
Streitkultur Ist der Internationale Frauentag zeitgemäß? Alexa Wolfstädter vs. Antje Schrupp
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Mar 7, 2026 Antje Schrupp, Publizistin und Autorin, sieht den Frauentag als teils veraltet und betont interne Differenzen. Alexa Wolfstädter, Gewerkschaftlerin bei Ver.di, verteidigt den 8. März als Plattform für Arbeitskämpfe und Systemkritik. Es geht um Streiks, Kommerzialisierung, Lohnungleichheit und das Konzept Postpatriarchat. Kurze, scharfe Kontroversen und gegenseitiges Nachdenken.
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Frauentag Bleibt Politisches Sichtbarkeitsinstrument
- Der 8. März bleibt politisch wirksam als fokussierter Tag, um Diskriminierung und Ungleichbehandlung sichtbar zu machen.
- Alexa Wolfstädter nennt Gewerkschaftsaktionen, Jugendbeteiligung und Frauenstreiks als konkrete Nutzungsmöglichkeiten dieses Datums.
Frauentag Wirkt Weniger Repräsentativ
- Antje Schrupp sieht den Weltfrauentag als historisch gewordenes Label, das Einheitlichkeit der Frauen vorgaukelt, die heute nicht mehr gegeben ist.
- Sie betont, Frauen seien sichtbar geworden und Interessen hätten sich differenziert, weshalb das Konzept überdacht werden sollte.
Verknüpft Frauentag Mit Tarif- und Betriebsarbeit
- Nutzt der Gewerkschaftsarbeit zufolge den 8. März, um betriebliche Themen sichtbar zu machen und Tarifbewegungen mit Frauenstreiks zu verknüpfen.
- Alexa Wolfstädter berichtet von direkter Zusammenarbeit junger Frauen und Verdi in Betrieben.

