Slow German

Hexen in Deutschland – SG 316

23 snips
Feb 3, 2026
Die Folge erzählt von historischen Hexenverfolgungen in Deutschland zwischen 15. und 18. Jahrhundert. Sie erklärt, warum Angst, Aberglaube und Nachbarschaftskonflikte Schuldige schufen. Es geht um absurde Beweise wie das Hexenmal, Foltergeständnisse und Massenhinrichtungen in Orten wie Bamberg und Würzburg. Die Aufklärung und Kritiker wie Friedrich Spee beendeten schließlich die Gewalt.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
INSIGHT

Glaube Statt Wissenschaft

  • Viele Menschen glaubten im Mittelalter an Magie, Dämonen und den Teufel als Erklärungen für Unglück.
  • Dieser Glaube erzeugte systematische Suche nach Schuldigen statt wissenschaftlicher Ursachen.
INSIGHT

Unglück Führt Zu Schuldzuweisungen

  • Unglücke wie kranke Kinder oder schlechte Ernten führten oft zu gezielten Schuldzuweisungen in Dörfern.
  • Verdacht traf besonders soziale Außenseiter, nicht aufgrund von Beweisen, sondern wegen Angst und Vorurteilen.
INSIGHT

Pseudoexperimente Als Beweise

  • Man suchte 'Hexenmale' auf der Haut und testete sie mit Nadeln als angeblichen Beweis.
  • Solche Methoden hatten keine medizinische Grundlage, erzeugten aber scheinbare 'Beweise'.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app