

Weltzeit
Deutschlandfunk Kultur
Die Welt verstehen mit der „Weltzeit“: Der Auslandspodcast von Deutschlandfunk Kultur erklärt Krisen, Konflikte und Zusammenhänge. Wir recherchieren für Sie überall auf der Erde.
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Mar 17, 2026 • 23min
Thailand - Legal kiffen auf Rezept
Thailand hat die Cannabisgesetze im Sommer wieder verschärft. Viele, die zuvor in Shops und Farmen investiert hatten, hoffen nun auf neue politische Spielräume. Seit Cannabis nur noch auf Rezept erhältlich ist, mussten zahlreiche Läden schließen. Magdalena Stefely, Marco Bünte, Katrin Materna www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit

Mar 16, 2026 • 26min
Aufarbeitung in Syrien - Die Kriegsverbrechen in Yarmouk
Das Assad-Regime setzte auf Belagerung und Aushungerung als Kriegsstrategie, um seine Gegner zur Aufgabe zu zwingen - so wie im palästinensisch geprägten Viertel Yarmouk in Damaskus. Heute will dort niemand mehr etwas vom IS wissen. Marc Thörner, Guido Steinberg, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit

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Mar 12, 2026 • 29min
Frankreich - Die Normalisierung der Rechten in Fréjus
Stephan Detjen, Frankreich-Korrespondent, ordnet die nationalen Machtverhältnisse ein. Clara Hellner, Lokalreporterin in Fréjus, schildert Alltag, Angst und Konflikte vor Ort. Es geht um leere Promenaden, Moschee-Streit, soziale Kürzungen, mutmaßliche Vetternwirtschaft und die Bedeutung der Kommunalpolitik für die nationale Lage.

Mar 11, 2026 • 27min
Nicaraguas Diktatur - Die Verfolgung durch das Ortega-Regime endet nicht an der Grenze
Hunderttausende Menschen haben Nicaragua seit 2018 verlassen. Das Regime von Daniel Ortega und Rosario Murillo geht seitdem mit Verhaftungen und Folter gegen Oppositionelle vor. Auch Exil-Nicaraguaner in Costa Rica berichten von Repressionen. Jenny Barke, Ellen Häring de Vazquez, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit

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Mar 10, 2026 • 36min
Bomben auf Iran - Der Zangengriff gegen die Revolutionsgarden
Sarah Schmidt, Journalistin und Fact-Checkerin, erklärt Methoden zur Überprüfung von Kriegsinformationen. Julia Neumann, Reporterin in Beirut, schildert humanitäre Folgen und Vertreibungen im Libanon. Sie diskutieren Desinformation nach Luftangriffen, Fact-Checking-Techniken wie Satellitenabgleich und Bildrückwärtssuche. Außerdem kommen die Lage ziviler Opfer, Fluchtbewegungen und staatliche Reaktionen zur Sprache.

Mar 9, 2026 • 28min
Wahlkampf in Ungarn - Budapest am Scheideweg
Oliver Soos, vor Ort recherchierender Korrespondent, berichtet aus dem Wahlkampf und von Protesten in Budapest. Keno Verseck, Politikjournalist mit Osteuropa-Erfahrung, ordnet Orbáns Strategien und internationale Verflechtungen ein. Es geht um Propaganda, KI-Fakes, junge Mobilisierung durch Peter Modja, Korruptionsvorwürfe, russischen Einfluss und mögliche Szenarien bei einem Machtverlust.

Mar 5, 2026 • 28min
Screentime in Europa - Das Comeback der Bücher?
In Skandinavien investieren Regierungen viel Geld in neue Schulbücher. Kinder sollen wieder mehr analog lernen. Auch andere europäische Länder möchten aufgrund des Jugendschutzes Digitalisierung zurückfahren und Social-Media-Konsum einschränken. Miriam Arndts, Annabell Brockhues, Yana Adu, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit

Mar 4, 2026 • 27min
Screentime in Asien - Mittel gegen die Bildschirmsucht
Katja Drienhausen, Sinologin, erklärt Chinas minderjährigen‑Modus kurz. Antje Stiebitz, Reporterin in Neu‑Delhi, schildert Zeitung‑als‑Schule‑Projekte. Felix Lill, Korrespondent in Tokio, berichtet von Toyoakes Zwei‑Stunden‑Limit. Es geht um lokale Regeln, Schulische Praktiken und technische Pflichten der Plattformen.

Mar 3, 2026 • 27min
Melonis Justizreform - Der Griff nach den Richtern
Italien stimmt Ende März in einem Referendum über eine umstrittene Justizreform ab. Sie ist ein Kernprojekt der Regierung Meloni und soll der Judikative mehr Effizienz verschaffen. Doch geht es ihr auch um mehr Einfluss auf Richter und Staatsanwälte? Lisa Weiß, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit

Mar 2, 2026 • 23min
Ägyptens Mietwende - Wohnungen für 20 Cent sind bald passé
Eine Wohnung für 20 Cent im Monat – jahrzehntelang war das in Kairo Realität, weil ein altes Mietgesetz einst die Preise einfror. Nun will die Regierung die Verträge auslaufen lassen. Für 1,5 Millionen Haushalte beginnt damit eine ungewisse Zeit. Von Hannah El-Hitami, Moritz Behrendt, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit


