Handelsblatt Trump-Watch - Der Analyse-Podcast zur zweiten Amtszeit des US-Präsidenten

Nicole Bastian, Christian Lammert
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Jun 25, 2025 • 46min

Erfolge bei der Nato und im Iran – aber „keine klare Strategie“: Trumps Außenpolitik im Check

Die Angriffe auf Atomanlagen im Iran und die anschließende Waffenruhe mit Israel kann der US-Präsident als seinen Erfolg verkaufen. Und auf dem Nato-Treffen in Den Haag willigen die Mitgliedsstaaten auf die Aufrüstung ein, die Trump schon lange gefordert hat. Trump habe nach den israelischen Angriffen eine Gelegenheit gesehen und gehandelt, analysiert US-Außenpolitikexperte Florian Böller vom Heidelberg Center for American Studies in dieser Podcast-Folge. Doch die außenpolitischen Erfolge haben eine Kehrseite. Im Falle des Irans stelle sich die Frage, wie nachhaltig erfolgreich die Aktion sei. Jetzt gelte es, ein Abkommen mit dem Iran auszuhandeln. „Ich sehe keine klare Strategie hinter Trumps Außenpolitik, weder allgemein noch im Nahen Osten“, sagt Böller. Es gehe Trump um „Macht und Sicherheit in einer ganz engen Definition für die USA“. Trump schwäche die Nato, da unklar sei, ob die USA den Beistandspakt einhielten. „Trump ist ein großes Problem für die Nato und die transatlantischen Beziehungen“, so Böller. Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert. Produziert von Lukas Teppler. Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Jun 18, 2025 • 45min

„Ein Eindruck der Machtlosigkeit“: Wie die No-Kings-Proteste und der Israel-Iran-Krieg Trump zusetzen

Jeffrey Rathke, Präsident des American German Institutes, beleuchtet Trumps widersprüchliche Machtposition inmitten von massiven Protesten und sinkenden Zustimmungswerten. Er beschreibt, wie die politischen Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran Trump's Diplomatie herausfordern und zeigt, dass trotz der aktuellen Schwierigkeiten sein Machteinfluss noch nicht am Ende ist. Außerdem thematisiert Rathke die Reaktionen der Demokratischen Partei und die Herausforderungen bei den bevorstehenden Midterms.
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Jun 11, 2025 • 48min

Militär gegen Proteste in LA und Streit mit Elon Musk – Trump dehnt die Grenzen seiner Macht aus

Die Bürgermeisterin von Los Angeles wirft dem US-Präsidenten Donald Trump vor, mit der Entsendung der Nationalgarde in ihre Stadt zu testen, ob er Machtbefugnisse von Lokalregierung und Bundesstaat einfach so ins Weiße Haus ziehen kann. Die neuste Folge von Trump Watch beleuchtet, wie demokratisch bedenklich und gleichzeitig machtpolitisch durchaus klug Trumps Vorgehen ist. „Donald Trump testet in einer ganzen Reihe von Vorgängen und Verfahren aus, wie weit er die Macht der Exekutivgewalt ausweiten kann“, analysiert Handelsblatt-US-Korrespondent Felix Holtermann im Podcast. Mit seiner Eilklage gegen Trumps Entsendungsanweisung ist der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom am Mittwoch gescheitert. Auch dem Hauptverfahren gibt Podcast-Co-Host Christian Lammert wenig Chancen. Die Ereignisse in LA scheinen zwar die Reihen der republikanischen Abgeordneten zu schließen, doch sie lenken auch von Differenzen über das anstehende Haushaltsgesetz und vom Streit zwischen Trump und Elon Musk ab. Moderiert von Nicole Bastian & Christian Lammert Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump-Watch: https://www.handelsblatt.com/trump Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Jun 4, 2025 • 42min

Austritte, Budgetkürzungen, Strafzölle: Wie Trump die liberale Weltordnung schwächt – WTO-Chefökonom im Interview

