

Elbvertiefung
DIE ZEIT
Hamburg hat fast zwei Millionen Einwohner, einen Hafen, mehr Brücken und Baustellen als Venedig – und einen neuen Podcast.
Jeden Samstag sprechen Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine aktuelle Frage: Wird der Elbtower jemals fertig gebaut? Warum ist Hamburgs Innenstadt so öde? Wie geht’s der Kultur? Und warum gibt es auf den Spielplätzen der Stadt keine Toiletten? Mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.
Von Montag bis Freitag können Sie außerdem die Elbvertiefung als Newsletter lesen: www.zeit.de/elbvertiefung
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Jeden Samstag sprechen Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine aktuelle Frage: Wird der Elbtower jemals fertig gebaut? Warum ist Hamburgs Innenstadt so öde? Wie geht’s der Kultur? Und warum gibt es auf den Spielplätzen der Stadt keine Toiletten? Mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.
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Jul 26, 2024 • 15min
Hamburgs einsamste Insel
Wer in Hamburg am Falkensteiner Ufer steht und über die Elbe zum anderen Ufer schaut, der hat in Wahrheit nicht das andere Elbufer vor Augen – sondern die Insel Neßsand. Sie ist so groß wie 203 Fußballfelder, vergleichbar mit dem Hamburger Stadtpark. Neßsand wird bevölkert von Dachsen, Rehen, Hermelinen, sehr vielen Vögeln und einer Rotte Wildschweine. Und von Uwe Florin, der aufpasst, dass außer ihm keine anderen Menschen die Insel betreten. Denn das ist verboten – den Vögeln zuliebe.Weil Neßsand wirklich idyllisch ist und auch sehr einladend aussieht, stößt das allerdings häufig auf Unverständnis.Wer die Menschen sind, die sich über das Verbot hinweggesetzt haben und mit welchen Methoden, wie Neßsand überhaupt entstanden ist – und welche alternativen Ausflugsziele es gibt: Darüber spricht Florian Zinnecker in dieser Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung mit seiner Kollegin Viola Diem, die auch selbst schon auf Neßsand war – ganz legal. Auch davon berichtet sie im Podcast – und sie verrät, wie die Wildschweine auf die Insel gekommen sind.Der Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Die beiden ZEIT:Hamburg-Ressortleiter Maria Rossbauer und Florian Zinnecker sprechen abwechselnd mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem Ressort über ein Thema, das die Stadt gerade bewegt – persönlich, prägnant und nie länger als eine halbe Stunde.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de.Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jul 19, 2024 • 18min
Es gibt Eis!
Augustin Lancelot de Quatre Barbes musste einiges dafür tun, damit er in Hamburg 1799 eine Eisdiele betreiben durfte. Er musste in seinem Pavillon an der Alster das Karten- und Würfelspiel verbieten, musste regelmäßig den Jungfernstieg wässern, damit er nicht zu staubig werde, und vieles mehr. Möglicherweise fühlte er sich gegängelt, denn schon zwei Jahre später gab er seinen Pavillon wieder auf. Auch einige Jahrzehnte später noch waren in Hamburg die Vorbehalte gegenüber Menschen, die "Gefrorenes" verkauften groß – eine Zeitung schrieb sogar von einer "Eis-Pest", man hatte regelrecht Angst davor.Warum das so war? Und wie sich die Eisdielen trotzdem durchsetzten? Das können Sie in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung hören. Maria Rossbauer unterhält sich darin mit ZEIT:Hamburg Redakteur Yannick Ramsel. Er hat so einiges zu Eis recherchiert, zum Beispiel, wie und wann es überhaupt nach Hamburg kam. Im Podcast erzählt Yannick auch, was man in den ersten Eisdielen Hamburgs so zu schlecken bekam, wie das Eis damals hergestellt wurde – und was ein perfektes Spaghetti-Eis ausmacht.Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de.Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jul 12, 2024 • 24min
Hamburg liegt in Brasilien!
