

Apropos Psychologie!
Junfermann Verlag
Immer alles 1000-prozentig machen? Warum habe ich immer was an mir herumzumäkeln? Müsste ich nicht einfach mal genießen? Glücklich sein? Ich bin wie ich bin! Oder doch besser flüchten? Und wohin dann? … Wovor habe ich eigentlich Angst?
Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in Gesprächen mit Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Coaches. Du erfährst aus erster Hand Tricks für ein einfacheres Leben, erhältst überraschende Einblicke in persönliche Erfahrungen und Entwicklungen und lernst eine ganze Menge darüber, wie wir manchmal ticken und warum.
Alle zwei Wochen mittwochs neu.
Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in Gesprächen mit Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Coaches. Du erfährst aus erster Hand Tricks für ein einfacheres Leben, erhältst überraschende Einblicke in persönliche Erfahrungen und Entwicklungen und lernst eine ganze Menge darüber, wie wir manchmal ticken und warum.
Alle zwei Wochen mittwochs neu.
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Mentioned books

Jul 7, 2021 • 38min
Apropos ... Miteinander reden!
Wann ist
ein Gespräch eigentlich gut? Wer beurteilt, ob es schwierig ist oder nicht? Und
wie wichtig ist gutes Zuhören, wenn wir miteinander sprechen wollen?
Mit diesen
und anderen Fragen beschäftigt sich die „Gewaltfreie Kommunikation“, einem
Handlungskonzept, das von dem amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg
entwickelt wurde. „Gewalt“ meint hier vor allem die verbale Gewalt (und damit nicht
explizit die körperliche), weshalb das Handlungskonzept auch Einfühlende oder Wertschätzende Kommunikation
genannt wird. Dabei stehen Empathie und aktives Zuhören im Mittelunkt.
Wie ich
mein Gegenüber mit einer empathischen Sprache erreiche, dabei meine eigenen
Bedürfnisse und die des anderen (be-)achte, weiß Ulrike Michalski. Sie ist
Wirtschafsingenieurin, selbstständige Beraterin und Supervisorin und
Vorsitzende des Fachverbandes Gewaltfreie Kommunikation.
Sie deckt
auf, warum ich auf die freundliche Frage „Was gibt’s zum Essen heute?“ förmlich
explodiere, mich meine kleinen, alltäglichen Ärgernisse also viel zu heftig
reagieren lassen, als es angemessen ist, und warum das Verstehen-wollen
entscheidend dafür ist, auch dann ruhig und wertschätzend zu reagieren, wenn
mein Sohn zum siebten Mal die Hausaufgaben ignoriert hat.
Wenn Du
solche Situationen kennst, lass und miteinander ins Gespräch kommen: hier im
Podcast mit Uli Michalski – und gern per Mail an mich: podcast@junfermann.de
Mehr über Ulrike
Michalski als Coach und Beraterin findest Du auf https://änders.de
Informationen
zum Fachverband Gewaltfreie Kommunikation bietet die Homepage des Verbands.
https://www.fachverband-gfk.org/
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Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

Jun 25, 2021 • 43min
Apropos ... Musik!
Apropos … Musik!
Egal, ob wir Musik nur nebenbei
oder ganz bewusst hören: Musik entspannt die Psyche, kann unsere körperliche
Leistungsfähigkeit verbessern und baut Stress ab. Schon im Mutterleib entwickelt
sich zum Teil unsere Musikgeschmack, und als Erwachsene empfinden wir als
beruhigend oder schön, was uns pränatal in guter Erinnerung ist.
Neben den messbaren Effekten auf
Atmung und Blutdruck, die sich heute die Musiktherapie zunutze machen, hat Musik
eine enorme emotionale Wirkung, die wir alle kennen: Sie kann uns in andere
Welten entführen oder sogar „Heimat“ sein.
So empfindet es auch Ulrich
Lettermann, mein heutiger Gast. Er ist Dozent für Musik an der Universität
Paderborn und beschäftigt sich mit Musiktheorie, Gehörbildung und Musikpädagogik.
