

Feminismus für alle. Der Lila Podcast.
hauseins
Beim Lila Podcast bekommt ihr Feminismus für alle. Wir stehen für eine inklusive, niedrigschwellige, unaufgeregte und trotzdem kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Patriarchat. Gemeinsam lernen wir, Stereotype, Ungleichheiten, Diskriminierung und Gewaltstrukturen zu erkennen und: wie man sie überwinden kann.Katrin, Laura, Lena, Minusch und Özge betrachten gesellschaftliche Debatten, alltägliche Phänomene und Ereignisse auf der ganzen Welt durch die feministische Brille. Eine neue Folge gibt es alle 14 Tage. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Episodes
Mentioned books

Nov 8, 2018 • 46min
Lila116 Eure Sendung
Ein ganzer Lila Podcast voll mit euren Themenwünschen, Anregungen, Sorgen, Fragen.Wir bekommen von euch immer viele viele Emails und Tweets mit Themenideen oder Hinweisen auf Artikel, manchmal erzählt ihr aus eurem Leben und stellt uns Fragen dazu. Und meistens haben wir in den Sendungen viel zu wenig Zeit, um all das zu besprechen, beantworten, aufzugreifen. In dieser Sendung ist alles anders! Diese Sendung dreht sich rund um euch, um eure Post, eure Wünsche und Ideen.Hier gibt es dann auch gleich eine neue Rubrik, in der wir regelmäßig mit Hörerinnen und Hörern sprechen werden. Den Anfang macht Mena, die uns geschrieben hat, dass sie ihr feministisches Gewissen plagt, weil sie “nur” Hausfrau und Mutter ist.Außerdem: Humanismus vs. Feminismus, Polizistinnen in Indonesien, Antifeminismus, das Frauenvolksbegehren in Österreich und sexy Selfies in wirtschaftlich ungleichen Gesellschaften.Lasst uns wissen, ob ihr in Zukunft mehr Sendungen mit euren Themen hören wollt!Und jetzt: Viel Spaß!Shownotes“Antifeminismus in Bewegung. Aktuelle Debatten um Geschlecht und sexuelle Vielfalt” von Juliane Lang und Ulrich Peters (Hrsg.)“Backlash” von Susan FaludiDie Antifeministen bei Hedwig DohmAus Politik und Zeitgeschichte über (Anti-)Feminismus, herausgegeben von der BpB mit Texten von Thomas Gesterkamp, Ilse Lenk, Barbara Holland-Cunz u.a.“Blutbuche” von Ule Hansen Das Prinzip des “Sowohl als auch” im ABC des Guten Lebens Der Standard: Nils Pickert zum Stichwort HumanismusDas Frauenvolksbegehren in ÖsterreichSpOn: Margarethe Stokowski zum FrauenvolksbegehrenJetzt.de zum Start des Frauenvolksbegehrenabc.net: Polizistinnen-Recruitment in Indonesien„Frauen investieren dort Zeit und Aufwand in ‚sexy‘ Selfies, wo die wirtschaftliche Ungleichheit steigt“, berichten die @anschlaege pic.twitter.com/IFTwbQXsXF— Cornelia Grobner (@co_g) 20. Oktober 2018Die Studie der University of New South WalesZeit Online: Fotos zum Interview mit dem Ehepaar Mahler von der Agentur OstkreuzZeit Online: Das Interview mit den Mahlers selbst (Paywall)Weitere Themen (nicht in der Sendung)Dr. Kristina Hänel hat das Berufungsverfahren verloren (2. Instanz) „Sie müssen das Urteil tragen wie einen Ehrentitel im Kampf für ein besseres Gesetz“, sagt der Vorsitzende Richter Johannes Nink anerkennend zu Hänel. Hintergründe zum Streit um §219a in Lila093Die erste abstrakte Malerin war eine FrauÄrzte ohne Grenzen sind im Einsatz gegen Müttersterblichkeit: Täglich sterben weltweit 800 Frauen während Schwangerschaft und Geburt. Die UN haben es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 die Müttersterblichkeit zu senken – auf weniger als 70 Todesfälle bei 100.000 Geburten. Peter weist uns auf Großbritannien hin: “Consultation in UK on changing Gender Recognition Act” e.g. Should transwomen be allowed access to safe houses for women who are victims of violence?Buchtipp von Joana: “Jugend und Sexualität in primitiven Gesellschaften” von Margaret MeadAußerdem war Barbara in der Jury der “Saure Gurke”, die auf dem Herbsttreffen der Medienfrauen verliehen wurde Den Lila Podcast unterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spendenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewertenDem Lila Podcast bei Twitter folgen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Nov 1, 2018 • 36min
