
NZZ Akzent 600 000 Schweine in einem Hochhaus: Chinas neue Fleischindustrie
Feb 3, 2026
Matthias Kamp, China-Korrespondent, berichtet von einer 26-stöckigen Schweinezucht mit 600'000 Tieren in Zentralchina. Er beschreibt trostlose Vorortsszenen und Anwohnerproteste. Es geht um Hightech‑Fütterung, Kameras, Hygiene‑ und Quarantäne‑Regeln. Außerdem diskutiert er politische Gründe für Mega‑Farmen und die kulturelle Bedeutung von Schweinefleisch.
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Episode notes
Dorfbewohner Klagen Über Gestank
- Matthias Kamp beschreibt ein trostloses Dorf am Rande von Irzhou, direkt neben der Schweinefabrik.
- Zwei ältere Frauen berichten, dass der Gestank bei ungünstigem Wind unerträglich ist und sie Türen und Fenster schließen.
Schweinehaltung Als Hightech-Fabrik
- Die Hochhausfarm funktioniert wie eine durchrationalisierte Hightech-Fabrik mit Etagen für unterschiedliche Tiergruppen.
- Kameras, zentrale Steuerung und automatisierte Fütterung regulieren Haltung und Versorgung ohne Tageslicht.
Keine Sonne, strenge Quarantäne
- Matthias Kamp schildert, dass die Schweine kein Tageslicht sehen und 24/7 überwacht werden.
- Mitarbeiter müssen strenge Hygieneregeln befolgen und alle zwei Monate das Gelände verlassen, mit vorheriger fünftägiger Quarantäne beim Wiedereintritt.