Seit 1993 bereist er mit seinem Saxophon-Quintett „Quintessenz“ die Welt,
besonders auch China: Musik als verbindende Sprache! 2020 erhielt den
Kulturpreis der Stadt Paderborn.
Wie Musik auf ihn, mich, uns
wirkt, und wie sie uns im Leben helfen kann, will ich genauer wissen. Ein
langes Gespräch!😉
Mehr über das Ensemble
„Quintessenz“ findet ihr hier: www.saxophonquintett.de; über Ulrich Lettermanns künstlerische Leitung der
„Kleinen Bühne Paderborn“ erfahrt ihr hier mehr: www.deelenhaus.de.
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Jun 10, 2021 • 41min
Apropos ... Verhaltenssüchte!
Wer regelmäßig zu viel trinkt, kann alkoholabhängig werden, auch
Tabak macht bekanntermaßen süchtig, ebenso wie der zu häufige schnelle Griff zu
Medikamenten. Aber wie steht es mit Sport, Shoppen oder Handy & Internet?
Wer gern Sport treibt, kennt das tolle Gefühl danach: erschöpft,
aber glücklich und manchmal so voller Energie, als könnte man die Welt aus den
Angeln heben. Und ja, auch ein neues T-Shirt oder zwei, und an langweiligen Tagen
mit prall gefüllten Einkaufstaschen nach Hause zu kommen, fühlt sich richtig
gut an.
Was aber passiert, wenn wir diesem Vergnügen nicht nachgehen
können? Geht das überhaupt noch? Oder haben wir uns längst daran gewöhnt, dass
sich eigentlich unser ganzes Leben nach dem Trainingsplan im Sportstudio
richtet? Dass wir nicht mehr wissen, wie viele schwarze T-Shirt im Schrank
liegen, und trotzdem jeden Tag wieder losziehen in die Fußgängerzone?
Über den schmalen Grat zwischen „viel“ und „zu viel“ spreche
ich heute mit Dr. Julia Arnhold. Sie erklärt mir, welche Ursachen die übermäßige
Ausübung einer Handlung haben kann und warum eine solche Verhaltenssucht
eigentlich etwas anders – kurzfristig – kompensiert.
Dr. Julia Arnhold ist Verhaltens- und Schematherapeutin in eigener Praxis in Berlin.Mehr über sie erfahrt Ihr auf ihrer Intenetseite: www.psyberlin,com und über sie und Ihre Kollegin und Co-Autorin Hannah Hoppe auf www.schematherapie-rhein-ruhr.de/
Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, vielleicht an sich selbst eine mögliche Verhaltenssucht entdeckt hat, findet in dem von Julia Arnhold und Hannah Hoppe verfassten Selbsthilfebuch »Ausstieg aus Verhaltenssüchten« praktische Anleitungen, mit den Herausforderungen des Lebens konstruktiv umzugehen, statt sie in einer Sucht zu kompensieren.
Zusammen mit Hannah Hoppe, Köln, hat Dr. Julia Arnhold zu diesem Thema außerdem 2021 das Fachbuch »Verhaltenssüchte erfolgreich behandeln« veröffentlicht.
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May 26, 2021 • 32min
Apropos ... Selbstbeelterung!
Wie das Gehirn lernt, dass du wertvoll bist
Selbstbeelterung,
manchmal, auch „Nach- oder Neubeelterung“: Ein Begriff aus der Psychotherapie.
Aber was ist das eigentlich?
Gemeint ist
damit eine therapeutische Haltung, die dem Patienten gezielt nachträgliche, elterliche Fürsorge zukommen lässt.
Natürlich dem Rahmen einer therapeutischen Beziehung angemessen. So beschreibt
es der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut Jeffrey E. Young. Es handelt sich um Interventionen, die das
nachholen, was von den Eltern möglicherweise nicht ausreichend gegeben werden
konnte. Die Patienten erleben auf diese Weise, was eine gute
Eltern-Kind-Beziehung ausmacht.
