Ganz offen gesagt

#25 2020 Wer soll das bezahlen? – mit Kurt Bayer

9 snips
Dec 1, 2020
Kurt Bayer, Ökonom und ehemaliger Exekutivdirektor der Weltbank, diskutiert die finanziellen Konsequenzen der COVID-19-Pandemie für Österreich. Er hebt die Herausforderungen staatlicher Hilfen und die Bedeutung systemrelevanter Berufe hervor. Zudem beleuchtet er die Rolle des Staates als Investor und Regulierer während Krisenzeiten. Die Ungleichheiten zwischen Unternehmenshilfen und den Bedürfnissen von Arbeitnehmern stehen ebenfalls im Fokus. Bayer bietet auch Einblicke in die wirtschaftlichen Prognosen für die Zukunft.
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ANECDOTE

Persönliche Begegnung Auf Einer Hochzeit

  • Kurt Bayer erzählt, wie er Julia Herrnböck bei einer Hochzeit in Feldkirch als Tischnachbar traf und ins Gespräch kam.
  • Das entspannte Treffen führte zu gemeinsamen Interessen an Volkswirtschaft und Politik.
INSIGHT

Staat Als Hauptkrisenretter

  • Corona hat gezeigt, dass Staaten wieder unverzichtbar als Krisenstabilisatoren sind und weltweit rund 10% des Welt-BIP an Hilfen mobilisiert wurden.
  • Österreich plant ein Budgetdefizit von ~21 Milliarden Euro und kehrt damit von Staatskleinreden zu massivem Eingreifen zurück.
ADVICE

Staatshilfen An Klimaziele Binden

  • Kopple Staatshilfen an ökologische und soziale Auflagen, wie Frankreich es bei Air France tat, statt blind bestehende Strukturen zu stützen.
  • Beispiel: Bei Airlines könnte Staatsgeld an Umstieg auf nachhaltige Treibstoffe gebunden werden.
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