
Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen Dollarschwäche: Was hat Trump mit der US‑Währung vor? / „Atemberaubend“: Apple mit Rekordumsatz
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Jan 30, 2026 Diskussion über Trumps widersprüchliche Interessen an einem starken und zugleich schwachen Dollar. Möglichkeiten von Zwangsmaßnahmen und Umtausch von US‑Anleihen werden skizziert. Risiken für das Weltwährungssystem und Anleger werden thematisiert. Außerdem: Apple meldet Rekordumsatz und der DAX sieht einen Führungswechsel zugunsten von Siemens.
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Trumps Doppelstrategie Zum Dollar
- Donald Trump will rhetorically prefer both einen starken und einen schwachen Dollar, praktiziert aktuell jedoch Politik zugunsten eines schwächeren Dollars.
- Ein dauerhaft schwacher Dollar könnte Investoren vergraulen und die Finanzierung der US-Staatsschulden gefährden.
Gefahr Für Anleihefinanzierung
- Bei sinkender Bereitschaft internationaler Investoren US-Anleihen zu kaufen, könnten Zinskosten und Schuldenlast rapide steigen.
- Trump könnte versuchen, ökonomische Zwänge mit Zwangsmaßnahmen wie erzwungenen Bond-Umtauschen zu umgehen.
Myron‑Blaupause Für Bond‑Umtausch
- Ein Dossier von Stephen Myron schlug 2025 vor, Anleihehalter zur Umwandlung in langlaufende, nahezu zinslose Papiere zu bewegen.
- Diese Blaupause liegt als mögliches, zwangsartiges Mittel auf dem Tisch und könnte künftig zum Einsatz kommen.
