Leica Enthusiast Podcast - Fotopodcast mit Michel Birnbacher

Michel Birnbacher
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Mar 27, 2026 • 50min

Ingo Merz zu Gast bei Michel Birnbacher

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-Ausführliche Zusammenfassung / Shownotes / BlogbeitragFünf Kernaussagen der EpisodeIngo Merz versteht Fotografie nicht primär als Technikfrage, sondern als bewussten Prozess des Sehens, Beobachtens und Reduzierens.Die einjährige Familienreise wurde mit erstaunlich wenig Ausrüstung fotografisch dokumentiert: Leica M240, 35 mm, sonst kaum etwas.Die Beschränkung auf eine feste Brennweite erwies sich als befreiend, weil sie Entscheidungen vereinfachte und den Blick schärfte.Aus dem Reisejahr entstand eine Publikation mit zwei getrennten, aber zusammengehörenden Bildwelten: Schwarzweiß und Farbe.Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie eng kreative Praxis, Familienalltag, Reisen und dokumentarische Fotografie miteinander verbunden sein können.Ein Jahr unterwegs: Familie, Feuerwehrauto, LeicaWas für viele ein diffuser Lebenstraum bleibt, hat Ingo Merz tatsächlich umgesetzt: Gemeinsam mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern war er rund ein Jahr lang im selbst ausgebauten Feuerwehrfahrzeug unterwegs. Die Reise begann im Sommer 2024 und führte über Italien, Albanien und Griechenland weiter in die Türkei und schließlich bis nach Georgien. Insgesamt kamen rund 17.000 Kilometer zusammen. Ursprünglich stand sogar die Mongolei als Ziel im Raum, doch die geopolitische Lage und die Verantwortung als reisende Familie führten zu einer bewussten Anpassung der Route. Im Gespräch mit Michel Birnbacher wird schnell deutlich: Diese Reise war kein spontaner Ausbruch, sondern das Ergebnis einer langen Vorbereitungszeit. Rund drei Jahre dauerte es, bis aus einem alten Feuerwehr-Mannschaftswagen von 1988 ein wohnlicher, familiengerechter Reisewagen wurde. Küche, Schlafplätze, Bad, Stauraum – alles musste geplant und gebaut werden. Parallel dazu wuchs die Familie weiter. Die Reise war also nicht nur ein logistisches Projekt, sondern Ausdruck einer bewussten Lebensentscheidung: nicht irgendwann, sondern jetzt. Fotografie als Haltung, nicht als MaterialschlachtBesonders spannend ist die fotografische Konsequenz, mit der Ingo unterwegs war. Statt mehrere Kameras, Zooms oder ergänzendes Zubehör mitzunehmen, reduzierte er sich auf das Wesentliche: eine Leica M240 und ein Voigtländer Nokton Classic 35 mm f/1.4. Mehr war nicht dabei – und mehr wurde am Ende auch nicht vermisst. Gerade in einer Zeit, in der Reisefotografie oft mit maximaler Ausrüstung, Drohnenbildern und permanentem Content-Output verbunden wird, wirkt dieser Ansatz fast radikal. Doch genau darin liegt die Stärke dieser Episode. Ingo beschreibt die Reduktion nicht als Verzicht, sondern als Entlastung. Die Frage „Welches Objektiv nehme ich heute mit?“ stellte sich schlicht nicht. Stattdessen konnte er sich auf Motive, Situationen und den fotografischen Moment konzentrieren. Das ist mehr als ein pragmatischer Minimalismus. Es ist eine fotografische Haltung. Für Ingo steht längst nicht mehr allein das Ergebnis im Vordergrund, sondern der Prozess selbst: das Sehen, das manuelle Arbeiten, die Konzentration auf Licht, Distanz und Bildaufbau. Leica wird im Gespräch deshalb nicht als Statussymbol beschrieben, sondern als Werkzeug, das genau diese Form des Arbeitens unterstützt. Warum 35 Millimeter?Ein zentrales Thema der Episode ist die Wahl der Brennweite. Für Ingo sind 35 Millimeter längst zu einer Art natürlichem Blick geworden. Er beschreibt diese Perspektive als besonders nah an seinem unmittelbaren Erleben. Genau das macht sie für ihn passend – nicht nur für Street Photography, sondern auch für das Dokumentieren einer Reise, in der Landschaft, Alltag, Fahrzeug, Zwischenmomente und Begegnungen nebeneinander existieren. Bemerkenswert ist, dass gerade die vermeintlichen Grenzen dieser Brennweite kreativ genutzt wurden. Wenn eine Landschaft größer war, als sie das Objektiv auf Anhieb fassen konnte, dann bedeutete das nicht automatisch technisches Defizit, sondern körperliche Bewegung: einen Hügel hochklettern, Abstand gewinnen, Perspektive verändern. Manche Bilder wirken dadurch fast wie Drohnenaufnahmen, obwohl gar keine Drohne dabei war. Die Episode liefert damit einen wertvollen