Lila115 - #Female Pleasure - Der Kampf für die weibliche Lust
Am 08. November 2018 kommt der Film "Female Pleasure" in die Kinos. Ein Film, den Katrin schon gesehen hat und der sie von den Socken gehauen hat. In dieser Folge sprechen wir mit Barbara Miller, sie hat den Film gemacht.#FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann. Für den Lila Podcast hat Katrin mit Barbara Miller gesprochen, die den Film gemacht hat.Sie hat Frauen auf der ganzen Welt begleitet, die ganz unterschiedlichen Kulturen entstammen: die eine kommt aus Indien und streitet sich mit alten Hindus, die andere ist Christin, die dritte Jüdin und so weiter. Miller stellte fest: Frauen wird ein Recht auf die eigene Lust abgesprochen – die Mittel, sie davon abzuhalten, eine eigene, selbstbestimmte und lustvolle Sexualität zu leben, gehen von Ausgrenzung und Ignoranz bis hin zu körperlicher Gewalt und Misshandlung. Die fünf Protagonistinnen haben sich entschlossen, das nicht mehr hinzunehmen. Sie kämpfen für die eigene Sexualität und damit für die aller Frauen, weltweit.Der Film startet am 8. November in den deutschen Kinos. Wer aufmerksam zuhört, hat am Ende die Chance, eine von 5×2 Freikarten zu gewinnen. ShownotesKinotrailer #Female Pleasure (Youtube)Wikipedia: Leyla HusseinGWI: Lara Dämmig: Bet Debora – Eine Frauenbewegung als Ausdruck jüdischer Erneuerung in EuropaGWI: Religiöse Weiblichkeitskonstruktionen – von Márcia Moserbtb: Deborah Feldman: UnorthodoxDroemer Knaur: DORIS WAGNER: Nicht mehr ichKoyama Press: Rokudenashiko: What Is Obscenity? The Story of a Good For Nothing Artist and her PussyKinotermine mit anschließender Diskussion mit Barbara Miller:Stuttgart, Atelier am Bollwerk, 03.11.2018, 18.00Nürnberg, Casablanca, 04.11.2018, 16.00München, City Kino, 04.11.2018, 20.00Frankfurt, Harmonie Kinos, 05.11.2018, 18.00Berlin, Kino in der Kulturbrauerei, 06.11.2018, 19.30Köln, Odeon, 07.11.2018, 18.00Bonn, Rex Kino, 07.11.2018, 20.00Düsseldorf, Bambi, 08.11.2018, 18.00Essen, Filmstudio Glückauf, 08.11.2018, 20.00Bielefeld, Lichtwerk, 09.11.2018, 17.30Hannover, Kino am Raschplatz, 09.11.2018, 20.30Bremen, Cinema Ostertor, 10.11.2018, 16.30Hamburg, Abaton, 10.11.2018, 20.00Den Lila Podcast Unterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 25, 2018 • 43min
Lila114 Wenn eine Frau ihren Bauch vermietet
Wir sprechen von „Leihmutterschaft“, wenn eine Frau das Kind einer anderen austrägt. Sie „verleiht“ sozusagen ihre Gebärmutter für die Dauer einer Schwangerschaft. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten.Wir sprechen von „Leihmutterschaft“, wenn eine Frau das Kind einer anderen austrägt. Sie „verleiht“ sozusagen ihre Gebärmutter für die Dauer einer Schwangerschaft. Ungefähr seit den 1970er Jahren ist das möglich aufgrund von Quantensprüngen in der Reproduktionstechnologie. