 Monate die online-Buchhaltung auf Vordermann bringen, dass sie wirklich reibungslos läuft als Grundlage für die Beratung Was hat Dich stutzen lassen Beim Kommunikationsteil zum Schluss ist sehr viel Wissen und Erfahrung notwendig, um diese Gespräche zu führen. Das wird recht locker flockig übergangen. Insbesondere „Influencing with language“ finde ich heikel Was hat Dich zum Lachen gebracht Die Geschichte von Unternehmer Omar, der seinen Mitarbeitern eine Pizza spendiert. Aus $ 44,95 werden € 244.95 mit 19 Schritten bis der Beleg in der Buchhaltung verbucht ist. Pos. 1092 Was bezweifelst Du Ich bin mir nicht sicher, bis zu welcher Unternehmensgröße das funktioniert. Solopreneure ist klar, aber der Handwerker mit 20 Mitarbeitern? Das beste Beispiel / die beste Geschichte Die Analogie zum Hausbau: Fundament ist wichtig, aber für den Hausbauer uninteressant. Der Vergleich Buchhaltung und Zähne putzen. Jeden Tag 2x2 Minuten statt 1 mal im Quartal. Es wird zur Gewohnheit und man fragt sich nicht, ob man Lust dazu hat sondern macht es einfach Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Zusammen mit dem Mandanten den Kontenrahmen festlegen inklusive Kontenbeschriftungen!!! Wer die Standard-BWA nutzt, braucht sich nicht wundern, wenn Mandanten sie nicht lesen. Für den Mandanten sprechende Namen wählen. • Der 6-Schritte-Prozess für den Mandanten, wie er sein Rechnungswesen organisiert – eine Mini-GoBD-Beratung, die dem Mandanten tatsächlich das Leben erleichtert. Als FAQ aufziehen in der Sprache des Mandanten. Pos. 1157 mit konkretem Beispiel Tipp für den Mandanten, wie er seine Dateien benennt – genau das sind die Kleinigkeiten, die Mandanten wertschätzen: Was | Wer | Wann Kann in der Kurzfassung unter theprofitadvisor.eu heruntergeladen werden • Die Simplification Tools o Keine Fachausdrücke – Verstehen ist wichtiger als Korrektheit o Zuerst das Große Ganze, dann das Detail o Fragen Sie sich, wie die wirkliche Frage lautet – Nachfragen „Warum interessiert Sie das?“ o Stellen Sie eine Verbindung zu den Mandantenerfahrungen her o Die Warum und Wofür-Technik – was sind die Auswirkungen, statt Was wird gemacht „Warum ist das interessant für meinen Mandanten“ und „Warum erzähle ich es ihm“, „Was soll der Mandant anschließend tun“ -Beispiel Forderungsabschreibung: der Begriff bedeutet dem Mandanten nichts. Doch wenn Sie sagen „Der Gewinn wird um 12.000 geringer sein als Sie dachten weil Kunde X seine Rechnung nicht bezahlt“ dann versteht er es. • Was ist das wirkliche Problem des Mandanten? Um das herauszufinden, macht es Sinn Nicht-Mandanten zu fragen. Denn die geben oft nur oberflächliche Antworten oder befürchten, mit ehrlichen Antworten die Beziehung zu belasten z.B. Unternehmer-Netzwerk, Schul- / Studienkollegen: o Was frustriert Sie wenn Sie an die Steuerberatungs-Branche denken o Was wünschen Sie sich, sollten Steuerberater anders machen o Was müsste sich ändern, damit Sie Buchhaltung weniger Aufwand kostet o Was verwirrt Sie am meisten an der StB-Branche o Welche Dienstleistungen und Produkte würden Sie gern bei einem Steuerberater kaufen, die Sie im Moment nicht bekommen o Was ist Ihre größte finanzielle Herausforderung? o Suchen Sie auf Xing, LinkedIn, Facebook nach Unternehmergruppen und schauen Sie sich an, welche Fragen dort gestellt werden Mit bestehenden Mandanten 1 mal jährlich ein Erwartungsgespräch führen mit folgenden Fragen: o Wo wollen Sie in 5 oder 10 Jahren sein o Wo wollen Sie in 1 Jahr von heute aus sein o Was ist das größte Hindernis, um dort hinzukommen o Wie hilft oder behindert Sie Ihre Buchhaltung dabei, dort hinzukommen o Was denken Sie, wie kann ich Ihnen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen o