
im Loop: Der News-Podcast von Finanzfluss US-Staatsanleihen: Wie der Iran-Krieg die Renditen treibt
Mar 24, 2026
Markus Koch, Börsenexperte, erklärt kurz seinen Hintergrund und analysiert Finanzmarktreaktionen. Er spricht über Einfluss des Iran-Kriegs auf US-Staatsanleihen, Ölpreise und Inflation. Auch Folgen für Airlines, Unterschiede zwischen USA und EU sowie Risiken für Notenbanken werden knapp beleuchtet.
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Irankrieg Treibt Anleiherenditen Durch Ölpreisschock
- Der Iran-Krieg treibt Ölpreise und damit Inflationserwartungen hoch, was global die Renditen von Staatsanleihen steigen lässt.
- Markus Koch erklärt, dass höhere Ölpreise als Angebotsschock Renditen am langen Ende pushen und Aktienmärkte durch Volatilität belasten.
Höhere Bundesanleiherenditen Verteuern Staatsschulden
- Durch steigende Renditen zehnjähriger Bundesanleihen erhöhen sich die Zinskosten des Staates, gerade bei großen Emissionsplänen.
- Die Rendite stieg von 2,7 auf über 3 Prozent, was Deutschland bei geplanten 512 Milliarden Emissionsvolumen belastet.
Notenbanken Sind Bei Angebotsschocks Limitiert
- Angebotsschocks wie steigende Ölpreise lassen sich kaum über Geldpolitik bekämpfen, weil sie nicht nachfragegetrieben sind.
- Koch betont, Notenbanken haben begrenzte Mittel, da höhere Zinsen Nachfrage hemmen, nicht aber Angebotsprobleme.