Gegenakzent zu der verbreiteten Annahme, für besondere Reisen brauche es zwangsläufig möglichst viel Equipment. Ingo erzählt das Gegenteil: Gerade die Beschränkung hat seinen Blick geschärft.Von Street Photography zur dokumentarischen ReiseerzählungIngo kommt nicht aus der professionellen Fotografie, sondern aus der engagierten Hobby-Praxis. Sein Schwerpunkt vor der Reise lag vor allem in der Street Photography. Dabei geht es ihm weniger um Spektakel als um das stille Beobachten. Er beschreibt Fotografie als eine Form, das Leben um sich herum bewusster wahrzunehmen – fast wie das Sitzen in einem Straßencafé, von wo aus man Menschen und Situationen beobachtet. Diesen Blick hat er mit auf die Reise genommen. Im Gespräch definiert er seinen dokumentarischen Ansatz als Versuch, Situationen möglichst unverändert festzuhalten. Menschen werden nicht vor dem Bild aktiv inszeniert, vielmehr geht es um authentische Momente, die zunächst unberührt bleiben. Kontakt entsteht, wenn überhaupt, oft erst nach dem Bild. Genau darin sieht Ingo die Stärke dokumentarischer Fotografie: nicht eingreifen, sondern aufmerksam sein. Interessant sind auch seine Beobachtungen dazu, wie unterschiedlich Fotografie in verschiedenen Ländern wahrgenommen wird. Während Street Photography für ihn in Deutschland oder auf dem Balkan eher zurückhaltender funktioniert, erlebte er die Türkei als sehr offen und zugewandt. Dort sei es einfacher gewesen, näher an Menschen heranzugehen, weil Fotografiertwerden oft positiver aufgenommen wurde. Familienalltag ist kein NebenschauplatzWas diese Folge besonders macht, ist der realistische Blick auf das Reisen als Familie. Michel Birnbacher deutet es mehrmals an: Ein Jahr unterwegs mit zwei kleinen Kindern ist eben kein romantischer Endlosurlaub. Und Ingo bestätigt das sehr klar. Reisen in einem kleinen Fahrzeug, oft ohne festen Schlafplatz für die Nacht, mit wechselnden Bedingungen, engem Raum und dem Rhythmus kleiner Kinder, ist herausfordernd. Gerade deshalb bekommt die Fotografie hier eine andere Rolle. Sie ist kein dominierendes Produktionssystem, das den Alltag bestimmt, sondern muss sich in ihn einfügen. Bilder entstehen nicht gegen das Familienleben, sondern innerhalb davon. Fotografiert wird, wenn es passt. Bearbeitet wird abends, wenn die Kinder schlafen. Social Media lief nur in kleinem Rahmen nebenher, eher als Form der persönlichen Nachbereitung und um Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten. Diese Ehrlichkeit macht die Episode stark: Gute Fotografie braucht Raum, aber sie muss nicht alles andere verdrängen.Der Workflow unterwegsAuch der praktische Teil kommt nicht zu kurz. Ingo schildert einen erstaunlich schlanken Workflow: Die Bilder wurden auf einem Tablet mit Lightroom bearbeitet, zusätzlich in der Cloud gesichert und bereits unterwegs stark vorsortiert. Er gehört zu den Fotografen, die früh löschen – teilweise schon in der Kamera. Das Ziel ist klar: kein Datenballast, kein riesiger Berg an Bildern, der später kaum noch zu bewältigen ist. Hier zeigt sich erneut die Konsequenz seines Ansatzes. Nicht Masse, sondern Auswahl. Nicht maximale Datensammlung, sondern bewusste Verdichtung. Am Ende bleiben nicht tausende wahllose Dateien, sondern eine überschaubare Zahl von Bildern, die eine echte Relevanz für ihn haben. Die Leica habe ihm dabei sogar geholfen, weil der Messsucher ihn präziser im Bildausschnitt gemacht habe. Er croppe seitdem deutlich weniger als früher. Fotografiert wurde in RAW, parallel aber auch mit JPEG-Vorschau in Schwarzweiß. Diese schwarzweiße Vorschau half ihm beim Einschätzen von Belichtung, Struktur und Motivwirkung schon beim Fotografieren. Wenn Staub auf dem Sensor plötzlich zum großen Problem wirdEine der anschaulichsten Passagen der Episode ist zugleich eine der unspektakulärsten – und gerade deshalb so lehrreich. Das größte technische Problem unterwegs war nicht die falsche Kamera, nicht eine fehlende Brennweite und auch kein Stromthema, sondern schlichter Staub auf dem Sensor. In der Zentraltürkei fand Ingo keine Möglichkeit, den Sensor professionell reinigen zu lassen. Selbst in größeren Städten Georgiens blieb das schwierig. Erst eine Freundin brachte später das nötige Reinigungsmaterial mit. Daraus ergibt sich fast nebenbei ein praktischer Rat für längere Reisen: Sensorreinigung gehört ins Gepäck. Nicht spektakulär, aber im