Aus der Weltgesundheitsorganisation und dem Pariser Klimaschutzabkommen sind die USA in der zweiten Amtszeit Donald Trumps bereits ausgetreten. Auch bei der Unesco droht dieser Schritt. Und die Welthandelsorganisation WTO wird blockiert und über einseitige Zölle unterminiert. Trump gefährdet die liberale Weltordnung mit ihren globalen Institutionen, die die USA mitgeprägt haben. In Trump-Watch schauen die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert auf die Beweggründe und die Folgen. Der Chefökonom der WTO, Ralph Ossa, warnt im Interview: „Das ist wirklich sehr gefährlich, dass wir jetzt in diese Ecke kommen, wo wir sagen: Die WTO, die bringt es ja sowieso nicht mehr. Und deswegen machen wir jetzt Handelsabkommen zum Beispiel, die vielleicht nicht WTO-konform sind.“ Ossa sorgt sich unter anderem, dass Entwicklungsländer dann besonders stark belastet würden. Er hofft, dass der Druck auf die WTO dafür sorgen wird, dass die 166 Mitgliedstaaten endlich Reformen durchsetzen, sodass „wir eine Institution hinkriegen, die wirklich für die Welt als Ganzes funktioniert“. Lesetipp: Nato-Partner erwarten einen Abzug von US-Truppen aus Europa Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump-Watch: https://www.handelsblatt.com/trump Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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May 28, 2025 • 38min

Big Beautiful Bill oder Big Budget Bomb? Trump geht mit seiner Steuer- und Haushaltsreform große Risiken ein

Mit einem der größten Steuer- und Haushaltsgesetze der jüngeren US-Geschichte will Donald Trump die Steuern im Land drastisch senken, die Ausgaben für Verteidigung und Grenzschutz steigern und die Schuldengrenze anheben. Das „Big Beautiful Bill", wie Trump es nennt, muss nach der Zustimmung im Repräsentantenhaus nun noch den Senat passieren. „Das wird schwierig, weil Senatoren generell ein bisschen unabhängiger sind als die Abgeordneten im Repräsentantenamt“, prognostiziert Trump-Watch Co-Host Christian Lammert, Professor an der FU Berlin. Republikanische Senatoren wie Rand Paul haben die immense Steigerung der Staatsverschuldung, die das Gesetz mit sich bringt, bereits offen kritisiert. Auch Elon Musk sagte in dieser Woche, er sei enttäuscht, weil das Gesetz seinen Bemühungen bei Doge zuwider laufe. Diese Trump-Watch-Folge analysiert, was genau im Gesetz steht und welche Folgen dies hätte. Trump riskiert, wenn er das Gesetz durchbringt, dass er weitere Teile der Bevölkerung wegen der geplanten Streichungen bei Sozialausgaben für Krankenversicherung und Lebensmittelmarken gegen sich aufbringt vor den Zwischenwahlen im kommenden Jahr. „Die Debatte um dieses Gesetz und auch die Folgen wird die US -Politik und die Gesellschaft noch lange beschäftigen“, sagt Lammert. „Und es ist meine Befürchtung, dass es auch die Spaltung des Landes weiter vertiefen wird.“ Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert Produktion: Lukas Teppler Das Handelsblatt wird 79 – und Sie feiern mit! Testen Sie jetzt vier Wochen lang unsere digitalen Inhalte für nur einen Euro. Und wenn’s gefällt: bis zu drei Monate weiterlesen – mit 30 % Rabatt. On top verlosen wir unter allen neuen Abonnentinnen und Abonnenten zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 79 Euro. Jetzt mehr erfahren unter handelsblatt.com/79. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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May 21, 2025 • 38min

US-Gesundheitssystem in der Krise: Wie Trumps Regierung die Medikamentenpreise senken und Europa zahlen lassen will

