
Ganz offen gesagt #12 2020 Über Journalismus und Kommunikationsarbeit – mit Lisa Mayr
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Jun 29, 2020 Lisa Mayr, ehemalige Ressortleiterin beim "Der Standard" und jetzt Chefredakteurin des Content Centers der Arbeiterkammer, spricht über den Wandel vom Journalismus zur Kommunikationsarbeit. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die Journalisten während der Pandemie erleben, samt dem Einfluss von persönlichen Ansichten und wirtschaftlichem Druck. Mayr diskutiert den Vorwurf des Aktivismus im Journalismus und die Rolle von sozialen Medien sowie die Verbindung von Beruf und persönlichen Beziehungen. Inspirierende Perspektiven für angehende Journalisten runden das Gespräch ab.
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Episode notes
Wissenschaftsressorts Als Qualitätsmerkmal
- Wissenschaftsressorts sind Qualitätsmerkmal für Medien und sollten bevorzugt gefördert werden.
- Lisa Mayr nennt das Beispiel Standard mit eigenem Forschungsspezial und schlägt Presseförderung an Wissenschaftsressorts zu koppeln.
Echtzeitkrise Sprengt Wissenschaftsgewissheiten
- Pandemie-Berichterstattung zeigte, wie schwierig Echtzeit-Wissenschaftsjournalismus ist, weil Fakten und Empfehlungen sich änderten.
- Mayr erläutert WHO-Beispiel Masken und dass Virologie sich erst in Echtzeit erschloss.
Ökonomischer Druck Treibt Meinung Vor Fakten
- Ökonomischer Druck fördert schnelle Meinungsartikel statt aufwendiger Recherche.
- Mayr beschreibt, dass Kommentare schneller und billiger produziert werden als mehrwöchige wissenschaftliche Recherchen.