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, andere Länder wie etwa Indien oder die USA handhaben das anders.In dieser Sendung geht es um die Frage, ob die alte feministische Parole, „Mein Bauch gehört mir“, auch in Sachen Leihmutterschaft anzuwenden ist. Ist es eine freiheitliche Entscheidung, die Gebärmutter zu vermieten? Oder ist es die letzte Hoffnung von Frauen, die angesichts von Elend und Armut ihre Körper für ein kleines Salär zur Verfügung stellen? Ja, sogar den Tod in Kauf nimmt – Dr. Sheela Saravanan hat in ihrer Forschung in Indien durchaus von Frauen gehört, die während der Leihmutterschaft sterben. Was ist, wenn eine Frau das Kind trotz vorheriger Abmachung nicht „abgeben“ möchte? Und schließlich, wer ist die Mutter eines Kindes, das über Leihmutterschaft und anonyme Eizellenspende im Reagenzglas entstanden ist? Wie wichtig es ist, dass Eltern ihren Kindern die Geschichte ihrer Herkunft erzählen können, davon spricht die Familientherapeutin Petra Thorn. Viele Fragen drängen sich auf, wenn über Leihmutterschaft nachgedacht wird. Barbara Streidl macht sich in dieser Sendung auf die Suche nach Antworten.Infos und Hintergründe:Aufsatz von Dr. Sheela Saravanan in der StreitBeitrag über Leihmutter Brendy HammelGermaine Greer kritisiert Elton Johns Konzept von MutterschaftBuchtipp: Margaret Atwood, „Der Report der Magd“Bedeutung von „Der Report der Magd“ nach der Trump-WahlIst Leihmutterschaft eine feministische Errungenschaft?Leihmutterschaft in der Bibel, im ersten Buch Mose, Genesis 30Das am 13. Dezember 1990 erlassene „Embryonenschutzgesetz“Leihmutterschaft ist in Deutschland verbotenSchweden verbannt LeihmutterschaftYellow press über Streitigkeiten zwischen Leihmüttern und Wunscheltern (noch ein Link dazu)Israel lässt homosexuelle Paare in Sachen Leihmutterschaft links liegenLeihmutterschaft in den USAVeränderungen der Rechtssituation in IndienBuchtipp: Martin Suter, „Elefant“Sprecherinnen und Sprecher:Alexandra Martini, Katrin Rönicke, Henry SingletonProduktion:Barbara Streidl mit Verwendung von Musik von bensound.com und Geräuschen von freesound.org Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 18, 2018 • 47min
Lila113 Feministische Jungs großziehen
Neue Männer braucht das Land? Aber wie werden aus kleinen Jungs erwachsene, feministische Männer? Ein Jahr nach unser Sendung zur Frage, wie man feministische Mädchen erzieht, machen sich Katrin Rönicke und Susanne Klingner Gedanken zu den Jungen.Neue Männer braucht das Land? Aber wie werden aus kleinen Jungs erwachsene, feministische Männer? Ein Jahr nach unser Sendung zur Frage, wie man feministische Mädchen erzieht, machen sich Katrin Rönicke und Susanne Klingner Gedanken zu den Jungen.Denn vielleicht fällt den meisten Menschen dazu nicht viel mehr ein, als Jungen auch mal mit einer Puppe spielen zu lassen? Ja, das kann ein Anfang sein. Denn viele Eltern nehmen ihren Söhnen die Puppe oder den pinken Nagellack vorsichtshalber mal lieber aus der Hand, aus der Angst heraus, der Sohn könnte gemobbt oder schwul werden. (Klingt nach 1950, aber ist leider immer noch so.)Wir haben nach Studien gesucht und sprechen über unsere Erfahrungen als zwei “Mädchen-und-Jungs-Mütter”. Und natürlich gibt es eine Menge Bücher- und Filmtipps.Links und HintergründeLila084 Feministische Mädchen großziehenMithu Sanyal: Männer sind ein feministisches ThemaThe New York Times: How To Raise A Feminist SonEin interessanter Twitter-Thread darüber, wie Eltern ihre Kinder gendernKirsten Boies Webseite mit allen Büchern und weiteren TextenWebseite von Studio Ghibli mit allen Filmen, u.a. TotoroWebseite zu Astrid Lindgrens WerkUnterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 11, 2018 • 55min
Lila112 Feministische Außenpolitik: Schluss mit den weltweiten Männerclubs!
