IQ - Wissenschaft und Forschung

Wie sieht unser Wald 2100 aus? - Trotz Klimakrise

Mar 16, 2026
Andreas Kegel, Wissenschaftsredakteur, erklärt die TU-München-Studie zum Wandel europäischer Wälder. Er beschreibt Methoden mit Satellitendaten und KI. Es geht um mehr Brände, Borkenkäfer und Stürme sowie ihre gegenseitige Verstärkung. Regionale Unterschiede, mögliche neue Baumarten und Folgen für Biodiversität, Ökonomie und Schutzfunktionen werden diskutiert.
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Episode notes
INSIGHT

Katastrophenhäufigkeit Steigt Stark

  • Europas Wälder werden bis 2100 deutlich mehr Brände, Insektenbefall und Sturmschäden erleben.
  • TU München prognostiziert bis zu ~188% mehr Feuer plus verstärkte Wechselwirkungen durch Dürre und Wind, die Schäden potenzieren.
INSIGHT

Störungen Verstärken Sich Gegenseitig

  • Störfaktoren verstärken sich gegenseitig zu einem schädlichen Kreisprozess.
  • Dürre schwächt Harzproduktion gegen Borkenkäfer; Windschäden erhöhen Insektenanfälligkeit und damit den Gesamtschaden.
ANECDOTE

Bayerischer Wald Zeigt Wandel Durch Nicht Eingreifen

  • Der Bayerische Wald wurde zum Nationalpark erklärt und wurde nach Borkenkäfer und Stürmen zu einem neuen Waldtyp.
  • Das Beispiel zeigt, wie Nicht-Eingreifen Ökosysteme radikal verwandeln kann, ohne vollständiges Verschwinden.
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