
FALTER Radio Was beim Wirtschaftsaufschwung nach Corona wichtig ist – #515
Apr 25, 2021
Sebastian Dullien, ein führender deutscher Wirtschaftsforscher und Leiter des Instituts für Makroökonomie, und Markus Materbauer, Chefökonom der Arbeiterkammer, erörtern die wirtschaftlichen Herausforderungen nach Corona. Sie vergleichen die Ansätze Deutschlands und Österreichs, besonders in Bezug auf soziale Maßnahmen und Infrastrukturinvestitionen. Außerdem diskutieren sie die Notwendigkeit von Bildungsreformen und die Rolle der Europäischen Union in der wirtschaftlichen Erholung, während sie gleichzeitig auf die sozialen Auswirkungen der Dekarbonisierung eingehen.
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Episode notes
Paradigmenwechsel Zur Aktiven Politik
- Paradigmenwechsel: aktive Wirtschaftspolitik und gemeinsame EU-Instrumente sind zurück.
- USA und China setzen stark auf staatliche Investitionen, Europa muss nachziehen oder verliert technologisch Boden.
Zielgenaue Hilfen Statt Pauschalrabatte
- Zielgerichtete Förderungen (Kinderbonus, Aufstockung Kurzarbeitergeld) sind wirksamer als pauschale Mehrwertsteuersenkungen.
- Setze Hilfen bevorzugt dort an, wo Empfänger das Geld direkt konsumieren.
Bildungslücken Verstärken Ungleichheit
- Distanzunterricht verschärft Bildungsungleichheit und droht langfristige Wohlstandsschäden zu verursachen.
- Gezielte Investitionen in Schulen sind nötig, um Defizite bei benachteiligten Kindern auszugleichen.
