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Feb 24, 2026 Philipp Schmähdecke, Direktor des Projekts Science at Risk im akademischen Netzwerk Osteuropa, erklärt knapp die Folgen des Krieges für die ukrainische Forschung. Er schildert physische Zerstörung, Fluchtbewegungen und Personallücken. Es geht um Anpassungen unter Kriegsbedingungen, Finanzierungslücken und den Rückgang akademischer Freiheiten.
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Episode notes
Femtosekundenlaser erzeugen dauerhafte Nano‑Strukturen
- Der Speicher nutzt femtosekundenlange Laserimpulse, die im transparenten Glas Nano‑Explosionen auslösen und permanente, optisch lesbare Strukturen erzeugen.
- Daten werden in hunderten Schichten kodiert; Lesen erfordert ein hochspezialisiertes Mikroskop und Filter‑Algorithmen, daher ist der Speicher für kalte Archivdaten gedacht.
Langzeitarchive für kalte Daten ins Glas verlagern
- Bewahre unveränderliche Archivdaten wie historische oder Gesundheitsdaten in Glasplatten, nicht in kurzfristigen Festplatten oder Cloudlösungen.
- Microsoft nennt diesen Ansatz ein 'Gletscher' für kalte Daten: langlebig, energie‑arm, aber nicht für schnellen Zugriff geeignet.
Kriegsfolgen zerschlagen ukrainische Forschungsinfrastruktur
- Vier Jahre Krieg in der Ukraine haben Forschung massiv gestört: 26% der Befragten meldeten getötete oder schwer verletzte Angehörige und 3.700 Bildungseinrichtungen wurden ganz oder teilweise zerstört.
- Forschung leidet unter Fluchtbewegungen, Einberufungen und fehlender Planbarkeit, dadurch sind große Projekte derzeit praktisch unmöglich.
