
Forschung aktuell Exzellenz-Universitäten / Bedingungen für Innovation / Große Drüsenameise
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Mar 12, 2026 Dietmar Harhoff, Direktor am Max‑Planck‑Institut und Innovationspolitiker, liefert Einschätzungen zur Spitzenforschung. Claudia van Laak, Wissenschaftskorrespondentin in Berlin, analysiert Entscheidungen der Wissenschaftspolitik. Sie sprechen über Bedeutung und Nutzen des Exzellenztitels. Es geht um Wettbewerb, Bürokratie, Rekrutierung, geopolitische Spannungen und die invasive Drüsenameise Tapinoma magnum.
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Exzellenzstatus wirkt mehr über Prestige als nur Geld
- Der Exzellenzstatus bringt vor allem Prestige und strategische Verhandlungsstärke gegenüber Landespolitikern.
- Kathrin Kühn nennt 10–15 Millionen Euro Jahresförderung als Hausnummer, aber betont, dass Renommee oft wichtiger als das Geld ist.
Wettbewerb braucht klare Dosis und weniger Bürokratie
- Wettbewerb fördert strategisches Denken in Forschungseinrichtungen, kann aber kontraproduktiv werden, wenn er zu viel Antragsschreiberei erzeugt.
- Dietmar Harhoff warnt vor zu detaillierten Anforderungen bei Förderanträgen und fordert weniger Bürokratie in Umsetzung und Berichtspflichten.
Kombiniere Ehrgeiz mit interdisziplinärer Kooperation
- Fördere gleichzeitig Wettbewerbs- und Kooperationsorientierung: Sei ehrgeizig, aber suche interdisziplinäre Partnerschaften.
- Harhoff betont, dass Innovation oft aus interdisziplinärer Kooperation entsteht und einzelne Gruppen das selten allein schaffen.