Ein Stück
weit kann aber auch jeder von uns lernen, sich selbst das zu geben, was die
eigenen Eltern vielleicht nicht vermochten. Dazu muss das eigene Gehirn eine
ganze Menge neu lernen, und das kann es tatsächlich bis ins hohe Alter. Neuroplastizität heißt das: Neue
Erfahrungen und Eindrücke regen neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen an,
bauen bestehende aus, und schaffen nach und nach eine neue Architektur im
Gehirn.
Dabei
können verblüffende Übungen sehr wirksam
helfen: Der Schulterwurf zum Beispiel, mit dem man Unliebsames im wahrsten
Sinne des Wortes hinter sich bringt, oder sich mit der linken Hand die Zähne zu
putzen (wenn man Rechtshänder ist).
Was
außerdem das Gehirn zum „positiven Umdenken“ bewegen kann, weiß Dr. Johanna Schulte Wermlinghoff. Sie
ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Leiterin der Ambulanz der
LWL-Klinik Marl-Sinsen.
Mehr über
sie und ihre Arbeit in der Haardklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychotherapie und Psychosomatik erfahrt ihr hier: www.lwl-jugendpsychiatrie-marl.de
Wer beim „Reparenting“,
der Neubeelterung, in die Tiefe gehen will, wagt sich an das Fachbuch von Jeffrey E. Young, Janet S. Klosko, Marjorie E. Weishaar: Schematherapie - Ein praxisorientiertes
Handbuch
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May 12, 2021 • 38min
Apropos ... Resilienz!
Stark und gelassen, mit einer gesunden Portion Optimismus
und einer Prise Heiterkeit. Wer so durch Leben gehen kann, den beneiden wir.
Tatsächlich scheinen manche Menschen nicht nur ihren Alltag, sondern auch
schwierige Lebenssituationen mit einer bewundernswerten Leichtigkeit zu
bewältigen. Woher nehmen sie diese Ausgeglichenheit und Gefasstheit? Wie
schaffen sie es, sogar schmerzhafte Erlebnisse, die das Leben der meisten von
uns zum Erstarren brächten oder ihm zumindest eine ungewollte, neue Richtung aufzwingen
würden, hinzunehmen und zu neuer Kraft zu finden?
Es geht mir im heutigen Podcast um unsere Widerstandsfähigkeit:
die sog. Resilienz. Dass es sich dabei nicht einfach um die vielbesungene
Stehaufmännchen-Mentalität oder eine Art Kämpfernatur handelt, wird im Gespräch
mit Sebastian Mauritz schnell klar. Der Göttinger Trainer, Autor und
Marketing-Unternehmer betont: Nicht die Frage „Was tut das mit mir?“ sondern
die Antwort auf „Wie denke ich die Welt?“ ist wesentlich für Resilienz.
Wie ich die zwei Säulen der Resilienz – Adaption („Wie gut
kann ich mich anpassen?) und Regulation („Wie gut komme ich in meine Mitte?“) – am
besten stärken kann, und wie ich krisenfester durchs Leben gehe, erklärt er
heute im Podcast.
Mehr über Sebastian Mauritz findet Ihr auf www.sebastianmauritz.de
Im Mai 2021 veranstaltet der Junfermann Verlag mit ihm als
Moderator einen Online-Kongress zur „Gewaltfreien Kommunikation“. Mehr dazu
unter www.gfk-kongress.de.
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Apr 28, 2021 • 37min
Apropos ... Schlafen!
Ausgeschlafen aufwachen, voller Energie oder auch ganz
entspannt in den neuen Tag starten: Für viele von uns nur ein Wunschtraum. Rund
20 % der Erwachsenen in Deutschland haben Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen.
Die Ursachen sind vielfältig: Ist es nur kurzzeitig eine Phase, in der einem
einfach zu viel durch den Kopf geht, um in eine erholsame Nachtruhe zu finden,
muss man sich keine Sorgen machen. Wer aber über Monate hinweg tagsüber
abgeschlagen, ja wie gerädert aufwacht, sollte der Sache auf den Grund gehen.