Längst überfällig: Die Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy, Kristina Lunz, ist zu Gast im Lila Podcast und erzählt, wie in der Außenpolitik nach jahrzehntelangem Männer-Überschuss so langsam Frauen- und Gender-Perspektiven Einzug halten.Die Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy, Kristina Lunz, ist zu Gast im Lila Podcast und erzählt, wie in der Außenpolitik nach jahrzehntelangem Männer-Überschuss so langsam Frauen- und Gender-Perspektiven Einzug halten. Und das ist längst überfällig.Sie hat eine Mission: Außenpolitik muss diverser werden! Frauenstimmen, LGBTI – alle, die bislang kaum Berücksichtigung finden, sollten repräsentiert, unterstützt und an den Verhandlungstisch gesetzt werden – wenn es nach Kristina Lunz geht. Sie hat Menschenrechte und Psychologie in Oxford, London und Stanford studiert, bei den Vereinten Nationen gearbeitet, sie war Myanmar und hat in London zusammen mit Marissa Conway das Centre for Feminist Foreign Policy gegründet. Das gibt es jetzt auch in Berlin und das ist angetreten, die alten weltweiten Machtstrukturen, die bislang vor allem von weißen Männern dominiert werden, aufzubrechen.“Wenn man die Ideen von anderen Menschen denunziert und sagt: Das hat keine Relevanz – dann verfestigt man nur die Ideen derjenigen, die schon in Machtpositionen sind.”Links und HintergründeKristina LunzCentre for Feminist Foreign PolicyWikipedia: Scilla ElworthySWR: Friedensnobelpreis 2018 für Denis Mukwege: Vergewaltigung als Kriegswaffetagesschau: Friedensnobelpreis 2018: Ehrung für Nadia MuradDeutsche Welle: Friedensnobelpreis: Starkes Signal gegen sexuelle GewaltWikipedia: Resolution 1325 des UN-SicherheitsratesWikipedia: Internationaler Frauenfriedenskongress (1915 in Den Haag)Wikipedia: AndrozentrismusWhere Are the Female Ambassadors? Gender and Status Hierarchies in Ambassador PostingsWikipedia: Nothing About Us Without UsWikipedia: Virginia Woolf: Drei GuineenWikipedia: Virginia Woolf –> Freshwater, Die Jahre und Drei GuineenWikipedia: 14-Punkte-Programm von Woodrow WilsonEcyclopaedia Britannica: United Nations Decade for WomenWikipedia: UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)Wikipedia: BRICS-StaatenWikipedia: Gender BudgetingPerspective Daily: Ohne Feminismus wird das nichts mit dem Weltfrieden! (wo Kristina die Schwedische Außenpolitik vorstellt)Government of Canada: Canada’s Feminist International Assistance PolicyWikipedia: Menschliche Sicherheit (Human Security; als Konzept)CFFP: CLARE HUTCHINSONWashington Post: 5 countries where most police officers do not carry firearms — and it works well (“Most of Ireland's officers are not even trained in using firearms”)CFFP: Why We Need Women in the Military (by Quratulain Fatima, Pakistan)CFFP: Chance Sicherheitsratssitz – Was fehlt zu einer feministischen Friedens- und Sicherheitspolitik Deutschlands? (PDF)Unterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder vielleicht dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Oct 4, 2018 • 45min
Lila111 Woche der Debatten: Sophie Power, Brett Kavanaugh und Christine Blasey Ford