Was ist Ihre größte Sorge, wenn Sie an Ihre Finanzen denken o Wenn ich Ihnen einen Zauberstab geben, mit dem Sie mit einem Schnipser Ihre Buchhaltung organisieren können wie immer Sie wollen. Wie würde diese Buchhaltung dann aussehen? o Wovon träumen Sie? Wenn alles möglich wäre, was würden Sie tun? • Die Zahnputz-Methode: Administration in 30 Minuten pro Woche und 1 Minute pro Tag • Erstellen des Profitable Plans • Hausaufgabe des Mandanten im Vorfeld Fragebogen ausfüllen, die gleichen Fragen die sich in Kapitel 2 der Steuerberater stellen muss, um seine Positionierung zu finden • ½ bis ganzer Tag Workshop mit Mandanten Sehr schön ausführlich beschrieben, wie und mit welchen Fragen. Dabei sind die Fragen nicht so sehr dazu da, sofort Antworten zu finden. Sondern ihn zum Nachdenken zu bringen. Was war neu für Dich Das First Time Right Prinzip (angelehnt an Six Sigma): Dafür sorgen, dass alle Aktivitäten beim ersten Mal und jedes Mal richtig ausgeführt werden. Niederländische StB-Kanzlei 216 – www.216.nl Bietet die Standarddienstleistungen Buchführung, JA und StE gratis an. Berechnet Honorar für die unternehmerische Beratung. – Webseite mit DeepL übersetzt Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Es zeigt richtig gut auf, wie Unternehmer ticken. Und bietet mit vielen Details konkrete Hilfestellungen dabei, wie die Zusammenarbeit der Basis gestaltet wird und das Planungsgespräch inhaltlich durchgeführt wird.
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Jul 2, 2020 • 34min

#9 Don´t read this book

Time Management for Creative People Autor Donald Roos, 160 Seiten, 1. August 2017 Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen Erstelle statt einer To-Do Liste eine To Don´t List. Auf der To Do Liste immer nur 3 Punkte – die drei persönlich wichtigsten – stehen haben, alles andere kommt auf die To Don´t List. Die Kunst des Weglassens praktizieren. Tun oder Nicht Tun, das ist hier die Frage Was hat Dich stutzen lassen Nichts Was hat Dich zum Lachen gebracht • To-Do Listen gibt es schon seit Anbeginn der Zeit, um das Surren der Mosquitos im Kopf zum Verstummen zu bringen. Für die religiösen Leser: sogar Gott hatte eine 7-Punkte To-Do-Liste als er die Erde erschuf. • FOMO und JOMO • The „Who gives a shit“ test – Sich bei jedem Post fragen, ob der Kommentar „Wen interessiert das?“ passen würde. • The NLZV Agency: Kreativer mit 2 Firmen, in einer alle Projekte, die ihm wirklich Spaß gemacht haben, in der anderen alle, die das Einkommen sichern. NLZV steht für Niet Lullen, Zakken Vullen = Shut Up and Make Money. Kein Kunde hat je gefragt, was die Buchstaben bedeuten. Was bezweifelst Du Nichts Das beste Beispiel / die beste Geschichte Das Taxi Experiment: Keine Ahnung wohin | Zieladresse + genaue Fahrtstrecke | Ziel: was will ich erleben / erreichen Zitat Scott Belsky „When you reduce the numbers of doors that someone can walk throug, more people walk through the one that you want them to walk through. Barbara Beskind, mit 89 bei IDEO als Produktentwicklerin beworben. Baum-Analogie lineare Projektarbeit und agile Projektarbeit. Ein Baum fängt nicht an, zuerst die Wurzeln in die Erde zu schlagen, dann wächst der Stamm und zum Schluss wird das Blattwerk ausgebildet (lineare Denkweise). Der Baum erneuert sich immer wieder selbst und wächst als Ganzes. No quotes about Steve Jobs – eigene Regeln aufstellen, die gegen die Regeln sind. Dadurch auf viele neue interessante Zitate gestossen. Kochclub mit Motto „Alle Gerichte gelb“ „Menü für €3“ Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Pack nur das auf Dein Menu, was Du machen willst. Schreib die drei Sachen auf Deine Webseite, die Du wirklich machen willst, alles andere weglassen, z.B. Unternehmen bei ihren finanziellen Entscheidungen begleiten statt Buchführung • Was ist Dein #Hashtag – klasse, das kommt bei meinem Profil auf die Webseite / Xing / LinkedIn • The Not Test – (alte Erinnerungen an den Höhenflug. 