11.000 Kilometer von der Elbe entfernt, im Süden Brasiliens, existiert ein Ort namens Novo Hamburgo. 227.000 Menschen leben dort, im Zentrum der Stadt reihen sich, wie in annähernd jeder größeren Stadt der Welt, Geschäfte, Bürotürme und Restaurants aneinander. Doch in der Altstadt finden sich auch einige Fachwerkhäuser, die so auch in der deutschen Provinz stehen könnten.Novo Hamburgo feiert in diesem Jahr seinen zweihundertsten Geburtstag, 1824 kamen die ersten Auswanderer aus Deutschland in diesem Gebiet an. Sie bauten sich Hütten aus Lehm mit Bananenblätterdach, quadratische Räume ohne Fenster, schlugen in der subtropischen Hitze mit Macheten und Äxten den Wald weg, um Ackerfläche zu schaffen.Was zog die Auswanderer damals nach Brasilien? Und was hat unser Hamburg mit alledem zu tun? Darüber unterhält sich Maria Rossbauer in der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung mit ZEIT:Hamburg Redakteurin Viola Diem. Sie war erst vor Kurzem in Novo Hamburgo, um Antworten auf all diese Fragen und noch viele mehr zu finden.Im Podcast erzählt Viola, wie es dazu kam, dass der Ort heute den Spitznamen "Hauptstadt des Schuhs" trägt, von den Menschen, die sie dort getroffen hat, wie dem 36-jährigen Filipe Kuhn Braun, der in jahrelanger Forschungsarbeit vieles über die Geschichte des Orts herausgefunden hat. Natürlich verrät Viola letztlich auch, warum Novo Hamburgo wohl so heißt, wie es heißt. Außerdem erzählt Viola, welchen Reiz es hat, all den Hamburgs in der Welt nachzureisen – denn sie hat nicht nur jenes in Brasilien besucht.Einmal pro Woche unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus der ZEIT über eine Frage, die die Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jul 5, 2024 • 30min
Grüner Bunker: wenn wilde Ideen wahr werden
Viele Jahrzehnte lang stand der Hochbunker im Hamburger Stadtteil St. Pauli wie ein kolossales Mahnmal mitten in der Stadt. Groß und grau und unzerstörbar erinnerte er daran, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind. KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter mussten den Flakturm am Heiligengeistfeld 1942 in nur 300 Tagen errichten.Seit Juli dieses Jahres jedoch ist der Bunker ein grüner, ein sichtbar lebendiger Ort: 10.000 Pflanzen wachsen auf ihm hoch in den Himmel empor, ein Wanderpfad schlängelt sich dem Gebäude entlang nach oben. 60 Millionen Euro kosteten Planung und Umbau des Bunkers, er wurde auf 58 Meter erhöht, enthält heute außer einem großen Dachgarten ein Hotel, Bars, ein Restaurant und eine Sport- und Konzerthalle. Wie gelang es, einen zunächst verrückt klingenden Plan tatsächlich umzusetzen? Was ist gelungen am Grünen Bunker – und was nicht? Darüber unterhalten sich in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung Maria Rossbauer und Hanno Rauterberg aus dem Feuilleton der ZEIT, der sich architektonisch mit dem Grünen Bunker beschäftigt hat. Im Podcast erzählt Hanno Rauterberg von der fast schon größenwahnsinnigen Ursprungsidee eines Mannes, der in der Nachbarschaft des Bunkers wohnte, darüber, wie die Veränderung des Bunkers auch unser Nachdenken über die Kriegszeit beeinflussen könnte – und wie es sich anfühlt, den neuen "Bergpfad" hinaufzulaufen. Und welche Gedanken sich dabei auftun.Einmal pro Woche unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus der ZEIT über eine Frage, die die Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jun 29, 2024 • 26min
Wie Hamburg Fahrrad fahren lernt
Es ist eine unscheinbare Zahl, die da im Koalitionsvertrag des Hamburger Senats steht: Bis zum Jahr 2030 sollen die Hamburgerinnen und Hamburg rund ein Drittel ihrer täglichen Wege per Fahrrad zurücklegen. Aktuell liegt die Quote bei 22 Prozent. Um die Differenz aufzuholen, müsste sich Hamburg erkennbar verwandeln – und sich von der Autostadt, die sie noch immer ist, binnen wenigen Jahren zur Fahrradstadt mausern. Kann das gelingen? Ist das Ziel, ein Drittel, überzogen oder viel zu unambitioniert?In der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung diskutiert Florian Zinnecker darüber mit Annika Lasarzik, Redakteurin im Hamburg-Ressort, Expertin für Verkehrspolitik und passionierte Fahrradfahrerin. Die beiden sprechen über Radwege, die im Nichts enden, über tödliche Unfälle durch rechtsabbiegende Lastwagen – und ein einfaches und wirkungsvolles, aber bislang nicht mehrheitsfähiges Mittel dagegen.Und sie ziehen eine Bilanz: Hat Hamburg das Zeug zur Fahrradstadt? Was wäre schnell und effizient zu tun, um das Ziel – ein Drittel bis 2030 – zu erreichen? Und welche Tricks gibt es, um schon heute entspannt und sicher durch Hamburg zu radeln?Zur Recherche war Annika Lasarzik einige Tage in Paris – einer Stadt, die Hamburg bei der Verwandlung zur Fahrradstadt voraus ist. Was ließe sich von Paris lernen?Jeden Samstag sprechen die beiden Hamburg-Ressortleiter Maria Rossbauer und Florian Zinnecker abwechselnd mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Ressort über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade bewegt – persönlich und prägnant, aber nie länger als eine knappe halbe Stunde.