Eine Sportlerin stillt in den Pausen ihres Marathonlaufs – „Sophie Power hat das Maß verloren“?. Echt? In den USA tobt die Debatte um den Richter Brett Kavanaugh. Er wird von Christine Blasey Ford der sexualisierten Gewalt beschuldigt.In dieser Folge des Lila Podcasts sprechen Barbara Streidl und Susanne Klingner über zwei wichtige Debatten, in denen es äußerlich um Sport und Politik gibt. Innerlich geht es um den Platz von Frauen in unserer Kultur: Darf eine Sportlerin auch Mutter sein in der Öffentlichkeit? Darf sie ihr Baby „während der Arbeit“, also in den Pausen eines Marathonlaufs, stillen? Und muss eine Frau ertragen, dass derjenige, der zu einem der höchsten Richter der Vereinigten Staaten ernannt wird, ihr Beinahe-Vergewaltiger ist?Daneben gibt es Hinweise auf zwei neue Online-Archive, das „Digitale Deutsche Frauenarchiv“ und die neue Sammlung an Nachrufen über Frauen der New York Times.Links und Hintergründe:Der erwähnte Text bei piqd von Nils Pickert über das Interview von Hannes Vollmuth mit Sophie Power in der SZ:Nils Pickert hatten wir auch mal beim Lila Podcast„Sophie Power hat das Maß verloren“ schreibt im Tagesspiegel Mike KleissSophie Power sagt selbst: „I really wanted to get the message out, most other international races have changed their policy to be fair to women.”Neuseeländische Premierministerin Jacinta Ardern wird Mutter und bleibt im AmtDas Digitale Deutsche Frauenarchiv im NetzDer Frauenmediaturm im NetzÜber Edit-athons auf Wikipedia Mehr Frauen als Männer kandidieren momentan in den USA bei den Midterms für einen Sitz der Demokraten im RepräsentantenhausAlexandria Ocasio-Cortez hat nicht in Brooklyn die Vorwahl gewonnen, sondern in der Bronx. Hier ein Portrait in der NYTimesGerangel um Richterernennung im Supreme Court (Stand: Montag, 1.10.2018): Bleibt der Supreme Court unparteiisch?Bei Twitter: #whyIdidntreportRegelung des Schwangerschaftsabbruches unter dem Stichwort Roe vs. WadeJustizausschuss wollte schnelles ErgebnisAnhörung von Christine Blasey Ford, 51 Jahre alt, vor dem Senat:Eine zweite Frau hat auch Übergriffe von Brett Kavanaugh öffentlich gemachtAnhörung von Brett Kavanaugh im Senat:Zur scheinbaren Wiederholung des Falles Anita Hall vs. Clarence ThomasUnd noch etwas über die US-weiten Reaktionen auf Christine Blasey FordSehr guter Kommentar im New Yorker zum Schauspiel von letztem FreitagNoch ein sehr guter Kommentare (satirisch) in der Washington Post, der White Male Privilege und Entitlement auf den Punkt bringt:Die Gegenüberstellung, wie gut die beiden die Fragen beantwortet haben, war auch bei Vox.comDer Hinweis zum Film „Sixteen Candles“ über die „Rape Culture“Es wird jetzt tatsächlich eine FBI-Untersuchung geben, war eigentlich unwahrscheinlich, möglicherweise haben diese Frauen einen großen Teil beigetragen, weil Senator Jeff Flake nicht einfach mit Ja gestimmt hat, sondern für eine Untersuchung warDieser Text beschreibt noch mal sehr schön, wie sehr sich manche davon überfordert fühlen, dass Frauen, Farbige, Homosexuelle tatsächlich gleiche Rechte wollen – wie jung das alles noch ist“Overlooked” von der New York Times: Nachrufe über FrauenUnterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder vielleicht dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 27, 2018 • 52min
Lila110 "Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine Feministinnenquote"
