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Das Drama um die Leverkusener Rheinbrücke

Mar 20, 2026
Daniela Becker, Politikjournalistin mit langjähriger Berichterstattung zur Leverkusener Rheinbrücke, und Tobias Zacher, Brücken- und Verkehrsexperte beim WDR, erklären Hintergründe und Technik. Sie diskutieren Baustopp, Mängel an Stahlteilen, den Rechtsstreit um Hundertmillionen und die politischen Debatten. Außerdem geht es um Gutachten, Teilöffnungen und die Bedeutung für den maroden Brückennetz in NRW.
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INSIGHT

Brücke Überlastet Durch Verkehr und Alter

  • Die Leverkusener Rheinbrücke war ursprünglich für rund 40.000 Fahrzeuge ausgelegt und wurde von bis zu 120.000 Fahrzeugen täglich belastet.
  • Diese Überlastung plus Alter und materialsparende Bauweise aus den 1960–1980er Jahren erklärt die vielen Risse und die Notwendigkeit eines Neubaus.
ANECDOTE

Giftmülldeponie Dünnaue Entfacht lokalen Protest

  • Daniela Becker beschreibt die Dünnaue als Altlast mit hohen Schadstoffwerten, darunter Chrom-6, was lokale Bürgerinitiativen und Gerichtsklagen auslöste.
  • Sie erinnert an einen Dreh 2016 mit einer Geologin, die hohe Chrom-6-Werte bestätigte und damit Gesundheitsängste schürte.
INSIGHT

Mängel Lag Nicht Am Stahl Selber

  • POR erhielt 2017 den Auftrag zum Neubau, doch bald traten Mängel an in China gefertigten Stahlbauteilen zutage, vor allem bei Kopfbolzendübeln und Schweißnähten.
  • Die Debatte drehte sich nicht um Stahl an sich, sondern um die Verarbeitung und Normkonformität der gelieferten Bauteile.
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