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jun 22, 2024 • 27min
Dann zieh doch ins Büro
Die Stadt Hamburg ist weltberühmt für ihre Gewerbeflächen. Das mag zunächst schräg klingen, ist aber die Wahrheit: die Kontorhäuser, die Speicherstadt, die imposante Innenstadt-Architektur, auch die Skyline an der Binnenalster – alles Gewerbeflächen. Aber braucht Hamburg tatsächlich so viele Flächen?Aktuell stehen in der Stadt rund 600.000 Quadratmeter Gewerbeimmobilien leer. Gleichzeitig fehlt in der Stadt eine große Zahl an Wohnungen – es gibt zu wenige, und es werden zu wenige neu gebaut. Gäbe es einen Weg, die leeren Gewerbeflächen zu Wohnraum umzubauen?Darüber spricht Florian Zinnecker in dieser Folge des Hamburg-Podcasts »Elbvertiefung« mit dem ZEIT-ONLINE-Wirtschaftsredakteur Zacharias Zacharakis. Der hat in New York einen Unternehmer getroffen, der ein plausibles und sehr lukratives Geschäftsmodell entwickelt hat, um dieses Problem zu lösen: Er baut leere Wolkenkratzer zu Wohnungen um. Könnte das auch in Hamburg funktionieren? Ja, sagt Zacharakis. Und er erklärt im Podcast, wie genau das funktionieren könnte, und warum es nicht längst schon im großen Stil gemacht wird. Außerdem verrät er, wie realistisch der Traum vieler Großstädter ist, in einer urbanen Fabriketage zu wohnen.Der Podcast »Elbvertiefung« erscheint jeden Samstag. Immer abwechselnd diskutieren die beiden Leiter des Hamburg-Ressorts der ZEIT, Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Team über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade umtreibt: persönlich und pointiert, und nie länger als eine knappe halbe Stunde.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jun 15, 2024 • 21min
Was die Wahlergebnisse in Hamburg verändern werden
Die Stimmen der Europawahl sind ausgezählt – und in Hamburg auch jene der Bezirkswahl, denn hier wurde am 9. Juni auch die Zusammensetzung der Bezirksparlamente neu gewählt. Seither schauen alle auf diese Ergebnisse. Was aber bedeuten sie tatsächlich für die Zukunft Hamburgs?Fast zehn Prozent haben etwa die Grünen bei der Europawahl verloren, sie liegen noch bei 21,2 Prozent. 28,5 Prozent holte die SPD bei der Bezirkswahl in Mitte, 14,4 Prozent die AfD in Bergedorf. Und ganze sechs Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger wählten bei der Europawahl diese Partei namens Volt. Was macht das etwa mit der täglichen politischen Arbeit in der Stadt? Darüber sprechen Maria Rossbauer und Frank Drieschner aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT in der aktuellen Folge des Elbvertiefung-Podcasts.Frank Drieschner hat die Hamburger Wahlen analysiert. Im Podcast erzählt er nun davon, was die Ergebnisse wohl in Hinblick auf die Bürgerschaftswahlen im März 2025 aussagen, welche Menschen die Partei Volt prägen, was ihr Ziel ist – und die beiden sprechen darüber, warum auf mehrere Hamburger Bezirke nun wohl turbulente Zeiten zukommen.Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de.Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jun 8, 2024 • 26min
Luna Luna
Im Jahr 1987 war die Hamburger Moorweide für kurze Zeit ein sehr bunter, sehr aufregender Ort. Da nämlich gastierte dort ein besonderer Vergnügungspark, einer, in dem Besucherinnen und Besucher in verschiedene Kunstwerke hineinwandern konnten – oder auf ihnen reiten oder mit ihnen in die Luft abheben. Künstler wie Friedensreich Hundertwasser, Salvador Dalí und Keith Haring hatten dafür Karussells, ein Riesenrad und Schießbuden gestaltet.Der Park hieß Luna Luna, und die Idee dahinter stammte von André Heller, dem österreichischen Künstler und Kulturmanager. Rund 250.000 Menschen besuchten ihn zwischen dem 5. Juni und 31. August 1987, danach wollte Heller mit Luna Luna auf Welttournee gehen, doch dazu kam es nie. Stattdessen wurde die Kirmes in Container verpackt und blieb 