Wem das berühmte Glas warmer Milch mit Honig oder ein
Baldriantee vor dem Zubettgehen nicht hilft, dem können z. B. Entspannungstechniken
weiterhelfen. Oft reichen schon kleine Veränderungen in den Schlafgewohnheiten,
um seinen Schlaf-Wach-Rhythmus bald wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu
bringen.
Ich spreche darüber mit der Psychotherapeutin Konstanze
Wortmann. Zusammen mit Dorothe Schabsky leitet sie die »Schlafschule Unna« und
verrät mir ihre Tipps & Tricks für einen gesunden Schlaf.
Weitere hilfreiche Anregungen für eine geruhsame, gute Nacht erfährst Du in »Wege in den erholsamen Schlaf«, das Du in jeder guten Buchhandlung oder direkt beim Verlag erhältst.
Mehr über Konstanze Wortmann findet Ihr auf der Seite der Schlafschule Unna: www.schlafschule-unna.de
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Apr 16, 2021 • 33min
Apropos ... Persönlichkeit!
Wer glaubt, er sei nur aus einem
Holz geschnitzt, der irrt. Die Psychologie kennt ein gutes Dutzend an
Persönlichkeitsstilen, die mehr oder weniger ausgeprägt in uns schlummern. Sie können
unheimliche Ressourcen bedeuten, aber auch Störungen verursachen. Beruflich
erfolgreich ist ein Mensch z.B. dann, wenn er mit seinen Persönlichkeitsstilen
an der richtigen Position ist. Wissen HR-Abteilungen genug darüber? Und gibt es
auch im Privaten Persönlichkeitsstile, die schlicht nicht kompatibel sind?
Prof. Dr. Rainer Sachse, der das
Institut für Psychologische Psychotherapie in Bochum leitet,
unterscheidet Persönlichkeitsstile zunächst nach den Nähe- und Distanzstörungen,
sozusagen nach dem jeweiligen Bedürfnis an „Sicherheitsabstand“ zum anderen. Mit
ihm spreche ich darüber, wie man sich selbst und
anderen auf die Schliche kommt. Mich und ihn frage ich: Wer also
bin ich? Macht mich aus, was andere in mir sehen? Wie kann ich meine Persönlichkeitsstile
und die der anderen für ein konstruktives Miteinander nutzen?
Sein Buch „Persönlichkeitsstile“ ist im Junfermann Verlag und in jeder gut sortierten
Buchhandlung erhältlich.
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Mar 31, 2021 • 30min
Apropos ... Trauern!
Trauer ist nicht
gleich Traurigkeit –
Er gehört so sehr zum Leben, und doch schieben wir den
Gedanken daran am liebsten ganz weit weg: der Tod. Keiner mag und keiner kann sich vorstellen, wie dieser Moment
sein wird: wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, vielleicht ganz
unerwartet, vielleicht nach langer, leidvoller Zeit. Versinken wir in ein
tiefes Loch? Werden wir über uns hinauswachsen und anderen eine Stütze sein?
Wie können wir mit Trauer positiv umgehen? Lässt sie sich
überhaupt in unser Leben integrieren?
Christine Kempkes, Bestatterin und Coach, will uns genau
dazu ermutigen. Sie rät uns dazu, mit dem verstorbenen Menschen – oder auch
Haustier – in Verbindung zu bleiben. Denn wer seine Trauer dauerhaft verdrängt,
bekommt sie durch die Hintertür zurück: als Migräne, Bauchschmerz, Depressionen
…
Ich spreche mit ihr über unsere Trauerkultur und warum wir
uns in der Trauer verbieten, fröhlich zu sein. Als Trauerbegleiterin weiß sie,
wie man aus tiefer Trauer zurück in ein kraftvolles Leben findet.