Im Juni sprachen beim Kongress der Frauenstudien München drei ganz unterschiedliche Frauen über Frauen und Wirtschaft: die Publizistin Dr. Antje Schrupp, die Politikwissenschaftlerin Dr. Astrid Séville und die Panda-Gründerin Isabelle Hoyer.(v.l.n.r.) Susanne Klingner, Astrid Séville, Antje Schrupp, Isabelle Hoyer – Foto: Kinga CichewiczIm Juni saßen beim Kongress der Frauenstudien München drei ganz unterschiedliche Frauen zusammen, um über Frauen und Wirtschaft zu sprechen: Die Publizistin Dr. Antje Schrupp, die Politikwissenschaftlerin Dr. Astrid Séville und die Panda-Gründerin Isabelle Hoyer. Ihre Gedanken dazu, wie feministische Ideen und alternative (weibliche?) Herangehensweise Einzug in die Ökonomie finden könnten, haben wir für den Lila Podcast mitgeschnitten, um mit euch darüber diskutieren zu können.So sagte Antje Schrupp beispielsweise: “Wir brauchen keine Frauenquote, wir brauchen eine Feministinnenquote. Wir brauchen Frauen mit einer Agenda. Mit einer feministischen Agenda. Was nicht bedeutet, dass sie nur Fraueninteressen vertreten.” Bei einem solchen Satz horchen viele von euch jetzt vielleicht auf – zu Recht. Denn Antje Schrupp fordert radikalere Ansätze zur Veränderung der Wirtschaftswelt und dass sich Feministinnen stärker mit der Finanzindustrie beschäftigen, weil dort die Ressourcen der Welt verteilt werden.Auch Astrid Séville fordert, die Kapitalismuskritik stärker in feministische Überlegungen mit einzubeziehen. Der Neoliberalismus sei im Moment eine bequeme Allianz mit mainstreamfeministischen Positionen eingegangen. Isabelle Hoyer geht einen anderen Weg: Sie macht mit ihrer Initiative “We are Panda” Frauen fit für Führungspositionen und versucht ihnen auf dem Weg, feministische Werte mitzugeben, damit diese dann im Berufsleben die Strukturen ändern.Links und HintergründeWebseite des Vereins Frauenstudien MünchenWikipedia: Mithu SanyalLila106: “Liebe deinen Feminismus wie dich selbst”F-Talks Videomitschnitt von Mithu Sanyals Vortrag:Ludwig-Maximilians-Universität: Astrid Séville“There is no alternative” von Astrid SévilleWikipedia: Antje SchruppAntje Schrupps Blog: Aus Liebe zur FreiheitBücher von Antje Schrupp“We are Panda” by Isabelle HoyerWikipedia: International Association for Feminist EconomicsWikipedia: Naomi KleinWorld Economic Forum: Global Gender Gap Report 2017 (PDF, engl.)BMFSFJ-Pressemitteilung zur Familienarbeitszeit (PDF)Unterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder vielleicht dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 20, 2018 • 47min
Lila109 Über Frauen am Theater: „Ich will mein Leben nicht ausschließlich in den Dienst des Theaters stellen“
Im Juli wurde der Theatermacher Frank Castorf gefragt, warum es unter „seiner Intendanz so wenige Regisseurinnen gegeben habe. Castorf hat das mit Fußball verglichen - und zusammengefasst, er hätte selten erlebt, dass eine Frau besser sei als ein Mann.Im Juli wurde der Theatermacher Frank Castorf gefragt, warum es unter „seiner Intendanz so wenige Regisseurinnen gegeben habe. Castorf hat das mit Fußball verglichen – und zusammengefasst, er hätte selten erlebt, dass eine Frau besser sei als ein Mann.Was schon ein gewaltiger Hammer ist.Im Rahmen von #metoo ist in den letzten Monaten viel auch über das Machtverhältnis von Frauen und Männern am Theater diskutiet worden. Einige Initiativen sind bekannt geworden, etwa die über “Mehr Solidarität am Theater” oder das erste Treffen der Theatermacherinnen in Bonn. Frauen am Theater – Menschen am Theater – darüber hat Barbara Streidl mit Stefanie Beckmann gesprochen. Beckmann hat als Dramaturgin gearbeitet und berät heute Kunst- und Kulturschaffende.Informationen und Links:Webpräsenz von Stefanie BeckmannKeynote von Stefanie Beckmann beim Kongress der Theaterstudierenden 2.5.2018 in BochumÜber das Empowerment „Shero“ in MünchenÜber Annemarie Matzke, Professorin am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur an der Universität HildesheimÜber das Performance-Kollektiv She She PopBR-Feature von