35 Jahre lang verschollen – bis jetzt. Vor Kurzem wurde der Park in Los Angeles wieder aufgebaut.Was ist geschehen? Wie wurde Luna Luna wiederentdeckt – und was hat einer der berühmtesten Rapper der Welt mit alledem zu tun? Darüber spricht Maria Rossbauer in der neuen Folge des Podcasts Elbvertiefung mit Oskar Piegsa. Oskar erzählt von Kunstfurzern auf der Kirmes, von den vielen Millionen Euro, die die Werke heute wert sein dürften – und davon, wie es mit Luna Luna nun weitergeht. Und natürlich geht es auch um die Geschichte mit dem Rapper.Jeden Samstag unterhalten sich Maria Rossbauer und Florian Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus ihrem Team über eine Frage, die die Bewohnerinnen und Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de.Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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Jun 1, 2024 • 28min
Geheimgeschäft: Was der MSC-Deal dem Hamburger Hafen wirklich bringt
Ist es eine gute Idee, den Hamburger Hafen zur Hälfte an die größte Reederei der Welt zu verkaufen? Für Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard und Finanzsenator Andreas Dressel (alle SPD) scheint es nicht den leisesten Zweifel daran zu geben. Fast im Alleingang haben die drei im vergangenen Jahr den Einstieg der Schweizer Reederei MSC bei der Hamburger Hafenbetriebsgesellschaft HHLA verhandelt. Als sie ihre Pläne im September öffentlich machten, waren selbst Insider erkennbar überrascht – ebenso wie einige Entscheidungsträger, die nicht eingebunden waren. Und längst nicht alle sind so überzeugt wie Tschentscher, Leonhard und Dressel.Für den früheren wirtschaftspolitischen Sprecher der Sozialdemokraten in der Bürgerschaft, Joachim Seeler, ist der MSC-Deal ein "historischer Fehler". In dieser Woche haben zwei wichtige Bürgerschaftsausschüsse dem Einstieg von MSC zugestimmt – obwohl die Abgeordneten offenbar gar nicht alle relevanten Informationen zur Verfügung hatten, wie die ZEIT-Autorin und Hafenexpertin Kristina Läsker im Hamburg-Podcast Elbvertiefung berichtet. Seitdem der Deal bekannt wurde, recherchiert sie intensiv zu den Hintergründen.Im Gespräch mit Hamburg-Ressortleiter Florian Zinnecker spricht Kristina Läsker darüber, was sich die Reederei MSC vom Einstieg in Hamburg verspricht, wer in der Reederei eigentlich das Sagen hat, wie das Geschäft zustande kam und welche Folgen für den Hamburger Hafen absehbar sind.Der Podcast Elbvertiefung erscheint immer samstags. Immer abwechselnd sprechen die beiden Hosts Florian Zinnecker und Maria Rossbauer mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands bewegt.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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May 25, 2024 • 21min
Die Musik in der Elbphilharmonie klingt ja nicht schlecht, aber …
Zwischen 800.000 und 900.000 Menschen besuchen pro Saison ein Konzert in der Elbphilharmonie. Rein rechnerisch müsste also jeder der 1,9 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Hamburgs schon mindestens zwei- bis dreimal im Konzerthaus im Hamburger Hafen gewesen sein – und gerade hat der Vorverkauf für die nächste Saison begonnen. Eine große Gruppe Menschen war aber noch kein einziges Mal da – sei es, weil die Karten für sie zu teuer sind, oder auch, weil sie sich von dem, was die Elbphilharmonie zu bieten hat, nicht angesprochen und gemeint fühlen.In der aktuellen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung spricht ZEIT-Ressortleiterin Maria Rossbauer mit Florian Zinnecker darüber, woran das liegt – und wie die Elbphilharmonie noch publikumsfreundlicher werden könnte. Florian Zinnecker leitet zusammen mit Maria Rossbauer das Hamburg-Ressort und schreibt als Journalist selbst häufig über Kulturthemen und klassische Musik. Im Gespräch erklärt er, was die Elbphilharmonie weltweit einzigartig macht und wie man an Karten kommt – aber auch, warum das Publikum dort bislang nicht die zentrale Rolle spielt und warum es sich lohnen würde, das zu ändern.Den Podcast Elbvertiefung moderieren Maria Rossbauer und Florian Zinnecker im Wechsel. Immer samstags sprechen sie mit einer Kollegin oder einem Kollegen aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT über ein Thema, das die Menschen in der zweitgrößten Stadt Deutschlands gerade bewegt.Für Lob, Kritik oder Anregungen schreiben Sie gern an hamburg@zeit.de. Und zu unserem Newsletter geht's hier lang.
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