
Inside Austria Die Red-Bull-Saga (3/3): Mateschitzs (rechte) Medienmacht
21 snips
Nov 12, 2022 Harald Fiedler, Medienexperte beim STANDARD, und Oliver Dasgupta, Journalist beim STANDARD und SPIEGEL, diskutieren Dietrich Mateschitz' Einfluss auf die österreichische Medienlandschaft. Sie beleuchten die Kontroversen um ServusTV und die einseitige Berichterstattung des Senders. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Herausforderungen nach Mateschitz' Tod und die Rolle seines Sohnes Marc. Die Diskussion um die Zukunft von Red Bull und die Medienstrategien, die Mateschitz etabliert hat, sorgen für spannende Einblicke in das Erbe des Medienmoguls.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
ServusTV Als Persönliches Projekt
- ServusTV entstand aus der Übernahme des Regionalsenders Salzburg TV und spiegelt Mateschitz’ persönlichen Geschmack wider.
- Der Sender kombinierte regionale Inhalte mit aufwendigen Sportübertragungen und Qualitätsanspruch.
Politische Positionierung Von ServusTV
- ServusTV verfolgte bewusst eine politische Abgrenzung vom ORF und ähnelte einem rechtspopulistischen, alternativen Kurs.
- Das zeigte sich bei Themen wie Corona, Sanktionen und Genderdebatten.
Drohung Gegen Betriebsrat 2016
- Mitarbeiter bei Red Bull und ServusTV verdienten gut, litten aber unter inhaltlicher Einflussnahme durch Mateschitz.
- 2016 drohte Mateschitz mit Senderaus für die Gründung eines Betriebsrats und setzte so Willkür durch.