Zweifel wichtiger als manches Zubehör, das man für unverzichtbar hält.Die Publikation: zwei Bildsprachen, ein ProjektAus der Reise ist inzwischen eine eigene Publikation entstanden. Besonders interessant ist deren Konzept: Das Heft ist als eine Art Zwei-in-eins-Magazin aufgebaut. Von der einen Seite beginnt ein Schwarzweiß-Teil, von der anderen ein Farbteil. Beide Hälften erzählen dieselbe Reise, aber in unterschiedlichen visuellen Sprachen. Der Schwarzweiß-Teil steht eher für Ingos persönliche fotografische Handschrift – reduziert, still, beobachtend. Der Farbteil transportiert stärker das Reiseleben selbst: das rote Feuerwehrfahrzeug in der Landschaft, die Orte, die Weite, das Vanlife-Motiv. Farbe war hier nicht bloß dekorativ, sondern notwendig, weil manche Motive ihre Wirkung gerade durch ihre Farbigkeit entfalten. Das rote Fahrzeug vor karger Landschaft ist dafür das beste Beispiel. Die Bildauswahl für diese Publikation beschreibt Ingo als langen und anspruchsvollen Prozess. Bilder wurden ausgedruckt, nebeneinander gelegt, neu kombiniert, verworfen und wieder aufgenommen. Über Wochen entstand so Schritt für Schritt eine Verdichtung, die nicht nur auf Einzelbilder setzte, sondern auf Beziehungen zwischen Bildern: Kontraste, Harmonien, Übergänge. Bemerkenswert ist auch, was bewusst fehlt: Viele der emotional wichtigsten Bilder zeigen die eigenen Kinder und das unmittelbare Familienleben. Gerade diese Bilder hat Ingo jedoch nicht veröffentlicht. Das sagt viel über seine Haltung aus. Nicht alles, was fotografisch oder biografisch wichtig ist, muss automatisch öffentlich werden. Aus der Reise entstand ein umkehrbares 2-in-1-Magazin mit 96 Seiten.Ein Teil ist einer reduzierten Schwarz-Weiß-Serie gewidmet.Der andere erzählt die Reise in Farbe - Bewegung, Landschaft, Menschen, das Unterwegssein.Zwei Anfänge. Zwei visuelle Sprachen.Eine Geschichte.Zwischen Wohlstand, Fremdheit und GastfreundschaftNeben der Fotografie berührt die Episode auch gesellschaftliche Fragen. Ingo spricht offen darüber, wie sich das Reisen durch Regionen anfühlt, in denen der eigene Wohlstand sehr sichtbar wird. Nicht Angst vor den anderen, sondern eher ein Unbehagen über die eigene privilegierte Position wurde für ihn stellenweise zum Thema. Das betrifft sowohl das Fahrzeug als auch die Kamera – beides Dinge, die in manchen Gegenden wie Luxusobjekte wirken. Gleichzeitig beschreibt er, wie viele eigene Ängste sich unterwegs als unbegründet erwiesen. Situationen, die zunächst bedrohlich wirkten, endeten oft in Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Das Klopfen am Bus am Morgen bedeutete nicht Ärger, sondern mitunter eine Tüte vom Bäcker. Diese Erfahrungen haben das Sicherheitsgefühl und auch den Blick auf andere Länder offenbar nachhaltig verändert. Was von der Reise bleibtAm Ende ist diese Episode weit mehr als ein Gespräch über eine Reise. Sie ist eine Reflexion über fotografische Reduktion, über den Wert des Beobachtens und über die Frage, wie viel Ausrüstung man wirklich braucht. Sie zeigt, dass man mit einer einzigen Kamera und einer einzigen Brennweite nicht nur auskommen, sondern womöglich sogar klarer sehen kann. Zugleich ist sie ein sehr menschliches Gespräch über Familie, Alltag, Improvisation und die Verbindung von Leben und Fotografie. Dass aus all dem am Ende ein Magazin entstanden ist, wirkt nur konsequent: als Form, ein abgeschlossenes Kapitel sichtbar und greifbar zu machen. Wer sich für Leica, dokumentarische Fotografie, Street Photography oder schlicht für einen sehr konzentrierten fotografischen Ansatz interessiert, findet in dieser Folge viele Anregungen. Und vielleicht auch eine kleine Erinnerung daran, dass die beste kreative Entscheidung manchmal nicht darin besteht, noch etwas mitzunehmen – sondern bewusst etwas wegzulassen. Erwähnte Eckdaten aus der EpisodeZu Gast ist Ingo Merz bei Host Michel Birnbacher.Fotografiert wurde auf der Reise mit Leica M240 und 35 mm.Die Route führte über Italien, Albanien, Griechenland, Türkei und Georgien.Aus der Reise entstand eine Publikation mit rund 100 Seiten und ungefähr 100 Bildern, aufgeteilt in Schwarzweiß und Farbe.Link zu Ingo:eMail: merz.ingo@mail.deInstagram: https://www.instagram.com/merz.ingo/Informationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]
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Mar 20, 2026 • 1h 48min

