
NZZ Akzent Kurden in Syrien: Ihr Traum von Autonomie ist vorbei
Feb 5, 2026
Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ, berichtet aus Nordostsyrien. Er erzählt von Rojavas Selbstverwaltung, dem Ende kurdischer Autonomie und dem Einmarsch syrischer Truppen. Stimmen vor Ort reichen von Jubel bis tiefer Enttäuschung. Er schildert politische Verschiebungen, Sicherheitsrisiken und die symbolische Beerdigung, die die neue Ungewissheit widerspiegelt.
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Episode notes
Emotionale Beerdigung Als Politischer Moment
- Daniel Böhm berichtet von der Beerdigung eines irakischen Kurden in Kamischli, die sich als politischer Trauerzug entpuppte.
- Die Trauernden ahnten nicht, dass am gleichen Tag das Abkommen zur Beendigung der kurdischen Autonomie unterschrieben wurde.
Rojava Als De-facto-Staat
- Rojava war über ein Jahrzehnt ein faktisches Selbstverwaltungsgebiet mit eigener Administration und Sicherheitskräften.
- Die Struktur entstand aus dem Kampf gegen den IS und integrierte auch nicht-kurdische Milizen.
Abkommen Beendet De-facto-Autonomie
- Ein Abkommen zwischen kurdischer Führung und Damaskus sieht das Ende der Selbstverwaltung und die Eingliederung der SDF ins syrische Militär vor.
- Dadurch endet die bisherige Form kurdischer Autonomie in Nordostsyrien.