5 Besonderheiten, die sich dann als Selbstverständlichkeiten herausstellen) • Das 5 Sätze email: o 1. Begrüßung - Hi o 2. Worum geht es – what you´re sending o 3. Was der Leser wissen muss Details – Need-to-Know-Detail o 4. Was ist zu tun – call to action o Abschiedsgruss – Bye • Brainhushing statt Brainstorming o Analogie Zugfahrt: das Team trifft sich am Bahnsteig und bespricht das grobe Reiseziel. Jeder nimmt seine eigene Route, dann trifft man sich wieder an einer vorher vereinbarten Station. o Kleines Team, kurze Besprechung welches Problem gelöst werden soll. Jeder macht sich seine eigenen Gedanken, dann einen Tag später trifft man sich wieder und bespricht die verschiedenen Lösungsansätze usw. • Projektentscheidung treffen – 7 Fragen als Hilfestellung o Glaubst Du daran? An den Erfolg und dass es dann auch genutzt wird o Passt das Projekt zum Hastag? o Würdest / Wirst Du es selbst nutzen? o Hast Du Zeit, das Projekt voran zu bringen? o Kannst Du das Projekt selbst umsetzen? o Gibt es einen Markt dafür? o Macht es Spaß? Was war neu für Dich Der Zeigarnik Effekt besagt, dass man sich an unterbrochene, unerledigte Aufgaben besser erinnert als an abgeschlossene, erledigte Aufgaben. Deshalb sind Listen mit zu vielen Aufgaben extrem belastend Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Ein schönes Buch für kleine AHA-Momente Die To Don´t App – sensationell!!! Es gibt 3 Listen: To Do | Done | To don´t In die To Do Liste können nur 3 Einträge gemacht werden, alles andere landet automatisch auf der To Don´t List. Erst wenn ein To Do auf Done gesetzt wurde, rutscht automatisch eines von der To Don´t Liste hoch. Aufgaben die länger als 3 Monate auf der To Don´t List stehen, werden automatisch ohne Hinweismeldung gelöscht. Weiteres Buch von Donald Roos Don´t buy this book – Entrepreneurship for creative poeple Anne de Brujin, Donald Roos, 158 Seiten 2019 Die kleinen Zeichnungen sind hinreißend Zusammenfassung des ersten Buches auf 6 Seiten, S. 22 ff Desaster Inventory für Gründer Mögliche Probleme Was ist das Schlimmste was passieren kann Wie schlimm ist es wirklich Gründerfragen Bringt mich auf eine Idee: Kanzlei-Workshop Pitch für Investoren „Wir gründen…“ Mit dem Team die Fragen beantworten – führt zu einem neuen Verständnis und Außendarstellung The Thank You Department
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Jun 19, 2020 • 32min

#8 The 1 Million Pound Practice

How to build a highly profitable 1 Million Pound Practice while working fewer hours with less stress Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen Nimm Dir 8 Stunden Zeit pro Woche für Kanzleientwicklung, dann erreichst Du alles. Zu „Alles“ gibt es dann ein detailliertes Workbook mit Hausaufgaben. Im Buch werden die Themenfelder Planung, Mitarbeiter, Marketing mit To-Dos aufgezeigt, bleibt aber an vielen Stellen sehr an der Oberfläche. Headspace is essential – Freiraum ist wesentlich Was hat Dich stutzen lassen Outsourcing ist in UK tatsächlich wesentlich verbreiteter / akzeptierter als in D. Abwicklung Buchführung z.B. über Billiglohnländer Philippinen. Das sind große Anbieter, kenne ich so nicht in D bzw. nur von Lohn. Die eigenen Ziele sind nicht die Ziele der anderen. Ziele so formulieren, dass sie die Ziele der anderen einbeziehen. Aber alle Beispiele sind persönliche Ziele, die für andere keine Zugkraft haben. Was hat Dich zum Lachen gebracht Der PITA Client (Pain In The Ass) Was bezweifelst Du Praktikanten / Azubis als das Allheilmittel , kostengünstige Mitarbeiter – in UK Stundenlohn von 3,50 statt Mindestlohn von 7,50 - Ausbeutung als Mindset finde ich bescheuert Das beste Beispiel / die beste Geschichte Die Geschichte für Partnerkanzleien: Stell Dir drei Admirale auf der Schiffsbrücke vor und die Zielroute seit Jahren lautet: wir segeln zu den griechischen Inseln. Plötzlich ruft einer der Admirale „Hey, die Karibik ist doch viel angesagter, lasst und dort hin segeln.