

Echo der Zeit
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
«Echo der Zeit» ist die älteste politische Hintergrundsendung von Radio SRF: Seit 1945 vermittelt die Sendung täglich die wichtigsten Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen über das aktuelle Zeitgeschehen
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Jan 27, 2026 • 44min
EU und Indien schliessen umfassendes Handelsabkommen
Oliver von Rochem, Leiter der KZ‑Gedenkstätte Neuengamme und Historiker, spricht über die Bedrohung durch KI‑generierte Holocaust‑Bilder. Er thematisiert Fälschungen auf Social Media. Er fordert Verantwortung von Plattformen und bessere Medienkompetenz. Er warnt vor Relativierung und Geschichtsverfälschung.

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Jan 26, 2026 • 43min
IT-Panne beim Seco mit unangenehmen Auswirkungen
Mario Sturni, Nachrichtensprecher, liefert knackige News. Felicitas Erzinger, Wissenschaftsjournalistin, erklärt Streit um Mikroplastik-Studien und Laborprobleme. Christoph Gürschow, Migrationsanalyst, erläutert Asylprognosen, Fluchtrouten und Unsicherheiten. Gespräche über IT-Panne beim SECO, Folgen für Arbeitslosenzahlungen und die methodischen Grenzen bei Forschung sorgen für Spannung.

Jan 25, 2026 • 29min
Wie sich Minneapolis gegen die US-Migrationspolizei wehrt
In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota haben Agenten der US-Migrationspolizei einen Mann getötet. Minneapolis ist im Visier der US-Regierung von Präsident Trump. Seit Wochen läuft eine aggressive Operation der Migrationspolizei um Papierlose festzunehmen. Doch viele in Minneapolis wehren sich.
(00:00) Intro und Schlagzeilen
(01:18) Wie sich Minneapolis gegen die US-Migrationspolizei wehrt
(07:52) Nachrichtenübersicht
(13:20) «Ein Balancieren auf Messers Schneide» in Kuba
(19:42) Mit Kritik an der Schweiz kann man in Italien derzeit punkten
(22:57) Warum Künstliche Intelligenz zum öffentlichen Gut werden soll

Jan 25, 2026 • 29min
INTERNATIONAL: Istanbul als Vielvölkermosaik
Istanbul war über Jahrtausende ein «Mosaik der Völker». Doch die nationalistische Staatsideologie der modernen Türkei leugnete die kulturelle Vielfalt. Aber es gibt eine Gegenbewegung: Menschen, die das multikulturelle Erbe der Stadt wiederbeleben wollen.
Die historische Strassenbahn bimmelt auf der Flaniermeile Istiklal Caddesi an armenischen und griechischen Stadtpalästen vorbei. Wer sich umschaut, findet überall in der Bosporus-Stadt Zeugnisse der multikulturellen Vergangenheit. Doch die moderne Türkei verstand sich als Einheitsstaat: «Glücklich, wer ein Türke ist». So der Leitsatz von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk. Bis heute sind die nationalistischen Strömungen in der Türkei stark. «International» begegnet Menschen, die genug haben von politischer Polarisierung und die multi-ethnische Tradition dieser Stadt auf zwei Kontinenten für sich neu entdecken.
Can Evrensel Rodrik ist fasziniert vom jüdischen Erbe. Er gibt Kurse in der Sprache der sephardischen Juden Istanbuls und schafft so eine Verbindung zur eigenen Herkunftskultur. Mehmet Ugur Korkmaz will mit seinem Podcast «Die Kurden sind in der Stadt» dazu beitragen, dass das «kurdische Istanbul» als Teil der Identität der türkischen Mittelmeer-Metropole wahrgenommen wird. Traditionen, Stimmen, Kulturen und verschiedene Epochen flössen am Bosporus ineinander, das fasziniere sie seit ihrer Kindheit, sagt Kübra Şenyaylar. Die Musikerin bringt die Istanbuler Vielstimmigkeit mit ihrem «Koro Istanbul» zum Klingen.

