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Jan 18, 2021 • 31min

Der große Strom - Ein Überblick über die Kirchengeschichte aus der Vogelperspektive. 2/4

Der große Strom - Ein Überblick über die Kirchengeschichte aus der Vogelperspektive.    In seinem Vortrag zeigt Roland Werner die wichtigsten Knoten- und Scheidungspunkte der Geschichte der christlichen Kirche und beschreibt so die Entstehung der vier Hauptgruppen: Die „orientalischen" Kirchen, die „orthodoxen“ Kirchen, die „katholischen“ Kirchen und die „protestantischen“ bzw. „evangelischen“ Kirchen. Dabei entfaltet er am Bild eines Stroms, wie sich das "Wasser des Evangeliums“ seinen Weg in verschiedenen Fluß-Betten und Kanälen bahnt. Dabei ist seiner Überzeugung nach die jeweilige kulturell und historisch gewordene Form der Kirche nicht das Entscheidende, sondern vielmehr, ob das „lebendige Wasser“ die Menschen erreicht.    Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und Honorarprofessor an der Ev. Hochschule Tabor.
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Jan 4, 2021 • 35min

4 Der Weg zu den Völkern: Ein Abschied vom Judentum? (1/2)

In dieser Diskussion wird die exklusive Sicht auf das Judentum hinterfragt. Die alten Feindschaften zwischen Israel und anderen Völkern werden beleuchtet, beginnend mit Jakob und Esau. Es wird gezeigt, dass das Judentum nicht ausgrenzend ist, sondern offen für andere Kulturen. Dabei wird betrachtet, wie diese Offenheit sich in den Lehren von Jesus und Paulus entwickelt hat. Ein kritischer Blick auf die modern interpretierte Mission des Paulus bringt neue Perspektiven ins Spiel.
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Jan 4, 2021 • 38min

4 Der Weg zu den Völkern: Ein Abschied vom Judentum? (2/2)

Die spannende Diskussion dreht sich um die vermeintliche Exklusivität des Judentums und die verbreiteten Vorurteile, die bis in die heutige Zeit reichen. Kritisch wird das Bild des Apostels Paulus hinterfragt, der als Brücke zwischen Juden und Heiden gilt. Jüdische Perspektiven verdeutlichen, dass eine einseitige Deutung von Paulus' Mission ernste Konsequenzen haben könnte. Die Komplexität der Beziehungen und die Herausforderungen der Heidenmission werden beleuchtet, während die Frage nach einer gemeinsamen Identität im Glauben im Mittelpunkt steht.
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Dec 28, 2020 • 37min

3 Rechtfertigung aus Gnade - eine christliche Erfindung? (2/2) aus Serie: Paulus - Jude mit Mission

Willkommen in Runde 3 unserer Reihe "Paulus - Jude mit Mission". Sie besteht aus zwei Teilen...   Die Botschaft von der "Rechtfertigung aus Gnade" gilt nicht nur als das Herzstück der Reformation, sondern auch als Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Als ihr Schöpfer wird oft der Apostel Paulus angesehen, weil er in seinem Römerbrief diese Botschaft ausführlich entfaltet.   Für viele Menschen ist die Botschaft vom gnädigen Gott das, was das Christentum vom Judentum und von allen anderen Religionen unterscheidet: Der Gott des Alten Testaments, so heißt es oft, sei ein ungnädiger, zorniger und strafender Gott. Erst Jesus habe ein ganz neues Bild von Gott in die Welt gebracht, und damit auch das Evangelium von der Gnade Gottes.   Ein Blick in die Bibel und in jüdische Quellen aus der Zeit Jesu lehrt aber etwas anderes: Dass Gott gnädig ist, ist eine uralte Erfahrung des Volkes Israel und deshalb zentraler Bestandteil des jüdischen Glaubens. Das gleiche gilt für die Einsicht, dass wir Menschen Sünder sind. Und dass man sich den Himmel nicht verdienen kann, sondern ihn immer als ein Geschenk erhält.    In Teil 1/2 der 3. Runde der Videoreihe "Paulus - Jude mit Mission" führt Dr. Guido Baltes ein in die jüdische Theologie der Gnade und zeigt, dass die Botschaft von der Rechtfertigung allein aus Gnade tief verwurzelt ist in den zentralen jüdischen Festen und Gebeten. Teil 2/2 richtet den Blick auf den jüdischen Versöhnungstag (Jom Kippur) und auf die Frage, warum der Tod Jesu am Kreuz für Paulus und für den christlichen Glauben bis heute eine so zentrale Bedeutung hat.
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Dec 28, 2020 • 46min