“ Solange die anderen beiden nicht voll dahinter stehen, wird das Schiff irgendwo im Mittelmeer dahin dümpeln.   Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Growth Self-Assessment-Tool als Heute / Morgen-Vergleich. Skala von 1 bis 5, es wird der schlechteste und der beste Zustand beschrieben. • Das Red / Black / Blue Model 2 Wochen lang zur Zeitaufschreibung nutzen: o Red: Backoffice Time / Non-client facing work – the cost of being in business o Black: Front Office Time / Client facing work – keeping you in the black (schwarze Zahlen) o Blue: Sky blue thinking / working on the business – looking to the future • 3-Jahres-Plan beinhaltet die Numbers Which Matters mit OBF -One Big Focus per Quarter – Hinweis auf OKR, korrespondiert damit • Rhythm Meetings siehe Seite 75 – wir sind wieder bei New Work und Agile Projekte • (für mich) altbekannt, aber immer wieder wichtig: Interessenten nachverfolgen. Neu gelernt auf englisch „tyre kickers“ ist das Pendant zu Preishopper. Beim Erstgespräch gezielt nachfragen, ob Interessent es ernst meint oder nur nach dem günstigsten Preis sucht. • CRM Tool Active Campaign https://www.activecampaign.com/de/ schaut spannend aus • Qualifiying a lead with DUFF: wer ist der Entscheider - Decision Maker? Wie Dringend – Urgent? Passen wir zusammen – Fit? Zahlungsbereit – funds? S. 207 ff • Bei Neumandanten 3 Monate „provisorisches Honorar“, danach Neukalkulation • Verkauf von Beratung bereits im Erstgespräch / Kennenlern-Gespräch. Just telling your lead that you offer advisory services, such as business planning, is not sufficient to get them buy. Fragen stellen siehe S. 211 get him from the As-Is-State to the To-Be-State Die 4 Fragen an Interessenten • Was sind die 3 wichtigsten Kriterien nach denen Sie sich für oder gegen eine Kanzlei entscheiden? • Wenn wir zusammenarbeiten, was ist das Hauptergebnis das Sie erreichen möchten? • Was hat Sie ursprünglich auf uns aufmerksam gemacht im Unterschied zu anderen Kanzleien? • Was hat bei Ihrer jetzigen Kanzlei dazu geführt, dass Sie sich nach einem anderen Steuerberater umschauen? Grossartige Paketnamen: • Support Me | Guide Me | Grow Me https://www.kinderpocock.co.uk/ • Survive | Adapt | Evolve https://www.cornishaccounting.com/ Was war neu für Dich Die STEEPLED – Analyse – Nachfolger von PEST…😉 Akronym für Social, Technology, Ethical, Environmental, Political, Legal / Regulatory, Economy, Demographics Die Feel, Felt, Found Einwandsbehandlung • Verständnis zeigen: Ich verstehe, wie Sie sich bei dem Gedanken an Finanzplanung gerade fühlen • Viele unserer Mandanten, die in einer ähnlichen Situation waren, haben sich genauso gefühlt. Sie haben sich Sorgen gemacht, befürchtet,… • Jedoch, als wir dann begonnen haben zusammen daran zu arbeiten – so wie wir das jetzt vorhaben – haben wir herausgefunden, dass sie erhebliche Verbesserungen / Einsparungen … erzielen konnten. Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Das Workbook unbedingt. Bekommt man auf der Webseite per Download auch ohne Buch. Buch dann flankierend dazu. Mein Lesetipp: Zu jedem Kapitel das Summary und die Action Points lesen, dann hat man den wesentlichen Inhalt und kann an der Stelle tiefer ins Kapitel einsteigen, wo es interessant ist.