Livestream Leica Talk mit Dennis Weissmantel

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-Leica Talk - Livestream vom 29.3.2026mit Dennis WeissmantelDu hörst hier die Aufzeichnung des Leica Talk mit Dennis Weissmantel und Michel Birnbacher. Wir waren am 29.3.2026 ca. 2 Stunden live auf Sendung und sprechen über Leica und andere wichtigen Themen.Willst du das nächste Mal auch live im Studio sein? https://www.birnbacher.com/live-im-studio/Den nächsten Termin erfährst du in meinem Newsletter: [-> Anmeldung]Workshop Streetfotografie in Praghttps://www.birnbacher.com/fotoreisen/prag-streetfotografie/Alle Termine und Veranstaltungen auf https://www.birnbacher.com/Youtubekanal von Dennishttps://www.youtube.com/@derweissmantelInstagram von Dennishttps://www.instagram.com/derweissmantelInformationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]
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Feb 27, 2026 • 28min

Robin Disselkamp zu Gast bei Michel Birnbacher

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-5 Kernaussagen / Thesen der EpisodeDer „Waschmaschinen“-Aufhänger ist ein humorvoller Einstieg, der eigentlich auf Robins anstehenden Leica-Store-Termin in Stuttgart zielt. Robin Disselkamp versteht sich als Menschen- und Portraitfotograf und zeigt, wie man mit einfachen Mitteln außerhalb von Studio-Setups starke Portraits macht. Im Workshop steht weniger Kameratechnik im Vordergrund als das „Sehen lernen“: Motive, Licht, Fluchten, Reflexionen und Störer im Alltag erkennen und kreativ nutzen. Robin arbeitet bewusst ohne Blitz/Dauerlicht und baut Effekte pragmatisch selbst (z. B. Wassertropfen an Scheiben, Fotografieren durch Glas/Objekte). Der Workshop ist markenoffen und eignet sich auch für Einsteiger; empfohlen werden klassische Portrait-Brennweiten (35/50/75) und gute Laune. Shownotes (lang) für die HomepageWorum geht’s in dieser Episode?Michel Birnbacher eröffnet die Folge mit einem augenzwinkernden Thema: „Wie finanziert man eine Waschmaschine?“ Der Running Gag kommt nicht von ungefähr – Robin Disselkamps Waschtrockner-Kombi hat kürzlich den Geist aufgegeben, und Robin hat (ganz Sohn eines Kfz-Mechanikers) erst einmal versucht, das Gerät selbst zu reparieren. Doch schnell wird klar: Die „Finanzierungsfolge“ ist eigentlich eine charmante Klammer für den echten Anlass dieser Episode. Robin ist zu Gast, weil er erstmals im Leica Store Stuttgart einen Vortrag und am Folgetag einen Portrait-Workshop gibt – und Michel ihm dabei hilft, die Termine bekannter zu machen. Gast: Robin DisselkampRobin ist im Leica Enthusiast Podcast kein Unbekannter (laut Michel bereits zum fünften Mal zu Gast). Er beschreibt sich als Portrait- bzw. Menschenfotograf. Ausgangspunkt war lange Zeit klassische Model-Fotografie – inzwischen hat er sein Thema erweitert und fotografiert Menschen in sehr unterschiedlichen Kontexten: von Almwirtschaft über Motorsport bis hin zu Bands. Der rote Faden bleibt dabei der Mensch als Motiv und das Portrait als Ausdruck. Robins Ansatz: Portraits mit einfachen Mitteln – ohne Studio-ZirkusIm Gespräch betont Robin, worum es ihm in seinen Workshops geht: Teilnehmende sollen Bilder, wie man sie von seinem Stil kennt, ähnlich reproduzieren können – ohne großes Setup. Kein teures Studio, keine aufwendige Technikschlacht, sondern „Bauern-Tricks“ und pragmatische Lösungen vor Ort. Michel greift dabei ein Bild auf, das viele von Robin kennen: Wenn es „Regen“ im Foto braucht, wird eben nachgeholfen – zum Beispiel mit einer Sprühflasche und Wassertropfen auf einer Scheibe. Robin erklärt, warum er solche Elemente liebt: Sie machen Portraits visuell interessanter als eine reine Frontalaufnahme, und sie sorgen dafür, dass er sich selbst beim Fotografieren nicht langweilt. Dazu kommen weitere Mittel: durch Glas fotografieren, Kanten oder Objekte in den Vordergrund halten, bewusst mit „Störern“ arbeiten – alles, was dem Bild Tiefe, Atmosphäre und eine eigene Handschrift geben kann. Der Kern des Workshops: Sehen lernen statt Technik abspulenEin zentraler Punkt: Robin geht davon aus, dass die meisten Teilnehmer ihre Kamera grundsätzlich bedienen können. Was oft fehlt, ist ein kreativer Blick in einer alltäglichen Umgebung: Was mache ich mit dem Model vor der Tür? Wo ist ein Hintergrund, der trägt? Wo sind Licht und Linien? Genau dort setzt er an. In Stuttgart (wo Robin nach eigenen Worten noch nie war) will er mit der Gruppe und dem Model gemeinsam „auf Motivsuche“ gehen:Wo gibt es Fensterflächen und Spiegelungen?Wo entstehen Fluchten und klare Linien?Wo fallen Lichtspots?Welche Hauseingänge, Treppen, Geländer oder urbanen Strukturen funktionieren als Bühne fürs Portrait? Der Lerneffekt entsteht laut Robin genau dann, wenn Teilnehmende anfangen, ihre Umgebung anders wahrzunehmen – und plötzlich selbst Orte und Details entdecken, die sie vorher übersehen hätten. Licht: vorhandenes Licht statt „Gear“Robin arbeitet im Workshop ohne Blitz und ohne Dauerlicht. Er nutzt, was er findet – Tageslicht, vorhandene Lichtquellen, im Zweifel auch mal eine Straßenlaterne (als Beispiel aus seiner Praxis). Entscheidend ist nicht, möglichst viel Technik zu schleppen, sondern das vorhandene Licht zu verstehen und kreativ einzusetzen. Was soll ich mitbringen?Ganz konkret wird’s zum Ende der Folge:Objektiv/Brennweite: 35 mm funktioniert, 50 mm ist Robins Standard, 75 mm ebenfalls gut; alles dazwischen passt. Längere Portraitbrennweiten (z. B. 90 mm) sind möglich, aber nicht nötig. Markenoffen: Man muss keine Leica besitzen, um teilzunehmen. Kein Stativ, kein Blitz, kein „Blah“: Kamera + Lieblings-Portraitobjektiv reichen. Zweiter Akku: Michel empfiehlt ihn ausdrücklich, weil man im Workshop mehr kontrolliert und damit mehr Strom braucht. Gute Laune: ausdrücklich erwünscht. Kleine Randnotiz mit AugenzwinkernWer nach dem Vortrag ein gutes schwäbisches Lokal kennt, darf Robin laut eigener Einladung gern „an die Hand nehmen“ – lokale Küche ist ihm wichtig. Und wer’s ganz freundlich meint: Schokolade wurde ebenfalls erwähnt.Episoden mit Robin:1.7.2020 [Link zur Episode]9.2.2024 [Link zur Epiosode]Linksammlung:Homepage: https://www.robindisselkamp.eu/Instagram: https://www.instagram.com/robindisselkamp/17.4.2026 Leica Store Stuttgart: Vortrag  "16 Jahre Achterbahn - Hassliebe Fotografie" [Link zur Anmeldung]18.4.2026 Leica Store Stuttgart: Workshop Portraits fernab des Studios [Link zur Anmeldung]Informationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]
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Feb 20, 2026 • 1h 13min