In 30 Tagen will es die Trump-Regierung schaffen, die hohen Medikamentenpreise in den USA durch Gespräche mit Pharmakonzernen drastisch zu senken. Im Umkehrschluss müssten dafür die Preise in Europa steigen, fordern der US-Präsident und sein Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Junior. Denn bisher hätten die hohen Preise in den USA Europa subventioniert. Gleichzeitig versucht die Regierung im Rahmen eines zentralen Haushaltspakets aber nicht nur, Steuersenkungen und Subventionsstreichungen, sondern auch einen massiven Abbau im Gesundheitssystem durchzusetzen. Millionen Amerikaner könnten so ihre Krankenversicherung verlieren. Auch bei Prävention und Kindergesundheit soll massiv gekürzt werden. „Die geplanten Streichungen im Gesetz hätten massive Konsequenzen auf die Gesundheitssituation und die Kosten der Bürger“, sagt Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Die Demokratische Partei hofft bereits darauf, dass sich die Wut der Wähler, sollten die Kürzungen so kommen, bei den Zwischenwahlen positiv für sie auswirken werden. Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Das Handelsblatt wird 79 – und Sie feiern mit! Testen Sie jetzt vier Wochen lang unsere digitalen Inhalte für nur einen Euro. Und wenn’s gefällt: bis zu drei Monate weiterlesen – mit 30 % Rabatt. On top verlosen wir unter allen neuen Abonnentinnen und Abonnenten zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 79 Euro. Jetzt mehr erfahren unter handelsblatt.com/79. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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May 14, 2025 • 46min

Golfturniere, Wolkenkratzer, Memecoins: Wie sich die Trump-Familie systematisch bereichert

Hotelbauten, Golfturniere, eigene Memecoins und jetzt ein vielleicht geschenkter Luxus-Jumbojet aus Katar. Donald Trump vermischt die Geschäftsinteressen seiner Familie und den politischen Zugang zum Weißen Haus derzeit noch drastischer als schon in seiner ersten Amtszeit. „In der zweiten Amtszeit hat die systematische Bereicherung der Präsidentenfamilie und des ganzen Umfelds des Trump-Clans massiv zugenommen“, sagt Co-Host Christian Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. In dieser Folge Trump-Watch verfolgen die Hosts, wie der Meme-Coin $Trump und andere Kryptoprodukte zu Einnahmen in Milliardenhöhe führen. Und sie tragen zusammen, warum die Kontrollinstanzen im demokratischen System der USA nicht greifen und das System zur Kleptokratie verkommt. Zentrum der Geschäftsinteressen Trumps ist Saudi-Arabien. Handelsblatt-Nahost-Korrespondentin Inga Rogg sagt: „Kann man ihm direkt Korruption vorwerfen? Schwierig zu sagen, aber es gibt zeitliche Zusammenhänge, die doch sehr auffällig sind.“ Aktuelle Trump-News im Handelsblatt Newsblog: https://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-trump-will-medikamentenpreise-auf-auslandsniveau-senken/29669594.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Das Handelsblatt wird 79 – und Sie feiern mit! Testen Sie jetzt vier Wochen lang unsere digitalen Inhalte für nur einen Euro. Und wenn’s gefällt: bis zu drei Monate weiterlesen – mit 30 % Rabatt. On top verlosen wir unter allen neuen Abonnentinnen und Abonnenten zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 79 Euro. Jetzt mehr erfahren unter handelsblatt.com/79. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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May 7, 2025 • 41min

Rubio, Bessent, Vance: Die vermeintlich starken Männer im Team Trump und ihre Agenda