3 Rechtfertigung aus Gnade - eine christliche Erfindung? (1/2) aus Serie: Paulus - Jude mit Mission

Willkommen in Runde 3 unserer Reihe "Paulus - Jude mit Mission". Sie besteht aus zwei Teilen...   Die Botschaft von der "Rechtfertigung aus Gnade" gilt nicht nur als das Herzstück der Reformation, sondern auch als Kernbotschaft des christlichen Glaubens. Als ihr Schöpfer wird oft der Apostel Paulus angesehen, weil er in seinem Römerbrief diese Botschaft ausführlich entfaltet.   Für viele Menschen ist die Botschaft vom gnädigen Gott das, was das Christentum vom Judentum und von allen anderen Religionen unterscheidet: Der Gott des Alten Testaments, so heißt es oft, sei ein ungnädiger, zorniger und strafender Gott. Erst Jesus habe ein ganz neues Bild von Gott in die Welt gebracht, und damit auch das Evangelium von der Gnade Gottes.   Ein Blick in die Bibel und in jüdische Quellen aus der Zeit Jesu lehrt aber etwas anderes: Dass Gott gnädig ist, ist eine uralte Erfahrung des Volkes Israel und deshalb zentraler Bestandteil des jüdischen Glaubens. Das gleiche gilt für die Einsicht, dass wir Menschen Sünder sind. Und dass man sich den Himmel nicht verdienen kann, sondern ihn immer als ein Geschenk erhält.    In Teil 1/2 der 3. Runde der Videoreihe "Paulus - Jude mit Mission" führt Dr. Guido Baltes ein in die jüdische Theologie der Gnade und zeigt, dass die Botschaft von der Rechtfertigung allein aus Gnade tief verwurzelt ist in den zentralen jüdischen Festen und Gebeten. Teil 2/2 richtet den Blick auf den jüdischen Versöhnungstag (Jom Kippur) und auf die Frage, warum der Tod Jesu am Kreuz für Paulus und für den christlichen Glauben bis heute eine so zentrale Bedeutung hat.
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Dec 23, 2020 • 4sec

Alle Jahre wieder ...

Prof. Dr. Dr. Roland Werner: Alle Jahre wieder…    ...hören wir die Weihnachtsgeschichte. Altbekannte Worte, wohlvertraute Akteure: Maria und Joseph, die Hirten auf dem Feld und die Engel in der Höhe. Jesus wird geboren. In Bethlehem… So kennen wir den Bericht von Lukas.   Doch stimmt das eigentlich? Ist diese Erzählung mehr als ein schönes Weihnachtsmärchen?    Roland Werner nimmt in diesem Weihnachtsspecial von glaubendenken Stellung dazu und kommt dabei - nach 3 Monaten seit der Erstveröffentlichungs dieses Formats - auf den Punkt.   Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut in Marburg und unterrichten an der Ev. Hochschule Tabor.
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Dec 16, 2020 • 41min

2 Paulus und seine jüdische Biografie (2/2) aus Serie: Paulus - Jude mit Mission

"Vom Saulus zum Paulus": Das Leben des Paulus ist für viele Menschen ein Sinnbild für eine radikale Lebenswende. Vom Schurken zum Heiligen, vom Christenverfolger zum Missionar, vom Unglauben zum Glauben, vom Juden zum Christen.    Aber bei näherem Hinsehen ist manches an diesem Bild schief: Allzu leicht führt es dazu, dass wir alle Juden zu Schurken erklären und alle Christen zu Heiligen. Zudem war Paulus vor seiner Hinwendung zu Jesus alles andere als ungläubig. Im Gegenteil: Seine Biografie ist die eines gläubigen Juden, der den Glauben seiner Vorfahren nicht nur teilte, sondern intensiv studierte und lehrte. Und ob er durch seinen Glauben an Jesus aufhörte ein Jude zu sein, das ist eine Frage, die in der heutigen Bibelwissenschaft ganz neu gestellt wird, und die Konsequenzen hat nicht nur für das Verhältnis zwischen Christen und Juden, sondern auch für unseren eigenen Glauben. Seinen Namen hat Paulus übrigens nie gewechselt.   Im ersten Teil der zweiten Runde der Vortragsserie "Paulus - Jude mit Mission" stellt Dr. Guido Baltes die Quellen vor, die uns über das Leben des Paulus Auskunft geben: Wie zuverlässig sind sie und wie weit können wir ihnen vertrauen? In Teil 2 führt er dann ein in wichtige Stationen im Leben des Paulus: Seine Familie und Herkunft, seine jüdische Bildung, seine Beziehung zu wichtigen jüdischen Gruppen wie den Pharisäern oder den Zeloten und die Frage: Hat Paulus sich vom Judentum abgewendet?
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Dec 16, 2020 • 58min