Mario Stumpf zu Gast bei Michel Birnbacher

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-Fünf Kernaussagen der EpisodeWerbefotografie ist zu 80–90 % Konzeptarbeit – das Bild entsteht lange vor dem Auslösen.Die Fujifilm GFX ist für Mario Stumpf das präzise Arbeitstier für Kampagnen und kommerzielle Produktionen.Die Leica M steht für Reduktion, Nähe und bewusste Fotografie – auch im professionellen Kontext.Analoge Fotografie schafft Distanz zur Produktionsroutine und erhöht den emotionalen Wert eines Bildes.KI ist ein sinnvolles Werkzeug in Planung und Postproduktion, ersetzt aber keine kreative Handschrift.Vom Art Director zum FotografenMario Stumpf kommt ursprünglich aus der klassischen Agenturwelt. Als Art Director arbeitete er mehrere Jahre in Agenturen, bevor er sich aus diesem Umfeld löste und als Freelancer selbstständig machte .Die Fotografie begann zunächst als Ausgleich – entwickelte sich jedoch zunehmend zum Kern seiner Arbeit. Heute ist er Gründer des multidisziplinären Creative Studios „6ix9ine“ in Köln, das sich auf Content-Produktionen, Fotografie und Film spezialisiert hat .Sein Hintergrund prägt seine Arbeitsweise bis heute: Fotografie ist für ihn nie nur das einzelne Bild, sondern immer Teil einer übergeordneten visuellen Strategie.Werbefotografie: Das Bild entsteht vor dem ShootingEin zentraler Punkt des Gesprächs: In der professionellen Werbefotografie entsteht der Großteil der kreativen Arbeit vor dem ersten Auslösen.Location-Scouting, Lichtkonzeption, Shot-Listen, Model-Auswahl, Styling – all das definiert bereits 80 bis 90 Prozent des späteren Ergebnisses .Gerade im kommerziellen Umfeld ist Präzision gefragt. Kunden erwarten klare Motivplanung und definierte Ergebnisse. Spontaneität existiert – aber innerhalb eines strategischen Rahmens.Diese strukturierte Vorbereitung unterscheidet professionelle Kampagnenarbeit fundamental von freier Fotografie.Das Arbeitstier: Mittelformat für KampagnenFür den Großteil seiner bezahlten Aufträge setzt Mario auf die Fujifilm GFX 100 II – digitales Mittelformat mit hoher Detailtiefe und enormer Auflösung .Die Gründe sind pragmatisch:Hohe Auflösung für Plakatwände und GroßformateFlexibilität für CropsFarbcharakteristik, die zu seiner Bildsprache passtHandhabung als robustes ProduktionswerkzeugDabei fotografiert er überwiegend aus der Hand. Ergonomie, Menüführung und Bedienbarkeit spielen deshalb eine zentrale Rolle. Ein Werkzeug muss nicht nur technisch überzeugen – es muss sich richtig anfühlen.Warum die Leica M trotzdem mitkommtTrotz Mittelformat greift Mario in bestimmten Produktionen bewusst zur Leica M – insbesondere dann, wenn Nähe, Authentizität und weniger technische Dominanz gefragt sind .Gerade bei Kampagnen mit dokumentarischem Charakter oder bei Shootings mit Models und Influencern kann die kleinere, unaufdringliche Kamera eine andere Dynamik erzeugen. Sie schafft:geringere Distanz zwischen Fotograf und Motivmehr organische, spontane Momenteeine andere ästhetische Anmutung durch klassische M-OptikenHier wird deutlich: Kameraentscheidungen sind nicht nur technisch motiviert – sie beeinflussen Kommunikation und Atmosphäre am Set.Analoge Fotografie als GegenpolPrivat und auf Reisen – etwa in Japan, das Mario mehrfach besucht hat – greift er häufig zur Leica M6 .Die analoge Fotografie erfüllt für ihn mehrere Funktionen:bewussteres Auslösengeringere Bildmengehöhere emotionale Bindungzeitliche Distanz zwischen Aufnahme und BetrachtungWährend digitale Dateien oft in großen Mengen unbearbeitet auf der Festplatte liegen bleiben, erzeugt der Entwicklungsprozess analoger Filme eine andere Form der Wertschätzung .Die Verzögerung wird Teil der Erfahrung.Digital vs. Analog: Mehr als nur TechnikMario beschreibt, dass analoge Bilder – selbst nach dem Scan – eine andere ästhetische Qualität besitzen: Kornverhalten, Farbcharakteristik, Imperfektionen .Gleichzeitig erkennt er die Vorteile digitaler Serienbildfunktion bei dynamischen Motiven. Hier wird deutlich: Es geht nicht um Ideologie, sondern um bewusste Wahl des passenden Werkzeugs.KI in der WerbefotografieDas Thema Künstliche Intelligenz begegnet ihm regelmäßig. Seine Haltung ist differenziert:KI kann bei Mood-Visualisierungen und Konzeptentwicklung helfen.In der Postproduktion erleichtert sie Prozesse.Als Ersatz für kreative Vision sieht er sie nicht.Gerade im Bereich E-Commerce erkennt er, dass KI bereits eingesetzt wird . Doch für narrative, markenprägende Kampagnen bleibt die menschliche Handschrift entscheidend.Blick nach vorne: Ausstellung und BuchEin persönliches Ziel formuliert Mario klar: Eine Ausstellung und ein eigenes Buchprojekt stehen auf seinem Vision Board für 2026 .Dabei geht es weniger um kommerzielle Arbeit, sondern um freie, persönliche Projekte – insbesondere aus Japan.Fazit: Haltung vor TechnikDiese Episode zeigt eindrucksvoll:Technik ist wichtig.Werkzeuge prägen Arbeitsweisen.Aber entscheidend bleibt die Haltung hinter der Kamera.Ob Mittelformat für Präzision oder Leica M für Reduktion – am Ende geht es um bewusste Entscheidungen. Und um den Mut, zwischen professioneller Produktion und persönlicher Fotografie klar zu unterscheiden.Eine Folge für alle, die Fotografie nicht nur als Technik, sondern als Haltung verstehen.LinksammlungMario Instagram: https://www.instagram.com/sixnine/sixnine Instagram: https://www.instagram.com/sixninestudios/ Mario LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mario-stumpf-242b05148/sixnine LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sixnine/ Website sixnine: https://www.sixnine.de/ Informationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]
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Jan 30, 2026 • 42min

