
Auf den Punkt Niedrige Speicherstände: Ist die Gasversorgung gesichert?
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Feb 3, 2026 Nakissa Salavati, Wirtschaftsredakteurin der Süddeutschen Zeitung mit Schwerpunkt Energie, erklärt die Lage der Gasspeicher. Sie spricht über niedrige Füllstände, warum aktuell keine akute Krise droht und wie sich Bezugsquellen seit früher verändert haben. Es geht um LNG-Importe, Preismechanismen beim Auffüllen und mögliche Alternativen wie Wärmepumpen und Wasserstoff.
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Episode notes
Speicherstände Noch Nicht Alarmierend
- Die Gasspeicher sind mit rund 33 Prozent ungewöhnlich niedrig, liefern aber noch mehr als fünf Wochen Versorgung, wenn nur sie genutzt würden.
- Nakissa Salavati betont, dass kurzfristige Wetterprognosen normalen Bedarf anzeigen und daher aktuell keine akute Versorgungskrise droht.
Abhängigkeit Von Russland Gesunken
- Die Lage heute unterscheidet sich stark von vor vier Jahren, weil Deutschland nicht mehr stark von russischem Pipelinegas abhängig ist.
- Gasspeicher dienen primär zum Ausgleich bei Bedarfsspitzen und nicht zur Deckung des gesamten Verbrauchs.
Mindestvorgaben Für Speicher
- Gesetzliche Mindestfüllstände wurden nach der Energiekrise eingeführt und lauten aktuell: im Herbst 70 Prozent, im Februar 30 Prozent.
- Die aktuellen rund 32,9 Prozent erfüllen die Vorgaben, sind aber knapp und bei einem kalten Frühjahr problematisch.