2 Paulus und seine jüdische Biografie (1/2) aus Serie: Paulus - Jude mit Mission

"Vom Saulus zum Paulus": Das Leben des Paulus ist für viele Menschen ein Sinnbild für eine radikale Lebenswende. Vom Schurken zum Heiligen, vom Christenverfolger zum Missionar, vom Unglauben zum Glauben, vom Juden zum Christen.    Aber bei näherem Hinsehen ist manches an diesem Bild schief: Allzu leicht führt es dazu, dass wir alle Juden zu Schurken erklären und alle Christen zu Heiligen. Zudem war Paulus vor seiner Hinwendung zu Jesus alles andere als ungläubig. Im Gegenteil: Seine Biografie ist die eines gläubigen Juden, der den Glauben seiner Vorfahren nicht nur teilte, sondern intensiv studierte und lehrte. Und ob er durch seinen Glauben an Jesus aufhörte ein Jude zu sein, das ist eine Frage, die in der heutigen Bibelwissenschaft ganz neu gestellt wird, und die Konsequenzen hat nicht nur für das Verhältnis zwischen Christen und Juden, sondern auch für unseren eigenen Glauben. Seinen Namen hat Paulus übrigens nie gewechselt.   Im ersten Teil der zweiten Runde der Vortragsserie "Paulus - Jude mit Mission" stellt Dr. Guido Baltes die Quellen vor, die uns über das Leben des Paulus Auskunft geben: Wie zuverlässig sind sie und wie weit können wir ihnen vertrauen? In Teil 2 führt er dann ein in wichtige Stationen im Leben des Paulus: Seine Familie und Herkunft, seine jüdische Bildung, seine Beziehung zu wichtigen jüdischen Gruppen wie den Pharisäern oder den Zeloten und die Frage: Hat Paulus sich vom Judentum abgewendet?
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Dec 1, 2020 • 55min

Themenreihe Tod und Sterben - Begleitung Sterbender und Trauernder (2/3)

Prof. Dr. Rolf Hille: Themenreihe Tod und Sterben - Begleitung Sterbender und Trauernder (2/3)   Der Tod ist wie eine Bühne. Wenn wir von dort aus reden, werden wir von allen Menschen gehört und verstanden. Jeder/jede ist von der Realität des Todes betroffen. Alle Kulturen müssen sich deshalb mit dem Tod auseinandersetzen. Die Antworten, die gegeben werden, sind im Grunde Proteste gegen den Tod. Aber wir wissen, dass kein noch so vehementer Protest gegen den Tod hilft.   Fast unverschämt klingt da das christliche Zeugnis und Bekenntnis: Jesus Christus ist Schöpfer und Herr der Welt. Er ist die Quelle allen Lebens. Er hat sich am Kreuz in den Tod begeben. Diese Begegnung war für den Tod tödlich. Christus hat durch seine Auferstehung den Tod besiegt. Er ist der Einzige, der vom Tod in der Vergangenheit reden kann: „Ich war tot und siehe, ich lebe.“ Das kann sonst niemand sagen. Christus ist der Überwinder des Todes.   Der Beitrag "Begleitung Sterbender und Trauernder" ist der mittlere Teil der dreiteiligen Reihe von Prof. Dr. Rolf Hille aus Heilbronn zu diesem existenziellen Thema.
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Dec 1, 2020 • 49min

Themenreihe Tod und Sterben - Proteste gegen den Tod (1/3)

Prof. Dr. Rolf Hille: Themenreihe Tod und Sterben - Proteste gegen den Tod (1/3)   Der Tod ist wie eine Bühne. Wenn wir von dort aus reden, werden wir von allen Menschen gehört und verstanden. Jeder/jede ist von der Realität des Todes betroffen. Alle Kulturen müssen sich deshalb mit dem Tod auseinandersetzen. Die Antworten, die gegeben werden, sind im Grunde Proteste gegen den Tod. Aber wir wissen, dass kein noch so vehementer Protest gegen den Tod hilft.   Fast unverschämt klingt da das christliche Zeugnis und Bekenntnis: Jesus Christus ist Schöpfer und Herr der Welt. Er ist die Quelle allen Lebens. Er hat sich am Kreuz in den Tod begeben. Diese Begegnung war für den Tod tödlich. Christus hat durch seine Auferstehung den Tod besiegt. Er ist der Einzige, der vom Tod in der Vergangenheit reden kann: „Ich war tot und siehe, ich lebe.“ Das kann sonst niemand sagen. Christus ist der Überwinder des Todes.   Der Beitrag "Proteste gegen den Tod" ist der erste Teil einer dreiteiligen Reihe von Prof. Dr. Rolf Hille aus Heilbronn zu diesem existenziellen Thema.

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