Andreas Groth zu Gast bei Michel Birnbacher

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-Fünf Kernaussagen der EpisodeFotografische Arbeit mit Betroffenen verlangt klare ethische Haltung und Schutzmechanismen.Ausstellungskonzepte sind Teil der Aussage – nicht nur die Bilder selbst.Emotionale Nähe entsteht oft durch bewusste Distanz in der Bildgestaltung.Kameras und Objektive sind Werkzeuge, nicht der Kern fotografischer Aussage.Serienarbeit ist ein zentraler Entwicklungsschritt für Fotograf:innen.Fotografie als Haltung – ein Gespräch mit Andreas GrothIn dieser besonderen Episode des Leica Enthusiast Podcasts ist Andreas Groth bereits zum zweiten Mal zu Gast bei Michel Birnbacher. Anlass sind zwei aktuelle Ausstellungsprojekte, die im Frühjahr auf Tour gehen, sowie ein neues fotografisches Community-Projekt. Anders als sonst steht dabei weniger Technik im Vordergrund – sondern Verantwortung, Wirkung und Haltung in der Fotografie.„Angefasst“ – Erinnerungskultur in BildernDie Ausstellung „Angefasst“ besteht aus 20 lebensgroßen Roll-Up-Porträts. Fotografiert wurden Menschen, die sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext erlebt haben. Groth kennt viele der Beteiligten aus seiner Arbeit als empathischer Zeuge und Begleitperson bei Aufarbeitungsprozessen.Die Bildidee ist bewusst reduziert und zugleich stark:Die porträtierten Personen stehen hinter einer Glasscheibe, die mit Wasser benetzt ist. Sie halten selbst gewählte Schlagworte in die Kamera – Aussagen wie „angefasst“ oder „Die hat’s doch auch gefallen“. Die Schärfe liegt auf der Schrift, nicht auf der Person dahinter. Distanz wird zum Schutzraum, Unschärfe zum Ausdruck von Verletzlichkeit.Die Ausstellung verzichtet bewusst auf erklärende Texte. Stattdessen sind bei Präsentationen Ansprechpersonen vor Ort, um Gespräche zu ermöglichen. Ziel ist es nicht, abzuschließen, sondern Dialoge zu eröffnen.Frauenhaus-Projekt – Emotion ohne SensationEin zweites Projekt führte Andreas Groth in ein Frauenhaus. Elf Frauen erklärten sich bereit, Teil der Ausstellung zu werden – eine davon anonym. Der fotografische Ansatz unterscheidet sich deutlich vom ersten Projekt: Ein einfacher Stuhl wird zum zentralen Bildmotiv und Stellvertreter für Gefühle, Übergänge und Stabilität.Die Frauen zeigen sich in verschiedenen Situationen: vor dem Einzug, während der Zeit im Frauenhaus, beim Aufbruch in ein neues Leben. Die Bilder wurden an einem einzigen Tag realisiert, bewusst klar und ohne visuelle Effekte. Gedruckt auf großformatiger Leinwand (120 × 80 cm), entfalten sie ihre Wirkung über Präsenz und Größe.Auch hier steht nicht das Spektakuläre im Fokus, sondern Würde, Selbstbestimmung und Sichtbarkeit.Technik als Nebensache – bewusst und intuitivIm Gespräch wird deutlich: Technik spielte bei beiden Projekten eine untergeordnete Rolle. Groth beschreibt, dass er bei sensiblen Motiven sehr genau spürt, mit welcher Kamera und welchem Setup er arbeiten kann. Entscheidungen entstehen intuitiv – aus Erfahrung, nicht aus Datenblättern.Ein zentrales Stichwort fällt dabei mehrfach: Improvisation mit Erfahrung.„36 durch 12“ – ein analoges GemeinschaftsprojektZum Abschluss stellt Andreas Groth ein neues Jahresprojekt vor: 36 durch 12. Mit einer einfachen analogen Kleinbildkamera sollen Teilnehmende über zwölf Monate hinweg fotografische Serien entwickeln – maximal drei Bilder pro Monat, ein Film für ein Jahr.Ziel ist nicht Perfektion, sondern Konzentration: Serien denken, Einschränkungen akzeptieren, Austausch fördern. Begleitet wird das Projekt über Social Media und einen offenen Community-Raum. Die Ergebnisse sollen erst nach Ablauf des Jahres sichtbar werden.FazitDiese Episode ist weniger Technik-Talk als vielmehr ein Gespräch über Verantwortung in der Fotografie. Über Nähe und Distanz, über Gestaltung als Haltung und über Bilder, die nicht gefallen müssen – sondern etwas auslösen dürfen.Eine Folge, die zeigt, wie Fotografie bewegen kann.Linksammlung:26.9.2025 Gast im Leica Enthusiast Podcast: https://www.leica-enthusiast-podcast.de/episode/andreas-groth-zu-gast-bei-michel-birnbacherInstagram: https://www.instagram.com/der_groth/Instagram zum Podcast Gast&Groth https://www.instagram.com/gastundgrothYouTube: https://www.youtube.com/@Der_GrothBlogbeitrag: https://www.birnbacher.com/blog/2025/09/andreas-groth/Informationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]
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Jan 24, 2026 • 1h 8min

Meik Merkelbach zu Gast bei Michel Birnbacher

Meik Merkelbach, Hochzeits- und Reportagefotograf mit über einem Jahrzehnt Erfahrung und klarem Bildstil. Er spricht über Bildgestaltung und pragmatisches Cropping. Er erläutert, wie er seinen Stil klar kommuniziert und zwischen Dienstleistung und eigener Haltung balanciert. Er beschreibt seinen Weg zur Leica M, den Einsatz von M vs SL und die Bedeutung von Content Credentials in Zeiten von KI.
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Jan 23, 2026 • 1h 18min

Falk Frassa zu Gast bei Michel Birnbacher

Falk Frassa, ein erfahrener Podcaster und Fotograf, betrachtet Fotografie als einen inneren Prozess und ein Mittel zur Verarbeitung von Emotionen. Er diskutiert, wie die Entscheidung für eine Leica M das kreative Sehen schärft und Reduktion fördert. Falk beleuchtet das Thema Entscheidungsminimalismus sowie die Rolle von Community in der Fotografie. Zudem reflektiert er über den Einfluss der automatisierten Welt auf bewusstes Fotografieren und die besonderen Emotionen, die er durch die M erfasst. Ein spannendes Gespräch über die Essenz der Fotografie!
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Jan 9, 2026 • 1h 11min