Barbara Streidl: „Das Ende vom Schweigen der Lämmer“Initiative für Solidarität am TheaterThematik in der Forschung im Projektbüro „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutschen KulturratsAktuelle Ausschreibung für das 1:1-Mentoring-Programm des Deutschen Kulturrat (Bewerbungen bis 21.Oktober 2018)Wertebasierter Verhaltenskodex des Deutschen Bühnenvereins (verabschiedet am 8. Juni 2018)Pro Quote BühneEnsemble-NetzwerkZum Ensemble-Netzwerk gehört Lisa JoptLisa Jopt hält die Eröffnungsrede auf der Parade der Darstellenden KünsteInterview mit Theatermacher Ersan Mondtag (*1987) in der BZOffener Brief des Ensembles des Burgtheaters gegen früheren Intendanten Matthias HartmannFrank Castorf in der SZ über „Theater und Frauen“ (hinter einer Paywall!)Öffentliche Stellungnahme von diversen Schauspieler*innen zu Frank CastorfZukünftige Veranstaltungen von Frauen am Theater:Symposium “Wonderlands. Führungspositionen in den Performing Arts“ des Frauenkulturbüro NRWFrauenstreik 2019 in NRWVergangene Veranstaltungen von Frauen am Theater:Erstes Treffen der Theatermacherinnen: „Burning Issues“ in BonnProgramm und Mitschnitte der Veranstaltungsreihe „Unlearing Patriarchat“ beim Berliner Theatertreffen 2018Unlearning Patriarchat 1Unlearning Patriarchat 2Buchtipps:Nina Brochmann, Ellen Stokken Dahl: Viva la Vagina! Alles über das weibliche Geschlecht. S. Fischer, 2018.Dazu passt der schöne Kunstband “Vibration Highway” von Andrea Éva Györi, erschienen in der Edition Taube, 2018.Hat es nicht mehr in die Sendung geschafft, passt aber gut zum Thema:Die Studie, die Maria Furtwängler mit ihrer MaLisa-Stiftung im Juli 2017 präsentiert hat: Frauen sind deutlich unterrepräsentiert im Fernsehen und im Kino, als Expertinnen, bei Informationssendungen und vor allem jenseits der 30. Die Studie hat sie im ZDF Heute Journal präsentiert, Moderator Claus Kleber wurde für seine Haltung gegenüber Furtwängler mit dem Negativ-Preis „Saure Gurke“ ausgezeichnetErgebnisse der MaLisa-StudieBeschluss der Brancheninitiative zur Einrichtung einer „Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung“. Pressemitteilung (1.6.18)Artikel “Die helle Seite der Macht” von Claudine Villemot-KienzlePuh!Danke für die Sounds an Freesound.org und Freemusicarchive.org.Unterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder vielleicht dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 13, 2018 • 1h 1min
Lila108 Das feministische Schmink-Tutorial
Tasnim schminkt sich gar nicht mehr, Maria hat früher am liebsten ihre Freundinnen geschminkt und Jennifer hat es sich mit queeren Youtube-Tutorials beigebracht - in dieser Sendung sprechen drei Frauen über ihren feministischen Umgang mit Make-Up.Tasnim schminkt sich gar nicht mehr, Maria hat früher am liebsten ihre Freundinnen geschminkt und Jennifer hat es sich mit queeren Youtube-Tutorials beigebracht – in dieser Sendung sprechen drei Frauen über ihren feministischen Umgang mit Make-Up.“Warum ich mich ohne Make-Up stärker fühle”Tasnim Rödder ist Chefredakteurin des Transform Magazins, sie hat für Ze.tt, das Missy Magazine und Neon geschrieben und ist jetzt für ein halbes Jahr bei der Deutschen Welle unterwegs. Ausgangspunkt für unsere Sendung ist ihr Text, den sie für ze.tt geschrieben hat: „Warum ich mich ohne Make-Up stärker fühle.“ In meiner Küche haben wir uns bei einem Tässchen einmal ausführlicher darüber unterhalten, wie es zu dieser Haltung bei ihr kam.