
Wissen aktuell – Impuls Wie KI Diabetes-Patienten hilft
Mar 3, 2026
Prof. Dr. Hubert Otten, Projektleiter an der Hochschule Niederrhein, hat eine KI- und sensorgestützte Schuhsohle zur Behandlung des diabetischen Fußsyndroms mitentwickelt. Er erklärt Sensorik, Alarmierung per Smartwatch und die Unterschiedlichkeit von Sohle und Einlage. Weitere Themen sind KI-basierte Wundkennung, Heilungsprognosen, Studienergebnisse und Zeitplan für die Zulassung.
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Episode notes
Sohle misst Druck an der Wunde
- Eine in den Schuh integrierte Sohle misst Druck direkt an der Wunde und sendet Warnungen an eine Smartwatch-App.
- Die Mikroelektronik sitzt gezielt unter dem Fuß im Bereich der Wunde und alarmiert bei Überlastung.
Echte Sohle mit integrierter Elektronik
- Die Lösung ist eine komplette Sohle, nicht nur eine Einlage, mit integrierter Sensorik und Elektronik.
- Die Technik wird in den Schuh eingebaut und fokussiert sich gezielt auf die Stelle mit der Wunde.
Hohes Auftreten und fehlendes Schmerzempfinden
- Rund 500.000 Menschen entwickeln pro Jahr ein diabetisches Fußsyndrom, 120.000–150.000 davon haben eine aktive Phase, die gezielte Entlastung erfordert.
- Viele Patienten haben kein Schmerzempfinden, sodass Belastung die Wunde leicht verschlechtert.
