SWR Kultur lesenswert - Literatur

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Jan 9, 2026 • 7min

Hier ist der Wurm drin

Regenwürmer stehen im Mittelpunkt dieser fesselnden Diskussion. Die Bedeutung der kleinen Tiere für fruchtbaren Boden und das Leben wird eindringlich beschrieben. Injuriertes Biobauer-Engagement führt zur Frustration und Konflikten mit Nachbarn. Mit Humor wird die verquere Welt juristischer Formalitäten beleuchtet. Arthurs Radikalisierung sorgt für ein überraschendes Ende. Kritische Einblicke in die Pariser Elite zeigen, wie verzweigte Geschäfte vom Bodenverlust betroffen sind. Am Ende bleibt die Botschaft: Die Ausdauer der Würmer hat mehr Wert als leere Strategien.
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Jan 9, 2026 • 55min

Mit neuen Büchern von Tatsuzō Ishikawa, belmonte, Gaspard Kœnig, Ulrike Draesner und Michael Stauffer

Ulrike Draesner, Schriftstellerin und Lyrikerin, gibt Einblicke in ihre poetischen Erkundungen. Sie spricht über ihre Recherchen in der Arktis und die innovative Neuinterpretation der Odyssee. Inspiriert von der Stille und Dunkelheit beschreibt sie, wie die Reise von Penelope an der Adriaküste in eine moderne, geschlechterbewusste Erzählweise mündet. Zudem reflektiert sie über die transformative Kraft der Lyrik und die Bedeutung von Empathie in der Literatur.
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Jan 9, 2026 • 16min

Leinen los! Ulrike Draesner bereist das Nordmeer

Ulrike Draesner, eine talentierte Schriftstellerin und Lyrikerin, berichtet aus Tromsø über ihre spannende Schiffsreise durchs Nordmeer. Sie erzählt von ihrem persönlichen Selbstexperiment in der Dunkelheit und deren Einfluss auf ihr Empfinden. Zudem spricht sie über ihren Essay 'Radio Silence', der Umweltfragen behandelt, und ihre Lyrik über die komplexe Figur der Penelope in 'penelopes sch()iff'. Draesner verbindet Naturerlebnisse mit der Literatur und thematisiert ihre Ängste und die Herausforderungen des Klimawandels.
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Jan 7, 2026 • 4min

Ein Reich der Frauen

Sister Deborah verkündet eine revolutionäre Prophezeiung: Ein schwarzer weiblicher Messias wird Ruanda befreien. Ihre Botschaft begeistert Frauen und droht die kolonialen Strukturen zu destabilisieren. Während Kolonialbeamte und Patres in Panik geraten, wird Deborah der Hexerei beschuldigt und verschwindet spurlos. Schockierend ist, dass offizielle Berichte die Wahrheit über sie aus der Geschichte tilgen. Die Moderatorin beleuchtet auch die Erzähltechnik des Romans und das thematische Spiel mit Glauben und Hoffnung in einem kolonialen Kontext.
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Jan 6, 2026 • 4min

Krieg – und keiner geht hin? Eine Geschichte der Fahnenflucht

Rolf Cantzen beleuchtet die vielschichtige Geschichte der Desertion als Gewissensfrage. Von der Antike bis heute zeigen sich vielfältige Motive wie Angst, Familienpflichten und der Wunsch nach Selbstbestimmung. Interessanterweise war Desertion niemals ein Randphänomen, mit hohen Raten im 18. Jahrhundert und den Weltkriegen. Besonders die kollektive Desertion und Militärstreiks 1918 hatten historische Bedeutung. Cantzen betont, dass Frieden mit einem widerspruchsfähigen Gewissen beginnt und bringt literarische Stimmen wie Tolstoi und Böll ins Gespräch.
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Jan 5, 2026 • 4min

Oskar Fiala – ein unbekannter Autor und das Leid der Psyche

Oswald Egger, Autor und Literaturwissenschaftler, beleuchtet in seinem neuen Werk den unbekannten Schriftsteller Oskar Fiala. Fiala, ein ehemaliger Schriftsetzer aus Leipzig, litt unter schwerwiegenden psychischen Störungen und wurde 1912 in einer Klinik interniert. Egger geht der komplexen Natur von Identität und Wahrnehmung nach, besonders in Bezug auf das Erleben von Halluzinationen. Spannend sind auch Fialas 'leibeigenen Gedanken', die er als schmerzvoll und verwirrend beschreibt. Insgesamt entsteht ein berührendes Dokument über das Leben eines nameless Dichters.
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Jan 4, 2026 • 1h 15min

SWR Bestenliste Januar

In dieser Diskussion treten Hubert Winkels, ein erfahrener Literaturredakteur, Beate Tröger, bekannt für ihre prägnante Stilkritik, und Daniela Strigl, eine Literaturwissenschaftlerin mit tiefen Analysen, auf. Sie beleuchten die Kontroversen um Ebrahimis Roman "Und Federn überall" und diskutieren die Themen von Massentierhaltung und Migration. Der Gedichtband "Portolan" wird für seine metaphorische Bildsprache gewürdigt, während Eva Schmidts "Neben Fremden" mit seiner sprachlichen Präzision begeistert. Abschließend analysieren sie Krasznahorkais satirischen Ansatz und politische Parodien.
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Jan 4, 2026 • 20min

Nava Ebrahimi: Und Federn überall

Eine Kleinstadt im Emsland. Ein trüber Montagmorgen. Sechs Menschen, deren Wege sich kreuzen, deren Biografien sich für einen Tag überlagern. Sie alle kommen aus ihren sozialen Zwängen und den Prägungen ihrer Herkunft nicht heraus.#
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Jan 4, 2026 • 17min

Eva Schmidt: Neben Fremden

Die brillanteste Unterschätzte der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: Eva Schmidts Romane zeichnen sich durch Beobachtungsgabe und Lebensklugheit aus. Die pensionierte Krankenschwester Rosa bricht in einem Campingbus auf, aber das Ziel steht noch nicht fest.
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Jan 4, 2026 • 22min

László Krasznahorkai: Zsömle ist weg

Der neue Roman des ungarischen Literaturnobelpreisträgers von 2025: Onkel Jószi könnte der König von Ungarn sein, will aber nur seine Ruhe haben. Dann entdeckt ihn eine Gruppe von Monarchisten, die Ungarn wieder groß machen will.

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