Donald Trump hat Außenminister Marco Rubio kommissarisch zusätzlich zum nationalen Sicherheitsberater gemacht – eine ungewöhnliche Machtfülle. Trump brachte Rubio zuletzt sogar als möglichen Nachfolger im Präsidentenamt ins Spiel. Über ihn und die anderen starken Männer in Trumps Kabinett – und es sind vor allem Männer – sprechen die Hosts Christian Lammert und Nicole Bastian in dieser Woche. Lammert, Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin, spricht kritisch vom Stockholm-Syndrom bei Rubio, das dessen jüngste Aktionen präge. Neben Rubio und Vizepräsident JD Vance gehört Finanzminister Scott Bessent zu den einflussreichen Kräften. Der ehemalige Hedgefonds-Manager wird gemeinsam mit dem Handelsbeauftragten Jamieson Greer am Wochenende in Genf die ersten Zollgespräche mit China führen. Bessent sei der Bremser im Kabinett – doch das sei keine dankbare Rolle, analysiert US-Finanzkorrespondentin Astrid Dörner. „Es ist eigentlich eine Mission impossible, zu sagen, mein Chef ist erratisch, hat unklare Visionen, die ergeben ökonomisch auch nicht immer Sinn – und das auszuhalten und an den Märkten Ruhe zu kommunizieren.“ Zudem müsse Bessent gegen interne Widersacher seinen Job verteidigen. Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von Fabian Livrée Ein Hinweis für Hörerinnen und Hörer, die regelmäßig das Handelsblatt lesen möchten: Zum Tag der Pressefreiheit bieten wir das Handelsblatt jetzt – gedruckt oder digital – ein Jahr lang mit 50% Rabatt an. Wenn Sie Wert auf unabhängigen, verlässlichen und kritischen Journalismus legen, sichern Sie sich bis zum 11. Mai Ihr Angebot unter: www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 30, 2025 • 30min

100 Tage Trump, 100 Tage Doge – Trotz Tabubrüchen hinterm Plan

Kein Präsident hat in den ersten 100 Tagen so viele Präsidialverordnungen unterschrieben wie Donald Trump – und kein Präsident war nach 100 Tagen so unbeliebt wie er. Trumps 100-Tage-Bilanz wirke wie ein „politischer Dauersturm“, bewertet Co-Host Christian Lammert, Politikprofessor an der FU Berlin. Trump-Watch blickt vor allem auf die Tabubrüche und die Arbeit des Department of Government Efficiency (Doge) in den ersten 100 Tagen. Handelsblatt-Washington-Korrespondentin Annett Meiritz sagt: „Ich glaube, dass der Großteil dieser Massenentlassungen bestehen bleiben wird.“ Die Abwicklung des Bildungsministeriums könnte zumindest in Teilen rückgängig gemacht werden. Aber in vielen anderen Fällen hätten Trump und Elon Musk schlichtweg vollendete Tatsachen geschaffen. Ein Beispiel ist die Entwicklungshilfebehörde USAID. Die Streichung der US-Mittel ist weltweit zu spüren. „Das ist eine Situation, die dramatisch ist und einem Erdrutsch im humanitären System gleichkommt“, beschreibt Lara Dovifat, Leiterin der politischen Abteilung von Ärzte ohne Grenzen, die Folgen, die der Wegfall von USAID für viele Länder – vor allem in Afrika – hat. Lesetipp: Die Enttäuschung von Corporate America über die Trump-Regierung: Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert Produktion: Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump-Watch: https://www.handelsblatt.com/trump Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Apr 23, 2025 • 38min

„Peking sitzt am längeren Hebel“ – Verzockt sich Donald Trump im Zollstreit mit Xi Jinping?

Die zwei größten Volkswirtschaften der Welt koppeln sich mit Importzollsätzen von 145 und 125 Prozent für Waren aus dem jeweils anderen Land drastisch voneinander ab. Die Kosten sind für die USA wie China enorm. Jetzt spricht US-Präsident Donald Trump von einem Abkommen, das er mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping aushandeln wolle. Die Zollsätze würden deutlich sinken. Doch Mikko Huotari, der das China-Institut Merics leitet, analysiert im Podcast Trump-Watch: „Peking sitzt im Moment am längeren Hebel, um sich in diesem Konflikt durchzusetzen.“ Vor allem deswegen, weil die Führung in Peking bereit sei, höhere Kosten für das Kräftemessen zu bezahlen. Huotari warnt: „Die Lage ist sehr ernst.“ Selbst bei einem möglichen Deal zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt würden die Zollsätze vermutlich noch so hoch liegen, dass es zu einer weiteren Entkopplung käme. Die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert vergleichen die China-Strategie Trumps mit der seines Vorgängers Joe Biden und sehen zwei zentrale Unterschiede. Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von Florian Pape Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump-Watch: https://www.handelsblatt.com/trump Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

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