Jan 24, 2026 • 27min
Italien beordert Botschafter in der Schweiz nach Rom
Michelle Scherer, Reporterin über Schulpolitik; Olivier Limacher, Nachrichten- und Wetterreporter; Franco Battel, Italien-Korrespondent aus Rom. Sie diskutieren die Rückberufung des italienischen Botschafters, Italiens Forderungen an die Schweiz und die Reaktionen in der Schweiz. Es gibt zudem eine kompakte Nachrichtenübersicht und Berichte zu Bildungspolitik und internationalen Entwicklungen.

Jan 23, 2026 • 44min
UNO wirft Führung im Iran «brutale Unterdrückung» vor
Bericht über eine Dringlichkeitssitzung des UNO‑Menschenrechtsrats wegen brutaler Repressionen im Iran. Diskussionen zu Opferzahlen, Gegenrede aus Teheran und einer angenommenen Verurteilung. Debatten über vernachlässigte humanitäre Krisen am WEF und Risiken von KI und Drohnen für Zivilisten. Analysen zu Medikamentenpreisen und Schweizer Pharma sowie Berichte zu militarisierter Kinderpropaganda und Sicherheit im Schienenverkehr.

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Jan 22, 2026 • 43min
Wie blickt man in Dänemark auf die Grönland-Einigung?
Jan-Werner Müller, Politikwissenschaftler an der Princeton University, ist Experte für Demokratie und Populismus. Er analysiert die Reaktionen Dänemarks und Grönlands auf die Grönland-Einigung, die das Risiko eines militärischen Konflikts vermeidet. Müller erörtert zudem Trumps Machtspiele in Grönland und Venezuela sowie die Frage, inwiefern die US-Politik von Unberechenbarkeit geprägt ist. Seine Einsichten zur möglichen Politisierung der Wirtschaft unter Trump bieten einen scharfen Blick auf die geopolitischen Spannungen.

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Jan 21, 2026 • 44min
Trump am WEF: Absage an die Zusammenarbeit mit Europa
Andrea Christen, USA-Korrespondentin, analysiert Trumps spektakuläre Rede am WEF, in der er Europa scharf kritisiert und seine Isolationspolitik lobt. Dominik Mayer, Bundeshausredaktor, beleuchtet die abgelehnte SRG-Initiative und ihre Folgen für die Medienvielfalt. Maren Peters, Südasien-Korrespondentin, berichtet über die Proteste in Nepal, die Frustration der Gen Z und den steigenden Wunsch der Jugend nach ausgestellten Perspektiven. Alle drei Gäste bieten spannende Einblicke in aktuelle politische Entwicklungen.

Jan 20, 2026 • 41min
Grönlandstreit: EU bleibt hart, streckt aber die Hand aus
Emmanuel Schäublin, Konfliktforscher an der ETH Zürich mit Fokus auf den Nahen Osten, teilt seine Einschätzungen zur geopolitischen Lage. Er diskutiert die Komplexität von Trumps Gaza-Friedensrat und bezeichnet ihn als autoritäres Parallelkonstrukt, das wichtige lokale Akteure ignoriert. Schäublin beleuchtet auch die fragilen Aussichten auf einen Frieden in Syrien und warnt vor drohenden Gefahren für Demokratie und Souveränität in der Region. Seine Einsichten bieten einen tiefen Blick in die derzeitigen Konflikte und strategischen Herausforderungen.

Jan 19, 2026 • 42min
Viele offene Fragen nach Zugunglück in Spanien
Lorenz Schlappach, Intensivmediziner am Kinderspital Zürich, und Simon Richle, Reporter mit Fokus auf aktuelle Ereignisse, beleuchten die dramatischen Entwicklungen nach dem Zugunglück in Spanien. Richle gibt Einblicke in die Anzahl der Opfer und die Reaktionen der Regierung. Schlappach bringt sein Fachwissen zur Sepsis ein, einem oft unterschätzten Gesundheitsrisiko, und diskutiert dessen Bedeutung. Gemeinsam fragen sie sich, welche Lehren aus solchen Tragödien gezogen werden können und die Notwendigkeit für schnellere Reaktionen im Gesundheitswesen.