Mehrdad Abedi zu Gast bei Michel Birnbacher

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-Fünf Kernaussagen der EpisodeDie Leica M EV1 erweitert das M-System sinnvoll, ersetzt aber nicht den Messsucher als Identitätskern.Fotografische Praxis – Reisen, Gewicht, Handling – ist entscheidender als technische Maximalwerte.Hasselblad überzeugt im Studio, verliert jedoch im mobilen Einsatz an Relevanz.Ehrliche Reviews bedeuten Arbeit, Verantwortung und oft bewusste Ablehnung von Kooperationen.Leica ist für viele Nutzer mehr kulturelles Objekt als bloßes Kamerasystem.Ein Gespräch ohne Skript – aber mit HaltungMichel Birnbacher und Mehrdad Abedi knüpfen an ihr letztes Gespräch aus dem Jahr 2022 an und setzen bewusst auf ein offenes, nicht vorbereitetes Format. Schnell wird klar: Beide teilen nicht nur eine Leidenschaft für Leica, sondern auch eine reflektierte Sicht auf Fotografie jenseits von Marketing und Technikfetischismus.Mehrdad beschreibt, warum Leica für ihn nie ernsthaft zur Disposition stand – trotz Neugier auf andere Systeme. Entscheidend sei nicht Markenloyalität, sondern das Zusammenspiel aus Haptik, Reduktion und fotografischer Haltung.Hasselblad: beeindruckend, aber nicht alltagstauglichIm Gespräch über Hasselblad wird deutlich, warum größere Sensoren nicht automatisch zu besseren Entscheidungen führen. Mehrdad schildert offen, wie ihn große Dateien, sperrige Objektive und das Gesamtgewicht des Systems im Alltag – insbesondere auf Reisen – eingeschränkt haben. Für seine Art der Fotografie sei das Kleinbildformat deutlich praktikabler.Gleichzeitig analysiert er kritisch die Marketingstrategie von Hasselblad, insbesondere die massive Präsenz bei Influencern, ohne diese pauschal zu verurteilen.YouTube, Kooperationen und der Mythos der KäuflichkeitEinen großen Raum nimmt die Diskussion über Content Creation ein. Mehrdad erklärt detailliert, wie viel Arbeit hinter einem Review steckt – vom Fotografieren über Bildauswahl, Bearbeitung, Videodreh und Schnitt. Leihstellungen seien keine Geschenke, sondern Teil einer klaren Erwartungshaltung seitens der Hersteller.Besonders wichtig: Er beschreibt seine klare Linie, Produkte abzulehnen oder gar nicht zu veröffentlichen, wenn sie ihn nicht überzeugen. Ehrlichkeit sei nicht nur ethisch, sondern langfristig auch die einzige Möglichkeit, Glaubwürdigkeit zu bewahren.Qimago: Qualität statt ChartsMehrdad erläutert die Entstehung von Qimago als gemeinsames Projekt mit seiner Frau und später als Blog und YouTube-Kanal. Ziel war von Anfang an, Fotografie visuell und erfahrungsbasiert zu vermitteln – nicht über Testcharts, sondern über Bilder. Ein Objektiv sei dann interessant, wenn es bestimmte Bilder ermögliche, nicht wenn es Messwerte erfüllt.Leica M EV1: sinnvoller Schritt mit offenen FragenKern der Episode ist die Auseinandersetzung mit der neuen Leica M EV1. Mehrdad sieht sie als logische Erweiterung des Systems, insbesondere für Brillenträger, Weitwinkel- und Nachtfotografie. Gleichzeitig kritisiert er den elektronischen Sucher als „halbherzig“ umgesetzt und vermisst eine konsequentere technische Weiterentwicklung.Für ihn bleibt die klassische M der persönliche Referenzpunkt – die M EV1 ist eine Option, kein Ersatz. Beide Gesprächspartner sind sich einig: Entscheidend ist, dass Leica Wahlmöglichkeiten schafft, ohne den Charakter des Systems aufzugeben.Fazit: Leica als Werkzeug und KulturAm Ende steht weniger eine Kaufempfehlung als eine Standortbestimmung. Leica ist für Mehrdad Abedi kein Statussymbol, aber auch kein beliebiges Werkzeug. Es ist ein System, das bewusste Entscheidungen verlangt – und genau darin seinen Reiz entfaltet.Eine Episode für alle, die Fotografie nicht nur machen, sondern verstehen wollen.Informationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]
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Dec 24, 2025 • 38min

Dr. Andreas Kaufmann zu Gast bei Michel Birnbacher

Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender von Leica und Experte für Technologie und Fotografie, spricht über die 100-jährige Geschichte der Marke. Er beleuchtet die globale Ausrichtung und die Herausforderungen der digitalen Entwicklung bei Leica. Kaufmann erklärt die Evolution von Modellen wie M9 bis M11 sowie die neue EV-Variante, die Flexibilität bietet. Außerdem diskutiert er die Rolle von Smartphones in der Fotografie und zukünftige Entwicklungen, darunter eigene Sensoren und KI-Integration.
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Dec 19, 2025 • 1h 3min

