Der Tag

US-Krieg gegen den Iran - Widerstand gegen Trump in den eigenen Reihen

Mar 19, 2026
Anne Raith, DLF-Korrespondentin in Washington, analysiert US-Politik und Außenpolitik. Stefan Koldehoff, Chefreporter Kultur, kommentiert Kulturkontroversen. Diskussion über Zweifel an Trumps Iran-Begründung und interne Rücktritte in Washington. Debatte um Kulturstaatsminister Wolfram Weimar, Proteste, Buchhandelspreis und Fragen zu Kunstfreiheit und Transparenz.
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Episode notes
INSIGHT

Geheimdienstchef zieht Trumps Nuklearbehauptung in Zweifel

  • Die US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard widerspricht Trump und sagt, der Iran steht nicht kurz vor der Atombombe.
  • In ihrer schriftlichen Stellungnahme steht, Iran habe seit der Zerstörung seines Programms keine Anstrengungen unternommen, die Anreicherung wieder aufzubauen, was Trumps Darstellung relativiert.
ANECDOTE

Hoher Sicherheitschef tritt aus Gewissensgründen zurück

  • Joe Kent, Direktor des Nationalen Antiterrorismuszentrums, trat zurück und nannte als Grund, er könne den Krieg gegen den Iran nicht mit gutem Gewissen unterstützen.
  • Kent war langjähriger Trump-Unterstützer, verlor seine Frau bei einem Anschlag in Syrien und nennt in seinem Brief Verschwörungsannahmen über Israels Rolle am Beginn des Kriegs.
INSIGHT

Unklarheit Über Geheimdienstbriefings Vor Angriff

  • Trump handelte offenbar entgegen vorliegenden Geheimdiensterkenntnissen und beharrt öffentlich auf einer unmittelbaren Bedrohung durch den Iran.
  • Die Anhörung gab keine klare Auskunft, ob und wie oft die Geheimdienste den Präsidenten vor dem Angriff gebrieft hatten.
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