Ihr Buch zum Thema: »Mit der Trauer leben lernen« Mit der
Trauer leben lernen | Junfermann Verlag
Mehr über Christine Kempkes findet Ihr auf ihrer Homepage: Christine Kempkes | Trauerbegleitung,
Trauerreden und Familienbiographisches Coaching
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Mar 17, 2021 • 35min
Apropos ... Unerträgliches überwinden!
Es gibt Wunden, die man nicht sehen kann. Sie tun höllisch weh,
ohne dass wir laut aufschreien. Glauben wir gerade, sie sind verheilt, können
sie unvermittelt neu aufbrechen. Solche Wunden, die selbst kaum zu sehen sind,
machen uns blind für alles Schöne und Leichte im Leben. Ein ständiger Schmerz packt
alles in dicken Nebel. Und wir wissen manchmal nicht mal, dass es so ist.
So könnte man ein Trauma beschreiben, eine Psycho-Wunde. Um sie zu
erkennen, muss man schon sehr genau hinsehen, sagt die Psychotherapeutin
Michaela Huber. Sie ist eine von Deutschlands führenden Trauma-Expert:nnen. Sie
erklärt: Erlebt ein Mensch eine unerträgliche Situation, reagiert das Gehirn
mit einem Notprogramm: das Bewusstsein fährt runter, das Gedächtnis wird
abgekoppelt. Vier bis sechs Wochen lang versucht das Gehirn jetzt, diese
extreme Belastung allein durchzuarbeiten. Tauchen die Symptome Übererregung,
extreme Vermeidung und Wiedererregung aber danach weiter auf, spricht man von
Trauma.
Wie wichtig gute Freunde, ein schönes Zuhause und liebevolle
Mitmenschen dann werden, warum das so ist und was wir selbst in unser „Erste-Hilfe-Schatzkästchen“
tun können, erzählt Michaela Huber dieser Podcast-Folge.
Mehr über Michael Huber findest Du hier: https://michaela-huber.com
Die Bundesarbeitsgemeinschaft
für bedarfsgerechte Nothilfe erreichst Du über
Facebook: BAGbN
Von Michael Huber sind u,a. folgende Bücher zum Thema erschienen:
Der geborgene Ort
| Junfermann Verlag
Der innere Garten |
Junfermann Verlag
Trauma und
die Folgen | Junfermann Verlag
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Mar 3, 2021 • 36min
Apropos ... Fühlen!
Emojis statt Emotionen?
Keine durchheulten Nächte, aber auch keine
Schmetterlinge im Bauch? Das Leben plätschert so vor sich hin, aber
überbordende Freude fehlt genauso wie tief empfundene Trauer. Alles lässt mich
scheinbar „kalt“, nicht mal richtig wütend werde ich noch. Habe ich verlernt zu
fühlen?
Nicht zu wissen, ob & was man fühlt,
nennt man Gefühlsblindheit – ein gradueller Begriff, ein Spektrum. Tatsächlich
sind 10 % der Menschen mehr oder weniger gefühlblind. Aber woran erkennt man
das? Wann ist etwas ein Gefühl und wo beginnt der Gedanke? Gefühle sind
vielfach „anerzogen“, also wie manche Verhaltensweisen in der Kindheit erlernt.
Sind sie deshalb aber weniger „echt“?
Darüber spreche ich mit Dr. Carlotta
Welding, Linguistin und Emotionswissenschaftlerin. Eine gute Balance von
Gefühlen, so die Mutter von vier Kindern, ist wichtig für unsere eigene
Gesundheit und für das Leben in der Gemeinschaft, denn die 6 Basiskategorien
von Gefühlen zum Beispiel werden von jedem Menschen überall auf der Welt erkannt
und angewendet.
Sie sagt: „Ich kann den Wecker nur
ausschalten, wenn ich ihn gehört habe.“ Soll heißen: Wir müssen die „Sprache
der Gefühle“ (wieder) hören und verstehen lernen, und lernen sie zu sprechen.
Wie „Fühlen lernen“ gehen kann, erfahre ich heute.
Zu diesem Thema hat Carlotta Welding ein Buch geschrieben: „Fühlen lernen“, Klett-Cotta
2021
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