Ganz offen gesagt

DasKollektiv Medien
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Mar 15, 2022 • 50min

#9 2022 Über digitale Propaganda - mit Sarah Kriesche

Sarah Kriesche, IT-Journalistin und Netzpolitik-Expertin bei Ö1, spricht über die Einflussnahme digitaler Propaganda im Ukraine-Konflikt. Sie erklärt die Rolle von Cyberwarfare und das Hackerkollektiv Anonymous. Die Herausforderungen bei der Identifizierung von Cyberangriffen und den Mythen rund um "russische Hacker" werden beleuchtet. Außerdem reflektiert sie die ethischen Fragen im Umgang mit digitalen Plattformen während Krisen. Ein aufschlussreiches Gespräch über Sicherheit und Verifizierung im digitalen Raum.
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Mar 7, 2022 • 39min

#8 2022 Über den Ukraine-Krieg und gezielte Angriffe auf medizinische Einrichtungen - mit Laura Leyser

Laura Leyser, die Österreich-Geschäftsführerin von Ärzte ohne Grenzen, berichtet von den enormen Herausforderungen im Ukraine-Konflikt. Sie thematisiert gezielte Angriffe auf medizinische Einrichtungen und den akuten Bedarf an Schutz für Zivilisten. Leyser spricht über die Resilienz der medizinischen Teams und ihre logistischen Kämpfe in Krisengebieten. Zudem wird die Bedeutung der Diversität in humanitären Organisationen und ein innovatives Telemedizinprojekt in der Elfenbeinküste vorgestellt.
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Feb 26, 2022 • 37min

#7 2022 Über die russische Invasion in der Ukraine - mit Gerhard Mangott

Gerhard Mangott, Universitätsprofessor für Internationale Beziehungen, ist ein gefragter Experte für Osteuropa und Russland. Er beleuchtet die Wurzeln des Ukraine-Konflikts und die Veränderungen in Putins Persönlichkeit seit den 2000er-Jahren. Interessant sind seine Analysen zu den Gefühlen der Menschen in Russland und der Ukraine bezüglich des Krieges. Mangott diskutiert die begrenzten Handlungsoptionen des Westens und die geopolitischen Implikationen, insbesondere im Kontext der österreichisch-russischen Beziehungen.
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Feb 22, 2022 • 54min

#6 2022 Über die psychische Situation von Jugendlichen in der Pandemie - mit Herwig Oberlerchner

Herwig Oberlerchner, Leiter der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Klagenfurt, beleuchtet die dramatische psychische Lage von Jugendlichen in der Pandemie. Er betont die unzureichende Unterstützung dieser oft übersehenen Gruppe und teilt praktische Tipps zur "Ersten Hilfe". Oberlerchner spricht auch über die Zunahme von Suiziden in Kärnten und die Verantwortung der Medien in der Berichterstattung. Zudem thematisiert er die Erinnerungskultur rund um NS-Euthanasieverbrechen und die Herausforderungen, die Jugendliche im Spannungsfeld individueller Entscheidungen erleben.
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Feb 15, 2022 • 46min

#5 2022 Über politische Kunst, Propaganda und totalitäre Drachen - mit Julya Rabinowich

Julya Rabinowich ist eine bekannte Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin, die sich kritisch mit Kunst und Politik auseinandersetzt. In einem tiefgründigen Gespräch behandelt sie die Trennung von Künstler und Werk, selbst bei umstrittenen Figuren. Sie reflektiert ihre Kindheit in der Sowjetunion und ihre politischen Kindergeschichten. Rabinowich spricht auch über gesellschaftliche Spaltungen, die Rolle von Kunst im Journalismus und die Ambivalenz jüdischer Identität in der Politik, während sie die ethischen Dilemmata in der Verbindung von Kunst und politischen Themen untersucht.
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Feb 8, 2022 • 49min

#4 2022 Über die Verharmlosung des Holocaust – mit Helga Feldner-Busztin und Karl Pfeifer

Helga Feldner-Busztin, Ärztin und Überlebende des KZ Theresienstadt, und Karl Pfeifer, Journalist und Holocaust-Zeitzeuge, diskutieren die Verharmlosung des Holocaust. Sie kritisieren die Anleihe aktueller Proteste an historischen Symbolen wie dem Judenstern. Beide teilen persönliche Erlebnisse mit Antisemitismus und fordern mehr Bildung zur Prävention. Neben der Rolle der Gesellschaft im Kampf gegen Diskriminierung thematisieren sie auch, wie wichtig es ist, Jugendlichen Toleranz und historisches Verständnis zu vermitteln.
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Feb 1, 2022 • 54min

#3 2022 Über den Ausblick ins politische Jahr 2022 - mit Kathrin Stainer-Hämmerle

Kathrin Stainer-Hämmerle, Politologin mit Erfahrung in den politischen Entwicklungen Österreichs, erklärt die bevorstehenden Wahlen 2022 und deren Bedeutung. Sie analysiert die Auswirkungen der "Ära Kurz" auf die politische Landschaft und kritisiert die ÖVP für fehlende interne Untersuchungen. Auch die SPÖ sieht sie in einem Richtungsstreit, während die FPÖ in der Post-Corona-Ära radikalen Kurs gegen die "Klima-Diktatur" erwartet. Ein zentrales Thema ist der Vertrauensverlust der Wähler in die Politik, den es zu überwinden gilt.
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Jan 25, 2022 • 50min

#2 2022 Über das Handwerk des Investigativjournalismus - mit Fabian Schmid

Fabian Schmid, stellvertretender Innenpolitikressortleiter der Tageszeitung Der Standard und Experte für Investigativjournalismus, beleuchtet die Herausforderungen des Investigativjournalismus in Österreich. Er erklärt, wie Vertrauen zu Informanten aufgebaut wird und diskutiert den Kampf gegen Korruption. Schmid differenziert zwischen echtem „Scoop“ und oberflächlicher Berichterstattung. Zudem reflektiert er über die Auswirkungen von Social Media auf den Journalismus und betont die Bedeutung von Teamarbeit für die Qualität der Recherche.
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Jan 18, 2022 • 51min

#1 2022 Über zivilisierte Verachtung - mit Heide Schmidt

Heide Schmidt, ehemalige Politikerin und Gründerin des Liberalen Forums, spricht über ihren Werdegang und die Herausforderungen der Demokratie in Österreich. Sie thematisiert die zivilisierte Verachtung im politischen Dialog und die Dilemmas der Corona-Demos. Besonders interessant sind ihre Erfahrungen mit Rechtsextremismus in der Familie und die persönlichen Konflikte zwischen Verständnis und Sicherheitsbedürfnis. Schmidt diskutiert auch die Rolle von Bildung und Wählerverantwortung in der heutigen politischen Landschaft.
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Dec 14, 2021 • 1h 4min

#42 2021 Über erschöpfte Frauen - mit Franziska Schutzbach

Franziska Schutzbach, eine prominente Schweizer Soziologin und Geschlechterforscherin, geht in diesem Gespräch auf die Erschöpfung von Frauen ein, die durch die Kombination von Erwerbs- und unbezahlter Hausarbeit verursacht wird. Sie beleuchtet das Fawning-Dilemma, bei dem Frauen Konflikte vermeiden, was zu zusätzlichem Stress führt. Schutzbach diskutiert auch die gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit Geschlechterrollen im öffentlichen Raum verbunden sind, sowie die Notwendigkeit neuer Maßstäbe für weibliches Verhalten.

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