Jean-Claude Zeiter zu Gast bei Michel Birnbacher

-.-.- Meine Workshops & Veranstaltungen -.-.-Alle Workshops und Termine aufhttps://www.birnbacher.comWork The M - Der Leica M WorkshopSichere Bedienung, Einstellungen, Belichtung, Profile und das ewige Thema FokussierenAlle Termine und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.com/cc/der-leica-m-workshop-4801883Nürnberg, Hamburg, Heidelberg, München, Konstanz, Zürich, Frankfurt, Köln, Berlin, und weitere folgen...Workshops/Fotoreisen/Masterclass: https://www.birnbacher.com16.-19.04.2026 Paris - Nicht nur auf den Spuren ikonischer Fotos - mit Herbert Piel23.-26.04.2026 Wien - Masterclass "Sehen lernen" - mit Peter M. Böhm14.-17.05.2026 Zauberwelt Fränkischen Schweiz - mit Norbert Rosing17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M-.-.-Die 5 wichtigsten Punkte der EpisodeJean-Claude Zeiter ist Schweizer Fotograf, der ursprünglich aus der Landschaftsfotografie kommt und heute vor allem Street- und Reportagefotografie betreibt.Die Leica M hat seine Fotografie entscheidend verändert: weniger Technik, mehr Bewusstsein, mehr Nähe zum Motiv.Ein Foto von ihm landete sogar beim Papst, als offizielles Geschenk einer Schweizer Bundesrätin.Jean-Claude stellte bereits erfolgreich aus – u. a. eine große Schwarzweiß-Serie in einer Schweizer Klinik.Er spricht offen über Workflow, Bildauswahl, Brennweitenwahl und den emotionalen Wert von Fotografie.In dieser Podcast-Episode spricht Michel Birnbacher mit Jean-Claude Zeidler aus der Schweiz – einem leidenschaftlichen Fotografen, dessen Weg exemplarisch zeigt, wie sich fotografische Leidenschaft entwickeln kann. Jean-Claude begann ursprünglich klassisch: mit Kodak-Kamera, Landschaften, Bergen, Sonnenaufgängen und Natur. Doch mit der Zeit veränderte sich sein fotografischer Fokus deutlich. Der entscheidende Wendepunkt war die Anschaffung einer Leica M – eine Kamera, die für ihn nicht nur Werkzeug, sondern Inspirationsquelle wurde. Die bewusste Arbeit ohne Autofokus, die Reduktion auf das Wesentliche und das handwerkliche Fotografieren haben sein Sehen und seine Herangehensweise nachhaltig geprägt.Statt schwerem Equipment, Zoom-Optiken und Stativarbeit zog es ihn zunehmend auf die Straße: hin zur Reportage und Streetfotografie, zu Menschen, Emotionen, urbanen Momenten und Alltagsszenen. Jean-Claude beschreibt sehr reflektiert, dass eine Leica ihn näher an Menschen bringt – nicht nur technisch, sondern auch emotional. Die Kamera ermutigt ihn, offener zu sein, auf Menschen zuzugehen und Situationen bewusster zu gestalten, statt nur abzudrücken.Ein besonderes Highlight seiner fotografischen Laufbahn war ein Bild, das tatsächlich bis nach Rom gelangte – zum Papst. Im Rahmen einer offiziellen Reise der Schweizer Bundesrätin Viola Amherd wurde sein fotografiertes Motiv als symbolisches Geschenk überreicht. Für Jean-Claude war das natürlich ein besonderer Moment – nicht wegen der Symbolik des Fotos allein, sondern wegen der Geschichte dahinter.Außerdem berichtet er von einer umfangreichen Ausstellung, die er in einer Schweizer Höhenklinik realisieren durfte. Dafür fotografierte er ein Jahr lang verschiedene Orte in seinem Heimatkanton, entwickelte eine Serie in Schwarzweiß, druckte selbst, wählte sorgfältig aus – und erlebte, wie viel Arbeit, Emotion, aber auch Freude in einem solchen Projekt steckt. Der Auswahlprozess war intensiv, teils schmerzhaft – aber lehrreich.Jean-Claude spricht offen über seinen Workflow: Er fotografiert RAW, sichert konsequent, lässt Bilder bewusst reifen, bevor er endgültig aussortiert. Bearbeitung: ja, aber nicht exzessiv. Statt Perfektion zählt für ihn Authentizität. Auch seine bevorzugten Brennweiten – vor allem 28 und 50 mm – stehen für eine bewusste Reduktion und Klarheit im Bild. Und obwohl Streetfotografie sein Schwerpunkt geworden ist, bleibt er offen, neugierig, experimentierfreudig. Seine Zukunftsideen reichen von neuen Projekten bis zu möglichen weiteren Ausstellungen.Diese Episode zeigt eindrucksvoll, was Fotografie sein kann: nicht Technikshow, sondern persönlicher Ausdruck, Freude, Begegnung, Emotion und Weiterentwicklung.LinksammlungInstagram: https://www.instagram.com/j.c.zeiter/"Enorm stolz, dass Papst Franziskus offizieller Pate eines Rebstockes von uns geworden ist."https://www.instagram.com/p/Cr8w390qC2b/Weinkellerei, welche den Wein für den Papst geliefert haben.Cave du Rhodan, 3970 Salgesch, www.rhodan.chinstagram https://www.instagram.com/cavedurhodan/Informationen zum Podcast und zu WORK THE M Workshops über meinen Newsletter. Link zur [Anmeldung zum Newsletter]Partner / Rabatte / Affiliate LinksMeine Speicherkarten, Kartenleser, USB-C Kabel:ANGELBIRD - Speichermedien und Zubehör10% Rabatt: MICHEL-10, [Homepage angelbird.com]Meine Kamerataschen: OBERWERTH - Taschen10% Rabatt: ENTHUSIAST10, [Homepage oberwerth.com]Meine Kamerariemen, Objektivhülle: ARTISAN&ARTIST10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.artisan-n-artist.de/]Meine Stative: NOVOFLEX - Stative10% Rabatt:  mit persönlichem Rabatt-Code. Bitte bei mir anfordern michel@birnbacher.com  [Homepage NOVOFLEX / Stative]Meine Daumenstütze mit Blitzanschluss (Leica M11-Familie, Leica Q3)10% Rabatt: BIRNBACHER10, [Homepage www.owlkrown.com]Meine Lampen: NANLITE10% Rabatt: Michel10, [Homepage www.nanlite-shop.de/]

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