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Jun 5, 2020 • 37min

#7 Toolbox OKR Objectives and Key Results

Transparente und agile Strategieumsetzung mit OKR Toolbox Objectives and Key Results- Transparente und agile Strategieumsetzung mit OKR Daniela Kudernatsch, März 2020 Schäffer-Pöschel Verlag Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen • Es genügen zwei Fragen zur Unternehmenssteuerung: Wo will ich hin? (Objectives = Ziele) und Wie messe ich, ob ich mein Ziel erreicht habe? (Key Results = Ergebnisse) • Die Methoden und Überlegungen im Buch lassen sich auf viele Kanzleibereiche übertragen, z.B. QMS, neue Geschäftsfelder entwickeln, Digitalisierung – letztlich Veränderungsprozesse aller Art • Die rigorose Limitierung der Anzahl auf maximal 3 Unternehmensziele. Der Satz dazu „Seien Sie mutig nach dem Motto Was hat Dich stutzen lassen Die OKR werden für einen 3-Monats-Rhythmus festgelegt und wöchentlich besprochen. Das halte ich für einen sportlichen Ansatz und mich würde das glaube ich ermüden. Der agile Gedanke, der dahinter steckt, ist allerdings überlegenswert – dazu mehr bei Punkt 6. Was hat Dich zum Lachen gebracht Da war nicht wirklich was zum Lachen dabei, es liest sich für mich sehr technisch. Aber muss ja auch nicht jedes Buch haben. Was bezweifelst Du Das ganze Kapitel Alignment – da bin ich gedanklich ausgestiegen. Beim OKR – Transformationsbaum tue ich mir schwer bei der praktischen Umsetzung in einer Kanzlei. Hier ist auch wieder die Konzernperspektive im Vordergrund, wenn es insgesamt 5 Hierarchieebenen zu durchlaufen gilt. Da hoffe ich, dass Albert mir ein paar Praxisbeispiele dazu geben kann. Einziger Merksatz, den ich hier gut finde: 70% der Ziele werden top-down festgelegt und 30% bottom-up. Einbindung der Mitarbeiter unter Wahrung der eigenen Chef-Vorstellungen. Das beste Beispiel / die beste Geschichte Gar nicht so sehr eine Geschichte, sondern die Erläuterungssätze zum goldenen Kreis von Simon Sinek (der gefühlt in jedem Buch inzwischen zitiert wird) • Warum – Wir glauben, dass… • Wie – Deshalb erstellen wir unser Produkt / Services so… • Was – Das Ergebnis daraus ist unser Produkt / Service… Ebenfalls (be-)merkenswert: Die Erfolgskette „Gute Prozesse führen zu guten Ergebnissen. Aber wo kommen die guten Prozesse her? Von den guten Mitarbeitern, die fähig und motiviert sind. Wo kommen die guten Mitarbeiter her? Von den guten Führungskräften. Gute Führungsarbeit bedeutet Mitarbeiter zu entwickeln. Ähnlich dem Slogan von Toyota: Andere Automobilisten entwickeln gute Autos. Wir entwickeln gute Mitarbeiter, die gute Autos entwickeln“ Was kannst Du für die Praxis rausziehen • Herausfordernde Ziele formulieren: Stretch-Goals und Durchbruchsziele • Verbindliche und erstrebenswerte Ziele bewusst unterscheiden: Verbindliche müssen zu 100% erreicht werden, erstrebenswerte zielen darauf ab, zum Überdenken der bestehenden Strukturen nachzudenken (bei Google werden im Schnitt diese Ziele zu 40% nicht erreicht) • Klasse: den Reifegrad von Organisationen anhand des Arbeitstages festzulegen S. 51 • Checkliste für Objectives und Key Results S. 59 und 62 • Weekly OKR Review ist super für Aufgabenplanung in der Kanzlei: Status, Reflexion, Ausblick, Unterstützung S. 114 • Die 20-60-20 Regel: 20% sofort im Boot | 60% Mitläufer | 20% Gegner. Unsere Erfahrung in Kanzleien: 20-70-10 • Kontinuierliches Performance Management als Alternative zu jährlichen Mitarbeitergesprächen – CFR (Conversation, Feedback, Recognition) ergänzt um Echtzeit-Dialoge Was war neu für Dich • Wundervoll, wieder zwei neue Canvas kennen gelernt: Leitbild-Strategie-Canvas S. 33mit konkreten Fragen und OKR-Change-Canvas S.128 (richtige Reihenfolge beachten) • Das Wheel of Change – https://actee.com Frage an Albert, ob Ihr das irgendwo schon im Einsatz habt Warum muss man dieses Buch gelesen haben – oder auch nicht Bedingte Leseempfehlung. Der Methoden-Overkill ist gewaltig und wenn jemand sich zum ersten Mal mit Strategiemethoden auseinandersetzt, ist überfordert. Ich schätze mal, ich habe von 80% der Methoden zumindest schon mal gehört. Ohne Vorwissen hätte ich das Buch wieder weggelegt. Wer sich allerdings gerade in einem Veränderungsprozess befindet oder auf der Suche nach einem neuen Zielsystem ist, bekommt hier gute Anregungen. Was ich persönlich auch schätze: sie behauptet nicht, dass es DIE EINE richtige Methode gibt, sondern stellt das beste aus allen Welten zusammen. Das ist ein sehr pragmatischer Ansatz und mit dem Hintergedanken kann man sich anhand dieses Leitfadens seinen eigenen Mix zusammenstellen.

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