“Beauty ist total lukrativ”Maria Popov hat Medienwissenschaft studiert und arbeitet in der Redaktion der FUNK-Sendung „Auf Klo“, eine Webshow für Funk, das junge Angebot von den Öffentlich-Rechtlichen. Sie schminkt sich manchmal gern und manchmal nicht so gern, als Jugendliche hat sie am liebsten ihre Freundinnen geschminkt. Durch ihre Arbeit für “Auf Klo” kennt sie Youtube mit all seinen Schmink-Tutorials ganz aus der Nähe – und die Spannung zwischen einem lockeren Umgang mit dem Schminken und dem Anspruch, reflektiert damit umzugehen. Sie sagt: “Das interessante an YouTube ist – oder auch das traurige oder einfach spannende: Beauty ist ja auch total lukrativ. Das ist der Job von vielen, vielen Frauen, weil das eben das große Ding ist”“Ich bin ja sowieso nicht so ne Werkszustands-Person”Vielleicht kennen einige von euch Jennifer aus dem Podcast „Soziologisches Kaffeekränzchen“ – Jennifer ist die Soziologin im Kränzchen, sie arbeitet an der Uni, promoviert und: Sie hat eine weitere, ganz eigene Geschichte mit dem Schminken. Angefangen hat sie, weil ihr irgendwann klar wurde, dass sie gar nicht wirklich weiß, wie das geht. Aber als Soziologin fiel ihr ebenso auf, dass wie viele Dinge, die vor allem weiblich konnotiert sind, das Schminken eher abgewertet wird – das hat den Reiz für sie bloß vergrößert! Die negativen Reaktionen bestärken sie nur – außerdem bezeichnet sie sich selbst als “sowieso nicht so ne Werkszustands-Person” – sie hat Piercings, gefärbte Haare und Tattoos.ShownotesTasnim RödderTransform Magazinze.tt: Warum ich mich ohne Make-up stärker fühleMaria PopovAuf KloLisa Sophie Laurent (ItsColeslaw)Soziologisches KaffeekränzchenJennifer auf twitter: @VrouwelinUnterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder vielleicht dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewertenUnser Sponsor für diese Folge ist herCAREER – die Leitmesse für weibliche Karriereplanung Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Sep 7, 2018 • 44min
Lila107 Von Samstagsmüttern und Männern im Feminismus
Seit 23 Jahren gehen in der Türkei Frauen immer samstags auf die Straße, um zu demonstrieren: Ihre Söhne wurden inhaftiert und gelten als vermisst. Diese Demonstrationen sollen verboten werden. Ein Unding, finden Katrin Rönicke und Barbara Streidl.Seit 23 Jahren gehen in der Türkei Frauen immer samstags auf die Straße, um zu demonstrieren: die Samstagsmütter oder Samstagsfrauen. Ihre Söhne wurden inhaftiert und gelten als vermisst. Diese Demonstrationen sollen verboten werden. Ein Unding, finden Katrin Rönicke und Barbara Streidl.Statt eines Verbots sollte das “Verschwinden” aufgeklärt werden. Weitere Themen in dieser Sendung sind der Umgang mit den Werken des Künstlers Balthus, das Unternehmen Goop von Gwyneth Paltrow, der Roman “Das weibliche Prinzip” von Meg Wolitzer und die Hörerfrage “Können Männer Feministen sein?”.Links und Hintergründe:Über das aktuelle „Samstagsmütter“-Verbot in der TürkeiHintergrund: Zum 700. Mal Demonstration der SamstagsmütterÜber Balthus Bild „Thérèse, träumend“Deutschlandfunk Kultur zu Balthus-Ausstellung in BaselÜber Gwyneth Paltrows Unternehmen „Goop“Filmtipp: Sylvia Plath-Film mit Gwyneth Paltrow, “Sylvia”Interview mit Meg Wolitzer, Autorin von “Das weibliche Prinzip”„Der Dieter Bohlen des Feminismus“ – Nils Pickert im Lila PodcastUnterstützen:Spenden bei steady.fm/Lila-PodcastÜber andere Wege spenden oder vielleicht dem Lila Podcast bei Twitter folgenLila Podcast bei iTunes abonnieren und bewerten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.


